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Deutsche Grammatik

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by

SJ Kim

on 5 November 2015

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Transcript of Deutsche Grammatik

1) Die Buchstaben und die Aussprache
2) Der Artikel, Nomen und Pronomen
Geschlecht, Singular und Plural, Deklination
3) Die Adjektiven
4) Die Präposition : Genetiv, Dativ, Akkusativ
5) Die Verben
Präsenz, Vergangenheit und Perfekt
Modalverben
Trennbar und Untrennbar
Verben mit Präpositionen
Verben mit Reflexivpronomen
6) Die Satzstruktur
Struktur 1 : S + V
Struktur 2 : S + V + C
Struktur 3 : S + V + O
Struktur 4 : S + V + I.O + D.O
Struktur 5 : S + V + O + O.C

7) Der Passivsatz
Zustandpassiv und Vorgangspassiv
8) Der Relativsatz und der Relativpronomen
9) Der Nebensatz
Temporalsätze, Kausalsätze
Konditionalsätze, Konsekutivsätze
Konzessivsätze, Modalsätze
Finalsätze, Fragensätze
10) Der Konjunktivsatz
Konjunktiv I und Konjunktiv II
11) Zu + Infinitiv

12) Die hohe Grammatik
Wörterzusammensetzungsmethode
Satzstruktur
Aktiv - und Passivsatz Umformulierung
Sätzenumformulierung
Norminalisierung und Verbalisierung
Finalsätzenumformulierung
Kausalsätzenumformulierung
Konditionalsätzenumformulierung
Partizip und Relativsätze Transformation
Konjunktiv I und Konjunktiv II
13) Die Information für Sprachprüfungen

Buchstaben und Aussprache
Artikel, Nomen und Pronomen
Passivsatz
Zustandpassiv und Vorgangspassiv

Relativsatz und Relativpronomen
Nebensatz
Konjunktivsatz
Konjunktiv I und II

Zu + Infinitivsatz
Hohe Grammatik
Information
für Sprachprüfungen

Artikel
Nomen und Pronomen
Die Nomen werden meistens mit Artikel verwendet.


Genus Maskulin, Feminin und Neutral
Numerus Singular, Plural
Kasus Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ
Unbestimmter / Bestimmter Artikel und Nullartikel

Unbestimmter Artikel
Wenn wir von etwas sprechen, das nicht näher bestimmt ist
Wenn wir in einem Text etwas zum ersten Mal erwähnen

Bestimmter Artikel
Wenn wir von etwas Bestimmtem sprechen
Wenn wir etwas bereits erwähnt haben, bekannt vorausgestzt

Nullartikel
Ortsnamen, die meisten Länder, Gleichsetzung mit sein / werden,
bestimmte konkrete Fähigkeiten, Materialien / Stoffen.....
Schweiz, Türkei, Iran, Sudan, Iraq, USA, Niederlande, .....
Artikelbestimmung
Die Artikelbestimmung im Deutschen folgt
keinen offizielen Regeln
,
allerdings lassen sich
einige Regelmäßigkeiten
erkennen, die dabei
helfen, den Artikel zu bestimmen
Einige Regelmäßigkeiten

Nach der
Wörterendung
Nach der
Wörterbedeutung










Endung
Maskulins
:
-ich, -ist, -en, -el, -ent
-ling, -ner, -ismus, -ieg, -ant, -or

Endung
Feminin
:
-anz, -heit, -ie, -ik, -age, -ei, -ion,
-enz, -itis, -keit, -ur, -schaft, -ität,
-ung, -in, -e

Endung
Neutral
:
-ett, -chen, -lein, -il, -ium, -ma,
-ment, -nis, -tel, -tum, -um

Ausnahme zwischen Maskulin und Neutral
der Irri
tum
, der Reich
tum
Bedeutung
Maskulin
1)
Tageszeiten, Jahreszeiten, Monate, Tage
2)
Himmelsrichtungen
- Süd, Nord,...
3)
Wetter
- Schnee, Hagel, ...
4)
Automarken
- Audi, Ford, Hyundai, ...

Bedeutung
Feminin
1)
Schiffsnamen
- Titanic, Queen Elisabeth
2)
Zahlen
- Millionen, Milliarde, Billion, ...
3) Namen der
Bäume und Blume

Bedeutung
Neutral
1)
Farbnamen
2)
Substantivierte Verben
- Essen, Fahren, ...
3)
Städte - und Ländername
N-Deklination
1) N-Deklination ist nur für Maskulin gültig
2) Immer mit der Endung "(e)n" außer Nominativ
3) Diese Nomen haben keinen Umlaut im Plural
Personalpronomen
Possesivpronomen
Reflexivpronomen
Relativpronomen
Interrogativpronomen
Demonstrativpronomen
Indefinitpronomen
In Verbindung mit Artikel zu setzen ist sehr wichtig!
der - ein - er
die - eine - sie
das - ein - es
die - sie
Singular
Plural
Gleiche Deklination wie
unbestimmter Artikel
Für wechselseitige Beziehungen wird statt des Pronomens
"sich"
oft auch das
Reziprokpronomen
"einander"
ausgewählt. Im Deutschen können allerdings
beide Pronomen ein reziprokes Verhältnis ausdrücken
Mit den
Demonstrativpronomen
wird nachdrücklich auf
ein Lebewesen
,
ein Ding
,
etwas Abstraktes
oder
einen Sachverhalt
hingewiesen. Sie können stellvertretend für ein Nomen oder als Artikelwörter vor einem Nomen verwendet werden.
der / die / das, dieser / jener, derjenige, derselbe, selbst / selber, derlei / dergleichen

Deklination gleich wie bestimmter Artikel
Statt "der" sind "die" und "das" auch möglich
Zu den
Indefinitpronomen
gehören
"etwas", "nichts", "man", "jemand", "jeder"
. Wir verwenden sie, wenn wir etwas verallgemeinern und nicht über etwas konkretes sprechen.

Außer "etwas", "nichts" und "man" werden
"jemand" und "jeder" dekliniert.
Der Adjektiv
Adjektive beschreiben
Eigenschaften von Nomen
. Sie charakterisieren
Personen, Lebewesen, Begriffe, Dinge, Vorgänge oder Tätigkeiten
.

Adjektive gehen eine Antwort auf die Frage :
WIE ist eine Person / Sache
.


