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Staatsphilosophie nach Jean-Jacques Rousseau

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Marlene Hasslinger

on 22 June 2014

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Transcript of Staatsphilosophie nach Jean-Jacques Rousseau

Staatsphilosophie
Jean-Jacques Rousseau
Rousseaus Staatsphilosophie
geschichtlicher Hintergrund
Schaubild
Reflexion und Kritik
Quellen
Biographie
28. Juni 1712
Jean-Jacques Rousseau wird in Genf als Sohn eines Uhrmachers (Isaac Rousseau) und einer
Calvinistin (Suzanne Bernard) geboren, die Mutter starb wenige Tage nach der Geburt .

1722
Vater verlässt Genf --> Rousseau wächst bei Verwandten auf

1724 - 1725
Lehrling bei einem Amtsschreiber, dann bei einem Graveur

1726
Vater heiratet erneut --> kümmert sich kaum um seinen Sohn

1728
Rousseau (16) geht auf Wanderschaft und lernt die Katholikin Madame de Warens in
Annecy kennen (Mutter --> Liebhaberin)

Der Mensch
im Naturzustand
Wer war Jean-Jacques Rousseau?
1728 - 1731
Abenteuerliche Wanderjahre, u.a. erster Aufenthalt in Paris

1731 - 1737
Lebt bei Madame de Warens in Chambéry und in Les Charmettes
(Beziehung: Mutter --> Liebhaberin)
Erste autodidaktische Studien

1738
Nimmt nach seiner Trennung eine Erzieherstelle in Lyon an
Kontakt mit französischer Aufklärung

1742 - 1743
Reist nach Paris auf Grund seiner Notensysteme
Verbindung/Freundschaft zu den Enzyklopädisten
(vorallem Diderot)
1745
Lernt Thérése Levasseur kennen,
kriegt 5 Kinder mit ihr, die er alle ins Weisenhaus bringt

1749
schreibt 400 Musikartikel für die "Encyclopédie" und den
ersten Diskurs: "Abhandlung über die Wisschenschaft und Künste"

1750
Preise und erster Ruhm für ersten Diskurs

1751-1752
Arbeit als Komponist, wird sehr gefeiert

1753-1754
"Brief über die franz. Musik" führt zum Skandal
Reise nach Genf. Übertritt vom Katholizismus zum Calvinismus
erwirbt erneut die Bürgerrechte der Republik
1755
Zweiter Diskurs erscheint
"Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen"

1757 - 1758
Geteilte Raktionen zum 2. Diskurs. Bruch mit Diderot und den Enzyklopädisten

1762
"Èmile oder über die Erziehung" und "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts"
.

(Contrat social) erscheinen und werden sofort verboten.
Flucht nach Môtiers-Travers (Schweiz).

1765
Mehrere Fluchten und Vertreibungen folgten für Rousseau

1766-1767
Reise nach England auf Einladung von David Hume. Arbeit an den "Bekenntnissen"
Paranoide Vorstellungen
Entfremdung zwischen Hume und Rousseau
Rückkehr unter dem Decknamen Renou nach Frankreich
1767 – 1770
Unruhiges Wanderleben, vorwiegend in der französischen Provinz.
Heirat der Thérèse Levasseur.

1770
Rückkehr nach Paris (Bedingung: keine Publikationen mehr)
Fertigstellung der Bekenntnisse (-> Rechtfertigungen),
Lesungen von Ihnen

1771 -1772
Öffentliche Vorlesungen werden verboten.

1772
Depressionen und Wahnvorstellungen
schreibt "Rousseau richtet über Jean-Jacques. Gespräche"
1776 – 1777
Verfolgungsängste, soziale Isolation ,
schreibt noch weitere Werke

1777
Gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme

2. Juli 1778
Jean-Jacques Rousseau stirbt in Ermonville (Todesursache ungewiss)

1782, 1789
Der 1. und der 2. Teil der "Bekenntnisse" (Confessions) wird
veröffentlicht

1794
Rousseau ist in seinen letzten Lebensjahren sehr naturverbunden und
zurückgezogen, er stirbt (vermutlich an einem Schlaganfall)
und wird schließlich im Pariser Pantheon beigesetzt
Naturzustand
Der Gesellschaftsvertrag
"Gemeinsam stellen wir alle, jeder von uns seine Person und seine ganze Kraft unter die oberste Richtschnur des Gemeinwillens, und wir nehmen, als Körper, jedes Glied als untrennbaren Teil des Ganzen auf. "
- Jean-Jacques Rousseau
Überwinden des Naturzustandes
Verlassen des Naturzustandes
Warum?
Wie ?
Über den Ursprung
und die Grundlagen
der Ungleichheit
Vom Gesellschaftsvertrag
(contrat sociale)

