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Ausbildungsfähigkeit?

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by

Holger Nanz

on 31 May 2016

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Transcript of Ausbildungsfähigkeit?

gehen wir den Weg?
Entwicklungen in den nächsten Jahren
Deutschland als Arbeitsgesellschaft
das Schulsystem in
Niedersachsen
wer versteht es?
Betriebe
Eltern
Das Konstrukt "Familie" erodiert...
Erklärungsmodelle
Was kann gemacht werden?
Nur Denkanstöße....
Ausbildungsfähigkeit?
Auswirkungen, Gründe
und Möglichkeit im Umgang

Verringerung des Arbeitskräftepotential von
2010 von 45 Mill. auf
2015 auf 43 Mill.
2020 auf 41 Mill.
2025 auf 38 Mill.

Nach Schätzungen wird es eine Arbeitskratftlücke / Erwerbertätigkeitslücke von über 6,5 Mill. geben

Um bei den gegenwärtigen Entwicklungen
demografische Entwicklung mit seinen vielfältigen Wechselbewegungen mit den Grundinformationen
Arbeitskräfte
Einkommensbezieher
Konsumenten
die Lücke zu schließen, benötigen wir pro Jahr ca 300.000 Zuwanderer von gut ausgebildeten Arbeitskräften.
Wir haben in Deutschland seit Jahren
einen erschreckende Entwicklung zu
beobachten
seit Jahren bekommen Frauen durchschnittlich 1,36 Kinder
26 % der akademischen Frauen bleiben kinderlos
benötigen aber mindestens den Faktor 2,1
2011 wurde die niedrigste Geburtenrate von 663.000 seit 1946 registriert
Zunahme der Alterserwartung
Frauen auf 83 Jahre
Männer auf 78 Jahre
Wanderungsbewegungen/Mobilitätsziffer
2011 von 46, jeder 20 Bewohner zog von einer Gemeinde in eine andere
geburtenstarke Jahrgänge bis zu den 1970 sind rapide
gesunken, Potenzierung der Geburtenproblematik
Jahrgänge 75 bis 92 für derzeitige Familiengündungen
zukünftige Generation für Familiengründungen
Absolut wird sich die Einwohnerzahl von 81,8 Mill. Anfang 2013 70,1 Mill. im Jahr 2060 vermindern
durchschnittlich bekommt eine Frau mit 29 Jahren das erste Kind
Faustregel:
Je höher der Bildungsstand der Frauen, desto häufiger sind sie kinderlos
Soziale Lagen und soziale Schichtungen
Probleme der sozialen Ungleichheit finden sich verschärft angesichts der wirtschaftlichen Situation und der stagnierenden Einkommensentwicklung wieder großer Aufmerksamkeit
Unter soziale Schichtung bezeichnet generell eine strukturelle Ungleicheit sozialen Positionen von Personen in der Statushierarchie; 18 soziale Lagen wie z.B.
Einkommens-
Prestige-
und Einflussindikatoren
sind dabei eingerechnet worden.
Soziale Lagen sind auch als Handlungskontexte von Bedeutung, die unterschiedliche Chancen der Lebensgestaltung bieten.

Während Personen in privilegierten sozialen Lagen ihre wirtschaftliche Situation vorwiegend als sehr bis gut bewerten, fällt die Bewertung der Lage in schlechteren sozialen Lagen erwartungsgemäß schlechter aus. Thema
ZUFRIEDENHEIT