Adjektiv


Hinter dem Nomen

Vor dem Nomen

nicht dekliniert / verändert dekliniert / verändert
Teil des Prädikats (nach dem Artikel)
(Mit
sein/werden/bleiben
)
Adjektive können auch
gesteigert werden und vergleichen
!
Deklination der Adjektiven ohne Artikel
Deklination der Adjektiven mit bestimmtem Artikel
Deklination der Adjektiven mit unbestimmtem Artikel
Beispiele für Deklination
Mit unbestimmtem Artikel
Mit bestimmtem Artikel
Ohne Artikel
Steigerung der Adjektive
Steigerungsformen verwenden wir,
wenn wir etwas miteinander
vergleichen
.

Es gibt 3 Steigerungsstufen

positive Form

Komperativ

Superativ
1) Positive Form : Die Positive Form ist die Grundform des Adjektives, die wir bei Vergleichen
mit
"so ... wie"
verwenden

Beispiel : Maria läuft
so
schnell
wie
du (läufst)
Weitere Wendungen :
genauso ... wie / nicht so ... wie / fast so ... wie
doppelt so ... wie / halb so ... wie / .....

2) Komperativ : Der Komperativ ist
die erste Steigerungsform
.
Komperativ mit

"als"
und
Endung des Adjektives "(e)r"
zeichnen den Komperativ

Beispiel : Heike rennt langsam
er

als
ich (renne)

3) Superativ : Der Superativ ist
die höchste Steigerungsform
. Wir können den Superativ mit
"am"
oder dem bestimmtem Artikel bilden. Mit
"am"
wird die Adjektivendung
"sten"

verwendet und mit
"ste"
wird mit dem bestimmtem Artikel verwendet.

Beispiel : Darlene schreibt
am schnellsten
--> Darlene ist
die schnellste Schreiberin
.
Besonderheit bei der Steigerung
1) Allgemeine Besonderheiten

Adjektive, die auf
d/t
oder auf
s/ß/x/z
enden, bilden den Superativ mit
"est"
lau
t
- lau
ter
- am laut
esten
/ hei
ß
- hei
ßer
- am heiß
esten


Einsilbige Adjektive
bilden die Steigerung oft mit
"Umlaut"
j
u
ng - j
ü
ng
er
- am j
ü
ng
sten
/ k
u
rz - k
ü
rz
er
- am k
ü
rz
esten


Unregelmäiße Steigerungsform
gut - besser - am besten / viel - mehr - am meisten
nah - näher - am nächsten / hoch - höher - am höchsten
groß - größer - am größten


2) Besonderheiten bei attributen Adjektiven


Attributive Adjektiven
werden in allen Steigerungsformen
dekliniert

der schnell
e
Zug / der schnell
ere
Zug / der schnell
ste
Zug
ein schnell
er
Zug / ein schnell
erer
Zug / ein schnell
ster
Zug

Besonderheiten bei
prädikativen Adjektiven
:
Artikel + Superativ ohne "am"
möglich

Diese Aufgabe ist am schwersten ---> Diese Aufgabe ist die schwerste (Aufgabe)
Präpositionen
Verben
Satzstruktur
Satzformen

Präpositionen mit Genitiv

Präposition mit Genitiv
sind die zahlenmäßig größte Gruppe. Allerdings werden sie
in der gesprochenen Sprache selten verwendet
.

Sie kommen aber
in schwierigen Texten häufig
vor. Und wichtige Sache ist, dass die Präposition mit Genitiv trotz ihrer Eigenschaft
manchmal mit Dativ verwendet werden kann. --- Häufig in der gesprochenen Sprache!


1) Präposition mit Genitiv I :
statt, trotz, während, wegen
häufigst verwendete Genitivpräposition
2) Präposition mit Genitiv II :
aufgrund, infolge, laut, mangels,
.....
3) Präposition mit Genitiv III :
-halb
-- deshalb, innerhalb, oberhalb, ...

-seits
-- einerseits, jenseits, ....
Lokale Präpositionen

Beispielsatz)

Statt eines Spiels
machen wir eine Reise nach Wien
Trotz des schlechten Wetters
gehen wir in die Kirche
Während der Hausaufgaben
hört sie immer Musik
Wegen des schlechten Wetters
bleiben wir zu Hause
Präpositionen mit Dativ
ab aus bei mit nach seit von zu

1)
ab
: lokale und temporale Angaben

Ab dem 01. September
/
Ab Montag
ändert sich der Preis.

Ab München
findet man das Bier "Franziskaner".

2)
aus
: lokale / temporale Angaben, Materialangaben
Wann kommt deine Tochter
aus der Schule
?
Dein Hochzeitsring ist
aus reinem Gold
.

3)
bei
: lokale Angaben / Gleizeitigkeit
Ich bleibe ab dem 01. September
bei meinen Eltern
.

Bei dem Essen
trinke ich kein Wasser.

4)
mit
: Angabe Zusammenhangs / Art und Weise / Mittel
Diese Arbeit kann man nur
mit Geduld
schaffen.
Er fährt
mit dem Bus
zur Arbeit.

5)
nach
: lokale und temporale Angaben

Nach dem Unterricht
esse ich Mittag.
Ich mache eine Reise
nach Seoul
.
Präpositionen mit Dativ
ab aus bei mit nach seit von zu

6)
seit
: temporale Angaben

Seit einem Jahr
wohne ich in Dresden.

Seit der Urlaub
kann man nicht Sejong sehen.

7)
von
: lokale und temporale Angaben, anstelle eines Genitivattributs
Jetzt kommt Susi
von dem Unterricht
.
Das ist ein Auto
von meinem Vater
.

Von Montag bis Samstag
ist die Deutsche Bank geöffnet.

8) zu : lokale und temporale Angaben, Finalsätze, Feste Wendungen.
Korea hat gegen Deutschland 4:0 gewonnen. (
4 zu 0
)
Ich muss
zum Zahnarzt
gehen.

Zu Weihnachten
schenke ich ein kleines Auto für Kinder.
Präpositionen mit Akkusativ
bis durch für gegen ohne um entlang

1)
bis
: lokale und temporale Angaben

Bis 1. September
/
bis Montag
ändert sich der Preis.

Bis München
findet man das Bier "Franziskaner".

2)
durch
: lokale Angaben
Die Katze kommt
durch das Fenster.

Durch das Gespräch
kann man die Frau verstehen..

3)
für
: Zeitraum, Vergleiche.
Sejong bleibt
für eine Woche
in München.
Ich arbeite
für meine Kinder und Familie
.

