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Schule in der ns Zeit

Päda LK
by

Lisa Kramer

on 27 October 2014

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Transcript of Schule in der ns Zeit

Schule
im
Nationalsozialismus

Unterschiedliche Schulformen
Schulfächer
Bsp.-Plan (Junge)
Warum wurden
die Fächer / der Unterricht verändert
um eine Einheit zu bilden
um Soldaten heranzubilden
um die Ideologie zu verbreiten



....
Inhaltsverzeichnis
Das Schulleben beeinflussende Gesetze und Verordnungen

Schule allgemein

Unterschiedliche Schulformen
-->
Grundschule
--> H
öhere Schulen
-->
Hauptschule
--> NPEA - "Napola"

Volksschule
-->
Einheitliche Schulen für Jungen & Mädchen

Fächer
-->
Warum geändert?

Erziehungs- & Bildungsziele

Fazit
Gesetze & Verordnungen
die das Schulleben beeinflussen
seit 1937 einsetzende
Schulreformmaßnahmen:
-->
Geschlechtertrennung auf weiterführenden Schulen
-->
Veränderung der Fächer
-->
Reduzierung der gymnasialen Oberstufenformen für jungen auf 3 Stück

"Reichsschulpflichtsgesetz":
-->
Beginn der Schulpflicht mit Vollendung des 6. Lebensjahr
-->
8 Jährige Schulpflicht
-->
davon 4 Grundschuljahre
Höhere Schulen
Hauptschule
Grundschule
1941 Einführung auf Führerbefehl

nach österreichischem Vorbild

Pflichtschule

begabte Volksschüler wurden ihr zugewiesen

Vermittlung von Bildungsgrundlage

--> Grundlage für kriegswichtige handwerkliche Berufsausbildung

Parteikanzlei hält Einführung für das
Kernstück der NS-Bildungsreform

--> Grund: Ermöglichung der Mobilisierung von kriegswichtigen Arbeitsreserven
Für Jungen
Für Mädchen
Reduzierung der gymnasialen Oberstufenformen auf 3 Stück

naturwissenschaftlicher Zweig

Handwerkliche (kriegswichtige) Ausbildung
Aus "bevölkerungspolitischen Gründen"

--> kürzung der neunjährigen Höheren Schule auf 8 Jahre

neusprachlicher Zweig

Hauswirtschaftliche Ausbildung
NPEA - "Napola"
"Nationalpolitische Erziehungsanstalten"

"Napola" genannt

bis 1945 in Deutschland & in den annetierten Gebieten -> 35 NPEA

Vorgesehen als Eliteschulen des Regims

Entwicklung: Modell einer NS- Erziehung

Erzieher und Lehrer waren überzeugte Nationalsozialisten

=> Bewusstsein vermitteln zu einer privilegierten Gruppe und später zu einer Elite zu gehören

Hitler´s Wille:
Aus diesen Schulen sollte der Offiziernachwuchs hervorgehen
Sonderform: humanistisches Gymnasium

--> dort erhalten, wo Schule über eine besondere Tradition verfügt

&

als Hauptformen die naturwissenschaftliche sowie die neusprachliche Oberschule
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
STD
1
2
3
4
5
......
Sport
Sport
Sport
Sport
Sport
Sport
Sport
Sport
Mathe
Deutsch
Mathe
Rassenkunde **
Rassenkunde
**
Geschichte
Geschichte
Geschichte
Erdkunde
Bio
Naturkunde
Naturkunde
**
Einbeziehung: Bio / Ge / De / Ek
Bei Mädchen kommen Fächer wie Hauswirtschaft hinzu!
QUELLEN
Entwicklung des deutschen Schulwesens nach 1933 M1/M2
Buch „Der Lehrer im Nationalsozialisums“ 1999
vimu.info - Schule im Nationalsozialismus
Lemo - Schule im 'Dritten Reich'
STARK Band - Normen & Ziele in der Erziehung
suite101.de - Schule im Nationalsozialismus
grunewald.schule-berlin.net - Auszüge aus Gesetzen und Verordnungen, die das Schulleben zur Zeit des Nationalsozialismus veränderten
verfassungen.de - Gesetz über die Schulpflicht im Deutschen Reich
http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=965
http://de.m.wikibooks.org/wiki/Klassengr%C3%B6%C3%9Fe_%E2%80%93_gestern_und_heute/_Die_Zeit_von_1933_bis_1945
http://www.steinhagener-hauptschule.de/u-material/ns-zeit/Seite6/Seite6.htm
http://geschichte.weinert-web.de/familie/tagesablauf.php