4 Grafiken für Armutsgefährdung

Erwerbsquote von Männer und Frauen
Indikatoren zum
ungenutzten Arbeitskräftepotentia
l und zur
Unterbeschäftigung
gewinnen zunehmend an Bedeutung, auch durch die fortschreitende Entwicklung des Dienstleistungssektores (Tertiärisierung der Wirtschaft)
erwerbslos
sind die Personen von 15 bis 74 Jahre, die im Berichtszeitraum nicht erwerbstätig waren und in den letzten 4 Wochen vor der Befragung nach einer Tätigkeit gesucht haben.
arbeitslos
sind Personen, die als solche amtlich registriert sind und sozialgesetztlichen Vorgaben entsprechen
Unterbeschäftigt
e sind die Personen, die Erwerbstätig sind, aber mehr arbeiten möchten und zum anderen
Nichterwerbspersonen sind, die gerne arbeiten würden...gemäß LO-Vorgaben aber nicht erwerbslos sind ...aber als stille Reserve gezählt werden.
FAKTEN
Im Zusammenhang mit den Diskussion um mögliche Folgen des demografischen Wandels für für Arbeitsmarkt rücken Arbeitsmarktstatistiken in den Vordergrund, die das gegenwärtige ungenutzte Arbeitskräftepotential möglichst vollständig abbilden.
Das ungenutzte Arbeitskräftepotential als Summe der Erwerbslosen, der Unterbeschäftigten und der Stillen Reserve betrug im Jahr 2012...
2,3 Mill. Erwerbslose
3,3 Mill. Unterbeschäftigte
1,1 Mill. als Stille Reserve
6,8 Mill. ungenutztes Arbeitskräftepotential
Verschiebung des Reproduktionsniveaus
Viele Arbeitsbereiche könne aber auch nicht bedient werden, da
da von den 2,91 Mill. Arbeitslosen 2/3 Langzeitarbeitslosen mit all ihren Schwierigkeiten sind
es immer schwieriger wird, geeignete Arbeitskräfte zu finden
Betriebe, insbesondere das Handwerk allergrößte Schwierigkeiten haben, geeigneten Nachwuchs zu bekommen, wobei es nicht mehr nur darum geht
Azubis, sondern auch
Nachfolger für einen Handwerksbetrieb zu finden ( in den nächsten 10 Jahren suchen 100.000 Handwerksbetrieben einen Nachfolger
Erwerbstätigkeit spielt in Deutschland sowohl in gesellschaftlicher als auch in individueller Hinsicht eine zentrale Rolle.
Der ausgeübte Beruf und die berufliche Stellung ist für das Selbstverständnis des Einzelnen von einer übergeordneten Bedeutung.
Für viele ist die Arbeit ein wichtiger Teil der persönlicher Entfaltung.
Als Kontrapunkt kann eine auf den Arbeitsmarkt bezogene Perspektivlosigkeit persönliche Krisen auslösen.
Ebenso groß ist die Bedeutung der Erwerbstätigkeit auf gesellschaftlicher Ebene. Das Steuersystem und die Sozialversicherungssysteme finanzieren sich über Erwerbsbeteiligung.

Die weiterhin
rasante technische Entwicklung,
die zunehmende Globalisierung der Arbeitsmärkte,
der demografische Wandel,
veränderte Beschäftigungsformen,
aber auch persönliche Ansprüche der Menschen an ihre Arbeit und derern Vereinbarkeit mit dem Privatleben werfen viele Fragen auf
Die öffentlich-politisch diskutierte Zukunftsszenarien sind schnellliebig und stark von aktuellen Ereignissen geprägt.