4)
gegen
: Bewegung mit Berührung, ungefähre Zeit- und Zahlen
Das Auto fährt zu schnell
gegen den Baum
.
Jessi! Treffen wir uns
gegen 10 Uhr
vor der Kirche!
Meine Brille kostet
gegen 300 Euro
.

5)
ohne
: Gegenteil von "mit" (normalerweise kein Artikel!)

Ohne dich
kann ich nicht leben.
Wir spielen Klavier
ohne Pause
.
Präpositionen mit Akkusativ
bis durch für gegen ohne um entlang

6)
um
: lokale und temporale Angaben, Zahlenangaben
Die Kirche sehen Sie bereits,
wenn Sie um diese Ecke dort
gehen
Fahren Sie
um den Stau herum
, dann sparen Sie viel Zeit
Der Unterricht beginnt
um 08:30 Uhr

7)
entlang
: Parallelität,
das Nomen steht vor der Präposition
Gehen Sie immer
diesen Weg entlang
, bis zur Frauenkirche!
Präpositionen mit Dativ / Akkusativ
an auf in neben vor über zwischen hinter unter

Die
Wechselpräpositionen
fordern manchmal
den Dativ
, und manchmal
den Akkusativ.

1)
Der Akkusativ
wird verlangt, wenn das Verb eine
Orts- bzw.
Richtungsänderung
anzeigt. Das Fragewort dazu lautet
"Wohin"

2)
Der Dativ
wird verlangt, wenn das Verb eine Ergänzung mit
lokaler Bedeutung
hat, das nach einem Ort fragt. Das fragewort dazu lautet
"Wo"






Was man über Verben wissen sollen
Verben werden auch als "Tuwörter", "Zeitwörter" oder "Tätigkeitswörter" bezeichnet. Verben bestehen aus einem Verbstamm und der Endung "en"











Das Verb bestimmt die Verbenergänzungen. Zum Beispiel

1) Die Verben haben eine Nominativ- und Akkusativ Ergänzungen
2) Die Verben haben eine Nominativ- und Dativ Ergänzungen
3)
Die Verben werden konjugiert.


Wie man Verben konjugiert
Durch die
Konjugation
sind die Verben in der Lage, Informationen über
die Anzahl der Personen
(Singular oder Plural),
das Tempus
(Präsenz, Perfekt,...), oder
den Modus
(Indikativ oder Konjugativ) zu geben.








1) Singular und Plural
1. Person = Person, die spricht (sprechen)
2. Person = Person, die angesprochen wird (werden)
3. Person = Person oder Sache, von der gesprochen wird (werden)

2)
2. Person Höflichkeitsform
für eine Person

3)
2. Person Höflichkeitsform
für mehrere Person
Gebrauch der Präsenzform
Gebrauch der Vergangenheitsform
Das Präteritum drückt Fakten und Handlungen in der Vergangenheit aus. Diese Zeitform verwenden wir bei Erzählungen und Berichten, vor allem in der Schriftsprache.










Unregelmäßige und starke Verbenbildung
Das Präteritum der folgenden Verben sollte man unbedingt kennen
Unregelmäßige und starke Verbenbildung
Mit dem Perfekt drücken wir aus, dass
eine Handlung in der Vergangenheit
abgeschlossen wurde.

Wir verwenden das Perfekt vor allem, wenn das Ergebnis oder die Folge der Handlung im Vordergrund steht.










1) Abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit
2) Handlung, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft
abgeschlossen sein wird.

Zum Beispiel

Bis nächste Woche hat er das bestimmt wieder vergessen
Die Hilfsverben "sein" und "haben"
Die Hilfsverben
"haben"
und
"sein"
werden wie die vollverben haben und sein konjugiert.

1) Das Perfekt mit dem Hilfsverben "haben" bilden.

Alle Verben mit Akkusativ-Ergänzungen.
Alle Reflexive Verben
Alle Modalverben
Die meisten anderen Verben

2) Das Perfekt mit dem Hilfsverben "sein" bilden

Alle Verben mit Ortsveränderung
Alle Verben der Zustandsänderung

Folgende Spezialverben wie


bleiben, gelingen, geschehen, passieren, sein, werden


Perfektform der Verben
Perfektform der Verben
Perfektform der Verben
Modalverben
Modalverben sind
dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wollen
.
Mit diesen Verben können wir den Inhalt einer Aussage ändern - es ist zum Beispiel ein Unterschied, ob jemand etwas tun muss oder darf.










Gelegentlich kann man ein Modalverb auch alleine
als Vollverb
benutzen.
Die Voraussetzung ist eine eindeutige Identifizierung der Situation.

Ich
muss
nach Hause (gehen / fahren)
Er
kann
gut Deutsch (sprechen)
Ich
mag
kein Bier (trinken)
Du
darfst
nach Hause (gehen / fahren)
Ich
will
es (haben)
Trennbar und Untrennbar
Es ist im Deutschen möglich, durch das Anfügen eines Präfixes an einfache Verben zusammengesetzte Verben zu bilden. Dabei unterscheidet sich meistens die Bedeutung des zusammengesetzten Verbs vom Basisverb.
Was man über trennbare Verben wissen soll
In der
Präsenz- und Vergangenheitsform der trennbaren Verben
beliben
die Präfixe am Ende des Satzes
. Aber in der
Perfektform
sind
präfixe und Form der Partizip II eines Verbs zusammen genannt.

Beispiel

1) Ich
kaufe
in einem Kaufhaus
ein
- Präsenzform : kaufe ~ein
2) Ich
kaufte
in einem Kaufhaus
ein
- Vergangenheitsform : kaufte ~ ein
3) Ich
habe
in einem Kaufhaus
eingekauft
-Perfektform : habe ~ eingekauft
Verben mit Präpositionen
Einige Verben bilden ihre Ergänzung
beginnend mit einer Präposition
. In diesen Fällen gibt die Präposition den Kasus an.

Verben mit Präpositional Ergänzungen sollte man
mit der entsprechenden Präpositionen + den verlangten Kasus
lernen.

1) Verben mit Präpositional-Ergänzung
mit Akkusativ
z.B)
auf etwas achten, auf etwas warten, über etwas lachen,
...

2)
Reflexive Verben
mit Präpositional-Ergänzung
mit Akkusativ
z.B)
sich entschuldigen für etwas, sich interessieren für etwas, ...

3) Verben mit Präpositional-Ergänzung
mit Dativ
z.B)
von etwas abhängen, zu etwas gehören, mit jemandem tanzen, .
.

4)
Reflexive Verben
mit Präpositional-Ergänzung
mit Dativ
z.B)
sich beschäftigen mit etwas, sich unterhalten mit jemandem, ...

