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Georg Simmel - „Wenn das Leben ein Traum ist, was passiert dann, wenn ich aufwache?“

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by

Vincent Schuster

on 13 December 2012

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Transcript of Georg Simmel - „Wenn das Leben ein Traum ist, was passiert dann, wenn ich aufwache?“

" Wenn ein Tropfen das Gefäß
zum Überlaufen bringt, so läuft
immer mehr heraus als dieser Tropfen." Georg
Simmel *1. März 1858, Berlin Biographie 1870-1876
Besuch des Friedrich-Werder-
Gymnasiums in Berlin; 1876 Abitur. 1876-1881
Studium der Geschichte und Philosophie, später der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Berlin. 1881 promoviert, 1885 habilitiert Simmel 1914-1918
Ordentlicher Professor d.
P. an der Universität Straßburg 1885-1900 Privatdozent 1900-1914 Außerordentlicher Universitäts-professor d. Philosophie an der Universität Berlin
26. September 1918
Stirbt an Leberkrebs in Straßburg Was macht Simmel anders? Problem: Alle sozialen Vorgänge somit Teil d. Soziologie,
bereits in andere Geisteswissenschaften aufgeteilt,
kein klarer Trennstrich für die Wissenschaft der Soziologie
Außerdem: Gesetzte der Geschichte seien nicht festzulegen "(...) Gesetze der Geschichte nicht auffindbar, denn Geschichte ist (...) ein so ungeheuer komplexes Gebilde (...) und subjektiver Ausschnitt aus dem kosmischen Geschehen." Orientierung an Comte und Spencer, Vorrang des Kollektiv vor dem Individuum, Soziologie als Naturwissenschaft Unterscheid: Kein Interesse an der Gesellschaft als Organ
Neues wissenschaftliches Konzept der S.
keine historische und enzyklopädische Wissenschaft Geltende Vorstellung von Soziologie: Wissenschaft zur Feststellung geschichtlicher Gesetzmäßigkeiten, deren Endziel ein positives Stadium, industrielle Gesellschaft, Kommunismus sind Spezifizierung: Formale Soziologie Spezifischer Gesichtspunkt:
nicht Inhalt, sondern Form der Gesellschaft FORM ensteht durch Wechselwirkungen Wechselwirkungen können
Interaktionen, aber auch Staat
und Familie sein Wechselwirkungen dabei als
Verbindung zwischen
Individuum und Gesellschaft „Alle Vergesellschaftungsprozesse weisen
formale Gleichmäßigkeiten auf.
In den unterschiedlichsten Gesellschaftsformen
wie in den verschiedensten sozialen Gruppen
lassen sich immer wieder gleiche Vergesellschaftungsformen wiederfinden.“ Charakterisierung des Fremden Beispiel: „Der Fremde“ „ der heute kommt und morgen bleibt “ Fremdsein als „besondere“ Wechselwirkungsform Teil der Gruppe, aber nicht vollständig zugehörig besitzt keinen Boden (Fixierung), aber Geld (Beweglichkeit)
Händler Distanz Anschein der Objektivität Fremdsein als Soziale Form (keine historische Gestalt)
allgemeine, raum- und zeitlose soziale Form Verdeutlichung: Kein Interesse
an der Funktion des Fremden in
einer Gesellschaft, sondern Fokus auf die konkrete Form und Erscheinung eines sozialen Typus. Diagnose der modernen Gesellschaft Abkehr vom eigenen Konzept „Philosophie des Geldes“ Zwei Beobachtungspunkte: gesellschaftliche Struktur der Großstadt und Auswirkungen der Strukur auf die Psche und Mentalität des Grostädters „Die tiefsten Probleme des
modernen Lebens quellen
aus dem Anspruch des
Idividuums, die Eigenart
seines Daseins(…) zu bewaren.“ Die sechs Merkmale der Großstadt 1 Geldwirtschaft
2 Produktion für den Markt
3 Pünktlichkeit
4 wachsende Arbeitsteilung
5 Zusammenballung vieler Menschen
6 Blasiertheit
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