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Kunsttheorie

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by

Tim-Benedikt Attow

on 1 February 2017

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Transcript of Kunsttheorie

-seit der Renaissance: über 60
verschiedene Modelle
-->Grundfarben: gelb,blau,rot
-beliebte Form: Kreis (s. Newtons
Farbmodell)
-ab 1800: räumliche Modelle
-Farbmodell von H. Küppers (>)
kann als einziges alle Farben definieren
-bestehen aus Pigmenten
(unlösbare Farbstoffe) &
Bindemittel
-->organische (z.B. Pflanzen)
und künstliche (z.B. Mineralien)
Pigmente
-Bsp.: Schwarz aus Holzkohle
-seit 19 Jhd.: industrielle Massenherstellung
Kunsttheorie
ein Mindmap von
Tim-Benedikt Attow
Klasse 12C
Komposition
Ordnungsprinzipien
Rythmus &
Progression

Raumdar-stellungen
Kontrast
Bildformate
Farben

Gesetz der Geschlossenheit
-geschlossene Formen sind
stärker erkennbar als offene
& wirken stärker
Gesetz der guten Gestalt
-Kombination von prägnant
Formen
--> trotz Distanz,
Vereinfachungen &
Überdeckungen er-
kennbar
Gesetz der Nähe
Wahrnehm-
ungs-gesetze
-benachbarte Objekte
werden einander
zugeordnet
--> Gesetz der
Geschlossenheit
Gesetz der Ähnlichkeit
-gleiche oder
ähnliche Objekte
werden einander
automatisch
zugeordnet
Paritalkunst
-Höhlenmalereien
-keine klar umrissene Fläche
autonome Tafelbilder
-klar umrissene Flächen
-häufigste frühe Form: Altarbilder
--> bestehen aus Flügeln:
-2 Flügel: Diptychon
-3 Flügel: Triptychon
-mehrere Flügel: Polytychon
Rundbild
-in der Antike & italienischer Kunst des
15./16. Jhd.
--> beliebt für Mariendarstellungen
--> sehr sakral
-in vielen Kulturen: Abbild der
Weltordnung
-während Renaissance: Kombination
von Rechteck und Halbkreis
moderne Formen
-2 neue Möglichkeiten:
-->von 2D zu 3D
-->"shaped canvas"
-unregelmäßige
Umrisse & geformte
Leinwände
Zeitleiste
Figur-Grund-Beziehung
-Figur: Bildelemente, welche
prägnante Formen bilden
-Grund: Rest, meist Mittel- oder
Hintergrund
-manche Figuren: mehrdeutig
Proportionen
Goldener Schnitt
symbolischer Gehalt
Strukturierung
-Verteilung der Bildelemente
-einfachste Gliederung: achsenparallel
(meist spannungslos)
--> deswegen: Verschiebung der Achsen
-neben geometrischen Zentrum ->
optisches Zentrum
-Strukturen basieren
auf Elementarformen
diagonale Strukturierung
-->dynamischer Eindruck
rechts aufsteigend: positiv
links aufsteigend: negativ
-erzeugt Ungleichgewicht der
Bildhälften
-meist Häufung der
Motive im Zentrum
-Grundformen = Sinnbilder (z.B. Kreis ist Him-
mel)
-bei Häufungen: Hinweis auf Weltbil der Zeit
--> während Renaissance: Dreieck
-->Barock: Ellipsen (keplersche Entdeckungen)
-->Rokoko: verspielte Formen
-->Klassizismus: Rückbesinnung Antike
-->Moderne: keine Schemen, da Mischung
aller Stile
-Proportionen = Definition der
Schönheit
--> epochenabhängige
Veränderungen
-menschliche Körper =
symmetrisch = vollkom-
men
--> schien gottgegeben
-wichtigste Proportionsregel seit Antike
-harmonisches Verhältnis zw. ungleich
großen Teilen



Minorabschnitt<>Majorabschnitt
Ausgewogenheit <> Unausgeglichenheit
einer Halbierung einer extremen
Verschiebung
Kontrast
-erzeugt visuelle Spannnungen
-entsteht durch Gegensätze der Formenlehre:
Bsp.: gerade-gebogen
groß-klein >
hell-dunkel