5) Verben
mit mehreren Präpositional-Ergänzung
z.B)
sich bedanken bei für, sich beschweren bei über,
sprechen mit über.....
Verben mit Reflexivpronomen
Reflexive Verben sind Verben mit einem Reflexivpronomen.

1) Wir beugen das Verb und verwenden das passende Reflexivpronomen.
2) Bei den meisten reflexiven Verben steht das Reflexivpronomen im
Akkusativ, nur bei wenigen im Dativ.
3) Das Reflexivpronomen steht an der Stelle des Objekts.
Satzstruktur in der deutschen Sprache
"Sätze sind sprachliche Einheiten, die relativ selbständig und abgeschlossen sind. Sie bauen sich aus Phrasen auf und sie erscheinen normalerweise in größeren selbständigen und abgeschlossenen, sprachlichen Einheiten, in Texten."
1. Satzformen : S + V
2. Satzformen : S + V + K
3. Satzformen : S + V + O
Generative Gramamtik

Generative Grammatik
ist der
Oberbegriff für Grammatik-Modelle
, mit deren Regelsystem sich
die Sätze einer Sprache generieren
lassen.

Hauptvertreter ist
Noam Chomsky
mit der von ihm entwickelten
generativen Transformationsgrammatik
, die im Rahmen der sogenannten Linguistic wars kontrovers diskutiert und in verschiedenen Varianten verändert wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/generative_Grammatik
Generative Gramamtik
Beispielsatz :

Dieses Beispiel

zeigt
die Struktur eines Satzes

nach dem Prinzip der Konstituenz
(Subjekt) (Verb) (Objekt) (Präpositionsklausel)

4. Satzformen : S + V + I.O + D.O
5. Satzform : S + V + O + O.K
S : Subjekt
V : Verb
O : Objekt
I.O : Indirektes Objekt
D.O : Direktes Objekt
K : Komplement
S : Subjekt
V : Verb
O : Objekt
I.O : Indirektes Objekt
D.O : Direktes Objekt
K : Komplement
S : Subjekt
V : Verb
O : Objekt
I.O : Indirektes Objekt
D.O : Direktes Objekt
K : Komplement
S : Subjekt
V : Verb
O : Objekt
I.O : Indirektes Objekt
D.O : Direktes Objekt
K : Komplement
S : Subjekt
V : Verb
O : Objekt
I.O : Indirektes Objekt
D.O : Direktes Objekt
K : Komplement
In der 1. Satzformen S + V versteht man, dass ein Satz in der Regel mindestens aus
einem Subjekt und einem Verb
.

Dabei bestimmt das Subjekt die Endung des Verbs. Das Verb in der 1. Struktur besitzt
kein Objekt
. Das bedeutet, dass das Verb selber die perfekte Bedeutung. Aus diesdem Grund brauchen die solchen Verben
die Präposition, um die weitere Erklärung in einem Satz zu vertiefen
.
Beispiel :

Ich gehe ____________ (
Erweiterungsmöglichkeit
)
Ich gehe
in die Schule
Ich gehe
in die Schule

mit dir
Ich gehe
in die Schule

mit dir
um 9 Uhr
Ich gehe
in die Schule

mit dir

um 9 Uhr

mit dem Bus
Musterverb für 1. Satzstruktur

gehen, fahren, schwimmen,laufen,
rennen, spazieren, ....... viele Verben
In der 2. Satzformen S + V + K versteht man, dass ein Satz in der Regel mindestens aus
einem Subjekt, einem Verb und einem Komplement
. Dabei ist eines das Subjekt (Wer oder Was - Fragestellung möglich) und eines ist der Gleichsetzungsnominativ (Komplement).

Meistens kommt entweder ein Nomen oder ein Adjektiv als Komplement.
Wie oben kurz genannt, fragt man nach dem Komplement mit

"Wer oder Was
ist
der Subjekt?" und "Wie
ist
der Subjekt?"
"Wer oder Was
wird
der Subjekt? und Wie
wird
der Subjekt?"

Die 2. Satzstruktur bezieht sich nur auf
"sein"
und
"werden"
!!!


In der 3. Satzformen S + V + O versteht man, dass ein Satz in der Regel mindestens aus
einem Subjekt, einem Verb und einem Objekt
. Die meisten Verben in Form 3 haben nur ein Objekt.

Im Deutschen ist der Kasus sehr wichtig. Und es gibt einige Verben, die besonderes Objekt besitzen.

antworten, begegnen, danken, folgen, gefallen, gehören, glauben, helfen

Beispiel) Ich antworte meinem Lehrer auf die Frage
Er begegnet seiner Freundin auf der Strasse
Ich danke Ihnen für die Einladung
Sie folgt mir seit 7 Jahren
Es gefällt mir sehr gut / Das schnelle Auto gehört ihm
Glaubst du mir? / Ich helfe meiner Mutter gern

In der 4. Satzformen S + V + I.O + D.O versteht man, dass ein Satz in der Regel mindestens aus
einem Subjekt, einem Verb und zwei Objekte
. Aber in dieser Form bezeichnet das Hauptobjekt als Akkusativform. Deswegen ist erstes Objekt (benannt als I.O) eine Dativform, zweites Objekt (benannt als D.O) eine Akkusativform. Aber es gibt auch die Verben, die als Objekt zwei Akkusativformen besitzen. - lehren und nennen.

1) Verben mit Dativ + Akkusativ (
Beziehung zwischen Nomen / Pronomen
)

Ich bringe
meiner Mutter den Brief
Er gibt
mir ein Buch
/ Er kauft
es mir
/ Er sendet
es mir
Sie schickt mir einen Brief / Ich schreibe ihm einen langen Brief
Sie schenkt
es meinem Vater
/ Er Zeigt
mir sein Blid

2) Verben mit Akkusativ + Akkusativ

Ich lehre euch das Deutsch / Er nennt mich den Verrückter.

In der 5. Satzform S + V + O + O.K versteht man, dass ein Satz in der Regel mindestens aus
einem Subjekt, einem Verb und einem Objekt und sein Komplement
. Das heißt, dass ein Objekt kann wieder ein Komplement haben. Das Objekt mit Komplement kann verbalisiert werden, weil die meisten Komplementen aus Partizip I oder II bestehen.

