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Buchvorstellung "Das Parfum"

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by

Christian Schröder

on 2 April 2013

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Transcript of Buchvorstellung "Das Parfum"

Patrick Süskind
-
"Das Parfum" Von Christian Schröder Gliederung 1. Allgemeines zum Roman
2. Biografisches zu Patrick Süskind
3. Inhalt
4. Figuren
4.1. Figurenkonstellation
5. Merkmale/Analyse des Romans
5.1. Eröffnung
5.2. Erzählmerkmale & Aufbau
5.3. Besonderheiten
6. Intention des Autors
6.1. Entstehungsgeschichte
7. Verfilmung
8. Rezeptionen & Rezensionen
8.1. Wirkung & Persönliche Wertung
9. Quellen 1. Allgemeines zum Roman - vollständig: "Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders"; Diogenes Verlag

- verfasst vom deutschen Schriftsteller P. Süskind

- ist ein Roman der Postmoderne (oft als Schlüsselwerk dieser Zeit betitelt)

- Erstausgabe erschien 1985

- wird als Kriminal-, Künstler-, Bildungs- oder Entwicklungsroman klassifiziert

- gilt als Bestseller (> 20 Millionen verkaufte Exemplare in 48 Sprachen) 2. Biografisches zu Patrick Süskind - * am 26. März 1949 in Ambach

- Vater war Publizist und Redakteur

- studierte ab 1968 Geschichte in München und Frankreich

- entschließt sich mit dem Abschluss seiner Magisterarbeit im Alter von 24 Jahren zum Leben als freier Schriftsteller

- Werke: "Das Parfum" (1985), "Die Taube" (1987), "Die Geschichte von Herrn Sommer" (1991), "Drei Geschichten" (1995) 3. Inhalt - Leben des Jean-Baptiste Grenouilles (* 17. Juli 1738; Frankreich) wird nachverfolgt

-er besitzt seltsamerweise keinen Eigengeruch und durchlebt sein Dasein als Einzelgänger

- Grenouille besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten mit seiner Nase --> kann Gerüche analysieren und verarbeiten

- kreiert Düfte, die die Menschen teilweise unter seine Kontrolle bringen

- das Waisenkind will größter Parfumeur und Herrscher über die Menschen werden

- er wird folglich zum Mörder junger Frauen

- stirbt mit 29 Jahren 4. Figuren Jean-Baptiste Grenouille:
- Protagonist ohne Antagonist, da er mit seinen Düften die Macht über seine Gegner hat bzw. hätte

- wurde am 17. Juli 1738 geboren in Frankreich geboren in einer Fischereihütte

- besitzt keinerlei Eigengeruch und ist ein Einzelgänger
(--> Parallele zur Persönlichkeit des Autors)

- analysiert, speichert und kombiniert aber Gerüche aufgrund seiner hervorragenden Nase

- tötet junge Frauen, um deren Düfte zum ultimativen Parfum zu vereinen

- sein Leben scheitert, da er merkt, dass er selbst nicht geliebt wird, sondern nur sein künstlicher Duft Guiseppe Baldini:
- stellt Grenouille aufgrund seiner Fähigkeiten als Lehrling an

- wird dadurch zum reichsten Parfumeur von Paris

- Grenouille verlässt ihn, worauf Baldini anschließend stirbt Marquis de la Taillade-Espinasse:
- gehört zum Adel von Paris

- bringt Grenouille das Leben in Gesellschaft bei

- hat die Theorie, dass alles erdennahe schlecht und verwerflich ist

- er findet in Grenouille ein optimales Beispiel für seine Theorie Antoine Richis und Laure Richis:
- Antoine ist der Vater von Laure Richis, dem letzten Opfer Grenouilles

- beide gehören zum Bürgertum und Antoine kommt Grenouille auf die Schliche

- Ermordung Laures kann trotzdem nicht verhindert werden

- Antoine wird durch einen neuen Duft dermaßen betört, dass er Grenouille adoptieren möchte Nebenpersonen:
- Jeanne Bussie (Amme des neugeborenen Grenouilles)

- Pater Terrier (Versorger Grenouilles, bis er denkt, dass Grenouille vom Teufel besessen sei)

- Madame Gaillard (letzte Amme Grenouilles)

- Grimal (Gerbermeister Grenouilles)

- Madame Arnulfi und Druot (Vorgesetzte Grenouilles und ihr Liebhaber/Geselle) Jean-Baptiste
Grenouille Baldini Taillade-Espinasse Antoine Richis Laure Richis Erster Vorgesetzter Grenouilles Adliger, der Grenouille Lebensweisheiten lehrt Vater des letzten Opfers Letztes Opfer Grenouilles Grenouilles Mädchen, die er für seine Zwecke tötet 5. Merkmale/Analyse des Romans 5.1. Eröffnung - Prolog/Vorgeschichte