in Niedersachsen
einige Statistiken im Vergleich
Entwicklungen in Niedersachsen im Vergleich
Zunahme von älteren
Personen über 65 Jahren
bei gleichzeitiger Abnahme
von jüngeren im Jahr 2025
negative Bevölkerungsentwicklungprognose im LK Verden bei gleichzeitigem Zuwachs an Personen über 65 Jahren; über den statistischen und durchschnittlichen Wert von Niedersachsen
seit 3 Jahren ist die Anzahl derjenigen, die in die Lehre gehen genauso hoch wie diejenigen, die ein Studium beginnen. Tendenz klar zum Studium!!!
gravierende Verschiebung der Altersstruktur breiter Bevölkerungsgruppen
noch ist der derzeitige Stand akzeptabel, die Veränderungen werden aber in den nächsten Jahren deutlich spürbarer sein, wobei viele Regionen im Süden Niedersachsen mit echten Standortproblemen zu kämpfen haben
Von 96 Schulabgängern der Oberschule Dörverden haben 18 eine Berufsausbildung angefangen, davon 5 im Handwerk.
Für viele Betriebe wird es zunehmend
schwieriger, geeigneten Bewerber zu
finden. "Den Bewerbern fehlt es es
einfach an Grundlagen in Deutsch und
Mathematik. Zudem wissen sie nicht,
wie man sich vor Kunden verhält."
Ca. 20 % brechen vorzeitig die Lehre
ab
Ein Mangel an Sozialkompentenzen wird beklagt..
Es muss also Veränderungen in der Schule geben,
damit die immer weniger werdenden Schüler hinsichtlich ihrer Sozialkompetenzen und in den Grundfächern wie Mathe und Deutsch besser ausgebildet werden.
Wie können wir in die Schulstruktur verändern,
damit insbesondere das Handwerk in naher Zukunft nicht vor existenziellen Problemen gestellt werden!
Im deutschen Schulsystem gibt es zu wenige Abiturienten...das muss sich ändern...
...Bildungsminister werden Maßnahmen ausbauen...
"Wir tun viel für die Berufsausbildung unserer Schüler"
Schule
Wir müssen also Änderungen
im System Schule vornehmen,
damit wir in Zukunft gerüstet sind...
oder
Gesundheitserziehung
Inklusion
Ganztagsschule
Berufsorientierung
Schulanwahlzahlen
Hat die Schule noch Bestandschutz?
Anforderungen steigen
immer neue Veränderungen
im Schulsystem
Können die Anforderungen der Schüler durch die Lehrer noch bedient werden ?
an individueller Förderung
durch eine stetige Steigerung der Dokumentationspflicht
durch Mehraufgaben, die primär nicht im Aufgabenfeld des Berufsstandes stehen
Schulen bekommen Unterstützung
neues Personal
Jugendhilfe und Schule
Wer kommt für die Kosten auf ?
...und...und...und...
neue Herausforderungen
zurzeit gibt es 14 unterschiedliche Begriffe für Schulsozialarbeit in Niedersachsen
Pädagoge
Sozialarbeiter in Jugendberufshilfe
Jugendleiter
Jugendsozialarbeiter
Berufseinstiegsbegleitung
Schulsozialpädagoge
Schulsozialarbeiter
pädagogische Mitarbeiter
pädagogische Mitarbeiterin der Schulsozialarbeit
Sozialpädagoge
Koordinator Offener Ganztag
sozialpädagogische Fachkraft Profilierung der Hauptschule
päd. Mitarbeiter im Sozial-und Erziehungsdienst
Fallmanager Perspektive Beruf
Diese Mannigfaltigkeit spiegelt sich zum einen
die vielfältige Ansätze in der Fachliteratur wider und zum anderen die fehlenden rechtlichen Grundlagen auf Bundesebene im KJHG sowie die unklaren Bezeichnungen in den Schulgesetzen der Bundesländer
Welche Aufgaben muss ein Schulsozialarbeiter erfüllen
auch hinsichtlich der Ausbildung von Sozialkompetenzen
neuer Aufgaben
neuer Vorgaben
welche Profession muss er haben?
usw.
Betriebe
Betriebe müssen etwas tun, die Schule kann nicht alles machen.
Betriebe
Sozialkompetenzen
Die Lehrer sind oder sollen die gesellschaftlichen Architekten
unserer Zukunft sein!
Nur einige Beispiele zu
Inklusion: Wenn die Inklusion "durchgeboxt"
wird, dann richtet man einen bildungs-und sozialpolitischen Flurschaden an. Wir brauchen neue Schulen, als Apendix Inklusion einzuführen, überfordert alle Beteiligten.
Berufsorientierung:

Viele Betrieben üben Kritik, dass die Schüler vermehrt Defizite in den Bereichen
Umgang mit Kritik
niedrige Frustrationsschwelle
wenig Leistungswillen
wenig Durchhaltevermögen
fehlerhafte Selbstwahrnehmung
keine Teamfähigkeit
haben.
Wir sind ein Land der Abrecher:
Die Zahl derer, die abbrechen, hat sich von
142 242 auf 149 760 erhöht.
Beispiel Teamfähigkeit in Schule:
Paradoxe Situation in der Schule, Schüler sollen teamfähiger werden, jedoch sind Lehrer nach dem Referendariat Einzelkämpfer.

