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Die Entwicklung der Filmindustrie in Hollywood

1912-2013
by

Zoé Sandle

on 14 September 2016

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Transcript of Die Entwicklung der Filmindustrie in Hollywood

Die ersten Studios
Als 1912 die "Motion Picture Patent Company" vom amerikanischen Gerichtshof eingeschränkt und 1915 sogar für illegal erklärt wurde, stand den Produzenten nichts mehr im Wege.
Deshalb wurden in dieser Zeit die erfolgreichsten Studios der Geschichte Hollywoods gegründet, wie z.B. "
Famous Players Lasky
" (später "
Paramount
"), "
Loew's
" ("
Metro-Goldwyn-Mayer
"), "
Warner Brothers"
, "
RKO
" und "
Fox
" (später "
20th Century Fox
").
Wie die Filmindustrie nach Hollywood kam
Um die Anfänge Hollywoods zu rekonstruieren, müssen wir zunächst nach New York: Dort wurde um 1900 die gesamte amerikanische Filmindustrie von der "Motion Picture Patent Company" kontrolliert. Um dieser Monopol-Herrschaft zu entgehen, begab sich eine Handvoll unabhängiger Produzenten und Regisseure 1910 nach Los Angeles, genauer: Hollywood.
Hollywood war aus mehreren Gründen ideal für die Filmproduktion: Erstens konnte man durch die angenehmen Temperaturen im ganzen Jahr draußen drehen, zweitens gab es billige Arbeitskräfte und Bauland. Außerdem war es weit weg von New York und damit auch weit weg von der "Motion Picture Patent Company".
Die Entwicklung der Filmindustrie in Hollywood
Hollywood ist heute das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Die erfolgreichsten Filme kommen von dort. Über die Jahre gab es viele Veränderungen und heute funktioniert und arbeitet sie ganz anders als noch vor sechzig Jahren. Diese Unterschiede werden in dieser Präsentation dargelegt.
Die Zwanziger - Blüte der Filmindustrie
Den weltweiten Börsencrash im Jahr 1929 überlebte Die Industrie relativ unbeschadet durch die Erfindung des Tonfilms, der eine breitere Masse ansprach. In den Dreißiger Jahren war die Filmindustrie seit der Gründung des ersten Studios am produktivsten; 1939 erreichte die Filmindustrie in Hollywood ihren Höhepunkt, 177.420 Menschen arbeiteten hier, 338 Filme wurden herausgebracht.
Für den Niedergang der Studios war vor allem ein Gerichtsprozess verantwortlich, der später als der "Paramount-Prozess" berühmt wurde.
Der Paramount-Prozess

Die Federal Trade Commission (FTC) hatte schon 1921 begonnen, die großen Studios Hollywoods wegen monopolistischen Tendenzen zu untersuchen.
1928 begann ein Prozess zwischen der FTC und zehn großen Studios, angeführt und vertreten durch Paramount Pictures. Das Urteil gegen die Studios, das 1930 eine Veränderung zwischen Produktion und Markt gefordert hatte, wurde durch eine umstrittene Absprache zwischen Roosevelt und der Industrie während der Hochphase der Depression nie umgesetzt. Aus diesem Grund wurde der Prozess im Jahr 1938 zwar von dem Department of Justice wieder aufgenommen, durch mehrere Gerichtsbeschlüsse und den Zweiten Weltkrieg aber immer wieder zurückgeworfen.
So kam es 1949 schließlich zu einem Beschluss: Die Studios wurden gezwungen, sich von den Kinoketten, die bis dahin sichere Abnehmer für die Produktionen gewesen waren, zu trennen. Damit brach die Macht der Studios über die Programmierung und Auswertung ihrer Filme zusammen.
Das alte Warner Brothers Logo
Die Industrie um den Film wuchs und gedieh, durch die eigenen
Vertriebsfirmen
und
Kinoketten
wurden
Genre-Produktionen
wie der
Gangsterfilm
, der Western, Musicals und
Melodramen
wurden zur Massenware. Heutige Klassiker wie Dick und Doof bzw. Laurel und Hardy wurden in dieser Zeit "geboren".
Damals war es üblich, neben dem Hauptfilm kurze
Vorfilme
, gelegentlich
Natur- oder Reisefilme
und stets die
Wochenschau
zu sehen.
1929 - 1939
Der Hollywood-Schriftzug, heute eines der
berühmtesten Wahrzeichen Hollywoods
, war ursprünglich am
13. Juli 1923
von einer Maklerfirma aufgestellt worden, um für die damals öde und abgelegene Gegend zu werden. Die Buchstaben waren eigentlich nur für
eineinhalb Jahre gedacht
, blieben jedoch bestehen und wurden zu e
inem Symbol der schnell aufstrebenden Filmindustrie
.
Der Schriftzug, der ursprünglich noch
HOLLYWOODLAND
hieß, verkam irgendwann, weil er nie restauriert wurde. In den 1940er Jahren beschloss die Handelskammer von Hollywood,
die Silbe LAND zu entfernen
und den Rest des Schriftzuges zu restaurieren. Im Zuge dessen wurde auch die Beleuchtung abgenommen, die bis dahin aus 2000 Glühbirnen bestanden hatte.
Im
Jahr 1978 war der Schriftzug erneut verfallen,
und um den Schriftzug erneut aufzustellen, wurde von
Hugh Hefner

