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- Philosoph Kwame Anthony Appiah

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by

Sabine Wohlfarth

on 12 November 2013

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Transcript of - Philosoph Kwame Anthony Appiah

- Philosoph Kwame Anthony Appiah
(* 8. Mai 1954 in London)

- In My Father´s House: Africa in the Philosophy of Culture, New York 1992.

- Panafrikanismus

- „Ideologische Entkolonialisierung”
- Konzeptionen von Lokalität und Nativität stehen in historischer Abhängigkeit von Begegnungen zwischen verschiedenen zivilisatorischen Regionen

- „Globale Institutionalisierung“ der Erwartung und Konstruktion von lokaler Partikularität

- Globale Homogenisierung?

- Amerikanischer Kulturimperialismus? Mc Donaldisierung? Kulturelle Homogenisierung?

- Kulturelle Heterogenisierung?

- Oder doch kulturelle Hybridisierung?

- Kulturelle Produkte werden lokal unterschiedlich aufgenommen und interpretiert

- Produzenten „globaler Kultur“ konzipieren ihre Produkte für einen differenzierten globalen Markt

- Scheinbar „nationale“ symbolische Ressourcen stehen für weltweiten Konsum und eine differenzierte Interpretation zur Verfügung

- Einfluss der „Dritten Welt“ wird unterschätzt
Kritik an der Homogenisierungsthese:
- Philosoph Etienne Balibar (* 23. April 1942 in Avallon)

- Welt-Räume als Mikro-Erscheinungsformen des Globalen

- Essentialistischer Kulturbegriff vs Hybridisierung
Verhältnis „global“ – „lokal“

Perspektive des Gegensatzes (Barber 1992)


Markt-Imperativ Ressourcen-Imperativ
Dynamik der
McWelt
Informations-/ ökonomischer
Technologie-Imperativ Imperativ




- lokale, diversifizierende Aspekte der Imperative

- Globalisierung ≠ Homogenisierung

- Globalisierung schließt Lokales nicht aus

- Wechselseitige Durchdringung von Partikularismus und Universalismus
Glokalisierung nach Robertson
Mode
Esskultur
Vortrag erarbeitet und gehalten von:
Leonie Wohner, Lynn Theisen, Vera Mattner, Jana Chur, Sabine Wohlfarth
Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Institut für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften
Seminar: Globaler Süden vs Globaler Norden? :Clean, Pray, Love
Seminarleitung: Dr. M. Gamper und Dr. Monica van der Haagen-Wulff
Einleitung:
Roland Robertson (1938-):

Soziologe, Religionsforscher und Pioneer auf dem Gebiet der Globalisierungsforschung
lehrt seit 1999 an der University of Aberdeen in Scotland (UK)
zuvor an den Universitäten von Leeds, Essex and Pittsburgh (USA) beschäftigt
Institutsleitung des Department of Sociology an der University of York
Präsident der "Global Studies Association"
Hauptwerk: Globalization. Social Theory and Global Culture (1992)
füllte den Begriff "Glokalisation" und polularisierte ihn
EU Politik
Musik
Gruppenarbeit:
Historischer Background:
Résumé:

- Glokalisierung = Globalisierung + Lokalisierung -> Globalisierung ohne Lokalisierung nicht möglich -> ebenso wie Heterogenisierung und Homogenisierung ->komplementär und durchdringen einander, aber auch unvereinbar

- Begriff der Globalisierung immer noch aktuell -> für bestimmte Zwecke Glokalisierung besser geeignet
Sport
- das Lokale als fundamentaler Bestandteil des Globalen

- „Ideologie der Heimat“

- Anfänge gehen weit zurück

- heutiger Wandel war vorstrukturiert,
beeinflusst von 4 Hauptelementen:

Gesellschaften
Individuen
internationales System von Gesellschaften
Menschheit

- Entwicklungen ab Mitte des 20. Jahrhunderts:

--> rasche, weltweite Ausbreitung der Kommunikation

--> veränderte Konzeption von Raum und Zeit --> Standardisierung

--> Homogenisierung < bedingen sich > Heterogenisierung

--> internationale Organisation und Verbreitung von Lokalität
Reisen
Glokalisierung- Begriffserklärung:
-Oxford Dictionary of New Words: „Glokalisierung“ ist durch das Ineinanderblenden der Wörtern „global“ und „lokal“ entstanden.

-Nach Vorbild des japanischen „dochakuka“ gebildet --> landwirtschaftliche Prinzip, die eigenen landwirtschaftlichen Techniken an lokale Umstände anzupassen.

-Im japanischen Geschäftsleben= die Anpassung einer globalen Perspektive an lokale Umstände.

-Mikro-Marketing: „Das Zuschneiden von und Werben für Güter und Dienstleistungen auf globaler oder fast-globaler Ebene für zunehmend differenzierte lokale und partikulare Märkte.

-Heute: ist Glokalisierung nicht einfach nur ein kapitalistische-ökonomischer Begriff, sondern stark kulturell geprägt.

--> Beispiel: McDonald’s, MTV, Coca Cola

Was steckt hinter der Glokalisierung?
unternehmerische Reaktion auf existierende globale Vielfalt
Konstruktion von zunehmend differenzierten Verbrauchern
Erfindung von Verbrauchertraditionen
Befriedigung nostalgischer Bedürfnisse nach dem Bekannten
Basis für die Bildung kulturellen Kapitals
Lokalität als Widerstand gegen Globalisierung?
-Kritik an Trend: Lokalität wird als Form von Opposition oder Widerstand gegen das hegemoniale Globale entworfen

-Vielfalt ist für Lokalisten „gerade das Prinzip, das allen lokal Verwurzelten erlaubt, bei ihrer jeweiligen Kultur zu bleiben.“
Das Glokale als Gegenspieler des Lokalen?
-Gedankliche Konstruktion einer Vielzahl sicherer, kollektiver „Heimaten.“ Wird dieses Heimatgefühl heute von (westlichen?) Globalisierungswellen rapide zerstört?

-Robertson: „Globalisierung hat die Wiederherstellung, […] sogar die Produktion von „Heimat“, „Gemeinschaft“, und „Lokalität“ mit sich gebracht.“

-Das Glokale ist kein Gegenspieler des Lokalen. Es kann als Aspekt von Globalisierung angesehen werden.

-Lokalität und Globalität = sehr relative Begriffe

Globale Kultur
-Weltweit anwachsenden Diskurs des Lokalen, der Gemeinschaft, der Heimat etc. Entstehung u.a. durch zunehmendes
Miteinander-Verbundensein
verbreiteter und weniger verbreiteter lokaler Kulturen

-
Der Kommunikative und interaktive Zusammenschluss dieser Kulturen ist nicht mit der Vorstellung einer Homogenisierung aller Kulturen gleichzusetzen

Diskussionsfragen:
1. Der Begriff Glokalisierung transportiert vieles, was der Autor zuvor über Globalisierung geschrieben hat. (Globalisierung = Gleichzeitigkeit und Durchdringung dessen, was traditionellerweise als das Globale und das Lokale bezeichnet wurde.) --> Ist Begriff der Glokalisierung besser durch Globalisierung zu ersetzen?

2. Führt Globalisierung/Glokalisierung zum Verlust von kultureller Vielfalt oder ist stellt sie eine Bereicherungsmöglichkeit dar?

3. Führt Glabolisierung/Glokalisierung tendenziell zu Heterogenisierung oder eher zu Homogenisierung der Kulturen?
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