Drei Eigenschaften:
- Eigenliebe
- Verlangen nach Selbsterhaltung
- Mitleid

Mensch ist im Naturzustand gut, möchte Leid vermeiden
Mensch ist aufgrund seines Mitleides nicht in der Lage anderen zu schaden
Temperament (Vernunft) von Natur, Instinkte und Fähigkeiten können ausgebildet werden
= Mensch vor der Gesellschaft
Irgendwann ist der ursprünglicher Zustand nicht mehr haltbar: der Mensch entfremdet sich selbst
Menschen würden zugrunde gehen, wenn keine Änderung im Verhalten
Kräfte nicht veränderbar, daher nur ein Zusammenschluss von Kräften möglich
Problem: Die Kraft und Freiheit eines Menschen sind seine wichtigsten Mittel zur Erhaltung seiner selbst, durch einen Zusammenschluss müssten diese der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt und damit zum Teil aufgegeben werden
Lösung: Der Gesellschaftsvertrag
„Gemeinsam stellen wir alle, jeder von uns seine Person und seine ganze Kraft unter die oberste Richtschnur des Gemeinwillens, und wir nehmen, als Körper, jedes Glied als untrennbaren Teil des Ganzen auf.“
Der Naturzustand beschreibt die Situation vor der "Vergesellschaftung":
Der Mensch:
- ein Tier ohne besondere Fähigkeiten (kein eigener Instinkt)
- am Vorteilhaftesten von allen organisiert
- kann sich die Instinkte von anderen aneignen und ausbilden
- besitzt ein Temperament, das von Natur aus gegeben ist
- dieses entwickelt sich im laufe des Lebens
- einzigen bedrohlichen Feinde: natürlichen Schwächen (Alter, Kindheit und Verwundung)
Im Naturzustand:
- der Mensch besitzt Eigenliebe, die durch Mitleid begrenzt wird
- Gefühl der Liebe:
physisches Gefühl
- das natürliche Verlangen, sich mit dem jeweils anderen Geschlecht zu vereinigen
geistig-seelisches Gefühl
- Entsteht durch Vergesellschaftung und fixiert das physische Gefühl auf eine Person
Fazit
Der Mensch ist von Natur aus (eher) gut!
Der Naturzustand ist der Zustand, der für den Menschen am geeignetsten ist!
Erst durch die Vergesellschaftung wird der Mensch negativ beeinflusst!
Diese Vergesellschaftung entsteht durch die natürliche Ungleichheit der Menschen
- der Mensch beginnt irgendwann Besitz zu beanspruchen (z.B. Felder)
- die Arbeit auf diesen geht mit der Zeit in Eigentum über
- dieses wird, aufgrund der individuellen Fähigkeiten, ungerecht verteilt

-> diese naturbedingte Ungleichheit beeinflusst das Schicksal der Einzelnen
-> der Wert jedes Menschen erscheint messbar -> sozialer Druck
- Menschen werden verleitet, Fähigkeiten vorzutäuschen (Wunsch nach Ansehen)
-> Lügen, Laster, etc. (Selbstliebe verwandelt sich in Selbstsucht)

- der Mensch verliert seine Freiheit (determiniert von Umwelt und Mitmenschen)
- der Reiche wendet eine List an, um seine Feinde zu seinen Beschützern zu machen
--> stellt Maximen und Gesetze auf um die Kräfte anderer zu seinem Vorteil zu nutzen
--> sagt, dass er alle Kräfte zu einem Gemeinwohl vereinen möchte
- aber diese so gebildete obere Gewalt bevorzugt die Reichen noch mehr und benachteiligt die Armen

--> Selbstentfremdung des Menschen
Wie kann ein guter Mensch eine schlechte Gesellschaft hervorbringen?

