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Tutorium OEA 2010/1

Organisatorisches, Themenfindung, Theorie & Empirie verknüpfen
by

Clemens Trötzmüller

on 30 May 2010

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Transcript of Tutorium OEA 2010/1

1. Tutorium zur VO. Einführung in die ökonomische Anthropologie 19.04.2010
16:15-17:45 SRD
clemens.troetzmueller@univie.ac.at Ablauf Organisatorisches
Empirische Datenerhebung zur Erwartungshaltung ans Tutorium
Zur Gestaltung des Tutoriums
Themenfindung
Verknüpfen von Theorie und Empirie anhand eines Beispiels
Ausblick auf den nächsten Termin
Feedback

Organisatorisches
Ziele Das Verfassen der Arbeit unterstützen
Informationen zu Themenfindung, Recherche, Lesen und Schreiben zur Verfügung stellen
Prüfungsfragen ausarbeiten
Unklarheiten imVorlesungsstoff besprechen
Feedback zum Paper

Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Wer 4x das Tutorium besucht darf bei der Prüfung die Literaturfrage streichen.
Einige der Prüfungsfragen die wir im Tutorium ausarbeiten, werden Thema der Prüfung sein.
Wer von mir Feedback auf das Paper möchte muss es mir bis 14.6.2010 zukommen lassen.
Habt ihr konkrete Fragen zum Vorlesungsstoff dann schickt mir diese bitte jeweils bis spätestens Freitag vor dem Tutorium per e-mail.
clemens.troetzmueller@univie.ac.at
Erwartungshaltung ans Tutorium
Schreibt auf einen Zettel jene Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens bei denen ihr Unterstützung braucht! Listet eure Bedürfnisse nach euren eigenen Prioritäten (1. 2. 3. ...).

Vorschläge:
... Thema finden, Recherchieren, Lesen, Exzerpieren, Aufbau und Struktur eines Papers erkennen und anwenden, Schreiben, Schreibtechniken, Schreibmotivation, Zitationsregeln, Bibliographie erstellen, computergestütztes Arbeiten, Datenbank anlegen etc....

auf den Erkenntnissen anderer aufzubauen
kritisch mit den Werken anderer umzugehen
formale Kriterien zu erfüllen (Zitieren, Quellen angeben)
eigene Gedanken einzubringen & zu belegen
Meinungen und Fakten klar zu trennen Was macht einen Text wissenschaftlich? Termine jeweils 16:15-17:45 SRD

19.4.2010
3.5.2010
10.5.2010
31.5.2010
7.6.2010
21.6.2010
28.6.2010



Anforderungen an das Paper 1 Artikel aus Carrier 2005. Handbook of Economic Anthropology. (Theorie)
1 Artikel aus einem anthrp. Journal recherchieren. (Fallbeispiel)
Theorie & Empirie verknüpfen
Regeln des wissenschaftlichen Schreibens beachten
Gestaltung des Tutoriums Vorlesungsstoff besprechen und Prüfungsfragen sammeln
Thematischer Input zu Recherche, Lesen, Exzerpieren, Schreiben, Zitieren etc.
dazu kleine Übungen oder Gruppenaufgaben
Hilfsmaterialien zum jeweiligen thematischen Input werden auf Moodle zu Verfügung gestellt. (z.B.: Recherchetipps)
Feedback zu euren Arbeiten (bis spätestens 14.6.2010)
Email-support bei dringenden Fragen und Anliegen
Produktion ist einer Logik der Balance unterworfen. Wenn die Schufterei den Nutzen der Produktion übersteigt stoppen Menschen ihre Arbeit und suchen nach Alternativen.

Firmen müssen Profite machen, Haushalte aber nicht. Produktionsvolumen in Haushalten werden durch Abwägen zwischen Notwendigkeit und Anstrengung beeinflusst. Sinkt zB. die Fruchtbarkeit des Landes, sinkt auch die Produktivität. Die Arbeit die nötig ist um einen gewissen Ertrag zu produzieren steigt an.

Chayanov unterscheidet aber nicht zwischen Produktion für den Markt und Produktion für den Eigenbedarf. => Bei Marktproduktion gilt: Alles was den Preis eines Produktes beeinflusst, beeinflusst auch die Produktivität! Beispiel: Ressourcen für ein Paper Der kapitalistische Produktionsprozess kennzeichnet sich durch das Ziel der Kapitalakkumulation
Geld - Ware - mehr Geld
Wichtige Aussage von Marx: Arbeit = Ware
Wert der Arbeitskraft:
Tauschwert= Lohn = Reproduktionskosten der Arbeitskraft
Gebrauchswert = durch Arbeitskraft erzeugtes Gut

