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China - Politik, Gesellschaft und Wirtschaft

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by

Philipp Veller

on 11 June 2012

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Transcript of China - Politik, Gesellschaft und Wirtschaft

Entkollektivierung der wirtschaftlichen Produktion unter Beibehaltung des Kollektiveigentums
Liberalisierung der Produktionsentscheidung, Produktionsvermarktung und Prämienzahlung der staatlichen Industriebetriebe
Aufhebung der Preisbindung für Konsumgüter und Nahrungsmittel und einiger Investitionsgüter ausserhalb der staatlichen Läden
Zulassung von privaten Betrieben
Öffnung des Landes für ausländische Investoren, ausländische Kredite, Einrichtung von "Sonderwirtschaftszonen" für rein ausländische Unternehmen und Entsendung chinesischer Studenten ins Ausland
China in der Weltwirtschaft
Außenwirtschaftspolitik vor 1978
wenig Außenpolitik + Angst vor Abhängigkeit
"Selbstversorgung" zentrales wirtschaftliches Prinzip
Reformschritte nach 1978
Ende der politischen Abschottung
4 Phasen der Außenwirtschaftspolitik
Importsubstitution
China - Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
1986/87: Eigenherstellung von importierten Produkten
Anheben der Importzölle + Einführung eines Systems von Lizenzen und Quoten
1979: Gründung von 4 Sonderwirtschaftszonen (SWZ)
1980: Beitritt in Weltbank und Internationale Währungsfonds (IWF)
Exportorientierung
1987: arbeitsintensive Produktionen Wettbewerbsvorteile
Abschließen von Verantwortungsverträge mit Außenhandelsgesellschaften und Unternehmen mit Außenhandelsrechten
1988: Ziel gesamte Küstenregion zu auswärts orientierten Wirtschaftsregion
Ausdehnung der Öffnungspolitik
Ausdehnung der Exportorientierung verbunden mit Importsubstitutionspolitik
1999: Recht für augewählte private Unternehmen und Forschungsinstitutionen Außenhandel zu treiben
1999: kontinuierliche Senkung der Importzölle
zweiten Hälfte der 1990er Jahre: Wachstumsverlangsamung der Ausländischen Direktinvestitionen (ADI)
Bemühung zur Aufnahme in Welthandelsorganisation (WTO)
Beitritt zur WTO
Gesellschaft im Umbruch
Soziale Differenzierung
soziale Verwerfungen aufgrund Wirtschaftsreformen
Mitte 1980er Jahre: Erlaubnis für zeitweiligen Aufenthalt ländlicher Arbeitskräfte in Städten Maßnahme zur Städtestabilisierung und Verhinderung des Landfluchts
Bildung von Klein-, Mittel- und Großunternehmen
rasche Wirtschaftsentwicklung + Einbindung in Weltmarkt
Wachsende Ungleichheit
Ursachen für soziale Ungleichheit und Einkommensunterschiede:
wachsende, gesellschaftliche Arbeitsteilung, Nutzung von Marktchancen und Marktlücken, Möglichkeiten, die privates Unternehmertum bietet, illegale Tätigkeiten und Korruption
Unmut der Arbeiter in Reformen Grund: materielle und soziale Unsicherheit
Ergebnis: Ausbrüche sozialer Frustration und Kriminalität
Soziale Sicherung
1950er Jahre: Aufbau eines sozialen Netzes in staatliche Unternehmen und Ämtern
Anfang 1980er Jahre: ökonomische Umbau der Gesellschaft in Richtung Marktwirtschaft
Staatbetriebe teilweise zusammengebrochen waren zuständig für Sozialleistungen ihrer Beschäftigten
Zunahme der sozialen Unsicherheit auf dem Land
1960er Jahre: Bemühung des Staates um Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum
Lage der Landbevölkerung
Mitte 1950er Jahre: Entwicklung des KPChs (Kommunistische Partei Chinas) zu städtische Partei, die die Landwirtschaft kollektivierte
