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Schädlingsbekämpfung

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by

F. A.

on 23 June 2014

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Transcript of Schädlingsbekämpfung

Gliederung
1. Definition "Schädlingsbekämpfung"
2. Unterscheidung der Schädlinge nach ihrer Schadwirkung
3. Techniken der Schädlingsbekämpfung
3.1 Biologische Schädlingsbekämpfung
3.2 Biotechnische/ Physikalische Schädlingsbekämpfung
3.3 Chemische Schädlingsbekämpfung

= die vorbeugende und nachsorgende, sowie die aktive Abwehr und Bekämpfung von Schädlingen
Unterscheidung der Schädlinge nach ihrer Schadwirkung
Schädlinge, die Vorräte befallen und Lebensmittel ungenießbar machen (z.B. Essigfliegen, Dörrobstmotten)
Schädlinge, die Materialien befallen und zerstören (z. B. Holzwurm)
Schädlinge, die für die Gesundheit - als Überträger von Krankheiten und Allergien - eine Gefahr darstellen (z.B. Schaben, Mäuse und Ratten)
Schädlingsbekämpfung

Essigfliege
Dörrobstmotte
Holzwurm
Maus

Schabe
Techniken der Schädlingsbekämpfung
Biologische Bekämpfung
mit natürlichen Feinden der Schädlinge
Biotechnische/ Physikalische Bekämpfung
durch den Einsatz von Lockstoffen, (nicht) tödlichen Fallen, thermische Verfahren
Chemische Bekämpfung
durch den Einsatz von Giften
Biologische Schädlingsbekämpfung
-> strebt umweltschonende und natürliche Beseitigung des Ungeziefers an
-> unsachgemäße Durchführung kann enorme ökologische und wirtschaftliche Schäden anrichten
= Schädlinge werden von ihren natürlichen Feinden getötet
Natürlichkeit des Verfahrens
Ökosystem wird nicht durch Pestizide belastet
Zuverlässigkeit/ Effektivität nicht hundertprozentig gegeben
Verunreinigung durch die Ausscheidung der Nützlinge
Auswirkungen erst nach gewisser Zeit sichtbar
Die biologische Schädlingsbekämpfung ist nicht zur Vernichtung der Schädlinge vorhanden, sondern zur Einschränkung ihrer Vermehrung.
Biotechnische/ Physikalische Schädlingsbekämpfung
= Einsatz von Lockstoffen, (nicht) tödlichen Fallen, thermische Verfahren (Hitze, Kälte)
bestimmte Fallen fange die Schädlinge
Zuverlässigkeit/ Effektivität sehr hoch
langes, starkes leiden der Tiere, bei bestimmten Fallen
Gefahr für den Menschen und andere Tiere
Chemische Schädlingsbekämpfung
= Einsatz von (hoch-) giftigen Chemikalien
→ Bsp. Insektizide gegen Insekten, Akarizide gegen Milben/ Spinnentiere, Rodentizide gegen Nagetiere, Larvizide gegen Larven von Insekten/Milben

→ Schädlinge nehmen die Giftstoffe, je nach eingesetztem Mittel über bestimmte Kanäle (Haut, Atem- oder Verdauungsorgane) auf und sterben meist unverzüglich daran
Effektivität/ Zuverlässigkeit gegeben
viele chemische Mittel, die schnellen schmerzlosen Tod gewährleisten
niedriger Kostenfaktor, viele Chemiekalien sind freiverkäuflich und günstig zu erwerben (zB. In Baumärkten)
Tod kann sich bei bestimmten Mitteln bzw. bei nicht korrekter Anwendung verzögern → unnötige Tierquälerei ist die Folge
Resistenzen gegenüber chemischen Mitteln können entstehen → wenn sie übermäßig eingesetzt werden
Gesundheitsschädigend für den Menschen, bei falscher Anwendung (Giftunfälle)
Nützlinge können unabsichtigt mitgeschädigt werden bzw. komplett beseitigt werden
Ökosystem wird durch die schwer abbaubaren Stoffe wie Pestizide belastet
Biologische und Chemische Schädlingsbekämpfung
Es werden die Bestände der Schädlinge durch das Besprühen durch Insektizide in großem Maße
dezimiert, jedoch zieht dies in der Regel die Mitvernichtung von anderen nützlichen Insekten und
Parasiten, welche den Bestand der Schädlinge bisher beschränkten, mit sich. Da sich der Bestand
der nützlichen Insekten und Parasiten nach dem Besprühen bei weitem nicht so schnell erholen
kann wie der Bestand der Schädlinge, ist nach dem Besprühen eine vielfach höhere Anzahl von
Schädlingen beobachtbar.
Unabhängig vom Zeitpunkt des Besprühens erholt sich der Bestand der nützlichen Insekten weit später als der Bestand der Schädlinge. Aufgrund des zu Beginn (kurz nach dem Besprühen) geringen Widerstandes hat der Schädlingsbestand die Möglichkeit, eine Größe zu
erreichen, welche bedeutend über den Bestandsmaxima vor dem Besprühen liegt.
Bei der Variation des Zeitpunkts der Dezimierung fällt besonders die unterschiedliche Intensität des
Bestandszuwachses der Schädlinge auf. Erfolgt das Besprühen an einem lokalen Maximum des
Insektenbestands, so liegt der Zuwachs des Maximums nach dem Besprühen gegenüber den
Maxima vor dem Besprühen bei etwa 60% (vgl. Abbildung 12 und 13). Hingegen beträgt der
Zuwachs beim Besprühen zu einem lokalen Minimum des Insektenbestands etwa 120% (vgl.
Abbildung 15 und 14). Unter Berücksichtigung des dritten Volterra-Gesetzes lässt sich dieses
Verhalten einfach erklären: Der Beutebestand, in diesem Fall die Schädlinge, erholen sich als erste
der beiden Populationen. Wird bei einem Räuberbestands-Maximum besprüht, so existieren noch
relativ viele Räuber, welche eine schnelle Vermehrung der Beute zumindest teilweise dämpfen
können. Das neue Maximum wird zwar grösser, jedoch nicht annähernd so groß wie bei einem
Besprühen zu einem Räuberbestands-Minimum. In diesem Fall existieren so wenig Räuber, daß
deren Population viel mehr Zeit benötigt, um eine gewisse Größe zu erreichen. Die
Schädlingspopulation hat also die Möglichkeit, ungedämpfter und über einen längeren Zeitraum
hinweg zu wachsen, welches sich in einer solch hohen Zuwachsrate im Maximum auswirkt.
Quellenverzeichnis
Fischer Abiturwissen Biologie
Ökologie Buch
Google Bilder
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=biologische+und+chemische+sch%C3%A4dlingsbek%C3%A4mpfung

Timo Fernado, Selim Furgan
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
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