Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Schuldfrage in Homo faber

Ist Walter Faber schuldig?
by

Carolin Schwarz

on 24 November 2013

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Schuldfrage in Homo faber

Schuldfrage
Definition Schuld
Vorwerfbarkeit eines strafrechtlichen Verfahrens
rechtswidrige Handlung
Die Schuldfrage im Roman
Die Begegnung und Freundschaft mit Herbert Hencke
Die Begegnung und Freundschaft mit Herbert Hencke
im Flugzeug zufällig sein Sitzpartner
Der Umgang mit Ivy
fühlt sich bedrängt, bedrückt, gefesselt
Die Beziehung
zwischen
alter Faber und Sabeth
Ist Walter Faber schuldig?
Die Schuldfrage im Roman
Vergleich zweier Schuldtheorien
Eigene Schuldtheorie
Gliederung
Definition von Schuld
War die Schuld der Person bereits während der Handlung bewusst?
Fazit
Ist Walter Faber schuldig?
Definition Schuld im Roman
Schuld für die Verletzung wohlverstandener Interessen anderer
Schuld für bewusst verdrängte Taten
Schuldempfinden steht in Abhängigkeit zum gesellschaftlichen Kontext
Das Verlassen Hannas in der Jugendzeit Fabers
Der Umgang mit Ivy
Die Beziehung zwischen Walter Faber und Sabeth
Das Verlassen Hannas in der Jugendzeit
Hat er die Ähnlichkeiten von Sabeth und Hanna wahrgenommen aber bewusst verdrängt?
War Walter Faber von Anfang an zentriert darauf Sabeth näher kennen zu lernen?
War es das schlechte Gedächtnis, dass er wichtige Informationen vergisst zu nennen oder war
es berechnet?
Rechtfertigungen Walter Fabers zu Beginn
"Ich stelle ihr nicht nach." (S.73)
"Sie gefiel mir, aber ich flirtete in keiner Weise." (S.74)
"Ich kam mir oft wie ein Betrüger vor. Warum eigentlich?"
(S.108)
Ähnlichkeiten von Hanna und Sabeth

"Vor allem aber: das kleine und kurze Rümpfen ihrer Stirne zwischen den Brauen, wenn sie einen Witz von mir, obschon sie lachen muß, eigentlich blöd findet."
(S.80)
"Schließlich gibt es Gesten, die einem Gefallen, weil man sie irgendwo schon einmal gesehen hat." (S.80)
"Ihr (Hannas) Lächeln, wie stets über meine verfehlten Witze: mit einem Rümpfen ihrer Stirne zwischen den Brauen." (S.131)
"Ihre Ähnlichkeit mit Hanna ist mir immer seltener in den Sinn gekommen, je vertrauter wir uns geworden sind, das Mädchen und ich. [...] Von Ähnlichkeit
keine Spur." (S.115)
Manipulation von Daten und wichtigen
Informationen
"Hätte ich damals den Namen genannt, Joachim Hencke, so hätte sich alles aufgeklärt." (S.85)
"Ihre Antworten (über Hanna) etwas unwillig, aber ausreichend. [...] Ihrerseits keine Ahnung, was ihre Antworten bedeuten." (S.117/118)
"Ich rechnete im Stillen [...] pausenlos, bis die Rechnung aufging wie ich sie wollte: Sie konnte nur das Kind von Joachim sein! Wie ich's rechnete, weiß ich nicht; ich legte mir die Daten zurecht, bis die Rechnung wirklich stimmte, [...] Fix blieb nur der Geburtstag von Sabeth, der Rest ging nach Adam Riese, bis mir ein Stein vom Herzen fiel." (S.121/122)
Sabeths Tod
"[...] dann der Unsinn, daß sie vor mir, wo ich ihr nur helfen will, langsam zurückweicht, bis sie rücklings ( dabei bin ich sofort stehengeblieben!) über die Böschung fällt." (S.157/158)
"[...] ihr Tod war die Folge einer nichtdiagnostizierten Fraktur der Schädelbasis, [...], hervorgerufen durch
ihren Sturz über die kleine Böschung."
(S.160)
Der Tod von Sabeth
Schuldgefühle Walter Fabers
"Wozu hundertmal versichern, daß ich nichts dafür kann! Hanna machte ja keinerlei Vorwürfe, sondern fragte bloß, Blick zum Fenster hinaus." (S.127)
"[...] ich kam mir vor wie ein Scheusal." (S.146)
"Mein Zorn auf mich selbst! (Wenn man nochmals leben könnte.)" (S.176)
"Meine Ohren: wie bei geschorenen Häftlingen." (S.171)
"Warum sagte sie's nicht, daß ich ihr Leben zerstört habe? Ich kann mir nach allem, was geschehen ist, ihr Leben nicht vorstellen. Ein einziges Mal habe ich Hanna verstanden, als sie mit beiden Fäusten in mein Gesicht schlug, damals am Totenbett.
Seither verstehe ich sie nicht mehr." (S.193)
auf Grund Fabers Weltansicht verantwortungslos
einseitig rational orientierter Techniker
Hanna:
liebevolle, perfektionistische Mutter
verschweigt Vaterschaft
Schuld beider:
machen sich "Bildnisse"
durch Tod und Krankheit
Selbsterkenntnis
"[...]Gedanken über Statistik, Gedanken an Joachim, der sich erhängt hat, Gedanken an die Zukunft, Gedanken, [...]" (S.135)
Selbsterkenntnis
Schuld Hanna
"Sie redete, als gebe es nur Hanna, die um Sabeth gebangt hatte [...]" (S.137)
"[...], und ich glaubte es einfach nicht, daß das Mädchen nicht nach mir gefragt hätte; mindestens hatte ich ein Recht darauf, scheint mir, alles zu wissen, was gesprochen worden war." (S. 137)
Schuld Walter Faber
"Was Hanna betrifft: Ich hätte Hanna gar nicht heiraten können, [...]" (S.33)
"Im Grunde war es Hanna selbst, die damals nicht heiraten wollte." (S.33)
"[...] ein Unmensch in bezug auf die Frau." (S.31)
"Später behauptete Hanna, ich sei erleichtert gewesen, daß sie das Kind nicht haben wollte, und geradezu entzückt, [...]" (S. 48)
"Wenn du dein Kind haben willst, dann müssen wir natürlich heiraten." (S.48)
"Ich hänge an diesem Leben wie noch nie, und wenn es nur noch ein Jahr ist, ein elendes, ein Vierteljahr, zwei Monate [...], obschon ich weiß, daß ich verloren bin." (S.198)
Schuld Ivy
"[...] - ich sagte rundheraus, daß ich sie hasse. Ivy glaubte es nicht." (S.62)
"Ich hatte ihr geschrieben, daß es Schluß ist, und sie hatte meinen Brief (ich sah es) in ihrer Tasche - [...]" (S. 62)
"Sie hatte gemeint, ich sei hörig, und wenn wir zusammen eine Woche verbringen, sei alles wieder beim alten, das hatte sie gemeint - [...]" (S.60)
Schuld Faber
"Ich hoffte, daß Ivy nicht mehr wartete, sondern die Geduld verloren und meine Wohnung verlassen hatte, [...]" (S.64)
"[...]ich werfe sie hinaus - mit Gewalt leider, denn sie liebt Gewalt [...]" (S. 58)