- Städte und deren Gestank zu der Zeit werden beschrieben

- Leser bekommt einen Einblick, von was der Roman handelt

- es lässt sich stark erahnen, dass sich der Roman um ein Thema bezüglich Gestank/Gerüche/Düfte drehen muss

- Eröffnung endet mit "Hier nun, am allerstinkendsten Ort des gesamten Königreichs, wurde am 17. Juli 1738 Jean-Baptiste Grenouille geboren." 5.2. Erzählmerkmale und Aufbau - auktorialer, allwissender Erzähler mit vereinzelter direkter Rede

- jede (Haupt-)Person wird relativ genau beschrieben

- linearer Aufbau bzw. kontinuierliche Chronologie mit Zeitraffung und größeren Zeitsprüngen

- in 4 Teile und insgesamt 51 Kapitel unterteilt

- Kapitel 24 bis 29 stellen den Höhe- und Wendepunkt dar 5.3. Besonderheiten - bildliche und anschauliche Sprache
Wirkung: Gefühl, direkt in der Situation
involviert zu sein

- Düfte und Gerüche bzw. die Herstellung verschiedener Düfte werden sehr genau beschrieben
Wirkung: Der Geruch steigt einem förmlich
in die Nase beim Lesen

- Normalsprache (der Zeit der Handlung entsprechend) bis gehoben durch Fremdwörter bzw. Fachbegriffe des Parfumhandwerks
Wirkung: Intelligent und gebildet, aber trotzdem verständlich

- viele Vergleiche, Wiederholungen (vor allem "stinken"), Superlative und Kontraste
Wirkung: Wirkt flüssig, bestärkend und fesselnd, aber trotzdem nicht
monoton und einfältig --> man will sich von der nächsten Situation
überraschen lassen Superlative "allerstinkendster Ort"; "menschenfernster"; größte Geruchsrevier der Welt"; etc. Kontraste "frisch, aber nicht reißerisch"; "blumig, ohne schmalzig zu sein"; etc. Beispiele: Vergleiche

"der König stinkt wie ein Raubtier"; "die Königin wie eine alte Ziege"; "ihr Haar süß wie Nussöl"; etc. 6. Intention des Autors - bei der Geburt sind alle Menschen gleich

- kurz danach ist das Leben in eine bestimmte Richtung vorgeschrieben

- trotzdem sind Menschen leicht zu manipulieren (--> durch Düfte)

==> Adressat: Personen mit zwischenmenschlichen Konflikten, die durch Vorurteile und gesellschaftliche Meinungen geprägt sind

Süskinds Intention:

Menschen sind von Grund auf gleich und deshalb sollte jeder die gleichen Chancen erhalten. Außenseiter (wie Grenouille) werden von Anfang an auf irgendeine Art und Weise abgestempelt und können davon nicht mehr befreit werden, geschweige denn sich selber daraus befreien. Folge: Sie versuchen es mit "Gewalt". 7. Verfilmung - Erstverfilmung erst Jahre später (2001) durch den mit Süskind befreundeten Bernd Eichinger

- Süskind zögerte lange, da er auch sehr öffentlichkeitsscheu ist

- erste Angebote lagen angeblich schon ein Jahr nach der Veröffentlichung des Romans vor (1986)

- Film weicht teilweise stark von der Romanvorlage ab

- Film sollte nicht angeschaut werden, wenn das Buch zuvor gelesen wurde 8.1. Wirkung & Persönliche Wertung 9. Quellen Internet/Bildquellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Parfum#Film
(20.3.13; 19:00 Uhr)

http://www.dieterwunderlich.de/Suskind_parfum.htm
(22.3.13; 21:00 Uhr)

http://www.schultreff.de/referate/deutsch/r0816t00.htm
(23.3.13; 13:30 Uhr)

Google Bilder Buchquellen: "Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders", Patrick Süskind, Diogenes Verlag, Zürich, 1994 6.1. Entstehungsgeschichte - zur Stoffherkunft ist nur sehr wenig bekannt, da Süskind sehr verschlossen ist

- Hintergrund: Süskind erlernte ebenfalls Kenntnisse des Parfumhandwerks beim Aufenthalt in Grasse (Firma "Fragonard")

- als Quelle könnte vor allem Alain Corbins "Pesthauch und Blütenduft. Eine Geschichte des Geruchs" angesehen werden

- im Roman gibt es zahlreiche Anspielungen auf andere literarische Werke 8. Rezeptionen & Rezensionen "[...] Ein internationaler Dauerseller. Seit [...] 1929 gelang keinem deutschsprachigem Autor mehr ein so durchschlagender Erfolg."
- Der Spiegel; Hamburg

"Kraftvoll und mitreißend. Seine Wirkung wird lange anhalten."
- Time Magazine; New York

"Anders als alles bisher Gelesene. EIn Phänomen, das einzigartig in der zeitgenössischen Literatur bleiben wird."
- Le Figaro; Paris
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