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Der Zölibat - Notwendigkeit für den Priesterdienst?

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Lucas Graf

on 1 December 2016

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Transcript of Der Zölibat - Notwendigkeit für den Priesterdienst?

Der Zölibat - Notwendigkeit für den Priesterdienst?
Was ist der Zölibat?
caelebs (lat.)
„allein, unvermählt lebend“
caelibatus (lat.)
„Ehelosigkeit“

Bezeichnet die Ehelosigkeit als Lebensform

Man unterscheidet zwischen:
- Enthaltsamkeits- und
- Ehelosigkeitszölibat
Inhalt
1. Was ist der Zölibat?
2. Wie ist er entstanden?
3. Wie begründet die Katholische Kirche den Zölibat?
4. Was spricht gegen ihn?
5. Wie könnte der Zölibat in Zukunft aussehen?
6. Wie stehe ich zum Zölibat?
7. Fazit

Wie ist der Zölibat entstanden?
Elia als eheloser Prophet

Einsiedler, auf das Gebet konzentriert.
Ein Leben ganz für Gott
Altes Testament
Jesus

Ehelos, ruft dazu auf, alles zurück zu lassen und ihm zu folgen

Seine Jünger folgen seiner Aufforderung.
Neues Testament
Paulus

Ehelos, ruft dazu auf, wie er ehelos zu leben.

Sagt auch, dass man von einer Frau begleitet werden kann, und heiraten soll, wenn man nicht in der Lage ist Ehelos zu leben.
Antike
Apostloische Zeit:
Apostel lebten wahrscheinlich zu Teilen zölibatär

306 n.Chr.:
Synode von Elvira: Enthaltsamkeitszölibat

Papst Leo der Große:
Zölibatsversprechen vor der Weihe zum Subdiakon
Frühes Mittelalter
691 Trullanische Synode:
Ostkirche erlubt ausdrücklich die Priesterehe


Kirchenreformen des 11. Jahrhunderts:
Wechsel von Enthaltsamkeitszölibat zum verbindlichen Ehelosigkeitszölibat.


Auch das Volk wünschte sich vorbildliche unverheiratete Priester, um Amtsmissbrauch vorzubeugen.

Mittelalter
2. Laterankonzil:

Höhere verheiratete Kleriker verlieren Amt und Gehalt.
Des Weiteren durfte er keine Messe mehr halten.

Die Priesterweihe wurde ein kirchenrechtliches Ehehindernis, dieses gilt bis heute.

Es gibt aber auch die Möglichkeit der Zölibatsdispens.

Wie begründet die Katholische Kirche?
• Der Zölibat als Zeichen der völligen Hingabe an Gott
Der Zölibat ist ein Zeichen dafür, dass sich der Priester ganz Gott geweiht hat und ihm seine ungeteilte Liebe anbietet. Auf diese Weise drückt der Priester seine völlige Zugehörigkeit zu Gott aus (vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dekret über Priesterausbildung, Kap. 10).
• Der Zölibat als Voraussetzung
für den priesterlichen Dienst
Der Zölibat ist aber auch eine Voraussetzung für den uneingeschränkten priesterlichen Dienst in der Gemeinde. Er ermöglicht es dem Priester, seine ganze Liebe, seine ganze Kraft und seine ganze Zeit für den Aufbau des Reiches Gottes einzusetzen (vgl. Dekret über Priesterausbildung, Kap. 10).
• Das Folgen der Evangelischen Räte
Die Evangelischen Räte sind von Jesus den Menschen empfohlen, die „vollkommen“ sein wollen. Wenn man sich für ein gottgeweihtes Leben entscheidet, so stimmt man den Evangelischen Räten zu, und bezeugt in Keuschheit, Armut und Gehorsam zu leben.

• Jesus als Vorbild
Ganz nach dem Vorbild Jesu leben

Alle irdischen Bindungen aufzugeben

Sich selbst gering schätzen

voller Einsatz für das Reich Gottes



Was spricht gegen den Zölibat?
Unfähigkeit zur Ehelosigkeit

Sexualität ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens

Frau kann den Priester unterstützen

Der verheiratete Priester kann manche Probleme besser verstehen

Ein Priester braucht auch eine Bezugsperson
Ist das Zölibat nun Notwendig für den Priesterdienst?
Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert, wie die Praxis der frühesten Kirche (vgl. 1 Tim 3,2-5; Tit 1,6.) und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die aus gnadenhafter Berufung zusammen mit allen Bischöfen das ehelose Leben erwählen, auch hochverdiente Priester im Ehestand gibt. Wenn diese Heilige Synode dennoch den kirchlichen Zölibat empfiehlt, will sie in keiner Weise jene andere Ordnung ändern, die in den Ostkirchen rechtmäßig Geltung hat; vielmehr ermahnt sie voll Liebe diejenigen, die als Verheiratete das Priestertum empfingen, sie möchten in ihrer heiligen Berufung ausharren und weiterhin mit ganzer Hingabe ihr Leben für die ihnen anvertraute Herde einsetzen.

(2. Vat. Konzil, Dekret über Dienst und Leben der Priester)

Meine Meinung
Quellen
Die Bibel
http://kirchlich.net/pages/posts/die-priesterweihe-2.-teil916.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Z%C3%B6libat
http://priester-ohne-amt.org/?page_id=22http://www.antwortenanmuslime.com/html/fragen___antworten_8.html
Wie könnte der Zölibat in Zukunft aussehen?
Stufenweiser Herantritt an die Zölibatsbefreiung

Priestertum: - allgemeines Priestertum
- Weihepriestertum: - zölibatär geweihte
- nicht zölibatär geweihte

=> Rückkehr zu alten Strukturen, Geistliche Zentren


Eine Problemanalyse
Kirchenrechtliches Problem:

-> Priester heiraten
-> Priester lassen sich scheiden
-> Frage nach Sakramenten
-> Wiederverheiraten




=> mit den hohen Idealen der
Katholischen Kirche nicht
vereinbar
Moralisches Problem:

-> Ehe sollte perfekt sein
-> Frau sollte in der Gemeinde
Zustimmung finden
-> Kinder des Priesters
können auf die schiefe
Bahn geraten
-> Fällt auf den Pfarrer zurück

=> starker sozialer Druck
Pluspunkt: Realitätsnähe
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