"[...]aber ich hüte mich, Gewalt zu brauchen, denn das möchte sie." (S. 58)
Schuld im juristischen Sinne
"Sie sagte, sie ginge zum Psychiater, und das ging sie nämlich auch." (S.30)
Faber will den Flug verpassen - gelingt ihm nicht
durch die Notlandung entstand eine
"engere Bindung"
Ablehnung Walter Fabers gegenüber
Herbert
"[...] ich mag die Deutschen nicht, obschon Joachim, mein Freund, auch Deutscher gewesen ist." (S.10)
"[...] bemerkte aber, daß mein Düsseldorfer bereits in der Bar saß,sogar ein Hocker freihielt - vermutlich für mich! - und ging [...]" (S.11)
"Sie haben mich zu diesem Flug gezwungen, jawohl, niemand anderes als sie." (S.19)
Faber und Herbert (-Joachim)
"Die Entdeckung, daß er Joachim, meinen Freund, der seit mindestens zwanzig Jahren einfach verstummt war, nicht nur kennt, sondern daß er geradezu sein Bruder war, ergab sich durch Zufall." (S.23)
"[...] sind sie irgendwie verwandt mit einem Joachim Hencke, der einmal in Zürich studiert hat?" (S.25)
"Ich weiß nicht warum er mir auf die Nerven ging, irgendwie kannte ich sein Gesicht, ein sehr deutsches Gesicht. Ich überlegte mit geschlossenen Augen, aber vergeblich." (S.8)
"Sein Gesicht (rosig und dicklich, wie Joachim nie gewesen ist) erinnert mich doch an Joachim. - ich vergaß es wieder." (S.10)
Faber erfährt von Hanna
" "Wen hat er denn geheiratet?" Ich fragte zum Zeitvertreib, [...] "Hanna Landsberg, Münchnerin, Halbjüdin" "Ich sagte nichts." "
(S.28)
"[...] was ich erfuhr war so das Übliche: Heirat, ein Kind (was ich offenbar überhört habe; sonst hätte ich mich nicht später danach erkundigt), [...]" (S.26)
"Ich träumte von Hanna." (S.29)
Trägt Sabeth Mitschuld?
trägt Herbert Mitschuld?
"Später auf Deck äußerte Sabeth (ohne Drängen meinerseits) den Wunsch, einmal den Maschinenraum zu besichtigen, und zwar mit mir; ich hatte lediglich gesagt, einmal werde ich auch den Maschinenraum besichtigen." (S.78)
Schuld Faber:
schlechtes Bild von Frauen
Gewalt gegenüber Ivy
Schuld im juristischen Sinne
Schuld Ivy:
bemerkt die Abneigung nicht
nimmt den Brief nicht wahr
naives Denken
klammert zu sehr = Efeu
Full transcript