1) Verben mit O + K als Patizip I (Verben infinitiv + d)

Ich sehe ein Baby schlafend - Ich sehe ein schlafendes Baby
Ich sehe, dass ein Baby schläft

2) Verben mit O + K als Partizip II (Perfektform) - Passivform

Ich lese die Nummer ausgewählt - Ich lese die ausgewählte Nummer
Ich lese die Nummer, die ausgewählt ist
Was versteht man unter Relativsatz?
Mit einem Relativsatz kann man zusätzliche Informationen geben, ohne einen neuen Satz beginnen.

Im Deutschen stehen Relativsätze immer in Kommas.

Relativsätze enthalten Zusatzinformationen zu einem Nomen/Pronomen. Normalerweise stehen sie direkt hinter dem, worauf sie s beziehen.

- Das kann am Ende des Hauptsatzes oder mitten im Satz sein
Was sind die Relativpronomen?
Relativpronomen werden flektiert. Das heißt, dass sie sich in Zahl und Geschlecht dem Nomen anpassen, auf das sie sich beziehen.
Welchen Fall wir verwenden, hängt davon ab, ob das Relativpronomen im Relativsatz
ein Subjekt oder ein Objekt ersetzt
.

Beachte aber. dass man im Relativsatz häu einen anderen Fall verwenden müssen als im Hauptsatz.
Das sind die Freunde, mit denen ich viel Zeit verbringe.

1) Das sind
die Freunde
.
(Wer? Nominativ im Hauptsatz)
2) Ich verbringe viel Zeit
mit den Freunden
. (Mit wem? Dativ im Relativsatz)

Bodo, den ich schon ewig kenne, ist sehr lustig

1)
Bodo
ist sehr lustig (Wer? Nominativ im Hauptsatz)
2) Ich kenne
Bodo
schon ewig (Wen? Akkusativ im Relativsatz)

Toni, der eine Brille trägt, geht in meine Klasse

1)
Toni
geht in meine Klasse (Wer? Nominativ im Hauptsatz)
2)
Toni
trägt eine Brille (Wer? Nominativ im Relativsatz)

Linda, deren Lächeln bezaubernd ist, kann toll tanzen

1)
Linda
kann toll tanzen (Wer? Nominativ im Hauptsatz)
2)
Ihr Lächeln
ist bezaubernd (Es ist Genitiv)

Lindas Lächeln
ist bezaubernd
Relativsatz im Nominativ
Bezugswort : Numerus und Genus
Bezugswort im Nebensatz = Kasus = Nominativ
1) Der Mann heißt Erwin Knuddelbar. Er kommt aus Bremen.


Der Mann
,
der
aus Bremen kommt, heißt Erwin Knuddelbar.
HS :
Bezugswort = der Mann = maskulin
/// NS :
Er
kommt = Nominativ

2) Die Frau heißt Giesela. Sie kommt aus Hannover


Die Frau
,
die
aus Hannover kommt, heißt Giesela
HS :
Bezugswort = die Frau = Feminin
/// NS :
sie
kommt = Nominativ

3) Das Kind heißt Torsten. Es kommt aus Lübeck


Das Kind
,
das
aus Lübeck kommt, heißt Torsten
HS :
Bezugswort = das Kind = Neutral
/// NS :
Es
kommt = Nominativ

4) Die Leute sind Wissenschaftler. Sie kommen aus Berlin


Die Leute
,
die
aus Berlin kommen, sind Wissenschaftler
HS :
Bezugswort = die Wissenschaftler = Plural
/// NS :
Sie
kommen = Nominativ
Relativsatz im Dativ und Akkusativ
Bezugswort : Numerus und Genus
Bezugswort im Nebensatz = Kasus = Dativ od. Akkusativ
1) Herr Schmal hat Geldprobleme. Ihm gehören viele Häuser


Herr Schmal
,
dem
viele Häuser gehören, hat Geldprobleme.
HS :
Bezugswort = Herr Schmal = maskulin
/// NS :
Ihm
gehören viele Häuser =
Dativ

2) Unsere Gäste sind zufrieden. Das Büfett hat ihnen sehr gut geschmeckt.


Unsere Gäste
,
denen
das Büfett sehr gut geschmeckt hat, sind zufrieden.
HS :
Bezugswort = die Gäste = Plural
/// NS : Das Büfett hat
ihnen
gut geschmeckt =
Dativ

3) Der Tisch war sehr teuer. Mein Mann hat ihn letzte Woche gekauft.


Der Tisch
,
den
mein Mann letzte Woche gekauft hat, war sehr teuer
HS :
Bezugswort = der Tisch = maskulin
/// NS : Mein Mann hat
ihn
gekauft =
Akkusativ

4) Die Fotos sind echt gut geworden. Ich habe sie in Paris gemacht.


Die Fotos
,
die
ich in Paris gemacht habe, sind echt gut geworden.
HS :
Bezugswort = die Fotos = Plural
/// NS :Ich habe
sie
in Paris gemacht. =
Akkusativ
Relativsatz im Genitiv
Bezugswort : Numerus und Genus
Bezugswort im Nebensatz = Kasus = Genitiv
Eine Genitivkonstruktion kann man wie folgt erkennen

Nomen + Nomen (des Bezugswortes) oder Possesiv (des Bezugswortes) + Nomen

1) Das Kind muss sofort operiert werden. Der Vater des Kindes ist nicht zu erreichen


Das Kind
,
dessen
Vater nicht zu erreichen ist, muss sofort operiert werden.
HS :
Bezugswort = das Kind = neutral
/// NS :
Der Vater des Kindes
= Genitiv

2) Das ist
Herr Kim
. Seine Frau hat im Lotto viel Geld gewonnen.

Das ist
Herr Kim
,
dessen
Frau im Lotto viel Geld gewonnen hat.
HS :
Bezugswort = Herr Kim = maskulin
/// NS :
Seine Frau = Possesiv = Genitiv


Relativsatz nach einer Präposition
Steht das Bezugswort im Nebensatz nach einer Präposition, so bestimmt die jeweilige Präsition den Kasus des Relativpronomens. Die Präposition steht im Relativsatz vor dem Relativpronomen.
1) Endlich kommt der Zug an. Wir mussten so lange auf ihn warten.

Endlich kommt
der Zug
an,
auf den
wir so lange warten mussten..
HS :
Bezugswort = der Zug = maskulin
/// NS : Wir warten
auf den Zug
=
Akkusativ

2) Das ist Gerda. Mit ihr habe ich gestern den ganzen Abend getrunken.

