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ShareEconomy

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by

Lena Stahl

on 17 October 2014

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Transcript of ShareEconomy

Studie der Leuphana Universität Lüneburg/ AirBnb/ EMNID zu Wahrnehmung und Praktiken der Ökonomie des Teilens in Deutschland:




4 Konsumtypen der Sharing Economy

Sozialinnovative KoKonsumentInnen
KonsumpragmatikerInnen
Postmaterialistische-konventionelle Shopper
BasiskonsumentInnen
ShareEconomy - Medienhype oder gesellschaftlicher Wandel?
1. ShareEconomy - Ein Überblick
1.1 Studie: "Sharing Economy- Auf dem Weg in eine neue
Konsumkultur?"
1.2 ShareEconomy - Medienhype oder gesellschaftlicher
Wandel?
2. Neue Sozialform oder uraltes Phänomen?
3. Vorsprung durch kollaborativen Konsum
4. Bedeutung für die Gesellschaft
5. Kritik: ShareEconomy - das knallharte Geschäft der
Internetplattformen
6. Die Bibliotheken der Dinge und Ideen
7. Perspektiven

ShareEconomy
ShareEconomy

Kritik: ShareEconomy - das knallharte Geschäft der Internetplattformen
Kritik: ShareEconomy - das knallharte Geschäft der Internetplattformen
Reichtum der Unternehmen verursacht soziale Kosten
Verlust von Aufträgen bei Taxifahrern
Gewinnverlust der Hotels
Wohnungsmangel
Disruption
idealistische Ideen werden zu renditeorientierten Geschäftsmodellen

Die Bibliotheken der Dinge und Ideen
Kritik: ShareEconomy - das knallharte Geschäft der Internetplattformen
Vernetzung
zunehmendes Bewusstsein für globale Themen und Umwelt
neue Kommunikationswege
organisierter Austausch
Durchökonomisierung des Alltages
Platz und Ressourcen sparen
Reputationen/Feedback
Bedeutung für die Gesellschaft
Vorsprung durch kollaborativen Konsum
ShareEconomy - Medienhype oder gesellschaftlicher Wandel?
Perspektiven
ShareEconomy - Ein Überblick
Studie: "Sharing Economy- Auf dem Weg in eine neue Konsumkultur?"
Neue Sozialform oder uraltes Phänomen?
Übung: Formen von Produktivität auf Internet- und SocialMedia- Plattformen:
Social-Collaboration, Social- Curation, Crowdsouring und deren Bedeutung für die Soziologie
Dozent: Dr. Markus Dirr
Referentinnen: Kerstin Metko, Juliane Roth, Lena Stahl

erfolgreichste Plattformen der ShareEconomy: Uber und Airbnb
komfortable und preiswerte Dienstleistungen
Uber: Anbieten oder Buchen von Fahrten mit Privatautos
Airbnb: zeitweise Vermietung von Privatunterkünften

hochkapitalistische Unternehmen
Entstehung einer neuen Wirtschaftsordnung: "Plattform-Kapitalismus"
Missachtung von Rechtsvorschriften und Arbeitsstandards
Bereicherung an Angeboten anderer
Tauschwirtschaft nützt vor allem denjenigen, die selbst haben und besitzen
Entstehung prekärer Arbeitsverhältnisse
Vermarktung von Nachbarschaftshilfen
USA:
oDesk, TaskRabbit
Deutschland
: Mila, Helping
Kritik: ShareEconomy - das knallharte Geschäft der Internetplattformen
Gelegenheitsjobs für Arbeitslose, Studenten, Rentner und Hausfrauen
Entstehung einer Schattenwirtschaft, die wenig mit dem Ziel der Sharing Economy zu tun hat
Etablierung eines neuen Niedriglohnsektors, bei dem die Unternehmen mitverdienen

Auswirkung auf Wirtschaft: Gefahr einer Abwärtsspirale

Vertrauen wird ersetzt durch Kontrolle
Internet macht Vertrauen überflüssig
Vertrauenswandel dient Erfolg der Unternehmen
Kritik: ShareEconomy - das knallharte Geschäft der Internetplattformen
Menschliche Beziehungen werden zur Ware
was sich nicht ökonomisieren lässt ist nutzlos
jeder wird zum Einzelunternehmer
Firmen machen aus etwas, was früher selbstverständlich war, ein bezahlbares Gut
neue Startups entwerfen eine Welt, in der das Ökonomieprinzip das Persönliche verwertet


Man teilt nicht mehr um zu geben, sondern um zu nehmen
Share Economy verkehrt die ursprünglich selbstlosen Motive des Teilens in ihr Gegenteil



Bereiche der ShareEconomy (nach Botsman/Rogers):
Produkt-Dienstleistungssysteme
Redistributionsmärkt
Kollaborativer Lebensstil

Interaktionstypen:
b2b, b2c, p2p/c2c, b2p2p
Neuer Wein In Neuen Schläuchen?
" Und trotzdem fließt nicht nur alter Wein in neuen Schläuchen. Vier Entwicklungen zeugen davon, dass eher von altem und neuem Wein in neuen Schläuchen zu sprechen ist." (Harald Heinrichs)

Social Media
Nachhaltigkeit – Diskurs, Bewusstsein und Praktiken
(Post-)Materialismus & Lebensqualität
Eigentumsgesellschaft -> Besitzgesellschaft
mehrfache Verwendung und Distribution
kritische Betrachtungsweise des Massenkonsums und der Wachstumszwänge
wachsende Orientierung an nachhaltigen Konsum
Nutzenmaximierung
Flexibilität
schneller, autonomer Informationsaustausch
Gleichberechtigung unter Peers
kollektive (unbegrenzt-externe) Intelligenz
KoKonsum
sozialer Wandel
Wachstumszwänge
Netzkapitalismus
Kontrolle
Konsumer
soziale Ungleichheit stärken
Mensch als Unternehmen

Postwachstum
Netzsozialismus
Offenheit
Prosumer
soziale Ungleichheit abschwächen
Mensch als globales digitales Ehrenamt

Greenwashing oder Konsumrevolution?
Kollaborativer Konsum
Airbnb
800 Millionen Dollar an Investorengeldern
Aufkaufen von Konkurrenten, um Geschäft mit der Wohnungsvermittlung zu monopolisieren
Zusammenarbeit mit 70 Prozent Profivermietern
Gewinn für Plattform: 12 Prozent der Einnahmen
Marktwert von 10 Milliarden Dollar
Kritik: ShareEconomy - das knallharte Geschäft der Internetplattformen
Uber
1,2 Milliarden Dollar an Investorengeldern
Marktwert von 17 Milliarden Dollar
statt Gemeinsinn hohe Renditen
20 Prozent Vermittlungsgebühr
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