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Teiletagung Auftritt

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Dr. Michael Bohne

on 25 February 2016

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Transcript of Teiletagung Auftritt

Die
Bühne als Ort des Austauschs
Hat der Performer dem Publikum etwas mitzuteilen, so legitimiert dies, dass er den Raum einnimmt.
Der Auftritt
Problem- oder Lösungstrance
Ob man auf der Bühne in eine Lösungs-
oder in eine Problemtrance eintaucht,
hängt von verschiedenen Variablen ab:
Was zeichnet
einen Auftritt oder eine Bühne aus?
Ein Mensch oder wenige Menschen stehen im
Aufmerksamkeitsfokus
von vielen
Zuschauern
- "hypnotisches Setting"
Die Bühne -
der ambivalenteste Ort der Welt
Die Bühne ist auch ein Sehnsuchtsort, um (endlich) gesehen zu werden
Die Bühne ist ein Vergrößerungsglas
für das Selbstwertgefühl
Auf der Bühne bestimmt das aktuelle Denken, Fühlen und Handeln und die präsenten Ego-States das Selbstwertgefühl des Performers.
Top Selbstwerträuber
Gut sein wollen - Perfektionismus
Wie steigert
man denn nun seine Bühnenwellness?
Drei zentrale Aspekte sind wichtig:
Wie entfesselt man eigentlich seine innere Rampensau und wie kann es sein, dass wir es manchmal lieben auf einer Bühne zu stehen und manchmal hassen?
Der Performer auf der Bühne will/muss eine Leistung bringen und ist häufig tranceartig fokussiert ...
Ist der Perfomer den
"Zuschauern"
unterlegen oder hat er
nichts mitzuteilen, so handelt es sich
ggf. um eine Prüfung
oder ...
Er bietet etwas, was es rechtfertigt, dass die Zuschauer schweigen - Es geht um die Konkurrenz des wertvollen Gutes und Grundbedürfnisses
Aufmerksamkeit.
um eine Katastrophe!
Hat der Performer etwas mitzuteilen?
Sind seine auftrittskompetenten Anteile/Ego-States an Bord?
Wollen diese Anteile überhaupt auftreten? Und was ist mit den Anteilen, die die Öffentlichkeit scheuen?
Auch diese
öffentlichen Auftritte
sind Bühnen:
Kamera
Mikrophon
Bewerbungsgespräch
Rendevous
Psychotherapiesitzung
Sie ist aber auch ein Gefahrenort, denn es könnte etwas gesehen werden, was einem selbst nicht lieb ist, bzw. was man selbst noch nicht kennt ...
...z.B. die eigenen Abgründe, verletzliche Ego-States oder Unzulänglichkeiten
Letztendlich besteht die Gefahr einer Demontage des eigenen Ideal-Selbst ...
...und die Angst, nicht mehr dazuzugehören
Somit nimmt die Arbeit am Selbstwertgefühl eine zentrale Stelle im Auftrittscoaching ein.
Die häufigsten und
wirksamsten Selbstwerträuber bei öffentlichen Auftritten
sind ...
Sich selbst nicht gut finden - Attributionsstil
Gut gefunden werden wollen - Abhängigkeit
Inneres Schrumpfen - Altersregression
Ungünstige Beziehung zum
"Publikum"
Steigerung des Selbstwertgefühls
Effiziente Stressregulation durch emotionale Selbsthilfe (Klopfen)
Schulung des Aufmerksamkeitsfokus
..und was ist nun mit dem Publikum? ...
Das Publikum kann aber auch die eigene Größensehnsucht an den Performer delegieren und ihn idealisieren.
Performt er gut, kann man sich mit ihm identifizieren - und muss nicht selbst auftreten (Selbstwertsteigerung durch Identifikation).
Ist er peinlich, schlecht oder scheitert er, so kann das Publikum ihn entwerten und sich damit narzisstisch aufwerten.
Gleichzeitig ist die Bühne das wohl beste Trainingslager für das Selbstwertgefühl.
Small Talk auf einer Tagung :-)
...hoffentlich auf Stärkendes und nicht auf Schwächendes
Teile Therapie Tagung, 05.-08.11.2015, Heidelberg - Dr. Michael Bohne
“Das menschliche
Gehirn ist eine großartige Sache.
Es funktioniert vom Moment der Geburt
an - bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst,
um eine Rede zu halten.”

(Mark Twain)

Eines ist klar...
Die Summe der Leute,
die einen Scheiße findet,
bleibt immer gleich groß!
Erreicht/berührt der Performer die für den Auftritt empfänglichen Ego-States der Zuschauer?
Auf welche Ego-States und auf was sonst
ist der Performer
fokussiert?
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