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Tragödie in Fukushima und die Tragbarkeit der Region

Eine Präsentation für den Erdkunde GK Lab.
by

Haschim Rissane

on 5 February 2014

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Transcript of Tragödie in Fukushima und die Tragbarkeit der Region

Die Nuklearkatastrophe in Fukushima
Ursachen der Tragödie
Folgen in der Region
Zukunftsaussichten
Aufbau des Kraftwerkes
Reaktorgebäude
1
2
3
4
5
6
Ursachen und Ablauf der Katastrophe
11 März 2011
14:46 Tōhoku-Erdbeben
15:35 Tsunamiwelle trifft am Kraftwerk ein
Zerstörung des Notkühlsystems
Ausfall der Stromversorgung
Kernschmelze in den Reaktoren 1-3
Tsunami
12-15 März 2011
Wasserstoffexplosionen in den Reaktorblöcken 1,3 und 4
Starke Beschädigung der Gebäude
Verwendung von Meereswasser als Kühlmittel
Beschädigung der Reaktoren
Hohe Strahlung auf dem Gelände
16-25 März 2011
Erste Sicherungsmaßnahmen wurde ergriffen
Umstellung der Kühlung
Kontaminiertes Wasser gelangt in Boden und Meer
Schutzmaßnahmen:

Evakuierungen
Erklärung eines Luftsperrgebietes
Lebensmittelverbote und -warnungen
Dekontamination
Japans Mobiltelefone sollen künftig mit menschlicher Stimme vor Erdbeben gewarnt werden
Folgen der Katastrophe
Erkrankungen
viele verletzte Personen,Herzinfakte und Schlaganfälle
zwei tote Mitarbeiter
unzählige "Verstrahlte"
Suizide
stark erhöhtes Risiko der Krebserkrankung
Kontaminationen

Radioaktiver Niederschlag
verseuchte Lebensmittel
Kontaminiertes Grundwasser
Meer stark radioaktiv belastet
im Osten und Nordosten wird Landwirtschaft jahrzehntelang nicht möglich sein
In der 100km-Zone entspricht die Radioaktivität dem Tausendfachen der Messwerte aus den Atombombentests 1963
Täglich unkontrolliert 300 Tonnen verstrahltes Wasser in den Pazifik
Auswirkung auf die Wirtschaft
Produktion mehrerer Unternehmen durch die Evakuierung betroffen
Gebiet um Fukushima durch mehrere Verkaufsverbote schwer beeinträchtigt
Welthandel wurde beeinträchtigt
In der Luftfahrt kam es zu einem hohen Nachfrageeinbruch
Stromknappheit im Land durch abgeschaltete Atomkraftwerke
Auswirkung auf die Bevölkerung und ganz Japan
Bergung der Tsunami-Opfer wurde durch die Sperrzone erschwert
Grundlegender Meinungswandel der Bevölkerung gegenüber der Atomenergie
Ein Kraftwerk wurde völlig abgeschaltet
Ein schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie wurde beschlossen
Energie in Japan
Japans Atomkraftwerke tragen 1/3 zur Stromversorgung bei
die Menschen gehen sehr verschwenderisch mit Energie um
nach der Katastrophe in Fukushima war ein Ausstieg aus der Atomkraft geplant
Nach der Katastrophe wurden die AKWs abgeschaltet und Wärmekraftwerke hochgefahren
Experten vermuten zukünftige Stromversorgung aus Atomkraftwerken,fossilen Energieträgern und erneuerbaren Energien
Quellen