Lehrer sollen vermehrt Aufgaben übernehmen,
die das Elternhaus vollbringen müsste.
Die elterlichen Familienstrukturen erodieren und erleben eine neue Qualität.
Kinder brauchen u.a. Aufmerksamkeit, die die Lehrer aufgrund vieler Faktoren nur bedingt übernehmen können.
Kinder leben vermehrt in problematischen Familienstrukturen.
Klassenverbände haben häufig unter Multiproblemlagen der Schülerschaft zu kämpfen.
Gewaltbereite Schüler oder Klassensysteme sind keine Seltenheit.
Lehrer in Deutschland erleben selbst wenige soziale Anerkennung, fehlende Wertschätzung und Respekt. Da der Lehrerberuf nicht besonders gesellschaftlich angesehen wird, hat es zur Folge, dass Eltern ihnen gegenüber selbstbewusst und zum Teil selbstherrlich daherkommen. Das Engagement dieser Elternschaft zielt vermehrt daraufhin, dass die Kinder bessere Noten bekommen.
Werden Probleme mit den Schülern angesprochen, reagieren Eltern neuralgisch sehr reflexartig.
"Das machen meine Kinder nicht....Sie müssen ihren Unterricht verbessern....
Tendenzen von Eltern nehmen zu, in dem sie die Benotung von Arbeiten anzweifeln und Kanzleien damit beauftragen, da ein konkludente und nachvollziehbare Benotung nicht erkennbar sei...daher die vollbrachte Leistung ihrer Kinder nicht widerspiegeln.
Andere Eltern übernehmen überhaupt nicht ihre elterliche Kompetenz wahr, soll heißen, niemals in der Schule anzutreffen sind.
Eltern entscheiden, auf welche Schule ihr Kind kommt, häufig auch gegen die Empfehlung der Grundschullehrerin.
Man will ja nicht die Zukunft des Kindes verderben.... bei deren versteckten Potentialen...deren Hochbegabung!
Immer mehr Schüler entscheiden sich für ein Studium und gegen eine Ausbildung.
Bildungssystem beklagt, dass wir mehr Gymnasiasten brauchen.
Der Mittelstand beklagt, dass es zu wenig Azubis gibt und ihre Fähigkeiten zu wünschen übrig lassen.
Viele Betriebe suchen händeringend nach Nachwuchs. Geeignete Bewerber sind schwer zu finden.
Bewerber entscheiden mittlerweile, nicht mehr die auszubildenden Betriebe.
Betriebe locken mit Führerscheinen, Dienstwagen etc. eine Umkehrung der Strukturen
Lohnt es sich überhaupt noch, als mittelständisches Unternehmen in einer ländlichen Region verortet zu sein.
harte Standortfaktoren versus weiche Standortfaktoren
mgl. junge qualifizierte Arbeitnehmer entscheiden, ob ein Wohnungswechsel aufs Land sich lohnt
Gegenthese Deutscher Gewerkschaftsbund:
Überstunden, schlechte Bezahlung, und eine fehlende Interessenvertretung sind in vielen Unternehmen Normalität geworden.

