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Soziale Marktwirtschaft

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by

Benedikt Scherer

on 20 February 2014

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Transcript of Soziale Marktwirtschaft

Ordoliberalismus – Theoretische Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft

Soziale Marktwirtschaft
Ein erfolgreiches Modell – auch für die Zukunft!?

TEIL I: Grundlagen und Funktionsweise

Systematik der Wirtschaftspolitik
Bezeichnungen Soziale Marktwirtschaft und deutsche Wirtschafts- und Sozialordnung werden oft synonym verwendet. Gleichsetzung nicht unproblematisch.

Durchsetzung allgemeiner „Spielregeln“, kein Eingriff in den Spielverlauf.

Schutz offener Märkte in einer geregelten Wettbewerbsordnung

Offenheit und Allgemeinheit der Regeln

Die Regeln sind an den gemeinsamen Interessen der Individuen auszurichten.

Idee des Ordoliberalismus (Freiburger Schule)

Analyse der gesellschaftlichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Ordnung und Vorschläge zu deren Gestaltung

Ordoliberalismus - Theoretische Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft
Wettbewerb ein Mittel zur Gestaltung sozialer, d.h. gesellschaftlicher Zwecke.

Jede spezifische Wirtschaftspolitik ist Teil einer umfassenden Ordnungspolitik.

Zurückdrängung von Priviliegiensuche einzelner Gruppen und Sonderinteressen.

politischer/wirtschaftlicher „Leistungswettbewerb“.
Idee des Ordoliberalismus (Freiburger Schule)

Ordnungsökonomik ist somit letztlich ein interdisziplinäres, sozialwissenschaftliches Forschungsprogramm, das auch im sozialethischen Diskurs Position beziehen kann. Wirtschaftliche Fragen sind Teilfragen des gesamten gesellschaftlichen Lebens.

1930er
1947/1949
2014
Die Soziale Marktwirtschaft
Wirtschaftswunder
Wo stehen wir?
Zwei Ordnungsmodelle
1950er
Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft

TEIL II: Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft heute
Die Anfänge
Die Entwicklung
Zustimmung zur Sozialen Marktwirtschaft

Stand 2011
Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft

Düsseldorfer Leitsätze:
„Die ‚soziale Marktwirtschaft‘ ist die sozial gebundene Verfassung der gewerblichen Wirtschaft, in der die Leistung freier und tüchtiger Menschen in eine Ordnung gebracht wird, die ein Höchstmaß von wirtschaftlichem Nutzen und sozialer Gerechtigkeit für alle erbringt.“

Leistungswettbewerb vs. Planwirtschaft
Unabhängige Monopolkontrolle
Beschränkung des Staates auf „organische Preisbeeinflussung“ mittels Geld- und Steuerpolitik

Gehn‘ Sie mit der Konjunktur,
gehn‘ Sie mit auf diese Tour,
Nehm‘ Sie sich Ihr Teil,
sonst schäm‘ Sie sich
und später gehn‘ Sie nicht
zum großen Festbankett.

Gehn‘ Sie mit der Konjunktur,
gehn‘ Sie mit auf diese Tour,
sehn‘ Sie doch,
die andern stehn‘ schon dort
und nehm‘ die Creme schon fort
beim großen Festbankett.

Man ist, was man is(s)t,
nicht durch den inneren Wert,
den kriegt man gratis,
wenn man Straßenkreuzer fährt.
Man tut, was man tut
nur aus dem Selbsterhaltungstrieb,
denn man hat sich nur selber lieb.

Drum: gehn‘ Sie mit der Konjunktur,
gehn‘ Sie mit auf diese Tour.
Holen Sie sich Ihre Kohlen
wie der Krupp von Bohlen
aus dem großen Weltgeschäft.

Sozialgesetzgebung

1950 Bundesversorgungsgesetz
1950 Erstes Wohnungsbaugesetz
1952 Lastenausgleichsgesetz
1952 Betriebsverfassungsgesetz
1953 Schwerbehindertengesetz
1954 Kindergeld für das dritte Kind
1956 Zweites Wohnungsbaugesetz
1957 Rentenreform

Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft

Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft

„auf der Basis der Wettbewerbswirtschaft die freie Initiative mit einem gerade durch die marktwirtschaftliche Leistung gesicherten sozialen Fortschritt zu verbinden.“
(Müller-Armack: Wirtschaftsordnung und Wirtschaftpolitik, Bern, 1976, S. 245 )

Sozialer Ausgleich

Soll Freiheit des Marktes möglichst nicht einschränken
Vermeidung der Nachteile des freien Marktes, wie
Benachteiligung Schwacher
Zerstörerischer Wettbewerb
Ballung wirtschaftlicher Macht
Arbeitslosigkeit
Vom Wirtschaftswunder zur Wirtschaftskrise: 65 Jahre Soziale Marktwirtschaft

Ordoliberalismus - Theoretische Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft
Fundamentale Einsicht des Neoliberalismus lautet:
„Freiheit braucht Ordnung!“
Was heißt das konkret? Was sind die Prinzipien?

Die Kernpunkte der Ordoliberalen Lehre beeinflussten die Architekten der bundesrepublikanischen Nachkriegsordnung!

Franz Böhm
Ludwig Erhard
Alexander Rüstow
Wilhelm Röpke
Walter Eucken
Konstitutiva der Sozialen Marktwirtschaft

Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft

Alfred Müller-Armack

GG legt keine bestimmte Wirtschaftsordnung fest

folgende Bestimmungen wichtig für Wirtschaftsordnung:

die Wahrung der Menschenwürde (Art. 1, I GG),
das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2, I GG),
die Koalitionsfreiheit unter explizitem Einschluss des Streikrechts (Art. 9, I und III GG),
das Recht auf Freizügigkeit (Art. 11 GG) und die Berufsfreiheit (Art. 12 GG)

Im Vertrag von Lissabon verpflichten sich die Mitgliedsstaaten in ganz Europa eine soziale Marktwirtschaft zu verwirklichen:

Sie (die europäische Union) wirkt auf die nachhaltige Entwicklung Europas auf der Grundlage eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums und von Preisstabilität, eine in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft, die auf Vollbeschäftigung und sozialen Fortschritt abzielt, sowie ein hohes Maß an Umweltschutz und Verbesserung der Umweltqualität hin. (EUV Art. 3 Abs. 3)


Die 1930er Jahre
„Zeitalter der wirtschaftspolitischen Experimente“ (Walter Eucken)

Problem Demographischer Wandel:

Karikatur: aus dem Handelsblatt [1987

Quelle: Stmas Bayern

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Problem Eurokrise:
Quelle: Wikipedia
Kontakt:
Cvetelina Todorova
Koordinatorin Grundsatzfragen Ordnungspolitik und Soziale Marktwirtschaft
Team Wirtschaftspolitik



Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Hauptabteilung Politik und Beratung

10907 Berlin

Tel. +49 (0)30 26996 – 3595
Fax +49 (0)30 26996 – 3551

E-Mail cvetelina.todorova@kas.de
Internet www.kas.de

Soziale Marktwirtschaft
Katholische Soziallehre
Ordoliberalismus
Wirtschaftsgesetzgebung

1948 Währungsreform
1948 Freigabe der Preise/Leitsätzegesetz
1949 Tarifvertragsgesetz
1949 Grundgesetz
1958 Gesetz gegen Wettbewerbbeschränkugen
2004 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
Freiheit auf dem Markt
Staatliche Gewährleistung einer funktionierenden Wettbewerbsförderung der Menschen zu eigenverantwortlichem Handeln
Die Soziale Marktwirtschaft soll folgende Prinzipien verbinden:

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