- Der Mensch ist von Natur aus gut
"Der Mensch wird frei geboren und überall
liegt er in Ketten."
Souveränität = Allgemeinwille des Volkes
rechtfertigt Existenz des Staates
Akt des Zusammenschlusses mit Verpflichtungen

Souverän besteht aus dem Einzelnen

Individuum soll trotzdem Sonderwillen haben

Zweck der Einrichtung -> Gemeinwohl

Volk gehorcht
weg vom Absolutismus (Ludwig XIV.)
hin zu einer aufgeklärten Welt
Enzyklopädisten als Wegbereiter des neuen Wissens
Vergesellschaftung durch in Besitznahme von Eigentum
--> Ungleichheit und Ungerechtigkeit
Zusammenschluss (Abgabe von Kraft, Vermögen und Freiheit)
--> alle müssen sich vereinigen und trotzdem "frei" bleiben
Naturzustand:
- Mensch ohne Gesellschaft und Kommunikation überlebensfähig? --> Fehler im Gedankenkonstrukt
- liegt in der Vergangenheit -> daher kein Real- sondern ein Idealzustand!
- Gegenseitige Aufhebung der Sonderwillen, damit ein Gemeinwille möglich ist
- Bürgerbezug noch heute aktuell!
- Rousseau entwickelt ein umfassendes Modell (von der Erziehung des Kindes bis zu Abhängigkeit des Bürgers)

- Begründer der modernen Pädagogik
- Absolutismus ist überwunden
- Demokratie wird bevorzugt
- Parteibildung ist in seiner Theorie nicht vorgesehen
1) Wer war Rousseau?
2) Das Leben des Jean-Jacques
2.1) Biographischer Hintergrund
2.2.) Geschichtlicher Hintergrund
3) Seine Staatstheorie
3.1) Der Naturzustand (Menschenbild)
3.2) Ursprung der Ungleichheit
3.3) Der Gesellschaftsvertrag
3.4) Vom Souverän
4) Schaubild
5) Reflexion und Kritik
6) Quellen
Ein französischer -schweizerischer Philosoph, Pädagoge, Schriftsteller und Naturforscher
* 28.06.1712 in Genf
† 02.07.1778 nahe Paris
2 bedeutende Staatstheoretische Werke:
Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen
sog. "Zweiter Diskurs"
Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes
beeinflusst die demokratische Verfassung seit der französischen Revolution
erschienen 1762 in Amsterdam
erschien 1755 in Amsterdam
Ziel:
gesellschaftliche Freiheit
und Gleichheit

- Rousseau nimmt Vorreiter-/ Übergangsrolle der Aufklärung ein:
Ziele: - Förderung der Freiheit des Individuums
"Sapere aude" („Habe Mut, dich deines eigenen
Verstandes zu bedienen!“)
- Gewaltenteilung
- Volkssouveränitat
(u.a. Diderot, Voltaire, Montesquieu)
auch Rousseau schreibt Artikel
- er unterstütz die Forderung der Freiheit des Menschen
Französischer Revolution als Mittel zur Durchsetzung der Aufklärung
(1789-1799)
Fordert ein Gemeinwesen mit Gemeinwillen:
- bei dem jedes Mitglied Freiheit, Schutz
und Vermögen behält
Bildung eines politischen Gesamtkörpers (Souverän)
Selbstentäußerung: Tausch von natürlicher Freiheit gegen gesellschaftliche Freiheit
Gleiche Ausgangslage für alle, durch völlige Entäußerung (= Überwindung der Selbstentfremdung)
Fordert ein Gemeinwesen mit Gemeinwillen:
- bei dem jedes Mitglied Freiheit, Schutz
und Vermögen behält
Bildung eines politischen Gesamtkörpers (Souverän)
Selbstentäußerung: Tausch von natürlicher Freiheit gegen gesellschaftliche Freiheit
Gleiche Ausgangslage für alle, durch völlige Entäußerung (= Überwindung der Selbstentfremdung)
Sonstiges:
Grundidee:
Positive Aspekte
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
- J.J. Rousseau, Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit

- J.J. Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag

- dtv-portrait: Jean-Jacques Rousseau

- dtv-Atlas: Philosophie

-T. Stammen: Hauptwerke der politischen Theorie
http://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/02160100/Lehrveranstaltungen/Materialien_vergangener_Semester/Rechtsphilosophie_II/Autoren/Rousseau.pdf
Individualität des Einzelnen:

- Rousseau fordert die Individualität des Einzelnen. (zb. in Emilie)
--> wird sie zu weit getrieben gibt es zwischen den Menschen nichts
gemeinsames mehr --> Zwist in Gesellschaft
Widersprüche im Privatleben
- gibt Kinder ins Heim
Full transcript