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Spracherwerb des Kindes

Spracherwerb des Kindes
by

Benedikt Bartsch

on 13 March 2013

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Transcript of Spracherwerb des Kindes

Skinner: Behaviorismus
(Vergleich zur Taubendressur) Stimulus (Gegenstand,Tier usw.) Nativistische Erklärung
(Chomsky) -These: Angeborene "universelle Grammatik"
ermöglicht Sprache und bildet das Grundgerüst aller
Grammtiken (Anmerkung: UG= Zusammenfassung aller Regeln einer Sprache)

Argumente:
-hohe Kreativität von Satzstrukturen nicht erlernbar
-keine Stimuli für Sprache erkennbar
-Sprache entwickelt sich bei allen Menschen
-Sprache keine Konditionierung, sondern indivduell Epigenetische Erklärung
(Szagun) Sprachentwicklung eines Kleinkindes -Entwicklung des Wortschatzes

-2-6 Monate: Lallphase

-9 Monate: bewusste Mundbewegungen ("Mama"); Verstärkung durch Lob

-3 Jahre: Wortschatzexplosion + Fragealter

-Nach 6 Jahren: Grammatik, Silbentrennung und Reimung sind erlernt

-Fehlerarten: Übergeneraliserung; Überspezifizierung Spracherwerb des Kindes spontane Lautäußerung Verstärkung durch
soz. Umwelt Wiederholung der Lautäußerung Lautäußerung tritt bei ähnlichen Stimuli auf Chomskys Kritik an Skinner 1. Bestärkung von Eltern nicht zwanglsläufig nötig

2. Zeitraum zum Erlernen der Sprache zu kurz für
vollkommenes Neulernen

3. Kreativität und Variabilität der Sprache nicht
erklärbar

4. Fehlerhafter Input der Eltern kann vom Kind durch
eigenes Wissen korrigiert werden

5. Intelligenz kein Faktor bei Spracherwerb, anders als
beim Lernverhalten Chomskys 5 Thesen: Taubendressur vs. Spracherwerb Gemeinsamkeiten:
-Konditionierung von Verhalten durch Impulse von außen
-Sprachentwicklung zu Beginn unwillkürlich

Unterschiede:
-Fähigkeit zu variierendem Sprachgebrauch
-Entwicklung und Verbesserung von
Wortschatz und Grammatik
-Intelligenzunabhängigkeit -Verbesserung und Differenzierung von Sprache wird nicht erklärt
-Intelligenzunabhängigkeit des Spracherwerbs bleibt unberücksichtigt Fazit: Fazit:
Zur Bestätigung der Theorie wäre Forschung nach universellen Gemeinsamkeiten von Sprachen notwendig These: Spracherwerb= Erlernung der Sprache durch Umweltangebote (Konstruktivismus) Input aus Umwelt Erlernen von Sprach-

regeln Verallgemeinerung/ Anwendung auf andere Sachzusammenhänge Konstruktivismus:

- Eigener Lernimpuls führt zur Konstruktion eines
eigenen Wirklichkeitsschemas
- Wechselspiel zwischen Schematisierung und
Umwelt Epigenetische Position gegen Nativismus -Prämissen Chomskys:
1. Unlernbarkeit komplexer Grammatikstrukturen
2. Stimuli und Feedback sind nicht feststellbar 1:
-aus Input folgen Verallgemeinerungen
-Bildung komplexer Muster aus einfachen
-Analyse des Inputs durch Kind; Entwicklung eigener Sprachmuster Epigenetische Position 2:
-Umwelt reagiert zwangsläufig auf Erweiterungen des Kindes, z.B durch Antwort oder Unverständnis Danke für eure Aufmerksamkeit
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