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Psychologie - Zwangsstörungen

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Kimmy xx

on 15 March 2013

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Transcript of Psychologie - Zwangsstörungen

Jan-Jakob Müller GK Psycho Zwangsstörungen Definition Charakteristische Merkmale für eine Zwangserkrankung Verlauf Behandlungsarten Die Zwangsstörung (Zwangserkrankung)
ist eine häufige psychische Störung.
Die Betroffenenspüren verspühren immer wieder den Zwang, bestimmte Handlungen auszuführen
oder leiden an aufdringlichen Gedanken Ursachen für Zwänge Entstehen oft durch Kombination grundlegender Probleme
Vermehrt Neurobiologische und genetische Ursachen
Imunelle Gründe werden intensiver Erforscht Formen von Zwängen Reinlichkeitszwang:
Betroffenen verspühren Ekel vor: Körperflüssigkeiten, genereller Verunreinigung & Bakterien/Viren
Kontakt oder bloße Präsenz von Verunreinigung oder Krankheit löst direkte Verunreinigungsangst aus
Gegenstände oder der eigene Körper sind nie sauber genug
Reinigungsrituale sind festgeschrieben und laufen immer gleich ab
Durch Vermeidung von bestimmten Situationen zieht der Betroffene sich zurück und verliert soziale Kontakte Symptome Hauptsymptome für eine Diagnose nach ICD-10:
-Zwangsgedanken
-Zwangshandlungen