Rythmus & Progression
-Metrum: Wdh. von exakten Bewegungen
-Rythmus: Wdh. von variierenden Bewegungen
-->Entstehung durch Farbauftrag oder
bildnerischen Mitteln
-Progression: stufenweise Steigerung
-->z.B durch fortwährende Teilung des
goldenen Schnitts

Beispiel einer Mariendarstellung:
Bsp. für "shaped canvas" >

< Bsp. für 3D Kunst
Diptychon >

< Triptychon
< Dreiecksform der Renaissance
Ellipsen des Barocks >
< Progression
Generelles
-Spektralfarben von Newton entdeckt




-2 Grundprinzipien:
additive Farbmischung >


subtraktive Farbmischung >
-->in der Kunst am häufigsten
Ballung
Gruppierung
Reihung
Streuung
Farbwarnehmung
Farbmaterialien
Maltechniken
-Farbeindruck entsteht durch
Kontrast zwischen
mindestens 2 Farben
--> "Interaction of Colors"
-nicht nur Art und Weise des
Farbauftrags
-->sondern vor allem:
Herstellung der Farbe
-Maltechniken unterscheiden
sich in Bindemittel

Gouache
Acrylmalerei
Temperamalerei
Fresko
Enkaustik
Ölmalerei
Aquarell
Mischtechnik
-älteste Form
-Wachsmalerei, bei der Pigmente durch Wachs
gebunden wurden
-aufgetragen mit Spachteln
-Wandmalerei
-wird auf frischen, noch feuchten Putz
aufgetragen
-matte, deckende Farbschicht
unterschiedlicher Pigmente
-->trocknet schnell
-Bindemittel: wasserlöslich als auch
wasserunlöslich
-am Ende: Überzug mit Schutzfilm (Firnis)
-Bindemittel: unterschieliche Öle & Terpentin
(zur Verdünnung)
-Auftrag lasierend als auch deckened möglich
-->schichtweise
-Werkzeuge: Pinsel & Spachtel
-Zusätze ermöglichen matte oder glänzende
Oberflächen
-Firnis am Ende möglich
-Kombination verschiedener Maltechniken
-früher oft Tempera- und Ölmalerei
-Bindemittel: Leim, Kleister, Gummi arabicum
oder Stärke
-Dichte des Farbauftrags bestimmt Helligkeit &
Dunkelheit
-lavierende Malweise möglich: Konturen
verschwimmen
-->deswegen: durchscheinen der
Bleistiftvorzeichnungen
-besteht aus Pigmenten &
synthetischen
Kunstharz
-hält auf fast allen Untergründen
-Auftrag lasierend als auch deck-
end möglich
-in feuchtem Zustand: wasserlöslich,
nach
Trocknung wasserfest
Farbauftrag, Malweise & Verfahren
-Werkzeuge: Pinsel,
Messer, Spachtel,
Schwämme & Lappen
-->haben unterschiedliche
Farbaufträge (Duktus)
Primamalerei
paotose Malweise
aleatorisches Verfahren
deckende Malweise
-Farben bilden geschlossene Schicht
-z.B.:Gouache, Öl- & Acrylfarben
-->flächige Wirkung
-wenige Malmittel
-Betonung von plastischer Wirkung
-fand vor allem Verwendung bei Real- &
Impressionisten des 19. Jhd.
-keine Untermalungen/Lasuren
-direkt Farbauftrag auf Bild & Mischung auf
Leinwand
-wirken sehr stofflich durch Sand, Gips oder
anderen Füllstoffen
-->erzeugt Texturen
-aleatorisch = zufällig
-im 20 Jhd. entwickelt
-Beispiele: Durchreibeverfahren
Abkratzverfahren
Abklatschverfahren
-in 50er/60er: Experimente mit Besen, Stöcken
& Körper von nackten Frauen
-Papier & Leinwand setzten sich als
Hauptfarbträger durch
-aber: alle 2D/3D-Materialien/
Objekte
-->Holz, Metall, Pergament, etc.
Bild- und Farbträger
Farbkonzeptionen & -funktion
monochrom
-einfarbige Malerei
-->eine Farbe in verschiedenen
Abstufungen
valeuristisch
-differenzierter Farbauftrag
-->besonders bei Licht & Schatten oder Hell-Dunkel-Kontrast
koloristisch
-bunte, intensive und gesättigte
Farben erzeugen sinnliche Wirkung
Objektbezug und Funktion der Farbe
Lokalfarbe
-eigene Farbe des Motives
-z.B. Blau des Wassers
-->keine Veränderung durch Schattierungen,
etc.
Erscheinungsfarbe
-Farbe bedingt durch athmosphärische
Erscheinungen
-z.B. wechselnde Lichtverhältnisse
Ausdrucksfarbe
-Farbe = Ausdruck von Absichten &
individuellen/subjektiven
Eindrücken
autonome Farben
-Farbe vom Bild losgelöst
-keine Verbindung zwischen Originalfarbe
und künstlerischen Farbe
-z.B. lila Blatt
Symbolik & Wert der Farben
-Funktionen variieren nach Epoche
und Kulturkreis
-Farben haben symbolische
Bedeutungen
-->roter Mantel von Napoleon =
Symbol des Kaisertums
-moderne Kunst geprägt von
subjektiven Gefühlen der Künstler
Beispiel für Farbbedeutungen
-Gelb:
-europ. Mittelalter: Farbe der Ketzer & des
Neides
-in Ostasien: Farbe der Mitte & des Kaisers

