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Frau Jenny Treibel

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by

Laurine-Sophie Sura

on 29 May 2016

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Transcript of Frau Jenny Treibel

Realismus -> Vorstellungen in der Literatur und Fontanes ,,poetischer Realismus“

Sentimetalität oder „Wo sich Herz zum Herzen find't“

Die Funktion des Weinens

Die Männer und die Liebe

Der Romanabschluss -> Happy-End ?

Bedeutung und Realisierbarkeit des Glücks
Gliederung
Die Funktion des Weinens
Poetischer Realismus
Gruppe 1
Frau Jenny Treibel
Die Männer und die Liebe
Bedeutung und Realisierbarkeit des Glücks
Der Romanabschluss Happy-End?
Happy - End
Kein Happy-End
X

X




X
Marcell

Corinna

Leopold

Jenny
Vielen Dank
für Eure
Aufmerksamkeit!
Sentimentalität
Standbild 1 :
Leopold -> Alisa
Corinna -> Laurine
Jenny -> Laura

Standbild 2 :
Marcell -> Laura
Corinna -> Inessa

Standbild 3 :
Treibel -> Laurine
Jenny -> Alisa
Willibald -> Laura

Standbild 4 :
Schmolke -> Laurine
Rosalie -> Inessa
- Corinna:
niemand kann glücklich sein
heiratet aus Vernunft
sehnt sich nicht nach Glück, sondern nach dem Leben, welches ihr Leopold ermöglicht

- Marcell:
realistisches Ziel
Glück = Leben mit Corinna

- Rosalie:
glücklichste Ehe schwärmt von ihrem gemeinsamen Glück mit Schmolke

- Jenny:
Glück = Geld & Wohlstand
sehnt sich nach den kleinen Verhältnissen
kein Glück in der Liebe
Fest gemauert in der Erden
Steht die Form, aus Lehm gebrannt.
Heute muss die Glocke werden.
Frisch Gesellen, seid zur Hand.
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben,
Doch der Segen kommt von oben.

O! zarte Sehnsucht, süßes Hoffen,
Der ersten Liebe goldne Zeit,
Das Auge sieht den Himmel offen,
Es schwelgt das Herz in Seligkeit.
O! daß sie ewig grünen bliebe,
Die schöne Zeit der jungen Liebe!

Wie sich schon die Pfeifen bräunen!
Dieses Stäbchen tauch ich ein,
Sehn wir's überglast erscheinen,
Wird's zum Gusse zeitig sein.
Jetzt, Gesellen, frisch!
Prüft mir das Gemisch,
Ob das Spröde mit dem Weichen
Sich vereint zum guten Zeichen.


Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
Wo Starkes sich und Mildes paarten,
Da gibt es einen guten Klang.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
Lieblich in der Bräute Locken
Spielt der jugfräuliche Kranz,
Wenn die hellen Kirchenglocken
Laden zu des Festes Glanz.
Ach! des Lebens schönste Feier
Endigt auch den Lebensmai,
Mit dem Gürtel, mit dem Schleier
Reißt der schöne Wahn entzwei.
Die Leidenschaft flieht!
Die Liebe muß bleiben,
Die Blume verblüht,
Die Frucht muß treiben.

Selbst herzlos, ohne Mitgefühl,
Begleite sie mit ihrem Schwunge
Des Lebens wechselvolles Spiel.
Und wie der Klang im Ohr vergehet,
Der mächtig tünend ihr erschallt,
So lehre sie, dass nichts bestehet,
Dass alles Irdische verhallt.

Glück, von allen deinen Losen
Eines nur erwähl ich mir,
Was soll Gold? Ich liebe Rosen
Und der Blumen schlichte Zier.

Und ich höre Waldesrauschen,
Und ich seh ein flatternd Band -
Aug in Auge Blicke tauschen,
Und ein Kuss auf deine Hand.

Geben, nehmen, nehmen, geben,
Und dein Haar umspielt der Wind.
Ach, nur das, nur das ist Leben,
Wo sich Herz zum Herzen find't.
X
von Alisa, Inessa, Laura & Laurine
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