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MASSENTIERHALTUG

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by

Andrea Weber

on 2 June 2014

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Transcript of MASSENTIERHALTUG

Duden: Substantiv, feminin - technisierte Tierhaltung in Großbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte
Bezeichnung findet sich im primären Sektor wieder(Agrarindustrie)
Die Bezeichnung 'Massentierhaltung' geht auf die Verordnung zum Schutz gegen die Gefährdung durch Viehseuchen bei der Haltung von Schweinebeständen zurück (1975). Die Bezeichnung gilt für einen Bestand ab 1250 Tiere (außer in der Aquakultur)
Fakten/Zahlen der Massentierhaltung in Deutschland
In D: 13 Mio Rinder, 26 Mio. Schweine, 50 Mio Legehennen, Masthähne, Puten
Fleischwaren aus D machen 26% der europäischen Produktion aus
80 % der Hühner leben in Legebatterien
26 Mio Schweine leben in Tiermastställen
In der industriellen Massentierhaltung ist eine Arbeitskraft für rund 40.000 Hühner und 2.000 Mastschweine zuständig
Der Bruttoverdienst in der Tierhaltung lag 2010 in Deutschland bei durchschnittlich 1.752 € im Monat
Zahl der Schweinehalter ist im letzten Jahrzehnt um 65 Prozent zurückgegangen, während sich die Schweinebestände/ Betrieb durchschnittlich mehr als verdoppelt haben.
Hochburg der MTH: Niedersachsen (2013 Reaktion: Stoppung der Subventionen von Megaschlachthöfen)
Gemeinsamkeiten der MTH (aus heutiger Sicht)+ Probleme
Anpassung der Tiere an die Haltungsformen: gewaltsame Kürzungen (Hörner, Schwänze), Verstümmelungen, ohne Betäubung!!!
Ignorieren von Grundbedürfnissen der Tiere, wie bspw. Einschränkung der individuellen Bewegungsfreiheit
Verabreichung von Antibiotika
Verabreichung von Wachstumshormonen (Ractopamin)
Förderung des Fleischkonsums
Masttieranlagen sind schwer umweltbelastend -> Förderung des Klimawandels
hohe Nitratbelastung der Böden (durch Gülle)
Um große Mengen an Futtermittel decken zu können, u.a. Abholzung der Regenwälder
unglaublicher Verbrauch an Wasser (siehe Tabelle)
skandalöse CO2- Emissionen: Bsp. Rindfleisch 10693 g/kg
Ausbeutung der Entwicklungsländer
Definition
Forderungen:
Abschaffung von Käfighaltung
Verbot Einsetzen von optimierten Hybriden
Verbot von prophylaktischen Kürzungen (Schnabel, Schwänze, etc.)
Verbot Einsatz von Hormonen und Antibiotika
abwechslungsreiche Bereitstellung von Futtermittel
bessere Stallhygiene
mehr Auslauf
Verbot von Kastration und Enthornung (Rinder)
WAS können wir als Konsumenten nun tun :
Verzicht des Konsums von konventionellem Fleisch (Achtung auch bei Bio-Produkten)
allgeimeine Reduzierung des Fleischkonsums (hinschtlich Umweltschutz und Hungersnot
Unterstützung diverser Stiftungen, die sich für die Abschaffung der konventionellen Tierhaltung einsetzen (alber-schweitzer-stiftung; Heinrich-Bölle-Stiftung; PROVIEH, etc.)
Parteien, die sich aktiv gegen Massentierhaltung einsetzen: GRUENE
Formen der Massentierhaltung
Was können wir gegen Massentierhaltung tun?
MASSEN-TIERHALTUNG
Gliederung
Definition
Gemeinsamkeiten der MTH
Fakten/Zahlen
Formen der MTH
Was können wir gegen MTH tun
Persönliches Fazit
Quellen

Produkt Benötigtes Wasser in Liter, um
1 kg des Produktes zu erzeugen:

Rindfleisch 16.000 Liter
Schweinefleisch 5.900 Liter
Geflügelfleisch 2.800 Liter
Brot 1.100 Liter

(Quelle: Bommert 2009, S.126, und Hirn 2009, S.163, aus http://www.politikundunterricht.de/1_11/ernaehrungskrisen.pdf)