Das ist
Gerda
,
mit der
ich gestern den ganzen Abend getrunken habe.
HS :
Bezugswort = Gerda = Feminin
/// NS : tanzen
mit Gerda
=
Dativ

Eine weitere Variante ist, dass das Relativpronomen zwar im Genitiv steht,ber eine Präposition den Kasus des Nomens hinter dem Relativpronomen bestimmt. Auch in diesen Fällen steht die Präposition im Relativsatz vor dem Relativpronomen im Genitiv.

3) Erika will heiraten. Max ist seit langem in ihre Schwester verliebt.


Erika
,
in deren
Schwester Max seit langem verliebt ist, will heiraten.
HS :
Bezugswort = Erika = Feminin
/// NS :
in ihre Schwester
verliebt =
possesiv = Genitiv

4) Das ist Ihr neuer Kollege. Von seiner Tüchtigkeit sind wir alle überzeugt.

Das ist
Ihr neuer Kollege
,
von dessen Tüchtigkeit
wir alle überzeugt sind
HS :
Bezugswort = Ihr neuer Kollege = Plural
/// NS :
von seiner Tüchtigkeit
=
Possesiv = Genitiv
Was ist der Nebensatz?
Nebensätze können nicht alleine stehen.

Das bedeutet, dass sie immer einem anderen Teilsatz untergeordnet sind. Wir erkennen einen Nebensatz normalerweise daran, dass das finite Verb am Ende des Teilsatzes steht. Außerdem müssen Nebensätzim Deutschen immer durch ein Komma von Hauptsatz getrennt werden.

Ich weiß nicht, ob er dir hilft.

Steht ein Nebensatz am Satzanfang vor einem Hauptsatz, dann beginnt der Hauptsatz mit dem finiten Verb.

Ob er dir hilft, weiß ich nicht

Es gibt zwei Kriterien, nach denen wir Nebensätze aufteilen können.

1) Unterscheiden wir Nebensätze nach ihrer Funktion im Satz, gibt es folgende Nebensatzarten
Adverbialsatz, Attributsatz, Subjektsatz und Objektsatz

2) Unterscheiden wir Nebensätze nach ihrer Verknüpfung mit anderen Satzteilen
Indirekte Rede, Infinitivsatz, Konjunktionalsatz, Partizipialsatz und Relativsatz


Indirekte Rede wird in Konjunktiv I behandelt werden und Infinitivsatz in zu + infinitiv behandelt.
Was sind die Adverbialsätze?
Adverbialsätze werden normalerweise mit einer untergeordneten Konjunktion eingeleitet. Wir unterscheiden verschiedene Arten von Adverbialsätzen :
Was sind die Adverbialsätze?
1)
Konditionalsatz
: falls, wenn
Der Nebensatz enthält die "Bedingung", der Hauptsatz die "Folge".
Bei einem Nebensatz mit "wenn" steht das Verb am Ende

zum Beispiel)
Wenn
der Wecker klingelt, stehe ich sofort auf.

Falls
das Wetter gut ist, machen wir einen Spaziergang.

als

Als
er das Feuer bemerkte, rannte er sofort zur Tür.

2)
Kausalsatz
: da, weil
Kausalsatz gibt einen Grund oder eine Ursache an. Ein kausaler Nebensatz
wird mit der Konjunktion "weil" oder "da" eingelegt.

zum Beispiel)
Weil
man starke Schneefälle vorausgesagt hatte, bleibte ich zu Hause.
Ich gehe heute nicht in di Schule,
da
ich erkältet bin.

3)
Temporalsatz
: nachdem, bevor, seitdem, während
Temporalsatz sind stets freiwillige Angaben und sind für einen Satz
nicht notwendige Satzglieder. Grundsätzlich können temporale
Angaben auf folgender Weise ausgedrückt werden

zum Beispiel)
Nachdem
er gefrüstückt hat, beginnt er zu arbeiten

Bevor
sie studieren konnte, musste sie eine Prüfung machen.

Seitdem
ich in Deutschland bin, wohne ich in Dresden.

Während
ich arbeite, kann ich Kaffee trinken.
Was sind die Adverbialsätze?
4)
Konsekutivsatz
: dass, sodass
Konsekutivsatz gibt eine Folge an, die sich aus einer
vorangegangenen Handlung ergibt. Daher muss der Hauptsatz, in
dem die Aussage steht, immer zuerst stehen. Hinter dem Hauptsatz
folgt der Nebesatz.

zum Beispiel) Der Gast stieß die Kellerin an,
so dass
sie die Suppe verschüttete.
Er war einmal
so
wichtiger Mensch,
dass
die Leute ihn schützen
müssen

5)
Konzessivsatz
: obwohl
Konzessivsatz gibt einen Gegengrund, eine Einschränkung oder eine
Einräumung an. Der Nebensatz formuliert eine Bedingung, der
Hauptsatz eine Folge, die aber nicht oder anders als erwartet eintritt.

zum Beispiel)
Obwohl
wir uns schon seit 20 Jahre kennen, besuchst du mich nicht.
Subjektsätze und Objektsätze
1) Subjektsätze

Der Subjektsatz ist ein Nebensatz, der ein Subjekt ersetzt. Subjektsätze erfragen
wir mit
"wer/was"

zum Beispiel)
Wer
fleißig lernt, wird belohnt.

Was
ich machen muss, ist nicht so schwer.


2) Objektsätze

Der Objektsatz ist ein Nebensatz, der ein Objekt (Genitiv, Dativ, Akkusativ)
ersetzt. Objektsätze erfragen wir mit
"was/wessen/wem/was"

zum Beispiel)
Wem
helfe ich? --- Ich weiß nicht,
wem ich helfe

Was
machst du?--- Ich weiß nicht,
was ich mache

Wer
kommt heute? --- Ich weiß nicht,
wer heute kommt
.

