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Fontane, literarhistorische Hintergrund

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by

Isabell Prihodko

on 7 July 2014

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Transcript of Fontane, literarhistorische Hintergrund

Fontane - literarhistorischer Hintergrund
Realismus
Die Gegenwart allein ist wahr und wirklich: sie ist die real erfüllte Zeit, und ausschließlich in ihr liegt unser Dasein.
Arthur Schopenhauer
Gliederung
1.
Fontane

2.
Realismus:
- historischer und politischer Hintergrund
- Merkmale, Kennzeichen

3.
Bedeutung Fontanes
im
Realismus
am
Beispiel von "Frau Jenny Treibel"

4.
Fazit
Theodor Fontane
Lebenslauf
1. Hälfte der realistischen Literatur
2. Hälfte der realistischen Literatur
1848 - 1849
1860 - 1870
1898
1870-1892
1832 - 1839
1819
18.März 1848
Ausbruch der franz. Revolution
Teilnahme an Straßenkämpfen in Berlin

Aufstellung als Wahlmann für den preußischen Landtag im Mai

Aufgabe des Apothekerberufes und Widmung seinen literarischen Werken
Redakteur der "Neuen Preußischen Zeitung"

Berichterstatter im Schleswig-Holsteinischen Krieg und in Böhmen

Festnahme unter dem Vorwurf der Spionage in Domrémy
Theaterkritiker für das Königliche Schauspielhaus Berlin

Erscheinung des ersten Romans: "Vor dem Sturm"

13 weitere Romane, Erzählungen und Balladen:

z.B.: "Die Brück am Tay" (Ballade) 1880

"Herr von Ribeck auf Ribbeck im Haveland" (Ballade) 1889

"Frau Jenny Treibel" (Roman) 1892
" Das Leben hat mich gelehrt, dass es auf die Menschen ankommt und nicht auf die Verhältnisse"
Theodor Fontane
geboren am am 30. Dezember 1819 in Neuruppin
Besuch des Gymnasiums in Neuruppin


Apothekerlehrling in Berlin


Erste Veröffentlichung

von Gedichten und einer Erzählung
Bedeutung Fontanes im Realismus am
Beispiel von "Frau Jenny Treibel"
Merkmale
1819
1830
1848
1832
1814/1815
Wiener Kongress

"Heiligie Allianz"
Karlsbader Beschlüsse
Julirevolution in Frankreich
Hamacher Fest
Revolution
in Frankreich und den Europäischen Staaten

18.Mai:
Nationalversammlung
in der Frankfurter Paulskirche
1848
1864-1871
1871
1880
18.Mai:
Nationalversammlung
in der Frankfurter Paulskirche

->
Reaktionäre Kräfte überwinden die Revolution
Einheitkriege
Dänemark(1864)
Österreich(1866)
Frankreich (1870/71)
Deutsche Einheit
Kaiserkrönung
Ausarbeitung einer Verfassung
Industrialisierung
Gründerzeit
Soziale Frage
Frauenbild
Imperialismus
"Allein der Vortrag macht des Redners Glück;
Ich fühl es wohl, noch bin ich weit zurück."
"Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit"
"Wollt Gott, ich fänd im Garten
Drei Rosen auf einem Zweig,
Ich wollt auf sie warten,
Ein Zeichen wär's mir gleich;
Das Morgenrot ist weit,
Es streut schon seine Rosen,
Adieu meine schöne Maid"
Jenny Treibel
Fontanes Verständnis von Kunst und Realismus
Fazit

Beschreibung der Gegenwart
Beschreibung der Wirklichkeit
Objektiv / Ohne Gefühle
Kritik an der Gesellschaft
Beschreibung des bürgerlichen Alltags
Beschränkter Handlungsraum
"An einem der letzten Maitage, das Wetter war schon sommerlich, bog ein zurückgeschlagener Landauer vom Spittelmarkt her in die Kur- und dann in die Adlerstraße ein und hielt gleich danach vor einem, trotz seiner Front von nur fünf Fenstern, ziemlichansehnlichen, im Übrigen aber altmodischen Hause, dem ein neuer, gelbbrauner Ölfarbenanstrich wohl etwas mehr Sauberkeit, aber keine Spur von gesteigerter Schönheit gegeben hatte, beinahe das Gegenteil." S.3 Z.1-8




" Briefe, wenn ihr die Stimmung nicht fehlte, gingen ihr immer leicht von der Hand [..]."
S.124, Z.10-11
„Der Realismus in der Kunst ist so alt als die Kunst selbst, ja, noch mehr: er ist die Kunst. (…) Vor allen Dingen verstehen wir nicht darunter das nackte Wiedergeben alltäglichen Lebens (…) Wohl ist das Motto des Realismus der Goethesche Zuruf: „Greif nur hinein ins volle Menschenleben, / Wo du es packst, da ist’s interessant“, aber freilich, die Hand, die diesen Griff tut, muß eine künstlerische sein. (…) [Der Realismus]ist die Widerspieglung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst; er ist, wenn man uns diese scherzhafte Wendung verzeiht, eine „Interessenvertretung“ auf seine Art. Er umfängt das ganze reiche Leben, das Größte wie das Kleinste: den Kolumbus, der der Welt eine neue zum Geschenk machte, und das Wassertierchen, dessen Weltall der Tropfen ist; den höchsten Gedanken, die tiefste Empfindung zieht er in sein Bereich, und die Grübeleien eines Goethe wie Lust und Leid eines Gretchen sind sein Stoff. Denn alles das ist wirklich. Der Realismus will nicht die bloße Sinnenwelt und nichts als diese; er will am allerwenigsten das bloß Handgreifliche, aber er will das Wahre. Er schließt nichts aus als die Lüge, das Forcierte, das Nebelhafte, das Abgestorbene.“
Theodor Fontane: "Realismus unserer Zeit", 1853
autobiographische Züge von Jenny, Corinna und Leopold
"Dreiviertel meiner literarischen Zeit ist überhaupt Korrigieren und Feilen gewesen"
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