-Rot:
-Feuer
-Blau:
-Himmel, Wasser, Ferne & "das Göttliche"
-->Symbolik hängt von natürlichen
Erscheinungen ab
-absichtslose, zufällige
Anordnung
-gewollte, strukturierte
Anordnung
-Objekte unterliegen keiner
klaren Anordnung, sind
jedoch zusammengehörig
-Verdichtung von Bildelementen
Licht & Schatten
-farbige Erscheinung variiert nach z.B.
Tageszeit
-->abhängig von Tageszeit, etc.
-2 Typen:
-Eigenlicht: Bild leuchtet aus sich
hinaus
-Beleuchtungslicht: Bild wird in
sich von innen-/außenstehender
Lichtquelle beleuchtet
-Betonung von Objekten durch Hell-
Dunkel-Kontrast
Rythmus >
Raumdarstellungen
-behandelt die "Tiefe" des
Bildraumes
-im Mittelalter kaum vorhanden
-Effekte um Tiefe zu erzeugen (nach van Gogh):
Parallelprojektion
-erstmals in römischen Mosaiken
-parallele Linien
-->erzeugen exakte Genauigkeit, allerdings gegen
den natürlichen Seheindruck

Zentralperspektive
-1429: italienische Künstler entwickeln
erstmals exakte Darstellungsform des
menschlichen Sehens (gültig bis
heute)
-->basiert auf einem Auge
-erzeugt Fluchtlinien & Fluchtpunkt
-->bildet Horizont, der je nach Höhe
Vogel- oder Froschperspektive
erzeugt
-gleich große Elemente werden durch
Raumdiagonalen verkleinert
Farb- &Luftperspektive
-von Renaissancekünstlern entwickelt
-Farbperspektive:
-Farbtemperatur nimmt mit
Distanz ab -->werden blauer/grauer
-->in der Nähe: rot/braun
treten hervor
-Luftperspektive:
-durch athmosphärische
Einflüsse werden fernere
Objekte undeutlicher &
kontrastärmer
mehrdeutige Räume
-Künstler schaffen auf
Grundlage von rational
perspektivischen Mitteln
surreale Bilder
-->meist verschwimmen
Grenzen zwischen
Innen- & Außenraum
(erzeugt Tranperenz der
räumlichen Positionen)

Farbtheorien & -modelle
Variationen von Farbtönen, -räumen & -kontrasten
-3 Möglichkeiten:
-Veränderung des Farbtons
-durch Helligkeit
-durch Sättigung
-->dazu: Mischung, Aufhellungen, Abdunklungen, etc.
-heute:
-Farbdefinition mittels DIN-Normen
-Cyan, Magenta, Yellow & Schwarz = CMYK
-->basieren auf subtraktiver Farbmischung
-Rot, Blau & Gelb = RGB
-->basieren auf adaptiver Farbmischung
Licht & Schatte
-Farbe wird mit weißen
Pigmenten erhellt
-Bindemittel: Gummi
arabicum oder Dextrin
--> hellt während Trocknung
auf
industrielle mischbare Farben
Lichtquelle außerhalb des Bildes >
< Lichtquelle innerhalb des Bildes
< Beispiel für Farb- & Luft- & Zentralperspektive
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