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Rudimente & Atavismen

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by

Eva Tesch

on 18 November 2013

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Transcript of Rudimente & Atavismen

Rudimente & Atavismen
Inhalt
Rudimente
Allgemeines
Entstehung
Beispiele
Atavismen
Allgemeines
Entstehung
Beispiele
Fazit
Rudimente
Atavismen

Lat. rudimentum = Rest

Zurückgebildetes Organ durch veränderte Selektionsdrücke

Funktionsverlust oder Funktionswandel

Bei vielen oder allen Individuen einer Art

Gilt als Evolutionsbeleg

Allgemeines
Funktionsverlust: funktionslose Rudimente

Funktionswandel: Abweichung von ursprünglicher Organfunktion

Lamarck: Nichtgebrauch von Organen -> Verkümmerung -> Vererbung des reduzierten Organs

Darwin: Träger des reduzierten Merkmals -> Selektionsvorteil -> Anhäufung in der Population
von Eva & Shirin
Beispiele
Mensch
Tier
Beispiele
Mensch
Tier
Pflanze
Entstehung
Ohr
Funktionslose Muskeln der Ohrmuscheln
Ursprung: Bewegung und Ausrichtung der Ohren

Rückbildung zum Wurmfortsatz
Unbedeutend für Verdauung durch cellulosearme Ernährung
Wichtige Funktion in der Immunabwehr
Ursprung: Größerer Darmanhang, zuständig für Celluloseabbau

Blinddarm
Rudimentäre Nickhaut
kleiner Bindegewebsrest im nasenseitigen Augenwinkel
Ursprung: drittes Augenlied mit Schutzfunktion

Augen
Rudimentäre Weisheitszähne
Weniger ausgeprägte Eckzähne
Ursprung: höhere Zahnanzahl, spitze Eckzähne auf Grund von rohem Fleisch, Kampf, Machtdemonstration

Gebiss
neuseeländischer Laufvogel
flugunfähig
kurze Flügelreste
Funktionsverlust

Kiwi
Beinlose Echsenart
Reste von Schultergürtel und Beinansätzen
Funktionsverlust
Blindschleiche
Flugunfähiger Laufvogel
Einsetzen der Flügel bei der Balz
Funktionswandel

Strauß
Reste von Hinterbeinknochen und Beckengürtel
Keine Verbindung zur Wirbelsäule untauglich für Fortbewegung
Wichtige Rolle bei Begattung
Funktionswandel

Wal
Lat. Atavus = Großvater

Zufälliges Wiederauftreten ursprünglicher Ausprägung der Organe (Entwicklungsrückschläge)

Beweist, dass Gene trotz rudimentärer Entwicklung noch im Genom eines Organismus vorhanden sein können

Seltenes Vorkommen

Allgemeines
Entstehung

Mutation
-> Wiederherstellung eines ursprünglichen Merkmals (Rückmutation)

Mutation
-> Änderung der Regulationsgene
-> Aufheben der Inaktivierung
-> Ausprägung von Ahnenformen (Genregulation)
Mutativer Atavismus


Bastardierung nah verwandter Arten
-> Genkombinationen
-> Ausprägung von Merkmalen der gemeinsamen Urart

Hybrid-Atavismus
Biogenetische Grundregel:
Die Keimesentwicklung (Ontogenese) ist eine kurze, unvollständige und schnelle Rekapitulation der Stammesentwicklung (Phylogenese).

Störung der Embryonalentwicklung
-> vorzeitiger Stillstand der Organentwicklung
-> weitere Differenzierung wird verhindert
-> es bleibt beim sonst vorrübergehenden Organbildungsstadium

Atavismen in Form von Hemmungsmissbildungen
Anfangs drei Zehen mit Hufe
-> Rückbildung zweier Zehen zu Griffelbeinen (Rudimente)

Vereinzeltes Auftreten von Pferden, die an einem/ beiden Griffelbein(en) einen Huf aufweisen (Atavismus)

Pferd
Wale und Delphine
Ausgeprägte Extremitäten am hinteren Teil des Körpers
Ähnlichkeit zu Beinen der Landtiere
Überbleibsel aus der Zeit des Landlebens

Fellartige Ganzkörperbehaarung
Ursache: Fortbestehen der fetalen Lanugohaare

Hypertrichose

Ursache:
unvollständige Rückbildung des während der Embryonalphase vorübergehenden Schwanzes

Ausgebildete Schwanzwirbelsäule
Polythelie
Überzählige Brustwarzen
Ursache: unvollständige Rückbildung der Milchleiste (von der Achselhöhle über die Leiste zu den großen Schamlippen)

Überbleibsel der während der Embryonalentwicklung angelegten Kiemenbogen
Halsfisteln


Ursprung: spitzes Säugetierohr


Darwinscher Ohrhöcker



Gelegentlich grüne, blattförmige Staubblätter
Ursprung: Laubblätter

Rosen und Tulpen
Normale Blätter, anstelle von Dornen
Kakteen
Danke für eure Aufmerksamkeit
Gibt es noch Fragen?
Quellen
www.biologie-schule.de/rudiment-und-atavismus.php
www.webmic.de/rudimente.htm
www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/1016
www.uni-protokolle.de/Lexikon/Atavismen
www.duden.de/rechtschreibung/Rudiment
www.wikipedia.de



Fazit
Rudimente

Bei allen Individuen einer Art

Überbleibsel von Organen durch Selektionsnachteil der Träger des voll ausgeprägten Organs
Atavismen

Bei einzelnen Individuen einer Art

kompletter Entwicklungsrückschlag zum ursprünglichen Organ
Rudimentäres Verhalten
Verhalten von Mensch und Tier kann ebenso wie Organe rudimentär sein
Beispiele (Vermutungen):
Greifreflex bei menschlichen Säuglingen
Hang der Frauen zu starken Partnern
Besseres Einschlafen der Babys durch Schaukeln
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