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Untitled Prezi

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by

Sabrina Hadjizada

on 31 May 2013

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Transcript of Untitled Prezi

Exilliteratur: Das Leben im Exil Gliederung 1.Einleitung 2. Die Exilliteratur 3. Bertolt Brecht ,,Gedanken über die Dauer des Exils" (1937) 3.1 Biographie: Exil 4. Gedichtinterpretation Überzeugende Vorstellung eines exemplarischen Gedichts und ihre Interpretation am Beispiel von Bertolt Brechts „Gedanken über die Dauer des Exils" 1. Einleitung

2. Die Exilliteratur
2.1 Definition: Exilliteratur
2.2 Arten der Exilliteratur

3. Bertolt Brecht
3.1 Biographie
3.2 Einordnung in die Exilliteratur

4. Gedichtinterpretation
4.1 Gedanken über die Dauer des Exils von Sabrina Hadjizada 2.1 Definition

- lateinisch exilium = Verbannung
- ,,Emigrantenliteratur"
- Sammelbegriff für literarische Werke

2.2 Arten der Exilliteratur Äußere Exilliteratur - Auswanderung in ein anderes Land
- gegen den Nationalsozialismus
- Bedrohung
- Thmen: Leben im Exil, Heimat, Krieg etc.

Beispiele: Klaus Mann, Oskar Maria Graf Innere Exilliteratur - Wohnort wird nicht gewechselt
- kritisch/ablehnend dem Nationalsozialismus
gegenüber
- ,,Berufsverbot" und Bedrohung
- Themen: Kindheit/Vergangenheit,
zurückgezogenes Leben etc Beispiele: Erich Kästner, Gottfried Benn 3.2 Einordung in die Exilliteratur - Geb.: 10. Februar 1898, Augsburg
- Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts - Februar 1933: Flucht über Prag,Wien, und
Zürich nach Svendborg/Denkemark - 1939: jeweils einjähriger Aufenthalt
in Schweden und Finnland -1941: Erhalt eines Einreisevisum in die
USA -1947: weitere Flucht über Paris
nach Zürich - 1948: Rückkehr nach Berlin - behandelt das Leben eines Exilanten
- Ungewissheit über die Dauer des Exils
- Hoffnung schnellstmöglich zurück in die Heimat
autobiographischer Bezug Widerspiegelung Brechts Gedanken
und Gefühle Formal: - 1. Abschnitt: 4 Strophen, 4 bzw. 5 Verse
- 2. Abschnitt: 2 Strophen , 3 und 6 Verse




- kein einheitliches Metrum
-variierender Rhythmus Sinnabschnitt Sprache: - Selbstgespräch des Lyrischen-Ich
- Anweisung (Z. 1, 5, 9):
kein Heim aus seinem Haus zu machen


- 1. Abschnitt: optimistisch

- 2. Abschnitt: selbst vorwerfend



Rückkehr in die Heimat vor Augen
haben Präsens Präsens, Perfekt (Z.18),
Präteritum (Z.26) - Lyrische-Ich geht von einem
zeitnahem Ende des NS-Regimes aus 1. Abschnitt 2. Abschnitt - Feststellung: keine Veränderung die
Rückkehr in Heimat ermöglicht Rhetorische Fragen: - Erzeugung des ,,Selbstgespräch-Charakters"
-Lyrische-Ich will nicht im Exil verbleiben



nicht sesshaft werden ,,Warum vorsorgen für vier Tage?" (Z.3)
,,Wozu noch einen Baum pflanzen?" (Z.6)
,,Wozu in einer fremden Grammatik blättern?" (Z.10) 2. Abschnitt - Rhetorische Fragen = keine Antwort Ausdruck von Missmut und Pessimismus Metaphern: - Zweck: Motiv des Hauses zu erzeugen

,,Schlage keinen Nagel in die Wand" (Z.1) Kein Gefühl von Gemütlichkeit erzeugen ,,Zieh die Mütze ins Gesicht" (Z.9) unerkannt bleiben/keine Bekanntschaften pflegen
,,Die Nachricht, die dich heimruft Ist in bekannter Sprache geschrieben" (Z.11f)
Nachricht vom Fall Hittlers

Rückreise in die Heimat Fazit: - Auseinandersetzung mit Exilerfahrung
- Reflexion der eigenen Position



- Ungewissheit über politische Situation ist bedrückend Grund dieses Gedichts = die Frage wie lange Hitler noch Einfluss auf das Leben des Lyrischen-Ichs haben wird
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