Es kann nicht sein, dass Azubis zum Teil eine Fachkraft ersetzen müssen...zu schlechteren monetären Bedingungen.
Sollte sich an den Bedingungen bezüglich der Bewerber z.B. im Handwerk ändern, so wird prognostiziert, dass den den knappen personellen Ressourcen
Kunden auf Leistungen warten müssen
ggf. die Leistungen teurer würden

Wanderungsbewegungen haben noch stärker als die natürlichen Bevölkerungsbewegungen (Geburten, Sterblichkeit) einen direkten Einfluss auf den Bevölkerungsstand. Zugleich sind Zu-und Abwanderungen ein guter Indikator für die Attraktivität der Region.
Die Teilzeitbeschäftigungsquote lag 2010 im Bundesdurchschnitt bei 19,4 %, mit 20,8 % lag Niedersachsen darüber
Darüber hinaus hat in den Jahren von 2006 bis 2010 die Anteile der Beschäftigten mit Niedriglohn bundesweit um 4,2 Prozentpunkte zugenommen.
Der Anteil der Normalarbeitnehmer mit Niedriglohn ist um 3,6 Prozentpunkte und der Anteil atypischer Beschäftigung um 4,8 Prozentpunkte gestiegen.
Grafiken im Vergleich
Eltern
Welchen Einfluss haben
Eltern auf die Ausbildungs-
fähigkeit?
Einfluss
Drei Grafiken
Im Jahr 2011 gab es in Deutschland 8,1 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern.
Im Jahr 2001 waren es noch 9,2 Millionen Familien gewesen. Innerhalb von 10 Jahren ist die Zahl der Familien um knapp 1,1 Millionen gesunken. Das entspricht einen Rückgang von 12 %
Von einer Scheidung sind häufig nicht nur die Ehepartner, sondern auch deren minderjährige Kinder betroffen. Fast die Hälfte der 187.000 geschiedenen Ehepaare 2011 hatte Kinder unter 18 Jahren.

"Sage mir, wann Sie sich haben scheiden lassen, dann sage ich dir, wann die Schüler schulvermeidende Verhaltensmuster zeigen..."
Zur Erinnerung:
"Armutsgefährdung"
und Zufriedenheit
Zufriedenheit, Armut und soziale Lagen
Die Unzufriedenheit des einzelnen in der Gesellschaft (Arbeit) wird zunehmend über die Kinder kompensiert.
...ein fataler Kreislauf...
einige Fakten:
2011 erhielten in Niedersachsen insgesamt 14,4% der Minderjährigen Mindestsicherungsleistungen
In den Basisberichten im Rahmen der Landesjugendhilfeplanungen wurden
einerseits ein Zusammenhang zwischen überdurchschnittlich hohen Quoten der Hilfe zur Erziehung
und Inobhutnahmen und SGB II-Quoten
festgestellt.
2011 erhielten in Niedersachsen 9,4% von 1000 unter 21-Jährigen Hilfen zur Erziehung.
diese Quote steigt kontinuierlich trotz des demografischen Wandels an.
Die Frage, die im Raum steht, ist die, wie eine Kommune mit diesen erodieren Familienstrukturen aufgrund vieler gesellschaftlicher Faktoren reagieren wird.
Eine Frage wird auch sein, wie aufgrund der Auflagen der Politik, ein kostensenkendes Konzept zu erstellen, die Vorgehensweise bei der Implementierung von ambulanten Hilfen zu vertreten ist.