Volksschule
Einheitliche Schule für Jungen und Mädchen
Trennung der Geschlechter
--> Geschlechter spezifische Ausbildung möglich
Ende Juli 6 Lebensjahr vollendet = Beginn der Volksschulpflicht
Dauer 8 Jahre
Aufnahme = Schulpflicht
Taubstumme Kinder -> Schulpflicht mit 7
Erziehungsziele
Bildungsziele
Schulische Erziehungsziele - Hitlers Vorstellungen angepasst

Begeisterung

Zusammengehörigkeitsgefühl

Adolf Hitler in seinem Buch „Mein Kampf“: „Meine Pädagogik ist hart. Das Schwache muss weggehämmert werden“

Hitler forderte: „das Heranzüchten kerngesunder Körper“

Ausbildung der geistigen Fähigkeiten steht „erst an zweiter Stelle“

Kindern und Jugendlichen eine „Willens- und Entschlusskraft“ vermittelt

Kinder und Jugendlichen letztlich nur für den Krieg erzogen
rassistische Ideologie verbreiten
Vorbereitung auf Krieg
absoluter Gehorsam
Verschwiegenheit
Verantwortungsfreudigkeit
Vermittlung weiterer soldatischen Tugenden

Grundlage:
--> Vorstellung des "politischen Soldaten" (Jungen)
&
--> der "robusten nationalsozialistischen Mutter" (Mädchen)
Schule allgemein
Lehrer

-junge gut ausgebildete Lehrer

-Lehrer war der Diktator der Klasse

-"alte" Lehrer strenge Anhänger von Zucht und Ordnung

-Jüdische oder Kommunisten durch das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" entfernt

-Lehrer mussten differenziert denken & wurden zum
verlängerten Arm der Reichsführung

-Schüler systematisch auf spätere Bestimmung vorzubereiten = Mädchen: Ehefrau und Mutter, Jungen:
Soldatenleben

-Hohe Arbeitslosigkeit= Einschüchterung durch Politik erfolgreich (Kündigung)

-Über den Unterricht hinaus noch zusätzliche
Verpflichtungen: Aufgaben in der Partei, Leiter der öffentlichen Bücherei

-Gehalt reichte knapp zum Leben
-Beginn der Gleichschaltung

-Wissensvermittlung nicht wichtig

-Kaum Schulbücher

-"Marschleistungen" gilt mehr als alles andere

-Ab Sommer 1933 beginnt und endet jede Unterrichtsstunde mit dem "Deutschen Gruß"

-Ferien beginnen und enden mit "Flaggenappellen"
Verwirrung der Bevölkerung

--> Nebeneinander von Volks- und Hauptschule

Diente nicht zur Heranbildung für Spitzenstellungen in Partein; sondern begabten Volksschülern Bildungsgrundlage bieten

ersten Hauptschulen ab Herbst 1940

Nach dem Willen der Verantwortlichen: ein Drittel der Volksschüler nach 4. Schuljahr auf die Hauptschule

Voraussetzungen für die Aufnahme: sichere Leistungen in Deutsch und Rechnen, Anlage zum selbständigen Denken, Lernwille sowie charakterliche Eignung
-Geschichte: NUR deutsche Geschichte; verbunden mit Bezug auf Herkunft + Ausweitung der nordischen Rasse; Selbstbehauptung der Deutschen in Landesgrenzen

-Biologie: Familienkunde, Rassenkunde & Rassenpflege verbunden mit Bevölkerungspolitik

-Familienkunde: Rassenbewusstsein + Familiensinn stärken; Stammbäume anfertigen

-Erdkunde: Verteilung der Rasse; Kampf Deutschlands um Lebensraum & Weltgeltung

-Chemie: Alle Arten von Sprengstoff

-Mathe: Aufgaben mit kriegerischem Kontext; Anspielung auf unwertes Leben

z.B.: "Der Bau einer Irrenanstalt erfordert 6 Millionen RM. Wie viele Siedlungen zu je 15000 RM hätte man dafür bauen können?" oder "Wie viele Brände entstehen dabei, wenn ein Drittel der Abwürfe Treffer sind und dann wieder ein Drittel zünden?"
20. April 1933: Eröffnung der ersten “Nationalpolitischen Erziehungsanstalt“ (NAPOLA)