90% weisen beide Symptome auf Symptome zeigen Auf und Ab (fluktuierender Verlauf)
Seltener verschwinden sie ganz: (phasischer Verlauf)
Ohne Behandlung wir der Zwang chronisch
Betroffene verliert unter druck des Zwang soziale Kontakte
Bestimmte Orte werden beim Fortschritt des Zwang gemieden - häufig den Arbeitsplatz Therapie immer in verbindung von Psychologie und Pharmazeutik
Heilungschancen sehr gering
Chancen auf Remission bei optimirter Behandlung gut
Meist lebenslange Medikamenten einahme Unterscheidung nach ICD-10 F42
Zwangsstörung
F42.0
vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang
F42.1
vorwiegend Zwangshandlungen (Zwangsrituale)
F42.2
Zwangsgedanken und -handlungen, gemischt Zwangsgedanken sind wiederholt auftretend und andauernd Impulse Vorstelllungen,
werden als sinnlos und störend empfunden
sind mit großen Leidensdruck verbunden
Betroffenen versuchen meist vergeblich sich gegen die immer stereotypen ablaufenden Gedanken zu wehren.
Gedanken werden immer als eigene wahrgenommen
Inhalte sind ist oft: sexuelle, aggressive beziehungsweise religiöse Themen
oder beziehen sich auf: Ordnung und korrekte Ausführung bestimmter Tätigkeiten Zwangshandlungen Zwangsrituale sind wiederholt auftretende Verhaltensweisen (z.B. Händewaschen) / geistige Handlungen (z.B. Zählen)
der Betroffene fühlt sich zur Ausführung gedrängt Häufige Zwänge: Berührzwänge, Reinlichkeitszwänge, Zählzwänge
Ordnungszwänge (symmetriezwang) Wiederhol / Zählzwang Alltägliche Dinge werden bestimmt oft wiederholt
Bsp: ausschütteln des Bettes, Zähne putzen
wenn die bestimmte Anzahl nicht erreicht oder überschritten wurde tritt unwohlsein auf
nicht einhalten der Regel kann in Angst umgewandelt werden
beim Zähl-Zwang zählt der betroffenen eine bestimme Sorte von Dingen (Pflastersteine, Bücher, Besteck
beim auslassen des Zählen tritt unwohl sein auf
Wiederholung der Zwänge zur Abwendung von Unheil Zwanghafte Langsamkeit Jede Tätigkeit wird mental geprobt und penibel ausgeführt, jede Handlung wird überprüft nach Richtigkeit der Ausführung
Bei auslassen der Handlung verspürt der Betroffene Angst der Beeinträchtigung seines Alltages Hort & Sammelzwang Alle Objekte betreffend der eigenen Person werden aufgehoben.
Wegschmeißen wegen Sorge von Informations verlust unmöglich
Keine Unterscheidung zwischen "Müll" & Erinnerungsstücken
Aufwertung von Müll - Horten unter vorwand der sinnvollen Reperation
Tritt oft im Zusammenhang mit "Messies" auf Schwindende Sicherheit
Einsicht und Wiederstand - Einsicht nur außerhalb der Zwangshandlung / Gedanken
Scham und Geheimhaltung
Wechselnde Symptomatik Häufigkeit 2,5 % Aller Deutschen sind Betroffen
Behandlungen werden nur unzureichend verteilt
Im Durchschnitt leben Betroffene 17 Jahre mit dem Zwang bis zu Behandlung
3-4 Ärzte sucht ein Betroffener im Schnitt uaf Neurobiologische Grundlagen Durch Positronen-Emissions-Tomografie zeigt bei Zwangspatienten erhöht sich der Stoffwechsel während des Zwangs
Störung des Bottenstoffes Serotonin
Behandlung mit sertonenergen Medikamenten schafft keine Heilung -> Nach absetzen entsteht neue Symptomatik
Transmitter-Störung / Dopamin Mangel als Begleiterscheinung von genereller Störung des orbitofronto/zingulostriatalen Projektionssystem Psychoanalytische
Ansicht Entstehung von Zwängen im Kindesalter beim erstmaligen auftreten von Es-Impulsen -> Abwehrmechanismen lassen Zwänge auftreten
Es-Impulse werden als Zwangsgedanken gesehen ->Abwehr als Zwangshandlungen
Nach Freud ist die Grundlage der Zwänge mit 2 Jahren gelegt
Unterdrückung und Aufschub Analer Befriedigung führen zu aggressiven Es-Impulsen
Wunsch der Beherschung führt zu Ich & Es Konflikt ->führt zu Zwängen Verhaltenstherapeutische
Ansicht Verhaltenstherapie Wird durch Anwendung der klassischen Konditionierung erklärt ->Ein neutraler Reiz wird mit negativen Stimulus gekoppelt
Zwangshandlungen sollen Angst lindern ->durch negative Verstärkung wird Zwangshandlung operant konditioniert Kognitiv-verhaltenstherapeutische Perspektive Bindet Zwangsgedanken in der Theorie mit ein
Geht von negativer Bewertung und Vermeidung von Zwangsgedanken aus
Zwangsgedanken werden durch Neutralisierunghandlungen unterdrückt -> schafft nur kurz Erleichterung oder:
Gedanken werden unterdrückt -> Verstärkung Normaler Gedanke Bestandteil des Gedankenablaufs Bedeutung & Bewertung Negative Gefühle (Angst, Anspannung, Ekel...) Gegenmaßnahmen zur Verminderung von "Unheil" & Negativen Gefühle z. B. : Vermeidung, Waschen, kontrollieren, zählen, Beruhigen... Verstärkt Erhöht Psychotherapheutische Behandlung Verhaltenstherapie: Konfrontation und Verminderung In den 70er nach Rachmann eingeführt
Patienten werden mit Situation oder Objekten konfrontiert die Angst auslösen
Therapeuten führen einen "normalen" Umgang vor
Patient wird ermutigt "normalen" Umgang nachzuahmen
60% erleben Besserung in Form von Reduzierung der Intensität Kognitive Verhaltensthearpien Habituationtraining: -ständige Beschäftigung mit den Zwangsgedanken -Tonband aufnahmen der eigenen Stimme als Verdeutlichung der Zwangsgedanken
Verdeckte Reaktionsverhinderung: -Alle anderen Gedanken währen Habituationtraining sollen verdrängt werden -Durch Ablenkung und Vermeidung soll Minderung erreicht werden
StoppTherapie: -bei auftretten von Zwangsgedanken wird laut -STOP- gerufen um "Bruch" des Gedankengangs zu erreichen -Schreck des Gebrüllen Stopps soll Bestrafung hervorrufen -> direkte Konditionierung Behandlung mit Pharmazeutika Behandlung mit Antidepressiva Fast immer mit Serotonin Aufnahme Hemmern (Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin)
Höhere Dosen als bei Deppressions Behandlung
Erfolge erst nach drei Monaten
Behandlungszeit (Minimum) 12-24 Monate
Bei reiner Pharmazeutischer Behandlung ist die Rückfall Wahrscheinlichkeit 90%
Einbindung von Neuroleptika bei manischen Zwangsgedanken oder zu distanzierten abwegigen Gedanken Quellen: http://www.zwaenge.de/diagnose/frameset_diagnose.htm
http://www.c-d-k.de/psychotherapie-klinik/Stoerungen/zwangserkrankungen_merkmale. html
http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinkrankheit/show.php3?p=7&id=66&nodeid=24
http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsst%C3%B6rung
http://www.neuro24.de/bilder10/zwangteufel.jpg
Salkovskis P.M./ Ertle / A & Kirk (2000) Lehrbuch der Verhaltenstherapie

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