Der Umgang mit den Freiwilligenleistungen
und die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit nur als Reizworte...
Wir wird in den nächsten Jahren der Berufsstand, ähnlich wie bei den Lehrern, die der Pädagogen gesehen, und das nicht nur bei den freien Trägern, sondern auch in der Verwaltung?
Wie gesagt, es geht auch um die Ausbildungsfähigkeit der Schüler ?
Doch wie kann das erreicht werden? Denn...
...die psychologische und soziale Reife wird zum Erfolgsfaktor, um den wirtschaftlichen Druck standzuhalten und entgegenzuwirken.
Die fachliche Qualität, so zeigen es Untersuchungen, sind mittlerweile nur noch "Hygienefaktoren" im Management
Erklärungsmodelle
Einer muss doch dafür sorgen,
oder
Viele Dinge, die heute in den unterschiedlichen möglichen Zusammenhängen angesprochen worden sind, hängen irgendwie zusammen, jedoch wenn man sich fragt, wie es sein kann, das die Zahl nicht ausbildungsreifer Jugendlicher steigt, versagen alle Erklärungsversuche
Gesellschaftliche Defizite lassen sich kurz in 3 Formen der Beziehungsstörungen erklären, auf die ich kurz eingehen werde.
Es gibt die
Partnerschaftlichkeit
Projektion
und die Symbiose
Partnerschaftlichkeit:
Der Erwachsene sieht Kinder auf der gleichen Ebene und unterliegt der Vorstellung, man könne bereits kleine Kinder über Erklären und Verstehen erziehen.
Dahinter steht ein Freundschaftskonzept und ein starker Wunsch nach Harmonie. Eltern, die so handeln, wollen um jeden Preis im Einklang mit ihren Kindern leben, setzen auf allzeit gutes Verständnis und das Verschwinden innerfamiliärer Hierarchien
Daraus resultiert endlose Diskussionen nehmen den Kindern jegliche Sicherheit im Umgang mit Erwachsenen. Das Kind soll als gleichberechtigter Partner für seine Eltern (oder Mutter/Vater) fungieren und wird dadurch häufig zusätzlich mit Themen und Verhaltensweisen überfordert, für die es definitiv zu jung ist.
Die Folge ist, dass sich psychische Funktionen wie beispielsweise
Frustrationstoleranz
Gewissen
Arbeitshaltung und
Teamfähigkeit nicht ausreichend bilden können
Projektion:

Der Erwachsene gerät in Abhängigkeit zum Kind, weil er die positiven Bezüge zu seiner Umwelt weitestgehend verloren hat. Er fühlt sich häufig von der
technischen Entwicklung,
von sozialen Einflüssen oder von der
schieren Informationsflut überfordert-
und sucht deshalb verstärkt nach Anerkennung und Liebe.
Das Kind bietet sich hier als ideale Kompensation an. Dieser Prozess findet natürlich unbewusst statt, nichtdestotrotz handelt es sich um einen emotionalen Missbrauch des Kindes. Der Wunsch nach
Liebe und
Anerkennung
wird nämlich nun in das Kind hineinprojiziert. Folglich wird das Kind verantwortlich, dem Erwachsenen zu geben, was jener entbehrt. Der Erwachsenen seinerseits möchte vom Kind geliebt werden. Das hat, um es noch einmal ausdrücklich zu sagen, nichts damit zu tun, dass jeder Vater, jede Mutter freut, wenn er oder sie Liebe und Zuneigung vom Kind erfährt. Diese Erfahrung ist normalerweise an keinerlei Bedingung geknüpft, sie wird immer wieder durch Zufall gemacht.
Die Beziehungsstörung der Projektion dagegen bedeutet, dass Erwachsene auf diese Liebe und Zuneigung angewiesen sind und damit dem Kind keine Struktur mehr vorgeben können. Es herrscht die latente Angst, das Kind könne diese Vorgabe als restriktiv empfinden und dann den Erwachsenen die Zuneigung verweigern.
Die Folge ist eine Machtumkehr: Das Kind verbleibt in einer frühkindlichen Fantasie, über den Erwachsenen zu stehen und ihn steuern zu können
Symbiose:
In der Symbiose verschmilzt die Psyche eines Elternteils mit der des Kindes. Hintergrund dafür ist eine scheinbar zukunftsweisende Gesellschaft. Die beim Elternteil fehlenden Anteile wie
Glücklich- oder
Zufriedensein
werden unbewusst aus der Psyche des Kindes entnommen und in die eigene Psyche integriert. Aus diesem Grund ist dann das Glück des Kindes plötzlich das des Elternteils. Dieser fühlt für das Kind, er denkt für das Kind und geht beispielsweise auch für das Kind in die Schule/zur Ausbildung.
Diese Eltern nehmen vieles im Hinblick auf das kindliche Verhalten gar nicht mehr wahr. Sie sind blind für eigentlich offensichtliches Fehlverhalten, es stört sie überhaupt nicht.
Aufträge werden völlig selbstverständlich mehrfach gegeben, solange bis das Kind diese irgendwann einmal ausführt.
Die Eltern bemerken nicht, dass sie sich steuern lassen.
Das Kind, welches psychisch als Teil des betroffenen Erwachsenen verarbeitet wird, kann nach dessen Empfinden nichts extra machen, weil es Teil seines Körpers nicht extra machen kann.
Daraus folgt, dass der Erwachsene für ein Fehlverhalten seines Kindes, auf das er von außen aufmerksam gemacht worden ist, immer eine vom Kind unabhängige Begründung parat hat. Dabei liegt der Grund immer bei den anderen (Lehrer/Lehrmeister) oder, wenn das offensichtlich nicht der Fall ist, kann das Kind nichts dafür und braucht daher aus Sicht der Eltern, etwa in Schule, mehr
Aufmerksamkeit und
Zuwendung.
Aussagen und Impulse des Kindes werden nicht mehr hinterfragt und geprüft.