Die Lokalisierung des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi
Land: Japan
Region: Tōhoku
Präfektur: Fukushima
Koordinaten: 37° 25′ 17″ N, 141° 1′ 57″ O
Eingespeiste Energie
seit Inbetriebnahme: 877.692 GWh
Japans Wirtschaft
Atomkraftwerke sollen verstaatlicht werden
Generell waren keine Atomkraftwerke gegen Erdbeben, Brände und Flutwellen etc. versichert
Gesamter Schaden: ca. 180 Milliarden Dollar davon sind ca. 12-25 Milliarden Dollar durch Versicherungsverträge abgedeckt
die Wirtschaft hat großen Schaden genommen
Landwirtschaft im Raum von Fukushima nicht möglich
Mehr Import als Export
Touristen haben Angst
kurz vor dem Tsunami wurden Teste durchgeführt um die Sicherheit zu prüfen Die Sicherheit konnte nicht gewehrt werden, die Teste brachten mangelhafte Ergebnisse
Landwirtschaftliche Lage
Vor der Atomkatastrophe belieferte die Präfektur Fukushima ganz Japan mit Reis und Rind. Nun macht sie Schlagzeilen wegen verseuchten Essens
Nahrungsmittel sind radioaktiv verscheucht
Misstrauen bei Konsumern führt zu erheblichen Verlusten
Bauern haben ein Verkaufsverbot
Bauern beklagen Verluste
Tepco bietet Mitte Juli bereits Schadensersatz in Höhe von rund 60 Milliarden Yen
Misstrauen bei Konsumern führt zu erheblichen Verlusten
In Nachbarpräfekturen wurden Radionuklide nachgewiesen
Begrenzung von Vertrieb und Verzehr bestimmter Produkte
Japan importiert fast ein Drittel seines Gemüses, vor allem aus China, seine eigene Produktion geht seit Jahrzehnten stetig zurück
Ein Viertel der Schweine- und 18 Prozent der Rinderproduktion waren in der Erdbeben-Region angesiedelt
Schätzungen zufolge gingen 8000 Tonnen Rind-, 29.000 Tonnen Schweinefleisch und 26.000 Tonnen Huhn verloren.
Prognose für die nächsten Jahre
Wiederaufbau der betroffenen Regionen ( Häuser etc. )
Weniger Touristen ( seit 2011 1/5 weniger Gäste )
Weniger Umsatz in der Landwirtschaft ( 2/3 weniger Ackerflächen )
Weniger Umsatz in der Fischerei ( 1/4 )
Verhindern, dass radioaktives Wasser ins Meer gelangt ( durch einfrieren des Wasser unter den Reaktoren; Kosten : 47 Milliarden Yen ( 360 Millionen Euro )
Gesamtbudget : 25 Billionen Yen ( 190 Milliarden Euro )
Neue Infrastruktur und Modernisierungen
Umstellung auf regionale Ressourcen ( Fischerei und Landwirtschaft ), jedoch kein konkreter plan
Erhöhung der Konsumsteuer von 5% auf 10% , (um den Wiederaufbau zu finanzieren )
Fischerei in Japan
Japanische Fischer bangen um ihre Existenz: Eine Milliardenindustrie steht nach der Katastrophe von Fukushima vor dem Aus
Die japanische Nordostküste zählt zu den fischreichsten Gewässern der Welt
Ertrag aus der Nordostküste lag bei mehr als 1,3 Millionen Tonnen Fisch im Wert von rund 35 Milliarden Euro
Insgesamt exportierte Japan im Jahr 2009 Fischprodukte im Wert von knapp zwei Milliarden Euro. Sie wogen 500.000 Tonnen schwer, rund 70 Tonnen gingen davon nach Deutschland
by Joshua,Musa,Özgür und Haschim
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Fukushima_Daiichi
http://www.zeit.de/2011/17/Fischindustrie-Japan/seite-2
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik-japan-kehrt-zurueck-zur-atomkraft-12046150.html
http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/nach-fukushima-katastrophe-japan-haelt-vorerst-an-atomenergie-fest/9181140.html
http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/wirtschaftliche-folgen/tid-21722/japan-die-katastrophe-und-die-folgen_aid_610102.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/japan-will-trotz-fukushima-an-atomkraft-festhalten-a-937554.html
http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/atomkraft-als-neuer-alter-heilsbringer-bei-den-erneuerbaren-energien-gibt-es-probleme_id_3498738.html
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik-japan-kehrt-zurueck-zur-atomkraft-12046150.html
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/japan-tepco-hat-aus-fukushima-nichts-gelernt-12541141.html
http://www.onvista.de/index/Nikkei-Index-324913?ID_NOTATION=324913&MONTHS=60#chart
http://e.nikkei.com/e/fr/marketlive.aspx



Quellen
Standorte der Atomkraftwerke in Japan
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