Wessen
Tasche ist das? --- Ich weiß nicht,
wessen Tasche das ist
.
Infinitivsätze
Was man über Infinitivsätze wissen sollte

In der deutschen Sprache enden die meisten Verben mit "-en". Die Grundform eines Verbs, also die nicht konjugierte Form eines Verbs, nennt man "Infinitiv". Verben im Wörterbuch stehen immer im Infinitiv.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein "Infinitiv" im Satz stehen. Dies ist oft der Fall, wenn 2 Verben gleichen Satz stehen sollen. Als Verbform kann der Infinitiv mit oder ohne "zu" im Satz stehen.
Infinitiv ohne "zu"

1) Beim Gebrauch der
Modalverben
2) Beim Gebrauch der Verben "
bleiben
" und "
lassen
"
3) Beim Gebrauch "
gehen, fahren, sehen, hören
"
4) Bei der Bildung "
Futur I
"
5) Bei der Bildung "
Konjunktiv II mit würden
"
Infinitiv mit "zu"

1)
Ein subjektloser Nebensatz
- Infinitivkonstruktion hat
kein Subjekt
- Auf eine Person/Sache im Hauptsatz beziehen.
- Der Infinitiv steht am Satzende.
2)
Beim trennbaren Verb
- "zu" zwischen Präfix und Wortstamm
z.B) aufmachen - aufzumachen
vorbereiten - vorzubereiten
Infinitivsatz? oder dass-Satz?
Infinitivsätze und dass-Sätze gehören zu der Familie der Satzergänzungen. Sie sind also irgendwie miteinander verwandt. Bestimmte Verben können sowohl einen dass-Satzls auch eine Infinitivkonstruktion bilden. Bestimmte Verben bestimmen also, ob man einen Ergänzungssatz bilden kann oder nicht.


z.B)


1)
Ich
hoffe,
dass ich
meine Jugendliebe bald
wiedersehe
Ich hoffe, meine Jugendliebe bald wiederzusehen.

- Ein dass-Satz ist jederzeit möglich, sofern das Verb im Satz einen Ergänzungssatz zulässt.
- Wenn das Subjekt im Hauptsatz und Nebensatz gleich ist, dass kann der Infinitivsatz verwendet werden


2)
Ich
hoffe, dass
mein Sohn
die schwierige Prüfung besteht.

Infinitivsatz zu bilden, ist nicht möglich
, weil

- die Personen im Hauptsatz und Nebensatz
nicht identisch
sind.



Nur bei identischen Personen ist eine Infiivkonstruktion möglich!!!
Um....zu? oder Damit?
Um...zu
bzw.
damit
gehören zu Finalsätze. Das heißt, dass die Finalsätze einen Zweck oder ein Ziel an.

Wenn das Subjekt im Hauptsatz und Nebensatz identisch wird, wird die Konjunktion "um...zu" benutzt. Der Infinitiv steht oft am Ende des Satzes, kann aber auch im Mittelfeld oder am Satzanfang stehen.


z.B) Frage :
Warum braucht man Geld?

- Man kann sich etwas Schönes kaufen.
- Man muss Rechnung begleichen.
- Man möchte in ferne Länder verreisen.
- Man möchte es an Eltern verschenken.



Man braucht Geld,

um sich etwas Schönes zu kaufen.
um Rechnung zu begleiten.
um in ferne Länder zu verreisen.
um es an Eltern zu verschenken.
Warum soll man neue Straße bauen?

- Der Verkehr kann schneller fließen.
- Unsere Lebensqualität kann sich erhöhen.
- Viele Autos können hin und her fahren.
- Stadt kann einen guten Plan vorhaben.



Man baut neue Straße,

damit der Verkehr schneller fließen kann.
damit Unsre Lebensqualität sich erhöhen kann.
damit viele Autos hin und her fahren können.
damit Stadt einen guten Plan vorhaben kann.
Norminalisierung : Zu infinitiv
Eine Finale Angabe kann auch mit einer
Präposition-Nomen-Konstruktionen
formuliert werden. Die passenden Präpositionen lautet :
zu und für



Man braucht Geld, um sich etwas Schönes zu kaufen.
, um Rechnung zu begleiten.
, um in ferne Länder zu verreisen.
, um es an Eltern zu verschenken.


Zum Kaufen
eines Schönes, (oder Für das Kaufen eines Schönes)

Zur Begleitung
der Rechnung, (oder Für die Begleitung der Rechnung)

Zum Verreisen
in ferne Länder, (oder Für das Verreisen in ferne Länder)

Zum Verschenken
an Eltern, (oder Für das Verschenken an Eltern)



Man soll neue Straßen bauen, damit der Verkehr schneller fließen kann.
, damit Unsre Lebensqualität sich erhöhen kann.
, damit viele Autos hin und her fahren können.
, damit Stadt einen guten Plan vorhaben kann.

Zum schnellen Verkehrfluß
, (oder für den schnellen Verkehrfluß)

Zur Erhöhung
unserer Lebensqualität, (oder für die Erhöhung der Lebensqualität)

Zur Hin- und Herfahrt
vieler Autos, (oder für die Hin- und Herfahrt der Autos)

Zu einem guten Plan
von der Stadt, (oder für einen guten Plan von der Stadt)
Um...zu und Damit Übung
Bauen Sie Finalsätze mit "damit" oder "um....zu"

1) Ich Kaufe mir ein Fahrrad. Ich komme schneller zur Uni

Ich kaufeir ein Fahrrad, um schneller zur Uni zu kommen.

2) Loreana nimmt ein Schmerzmittel. Sie will keine Zahnschmerzen mehr haben.

Loreana nimmt ein Schmerzmittel, um keine Zahnschmerzen mehr zu haben.

3) Patrick hilft Bianca. Bianca kann gute Noten schreiben.
Patrick hilft Bianca, damit sie gute Noten schreiben kann.

4) Ihr müsst diese Strasse nehmen. Ihr kommt zum Museum.
Ihr müsst diese Strasse nehmen, um zum Museum zu kommen.

5) Frau Eisenbart leiht ihrer Kollegin ihre Handynummer. Ihre Kollegin kann zuhause anrufen.
Frau Eisenbart leiht ihrer Kollegin ihre Handynummer, damit ihre Kollegin zuhause anrufen kann.

6) Meine Mutter hat bei der Firma angerufen. Sie wollte einen Mechaniker schicken.
Meine Mutter hat bei der Firma angerufen, um einen Mechaniker zu schicken.

7) Ich gehe jetzt schon los. Ich will nicht zu spät kommen.
Ich gehe jetzt schon los, um nicht zu spät zu kommen.

8) Herr Heynckes hat sich Sonnencreme gekauft. Er will seine Haut schützen.
Herr Heynckes hat sich Sonnencreme gekauft, um seine Haut zu schützen.

9) Du musst mir helfen. Ich komme sonst zu spät.
Du musst mir helfen, damit ich nicht zu spät komme.

10) Wir gingen in die Stadt. Wir wollten ein Eis essen gehen.
Wir gingen in die Stadt, um ein Eis essen zu gehen.
Was ist der Passivsatz?
Wenn wir vom Passiv reden, müssen wir zuerst einen Unterschied zwischen einem Aktivsatz und einem Passivsatz klären.