In der Symbiose sieht der Erwachsene nur noch die reine Tatsache, dass das Kind etwas nicht tut und denkt ausschießlich darüber nach, wie das Gegenteil erreicht werden kann.
Zunächst versucht das Elternteil, das Kind über das Reden dahin zu bringen, die gewünschte Handlung auszuführen. Sollte das Kind seine Aufforderungen nicht folgeleisten, reagiert der Erwachsene sehr aufgeregt, es entstehen Ohnmachtsgefühle, reagieren häufig mit "wenn-dann-Sätzen" oder mit Bestrafungen, die auch körperlich sein können.
Über die Machtkämpfe, die der Erwachsene nicht gewinnen kann, begibt er sich in Gefahr, sich vor dem Kind unglaubwürdig zu machen..

Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter, nach dem Motto "Der hat Schuld", "Das System hat versagt" "ihr seid dafür verantwortlich" etc.
Es muss eine systemübergreifende Sicht- und Betrachtungsweise her.
Wir dürfen nicht reaktionär, also symptombezogen reagieren, sondern das gesamte komplexe System betrachten (Syndrom)
"Wir denken nur noch für den Moment und nehmen nur das wahr, was uns die Aktualität aufzwingt, schauen nicht zurück in die Vergangenheit, um Rückschlüsse zu ziehen, schauen nicht mit der Notwendigkeit nach vorne, um dieses Problem ganzheitlich anzugehen.!
Definitionen:
Erwerblos sind Personen, die ohne Arbeitsverhältnis sind, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und sich um einen Arbeitsplatz bemühen (aktiv in den letzten 4 Wochen eine Arbeit gesucht haben und weniger als 1 Stunde pro Woche vergütet tätig waren--vollständiges Fehlen von Erwerbsarbeit)
Unter Unterbeschäftigte werden erwerbstätige Personen gezählt, die
weniger als die normale Arbeitszeit arbeiten
unfreiwillig weniger im Stundenvolumen arbeiten
nach einer zusätzlichen Arbeit während einer Referenzperiode gesucht haben.
Stille Reserve
Unter einer Stillen Reserve bezeichnet man Personen, die unter bestimmten Bedingungen bereit wären zu arbeiten, aber überwiegend Personen sind, die keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung haben.
"Der reflexartige Rückgriff auf Schulsozialarbeit bei Problemen wie
Schulversagen
Ausbildungsabbruch
und Schulverweigerung...
lässt die Frage aufkommen, ob die Schulsozialarbeit diese Probleme tatsächlich (allein) bewältigen kann und ob sich solche Entwicklungen nicht die Tendenz einer zunehmenden Entkopplung von politischen Leistungserwartungen an die Schulsozialarbeit einerseits und ihres fachlichen Profils andererseits abzeichnet"
Thomas Olk, Kartsen Speck, Schulsozialarbeit-ein unverzichtbares sozialpädagogisches Angebot am Ort Schule
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