Mehrwert f. Kapitalisten:
Unterschied zwischen Tauschwert/bzw. Marktwert des Guts und den Produktionskosten (einschließlich Reproduktionskosten der Arbeitskraft). Vorlesungsstoff: Marx' Werttheorie Carrier: Kapitel 8. Labour DURRENBERGER, Paul E. 2005 "Labour" in Carrier, James G. (Hg.) A Handbook of Economic Anthropology. Cheltenham/Northhampton. 125-139.
Jedes Gut wird durch Arbeitskraft erzeugt.
Die Menge an Arbeitskraft bestimmt den Wert eines Guts.
Die benötigte Arbeit ist Abhängig von Technologie, Ort, Zeit und Organisation des Produktionsprozesses.
Profit entsteht durch den Unterschied zwischen dem Lohn des Arbeiters und dem Wert den er produziert.


AUFWÄRTSSPIRALE DER KAPITALISTISCHEN PRODUKTION

Kapital -> Investition in Technologie -> höhere Produktivität -> höhere Profite -> mehr Kapital -> mehr Investitionsmöglichkeiten -> höhere Produktivität ...

Kapital -> Technologie -> + Produktivität -> - Menge an Arbeit -> -Kosten des Guts -> günstigere Waren -> höhere Nachfrage -> + Produktion -> +Kapital -> Expansion

Das verfügbare Kapital bestimmt die Rolle im Produktionsprozess. Produktionsrollen sind mit unterschiedlichen Einkommen, Prestige und Macht verbunden.

Arbeiter im Kapitalismus ist in einem Produktionsprozess gefangen. Da er keine Ressourcen besitzt muss er seine Arbeit verkaufen
Wolf Chayanov Marx Empirisches Beispiel: Traditionelle Fischerei in Galizien. GARCÍA-ALLUT, Antonio 2003. La pesca artesanal gallega y el problema de la comercialización:
Lonxanet.com una alternativa más que virtual. In Zainak. Cuadernos de Antropología. 2003. Nr.25, 17-32. Vereinfachte Darstellung des Inhalts:

Traditionelle Fischereibetriebe sind meist Klein- oder Familienbetriebe
Küstenfischerei mit kleinen Booten
Verkaufen ihre Produkte auf lokalen Märkten
Preisabsprachen der Konsumenten und Konkurrenz aus industrieller Fischerei bedingen Preisverfall.
Überfischung der Küstengewässer und Abwanderung der Fischer ist die Folge
Distribution der Waren soll selbst in die Hand genommen werden.
Internet als Vertriebsplattform



Übung: Verbindungen schaffen Geht in kleinen Gruppen zusammen und überlegt euch wie es mögich ist die theoretischen Grundlagen mit dem Fallbeispiel in Verbindung zu bringen! Seid kreativ! Mögliche Verbindungen Marx:
Industrielle Fischerei benötigt aufgrund von Technisierung und Organisation des Produktionsprozesses weniger Arbeitskraft und kann daher höhere Profite erwirtschaften.
Der Wert der Arbeitskraft eines Fischers sinkt. Auch auf Seiten der traditionellen Fischerei

Chayanov:
Wenn der Wert der Arbeitskraft so stark sinkt, dass die Balance zwischen Aufwand und Nutzen der Arbeit nicht mehr gegeben ist wandern die Fischer ab.
Die Produktivität der Fischer ist durch die spezielle Marktlage beeinflusst. Nehmen die Fischer den Vertrieb selbst in die Hand können Sie langfristig eine höhere Produktivität bewirken!

Wolf:
Durch Selbstorganisation des Vertriebs ihrer Produkte können Fischer dem Gefangensein im kapitalistischen Produktionsprozess entkommen und selbst an der Aufwärtsspirale der kapitalistischen Produktion teilnehmen.
Feedback Schreibt auf einen Zettel je einen Aspekt des Tutoriums der euch gefallen hat und einen den ihr anders gestalten würdet. Welche Verbesserungen könnt ihr mir vorschlagen? Nächster Termin am 3.5.2010 Thema: Recherche

Eine Liste mit Tipps und Links zur Recherche wird in Kürze auf Moodle zu Verfügung stehen

Probiert selbst verschiedene Möglichkeiten aus. Wir werden eure Erfahrungen beim nächsten Termin besprechen.

Überlegt euch Prüfungsfragen zum VO-Stoff! Danke für eure Aufmerksamkeit und Mitarbeit! Übung: Was macht einen Text wissenschaftlich? Themenabgrenzung
Thesen & Theorien
Methoden nachvollziehbar wählen
Fragestellung
neuer Aspekt
Herausarbeitung einer Antwort
mehrere Quellen
Begriffe definieren
Quellen zitieren
Gendern
Standpunkt/ Position darlegen Folgende Aspekte haben wir gefunden:
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