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Das Pferd einmal andersherum aufzäumen: Hypothesen über die Wahrnehmungen und Erwartungen von BibliothekarInnen an NutzerInnen und deren Einfluss auf bibliothekarische Dienste

Keynote auf dem Infocamp12 am 7.September 2012 in Chur (Schweiz)
by

Anne Christensen

on 27 February 2013

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Transcript of Das Pferd einmal andersherum aufzäumen: Hypothesen über die Wahrnehmungen und Erwartungen von BibliothekarInnen an NutzerInnen und deren Einfluss auf bibliothekarische Dienste

Hypothesen über die Wahrnehmungen und Erwartungen von BibliothekarInnen an NutzerInnen haben und deren Einfluss auf bibliothekarische Dienste Gut erforscht: Was erwarten unsere NutzerInnen von uns und unseren Diensten Das Prinzip Google:
Einfache, umfassende Suchen mit hoch relevanten Treffern und cleveren Mehrwertfunktionen. Das Prinzip Starbucks:
Praktische Räume für unterschiedliche Nutzungssituationen, immer mit Entspannungsfaktor Aber irgendwo hört der Spaß auf. Verzicht auf die erweiterte Suche Garderobenpflicht Warum eigentlich? Was denken und erwarten wir von unseren NutzerInnen? Dazu gibt es fast keine Studien. Rollenverständnis Unter der Oberfläche: Berufsethik "The librarians believed that their role was very much that of a "mediator and an "information broker" (...) We are the person in the middle. We can try and steer them in the direction of where they'll find useful information" Tina Du, Jia and Evans, Nina. Academic Library Services Support for Research Information Seeking. Australian Academic & Research Libraries, Vol. 42, No. 2, 2011: 103-120. alle NutzerInnen gleich behandeln
hohe Qualität liefern
sachliche, unparteiische und höfliche Beratung
Unterstützung dabei, Informationsbedarfe zu decken & ungehinderten Zugang ermöglichen
Respekt vor Privatsphäre
freie Meinungsbildung unterstützen Code of Ethics der BID (2007) Hypothese:
Zwischen den hohen Ansprüchen an Ermöglichen und Nutzerorientierung und der Wirklichkeit klafft eine Lücke Helfen
Respekt
Nutzerorientierung Barrieren Mühselige Abläufe: 35 Schritte bis zum Ausdruck Expertensysteme: Wem helfen unsere Metadaten? Hypothese: Unsere Erwartungen an die BenutzerInnen sind falsch. "Sind die doof": Zu hohe Erwartungen "Wie ein Kindergarten": Zu niedrige Erwartungen Berufsfremde in Bibliotheken halten uns den Spiegel vor: Wir reagieren darauf schon ziemlich gut. Disclaimer: Die folgenden Thesen sind nicht als Provokation oder gar Abwertung von BibliothekarInnen gedacht. Ich stelle sie vor, weil ich glaube, dass auch gute Dienste immer noch besser werden können, und wünsche mir eine Auffassung in diesem Sinn. Wissen wir wirklich, was gut für unsere BenutzerInnen ist? Students have no time! They get bored very quickly They have no interest in understanding how the information is organized at the library Users are looking for the easiest path They are willing to settle for less quality information I find it hard when students come to the reference desk and are not interested in learning how to search by themselves. Zitate aus Interviews mit BibliothekarInnen aus: Jenny Bronstein. "The Role and Work Perceptions of Academic Reference Librarians: A Qualitative Inquiry." portal: Libraries and the Academy 11.3 (2011): 791-811 Wir scheinen ziemlich besserwisserisch rüberzukommen. Hypothese: Das liegt an grundverschiedenen mentalen Modellen. (Zumindest bezogen auf die Recherche) BibliothekarInnen: Am Aufbau der Instrumente orientiert Studierende: Pragmatisch-ergebnisorientiert Quintessenzen Wir brauchen mehr aufrichtigen Respekt vor unseren NutzerInnen, ihren Wünschen an unsere Räume und ihr Informationsverhalten. Beide mentalen Modelle können einander befruchten und damit für bessere Tools und interessantere Informationskompetenz-Veranstaltungen sorgen. Das Pferd einmal andersherum aufzäumen Anne Christensen
#icamp12, Chur
7.September 2012 #horsehypo Bibliothekarische und informationswissenschaftliche Barcamps sind ein guter Startpunkt, um entsprechende Selbstreflexion zu üben und blinde Flecken zu entdecken. http://www.oliverobst.de/archives/2012/08/09/205
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