eine Spendengala veranstaltet, auf der symbolische
"Buchstabenrechte" versteigert
wurden, um die Viertelmillion Dollar für den Wiederaufbau zu sammeln.
Heute gehören Grund und Boden unter den Buchstaben der City of Los Angeles, die
Rechte am Schriftzug liegen bei der Handelskammer,
die
Kosten für Unterhalt und Öffentlichkeitsarbeit
trägt eine gemeinnützige Organisation namens
Hollywood Sign Trust
aus Wirtschaftsvertretern und Prominenten.
Fernsehen und Farbfilm - 1960-1979
In den sechziger und siebziger Jahren gab es große Veränderungen - zum
Guten und zum Schlechten
: Zum einen wurde das Fernsehen erfunden und eroberte die breite Masse. Dadurch gingen mehrere Millionen Menschen sehr
viel weniger ins Kino
. 1946 waren es noch 78,2 Millionen Amerikaner pro Woche, 1971 gerade mal 15,8 Millionen. Es folgten magere Jahre für die Filmindustrie.
Durch den die Erfindung des
Farbfilms
gelang es jedoch, eine breitere Masse anzusprechen, außerdem fand Mitte der 70er Jahre ein Generationswechsel in Hollywood statt.
Junge Regisseure wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, George Lucas, Woody Allen und Steven Spielberg
übernahmen das Zepter und schufen Filmklassiker wie "Star Wars", "Indiana Jones", "Der Pate", "Der weiße Hai" oder "Schindlers Liste".
1980 - Die Geburt der Blockbuster
Letzlich setzten sich diese prämierten Filme aber doch nicht durch. Filme wie "The Last Movie" oder "Apocalypse Now" hatten gute Kritiken, die aber die Kosten nicht einspielten. Das war für die Geldgeber letztendlich zu riskant und Anfang der 80er setzten die Studios und Produktionsfirmen deshalb mehr und mehr auf erfolgreiche Blockbuster. Es kam die Zeit der Produzenten wie Jerry Bruckheimer und Don Simpson. Sie ließen Schreiber und Regisseure fast Fließbandproduktionen machen, die meistens nach einer simplen Story funktionierten: Eine Person aus armen oder schwierigen Verhältnissen kämpft für einen Traum und gewinnt. So funktionierten Filme wie "Flashdance", "Top Gun" und "Footloose".
1990 - die Vermarktungsstrategien
In den Neunziger Jahren begann die globale Vermarktung der Filme, wie wir sie heute kennen. Diese war dazu bestimmt, Filme auf einem globalerem Level als bisher erfolgreich zu machen, als wie bisher hauptsächlich in Amerika. In dieser Zeit setzte sich Hollywood auch vollends als führende Filmindustrie durch.
Ein Film ist mittlerweile nicht mehr nur ein Film
, sondern ein gigantisches Kaufhaus, von dem alles erworben werden kann:
DVD, CDs, Spielzeug
und sogar Bettwäsche. Deshalb ist es oft lukrativer, einen Film für 200 Million Dollar zu produzieren als einen für 20 Millionen, wenn man den Film für 200 Millionen besser vermarkten kann. Als Beispiel: Die Fanartikel zu den "Star Wars" Filmen haben insgesamt
mehr eingespielt als die sechs Filme zusammen.
Heute werden bereits bei der
Planung von Filmen regionale Eigenheiten berücksichtigt,
so können die Filme besser an das Interesse des Publikums angepasst werden.
Die Gegenwart
Heute ist Hollywood eine gigantische Industrie, die 2008 mehr als 28 Milliarden Dollar (zirka 19 Milliarden Euro) umsetzte und in der rund 250.000 Filmemacher arbeiteten. Es gibt jedes Jahr
rund 360.000 Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Jobs in der Film- und Videoindustrie. Auch das "Heimkino" ist heute wichtiger denn je - Der DVD-Verkauf ist ein wichtiger Bestandteil der Einnahmen. Auch mit dem ehemaligen Feind Fernsehen haben sich viele Studios mittlerweile angefreundet: Warner Bros. zum Beispiel produziert die erfolgreichen Serien "Two And A Half Men" und "The Big Bang Theory".
Unabhängig von der Filmindustrie ist heute auch Hollywood selbst eine Industrie: Die Studios inszenieren sich durch Studiotouren, es gibt Besichtigungen von Häusern berühmter Stars, und bei vielen Sitcoms ist das wichtigste sogar der Zuschauer: durch das Lachen im Hintergrund, das live aufgenommen wird, bekommt eine Comedyshow erst ihren Charakter.
Das neue Warner Brothers Logo
Filmplakat zu dem Film "Top Gun"
Filmplakat "The Last Movie
Trailer zu "Flashdance"
Der Walk of Fame, eine berühmte Atraktion im Herzen Hollywoods
Das Filmplakat zum aktuellen Kinofilm "The Hangover Part III"
Filmplakat zu dem aktuellen Kinofilm
"Iron Man 3"
Kommentar von Produzent
Chuck Lorre
zu der "Lachmaschine" - Live-Dreh der Serie "The Big Bang Theory"
QUELLEN
http://www.planet-wissen.de/laender_leute/usa/los_angeles/hollywood.jsp
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-61389163.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite
http://www.world-film-awards.com/de/geschichte-hollywoods.html
http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/kino/filmtricks/index.jsp
DANKE FÜRS ZUHÖREN !!! :)
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