-25. April 1933: Der Anteil nichtarischer Schüler an den Neuanmeldungen für höhere Schulen und Hochschulen wird auf 1,5% begrenzt

-1. Oktober 1933: Die Geschwisterermäßigung beim Schulgeld für höhere und Mittelschulen wird für jüdische Kinder abgeschafft

-4. April 1936: Abbau privater Vorschulen und Vorklassen 1. Dezember 1936: Gesetz über die Hitler-Jugend (§ 2): Die gesamte deutsche Jugend ist in der Hitler-Jugend zusammengefasst 10. April 1937: Richtlinien in den unteren vier Jahrgängen der Volksschule 7. November 1938: Der Schulunterricht für jüdische Kinder wird zur Angelegenheit der Juden erklärt 5. Juli 1939: Lehrer werden zu Reichsbeamten erklärt
Gesetz über die Schulpflicht im Deutschen Reich

- Gesetz gegen die Überfüllung an den Hochschulen

§ 1. Allgemeine Schulpflicht.

§ 2. Beginn der Volksschulpflicht

§ 4. Dauer der Volksschulpflicht

§ 5. Erfüllung der Volksschulpflicht.
Alltag:
Klassen :

Größe:

Bsp.: Das Höhere Schulwesen
Unterstufe (1. und 2 Klasse) nicht mehr als 40 Schüler
Mittelstufe (3.-5. Klasse) nicht mehr als 35 Schüler
Oberstufe (6.-8. Klasse) nicht mehr als 25 Schüler

Bsp.: Das Sonderschulwesen
2. und 3. Schuljahr 20 Kinder
4. und 5. Schuljahr 20-25 Kinder
6. - 8. Schuljahr 25 Kinder

Gestaltung:
Ein Bild von Hitler
die Flagge
eine Art Altar aufgebaut
Hakenkreuz
Sitzbänke
Rohrstöcke
Quelle: http://file2.npage.de/012983/09/bilder/schule_im_ns%281%29.jpg
Quelle: https://www.dhm.de/fileadmin/medien/lemo/Titelbilder/schule.jpg
Quelle: media.essen.de/media/wwwessende/aemter/41/stadtarchiv/PDF-a_3.pdf
Quelle. http://www.bergbaurentner.de/mediapool/96/966799/resources/big_19268108_0_280-383.jpg
Quelle: http://www.steinhagener-hauptschule.de/u-material/ns-zeit/Seite6/schu.jpg
Quelle: http://www.steinhagener-hauptschule.de/u-material/ns-zeit/Seite6/granate.gif
· Heil Hitler, Herr Lehrer!

· Es gab einzelne Wochensprüche : z.B.:Nimmer wird das Reich zerstört, wenn ihr einig seid und treu.

· Bei Luftalarm in den Schutzkeller. Bei großer Gefahr in 2-er Gruppen nach Hause, damit die Flieger die Kinder nicht in Gruppen abschießen konnten.

· Sie schrieben mit altdeutscher Schrift (Syterlin).

· Man musste Heilkräuter für Verwundete suchen.

· In den letzten beiden Stunden mußten sie bei den Bauern Kartoffelkäfer suchen, da die Kartoffel Hauptnahrungsmittel war und die Käfer sonst alles unessbar machten.

· Wenn man am Tage einen englischen Radiosender gehört hatte und die Kinder es in der Schule dem Lehrer sagten, wurden die Eltern in der Nacht abgeholt und sind nie wiedergekommen.
8-16 Uhr Unterricht

anschließendes Lernen bzw. körperliche Ertüchtigung

vor Unterrichtsbegin - Gottesdienst (7Uhr)


Danke
für eure Aufmerksamkeit
!
Fazit:

Die Schule wurde unter dem Naziregime vor allem dazu verwendet, die Schüler für die Ideale der Nazis zu begeistern und überzeugen. Außerdem wurden die Kinder auf den Krieg vorbereitet, sodass es wie etwas ganz Natürliches wirken sollte. Dabei war stets die höchste Ehre eines jeden Jungen ein tapferer Soldat zu sein, oder die eines Mädchens, eine solche solide Mutter.
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