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Das femme fatale Motiv als männliche Inszenierung weiblichen

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by

Luisa Rohe

on 20 June 2016

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Transcript of Das femme fatale Motiv als männliche Inszenierung weiblichen

Das femme fatale Motiv als männliche Inszenierung weiblichen Lebens aufgezeigt am Beispiel von Leo Tolstois Anna Karenina
Schwerpunkt der fatalen Weiblichkeitsbilder im 19 Jahrhundert
rasante Entwicklungen in allen Lebensbereichen
Suche nach dem Hässlichem, Sündigen als Ablenkung
Erforschung der Sexualität
Entstehung vieler Ehebruchromane
Legitimation des Herrschaftsanspruchs der Männer durch Naturwissenschaften
Die Stationen im Leben Anna Kareninas
Die Ehe mit Alexej Karenin
Félicien Rops, Sentimental Initiation
"Wäre das Weib nicht körperlich und geistig schwach wäre, es nicht in der Regel durch dir Umstände unschädlich gemacht, wäre es höchst gefährlich "
"(...) man kann aber nicht genug betonen,dass die Natur selbst der Frau ihren Beruf als Mutter und Hausfrau vorgeschrieben hat, und dass Naturgesetzte unter keinen Umständen ohne schwere Schädigung, welche sich im vorliegenden Falle besonder an dem nachwachsenden Geschlecht zeigen würde, ignoriert werden können. "
Brust, Becken, Korsett & Beine
"Sie (die Frau) wird bestimmt und unterschieden in Bezug auf den Mann, dieser aber nicht in Bezug auf sie, Sie ist das Unwesentlich angesichts des Wesentlichen. Er ( der Mann) ist das Subjekt, er ist das Absolute. Sie (die Frau) das Andere"
Beweise für die Frau als Untergeordnete lieferten u.a. Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie
Abhängigkeit der Männer von der Frau
Das Gebären eines neuen Lebens in einem Kreislauf, der mit dem Tod endet
Angst der Endlichkeit verbunden mit der Frau
Frau
Totenschädel, Pfeil und Bogen & Schlange
Unheilvolle,Todbringende & Streben nach Macht
rosa Blumekranz
Unschuld
Baum im Hintergund
Erdverbundenheit
Schmetterlingsflügel
Wandelbarkeit
Engelsflügel
Geheimnisvoll
-Anna als typische Frau der damaligen russischen Oberschicht
hinterfragt auch ihre Gegebenheiten nicht
-Alexej findet keinen Zugang zu seinen Gefühlen oder den anderer
Bild der femme fatale zeigt sich hier nicht
Erste Begegnungen mit Wronskij
Wronskij hat andere Sicht auf Anna als ihr Ehemann
Anna genießt Wronskijs Bewunderung trotz Kittys Hoffnungen auf einen Antrag Wronskijs
Kitty muss erkennen das Wronskij Anna vozieht
Annas Verhalten gegenüber Kitty ist grausam und mitleidlos

ganz deutlich drückt sich das Fatale Annas in Kittys Gedanken aus :
"Ja, da ist etwas Fremdartiges, Dämonisches und Verführerisches in ihr."
Wronskijs Werben um Anna
-in Annas Leidenschaft spiegelt sich auch etwas Grausames :
-Wronskij sucht ihre Nähe
-Sie haben gleichermaßen Gefühle füreinander
"Ihr Gesicht strahlt in einem hellem Glanz, aber es war kein heiterer Glanz, er erinnerte an den unheimlichen Schein einer Feuerbrunst in dunkler Nacht."
"[...] es war etwas Entsetzliches und Abstoßendes in der Erinnerung an das, was mit diesem entsetzlichen Preis der Schande erkauft war..."
Die Entscheidung
-Anna entzieht sich der Entscheidung, da sie die Bewunderung Wronskijs als seine Geliebte zu sehr genießt
- Wronskij fordert die Scheidung
-Annas Schwangerschaft verändert die Situation
Die Wende
-Anna erkrankt an Kindbettfieber
- findet Zuneigung zu ihrem Mann uns tößt Wronskij von sich weg
"`Nimm die Hände vom Gesicht ! Er [Alexej Karenin] ist ein Heiliger!´ sagte sie `Nimm die Hände vom Gesicht´ rief sie zornig. `Alexej Alexandrowitsch, nimm ihm die Hände vom Gesicht ! ich will ihn sehn!´"
- Nach Genesung kehrt sie jedoch wieder zu Wronskij zurück
-Karenin verzeiht Anna und Wronskij begeht einen Selbstmordversuch
-Wronskij verzichtet auf seine Karriere um mit ihr zu leben
Ihr Egoismus kommt hier gut zur Geltung, sie nimmt keine Rücksicht auf die Gefühle anderer, auch ihr Sohn scheint ihr unwichtig.
Rückkehr nach Russland
- Anna wird von der Gesellschaft verstoßen während Wronskij noch Zugang gewährt wird
-Anna ist abhängig von Wronskij welcher sich aus ihrer Sicht immer weiter von ihr entfernt
-Sie hat Angst ihre Rolle als Verführerin zu verlieren:

"wenn ich nur etwas anderes sein könnte als seine die Geliebte, die leidenschaftlich nach seinen Liebkosungen verlangt! Aber ich kann und ich will nichts anderes sein !"
-Wronskij fühlt sich eingeengt ; Anna will ihn immer weiter an sich binden
Sie begreift, dass sie die Macht verloren hat und dies macht sie verrückt
Annas Tod
"Und der Tod steht klar und deutlich vor ihr als das einzige Mittel, in seinem Herzen die Liebe zu ihr wieder zu erwecken, ihn zu strafen und den Sieg in dem Kampf zu behaupten, der in ihrem Herz hausenden bösen Geist gegen ihn führte [...] wichtig war nur eins : Sie musste ihn bestrafen !."
"Er ist alt, er ist zu sehr beschäftigt, und ich, ich fühle mich heute so jung und ich hätte so große Lust herumzualbern! Statt ins Bett zu gehen hätte ich so gern Purzelbäume geschlagen, aber mit wem? Ich lebe in einer Atmosphäre des Alters, mein ganze Umgebung ist alt. Ich bemühe mich, jeden jugendlichen Elan zu unterdrücken, so deplatziert erscheint er mir in diesem vernünftigen Niveau
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