Produkt Für ein kg des Produktes
werden ... kg Getreide benötigt

Rindfleisch 9 kg
Schweinefleisch 6,5 kg
Geflügelfleisch 2,6 kg
Brot 1 kg

(Quelle: Bommert 2009, S.126, und Hirn 2009, S.163, aus http://www.politikundunterricht.de/1_11/ernaehrungskrisen
Schweine
Schweine durchaus intelligente Tiere, die Fähigkeit besitzen, Ich-Bewusstsein zu entwickeln
Weibchen besitzen klare Sozialstrukturen
größte Anteil der Mastschweine leben in Anlagen, bestehend aus 400-500 Tieren
geschlossene Ställe mit Vollspaltböden
individueller Platzanspruch wird nach Gewicht angepasst: 50-110 kg - 0.75 m^2; über 110kg- 1 m^2
durch Platzmangel und eingeschränkte Beschäftigungsmöglichkeiten -> Ohrenbeißen, Kannibalismus
Intensivzüchtung: innerhalb von 6 Monaten erreichen von max. Gewicht: 110-125 kg; tägliche Zunahme 1kg
Zucht und Rassenoptimierung führen zu frühzeitigem Tod
künstliche 'Beschwängerung'
Säue werden einem Befruchtungskreislauf unterzogen
Einschränkung der Grundbedürfnisse (Fehlen von Schlammsuhlen->) kann zu Überhitzung führen
Rinder eigentliche Herdentiere
haben einen natürlichen Mindestbedarf an Bewegung (Grasen, etc.)von 10 Stunden
derzeit ca. 1.9 Mio. Mastrinder in Deutschland
Mastrinder leben in Herdengrößen von 20-50 Rindern
spezielle Rassen sollen in möglichst kurzer Zeit maximales Gewicht zunehmen (1-1.5 kg)
meisten Rinder haben einen Platz von nur 2.7 m^2
18.4 % der Rinder werden noch immer unter Anbindehaltung gehalten
in konventioneller Haltung haben Tiere meistens keinen Ausgang (Bullen erst recht nicht)
nur etwa 35% der Tiere haben Weidegang (aber lediglich 6.4 Monate durchschnittlich/Jahr)
durch Einschränkung der Grundbedürfnisse entstehen Verhaltensstörungen
körperliche Schäden: durch Überzüchtung- Muskelhypertrophie
Klauenverletzungen, Entzündungen, Leberüberfettung, Stoffwechselerkrankungen
Rinder
Legehennen
36.5 Mio. Hühner werden zwecks Eierproduktion in Deutschland gehalten
seit 01.10.2010 Verbot von Legebatterien
nur noch 13% leben in Käfighaltung (Käfige angepasst an EU-Normen)
64% der Legehennen leben in Bodenhaltung
Problem Bodenhaltung: nur 2/3 der Bodenfläche mit Einstreu belegt
nur 15% der Hennen befinden sich in Biohaltung/Freilandhaltung(=ökologische Haltungsform)
Unterschied zu Bodenhaltung: Hennen wird Auslauf gewährt, geringere Gruppengrößen (3000 statt 6000 Tiere/Gruppe)
Um Verletzungen vorzubeugen: Schnabelkürzung (außer in Biohaltung)
Hennen in allen Haltungsformen gezwungen, 300 Eier/Jahr zu legen
Zucht von Hybriden, die in allen Haltungsformen eingesetzt werden
Probleme allgemein: Platzmangel, Fehlen von Auslauf und der Möglichkeit zur Körperpflege; führt zu Federpicken und Kannibalismus
lässt die Legeaktivität der Hennen nach, werden sie zur Schlachtung freigegeben (betrifft 31 Mio. Hühner)
Masthühner
wie Schweine, scheinen ebenfalls Hühner gewisses Ich-Bewusstsein zu besitzen
in freier Wildbahn: intensive Futtersuche, Gefiederpflege,Sonnenbaden
in konventioneller Masthaltung all dies nicht gegeben
in D: 62,5 Mio. Hühner allein für Fleischgewinnung gehalten
Masthühner haben keinen Auslauf
keine Beschäftigungsmöglichkeiten
Austattung(Bodenhaltung): Einstreu, Fress- und Trinkvorrichtung
Haltung zusammen in Betrieben von 50.000 Tieren
Gruppenstärke bis max. 10.000 Individuen
Kurzmast: erreichen des Zielgewichts von max. 1.8 kg innerhalb von 34-36 Tagen
Um Krankheiten vorzubeugen+ Wachstum und Gewichtszunahme zu fördern werden Antibiotika verabreicht
Schlachtung der Hühner :(( : unterschiedliche Betäubungsarten: CO2 Betäubung, Elektrowasserbad; Entblutungsstation;Brühbad
danach Schlachthofstationen (Zerlegen der Einzelteile
persönliches FAZIT
Quellen

http://www.massentierhaltung-abschaffen.de/
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/massentierhaltung100_page-1_zc-43c28d56.html
http://www.agrarheute.com/ractopamin
http://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/mastrinder
www.bund-lemgo.de
http://albert-w3.albertschweitzer1.netdna-cdn.com/as/uploads/KH_F_Nr-026-300x225.jpg
http://bilder4.n-tv.de/img/incoming/origs3539311/8192737053-w1000-h960/kuehe.jpg
http://www.bigdutchman.de/fileadmin/photos/gefluegel/Bodenhaltung2.jpg
http://www.etnev.de/wp-content/uploads/2012/11/temp_explorer_files_Bilder_masthuehner_Huehnermast.jpg
http://www.tierschutzlehrerinnen.de/images/content/massentierhaltung.JPG
http://www.spd-net-sh.de/nms/eickhoff-weber/images/user_pages/seite/Logos/provieh.jpg
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