In einem Aktivsatz ist die Person wichtig, die etwas macht. Die W-Frage "wer" fragt nach der handelnden Person, die etwas tut und stellt einen direkten Zusammenhang mit dem Verb her.

In einem Passivsatz ist die handelnde Person, also das Subjekt, unwichtig. Das Geschehen selbst, die Aktion ist wichtig und steht im Mittelpunkt.
Vorgangspassiv / Zustandpassiv
Vorgangspassiv

Das Vorgangspassiv stellt den Vorgang, die Handlung oder das Geschehen in den Vordergrund.

Subjekt +
werden
+ .............+ Partizip II
Zustandpassiv

Das Zustandpassiv drückt ein Ergebnis bzw. einen Zustand aus


Subjekt +
sein
+ .............+ Partizip II
Verben, die kein Passiv bilden können
1. Verben, deren Perfektform mit
"sein"
gebildet wird.

fahren, gehen, schwimmen, aufstehen ....



2.
Reflexive Verben

sich interessieren für, sich treffen mit, .......


3.
Verben ohne Akkusativobjekt

schlafen, geben (ohne Akkusativ), ....

* In der Umgangsprache aber können wir von diesen Verben oft ein
unpersönliches Passiv bilden.
Besonderheit und unpersönliches Passiv
Nur das Akkusativobjekt wird zum Subjekt. Gibt es im Aktivsatz ein Davobjekt, das an die erste Stelle rutschen soll, bleibt es im Dativ.

---> Es gibt wenige Möglichkeit, mit Dativobjekt einen Passivsatz zu bilden.


z.B)

Aktiv : Man legte dem Verletzten einen Verband an.
Passiv : Dem Verletzten wurde ein Verband angelegt.



Unpersönliches Passive

Beim unpersönlichen Passiv wird ein Aktivsatz ins Passiv umgeformt, der kein Akkusativobjekt beinhaltet. Das bedeutet, dass im aktivischen Satz entweder ein intranslatives Verb steht oder ein translatives Verb, das aber kein Akkusativobjekt bei sich hat.

z.B)

Wir tanzten gestern viel ----- Gestern wurde viel getanzt
Die Baufirma baut im Stadtpark ----- Es wird im Stadtpark (von der ..) gebaut.
Wir freuen uns auf den Urlaub ----- Es wird sich auf den Urlaub gefreut.
Passivumschreibung
Der Gebrauch der Passivumschreibungen sind Ersatzformen für das Passiv und werden diesem häufig vorgezogen.


1. Normale Passivform mit Modalverben "können / müssen"
z.B) Das Wasser kann/muss getrunken werden.

2. Normale Aktivform mit dem Subjekt "man" und Modalverben "können/müssen"
z.B) Man kann/muss das Wasser trinken.

3. sein + zu Infinitiv Form
z.B) Das Wasser ist zu trinken

4. sein + Verbwurzel + bar
z.B) Das Wasser ist trinkbar.

5. lassen sich + .................... + Infinitivform des Verbes
z.B) Das Wasser lässt sich trinken
Was macht der Konjunktiv?
Der Konjunktiv wird in der gesprochenen und in der gchriebenen Sprache verwendet. Die meisten verbinden den Konjunktiv mit Begriffen wie Möglichkeit.

Abgesehen von der Frage, ob der Konjunktiv überhaupt eine Möglichkeit ausdrücken kann, sind solche Begriffe natürlich viel zu vage, wenn man davon genaue Regeln arbeiten will, wie man den Konjunktiv anwenden soll.

Der Konjunktiv hat 2 Formen - Konjunktiv I und Konjunktiv II





Hättest du nur etwas gesagt, dann hätte ich dir geholfen!

Würden Sie mir die Tür aufhalten?

Das hätte ich mir nicht bitten lassen!

Er dürfte wohlegen sechs kkommen
Was man unter Konjunktiv I versteht
Der Konjunktiv I wird in der indirekten Rede verwendet. In der indirekten Rede gibt ein Sprecher eine äußerung eines anderen Sprecher wieder, ohne sie wörtlich zu wiederholen.

Direkte Rede : Der Präsident sagt: "Ich werde die Steuern senken!"
Indirekte Rede : Der Präsident sagt, er werde die Steuern senken!




Bei der indirekten Rede muss man zwischen privaten und offiziellen Aussagen unterscheiden.

1) Im privaten Bereich wird der Konjuntiv kaum angewandt
2) In öffentlichen Berichten (Nachricht, Zeitung, usw...) wird der Konjunktiv
häufig verwendet.

Direkte Rede : Der Polizeisprecher sagt : "Der Täter ist gefasst"
Indirekte Rede : Der Polizeisprecher sagte, dass der Täter gefasst sei"

Wie kann man Konjunktiv I bilden?
Der Konjunktiv I wird gebildet durch Verbstamm (Infinitiv) + Konjunktiv-Endung
Wichtig ist, dass das Verbform ich und man gleich sind wie modalverben oder Form des Präteritums.
Wichtige Hinweisen von Konjunktiv I
Fragen in der indirekten Rede

Eine direkte Frage wird in der indirekten Frage als Nebensatz wiedergegeben. Bei Fragen ohne Fragewort (Ja/Nein-Frage) wird die Konjunktion "ob" verwende bei Fragen mit Fragewort (W-Fragen) wird dasselbe Fragewort als Einleitung des Nebensatzes verwendet.
Was man unter Konjunktiv II versteht
Der Indikativ bezeichnet eine Wirkliche, eine reale Welt, die man sehen, tasten, riechen, schmecken oder hören.

Aber mit dem Konjunktiv II verlassen wir die reale Welt und widmen uns der irrealen Welt. :
Phantasie, Vorstellung, Wünsch, Traum und die Höflichkeit
.
Wie kann man Konjunktiv II bilden?
Alle Verben bilden auch eine eigene Konjunktiv II Form, die ohne das Hilfsverb "würden" gebildet wird. Bei den regelmäßigen Verben ist allerdings der konjunktiv II mit dem Indikativ Präteritum identisch, da diese Verben keinen Umlaut bilden können.

Aus diesem Grund wird bei den meisten Verben der Konjunktiv II mit dem Hilfsverb gebildet.
Die Bildung mit würde + Infinitiv
Die meisten Verben benutzen das Hilfsverb "werden", um den Konjunktiv II zu bilden. "Werden" muss aber verändert werden, damit es den Konjunktiv II anzeigt.

Die Form des Konjunktiv II wird vom Präteritum abgeleitet.
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