ideelle Ausgangspunkt: Industrialisierung auf Kosten der Bauernschaft
Einkommensunterschiede zwischen Stadt und Land: Rückgang staatlicher Investitionen in Landwirtschaft, Preisanstieg für Industrieprodukten für Landwirtschaft, Belastung durch wachsende Steuern und Abgaben
Unzufriedenheit in Bodenfrage + Ausplünderung der Bauern durch Funktionäre
Suche nach Arbeit und höhrerem Einkommen Strömen der Bauern in Städte
Gesellschaftliche Vereinigung
Ende der bewusstseinslenkende Kontrolle der Partei in ihrer Ideologie
1980er Jahre: Vielzahl unternehmerischer Vereine auf Land + Wiederbelebung traditioneller Organisationen
gesetzliche Erlaubnis für Gründung von wissenschaftlichen, beruflichen, fachlichen, künstlerischen oder Sozialen Vereine + Hobby-Vereine
Mitte 1990er Jahre: Entstehung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
Themen der Organisationen: Ökologie-, Arten- und Konsumschutz
NGOs übernehmen Beratungstätigkeiten und vertreten Randgruppen
Medien und Internet
Markt hat neue Strukturen in Medienlandschaft geschaffen
alternative Informationsmöglichkeit: Internet
Anstieg virtueller Gemeinschaften + Beteiligung vieler Menschen an politschen Diskussionen
Internet als partiell anonymes Instrument schafft kritische Öffentlichkeit
Entstehen organisierter Formen der Interessendurchsetzung
Blockierung systemkritischer ausländischer Websites Zensur + Verhaftung von Cyber-Aktivisten und Verurteilung von hohen Haftstrafen
11. Dezember 2001: Mitgliedsstaat der WTO Verpflichtung zur weiteren Liberalisierung des Außenhandels, zur Öffnung von zusätzlichen Branchen für ADI, zur Anpassung der außenwirtschaftlichen Gesetzgebung an WTO-Standarts und -prinzipien sowie Verbesserung des Schutzes von geistigem Eigentum
Ziel der Politik: Sicherung in Zugang im In- und Ausland, Erschließung von Absatzmärkten + Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
Schaffung von Ordnungs- und Schutzelementen gegen Handelskonflikte und internationale Krisen
Quellenangabe:
Gliederung:
Staatspräsident:
setzt mit seiner Unterschrift Gesetze in Kraft,
ernennt und entlässt führende Mitglieder von Staatsorganen nach Entscheidung des NVK
empfängt internationale Staatsgäste
Politisches System
Verfassung
Wirtschaft
Gesellschaft
Staatsrat:
chinesische Zentralregierung, wird in der Verfassung als "Exekutivorgan" des NVK und als "oberstes Organ der Staatsverwaltung" definiert
setzt sich zusammen aus Ministerpräsident, dessen Stellvertreter sowie die Staatsratskommissare und Minister
Nationaler Volkskongress:
kann: Verfassungsänderungen (mit Zwei-Drittel-Mehrheit), Ausarbeitung und Änderung von grundlegenden Gesetzen, Wahl/Abberufung der wichtigsten Mitglieder der Staatsorgane sowie Prüfung und Bestätigung des Staatshaushaltes
(cc) image by anemoneprojectors on Flickr
Informationen zur politischen Bildung - bpb 289: Volksrepublik China
www.spiegel.de/spiegel/print/d-14356928.html
www.digitalvoodoo.de/singapur_hongkong/
www.bpb.de/
Amnesty International Jahresbericht 2011 über China
www.chinafokus.de/
www.ems-online.org
www.chroniken-asien.de
1954
1975
1978
1982
erste bis 1954 gültige Verfassung
definierte Volksrepublik China als eine demokratische Volksdiktatur
führte neue Organisationsformen ein, darunter die Revolutionskomitees und die Volkskommunen
nahm einige der kulturrevolutionäre Errungenschaften wieder zurück
garantiert die freie Religionsausübung
momentan gültige Verfassung
kein Klassencharakter in der Verfassung mehr dargestellt
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