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Copy of Erich Fromm

Deutsche Übersetzung - Erich Fromm
by

Sandra Frolich

on 6 February 2017

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Transcript of Copy of Erich Fromm

Wieso ist der Mensch so empfänglich für Gruppendruck und starke Führer?
Erich Fromm
Erich Fromm (1900-1980)
Tiere leben in einer instinkthaften Harmonie mit der Natur; der Mensch nicht.
Der Mensch kennzeichnet sich durch einen Bruch mit der Natur.

Fromm erklärt dies mit dem Unterschied zwischen Mensch und Tier :
Unser menschliches Dasein ist von diesem inneren Widerspruch geprägt: Wir wollen diesen Bruch aufheben!
DENN, dass wir auf uns alleine gestellt sind, macht Angst und verunsichert.

“Liebe ist die Vereinigung mit einem anderen Menschen oder Ding außerhalb seiner selbst unter der Bedingung, dass die Gesondertheit und Integrität des eigenen Selbst dabei bewahrt bleibt.”

Fromm steht dem "Aufruf, normal zu sein",
der aus dem Wunsch nach Verbundenheit hervorgeht, kritisch gegenüber:

“Normal ist, was wir für normal halten, aber das heißt nicht automatisch, dass dies auch dem seelischen Wohlbefinden und dem Wohl des Menschen und der Gesellschaft insgesamt zuträglich ist.”

Wenn jeder Mensch "normal" sein möchte, werden wir zu passiven Individuen; sich anzupassen, ist also nicht gesund.


Der Mensch kann seine Möglichkeiten erst wirklich entfalten, wenn er sich nicht einer Autorität unterwirft, sondern die eigene Freiheit wählt.

Aufgabe des Sozialwesens ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, damit der Mensch sich entfalten kann.

“Der seelisch gesunde Mensch achtet sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen.”

DENN
Der Mensch passt die Natur - mithilfe seines Denkvermögens - an seine eigenen Wünsche an.


Der BRUCH MIT DER NATUR ist wesentlich für den Menschen.
Dieser Bruch entzweit uns:
EINERSEITS GILT:
Wir sind Natur.
ANDERERSEITS GILT:
Wir wollen unsere Natur übersteigen;
wir erlegen uns selbst Regeln auf, die mit unserer Natur im Widerspruch stehen.

Auch die Bindung an andere Menschen ist nicht mehr selbstverständlich:
BRUCH MIT ANDEREN MENSCHEN
Deshalb haben wir das Bedürfnis nach:
1: Orientierung und Sinngebung: einem klaren Ziel!
2: Verbundenheit.

1: Orientierung und Sinngebung:
Ein Bezugsrahmen, der uns Halt gibt.

Risiko: Wir suchen Sicherheit bei einem starken Führer - Tradition - Verhalten - Regeln -, aber verlieren uns selbst dabei!

2: Verbundenheit:
Um uns zu orientieren, suchen wir Unterstützung bei anderen.

Risiko: Aus Angst nicht mehr dazu zu gehören, geben Individuen dem Gruppendruck nach.


Wohlbefinden ist ein eigenständiger Wert und kein Wirtschaftsgut!

Quelle: Van gedachten wisselen; Richard de Brabander
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