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Episches, Dokumentarisches und Absurdes Theater

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Jette Süßmann

on 12 January 2016

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Transcript of Episches, Dokumentarisches und Absurdes Theater

Gliederung
1. Allgemeines zum Drama
Definition
Einteilung in geschlossenes und offenes Drama
Gliederung nach dem Ausgang des Dramas
Episches, Dokumentarisches und Absurdes Theater
2. Episches Theater
Definition
Merkmale
Biografie Bertolt Brecht
3. Dokumentarisches Theater
Definition
Merkmale
Biografie Peter Weiss
Biografie Rolf Hochhuth
4. Absurdes/ Groteskes Theater
Definition
Merkmale
Biografie Friedrich Dürrenmatt
5. Vergleich von Dokumentarischem und Absurdem Theater
6. Einblick in ausgewählte Texte/ Verfilmungen
7. Quellen
1. Allgemeines zum Drama
Literaturgattungen
Lyrik
Dramatik
Epik
Definition von Drama
(griech: drama=Handlung, Geschehen)
= Bühnenstück, Handlung wird durch beteiligte Personen auf Bühne dargestellt, besteht aus Monologen/Dialogen
Einteilung in geschlossenes und offenes Drama
geschlossenes Drama
= Drama nach Regeln des Aristoteles
Einheit von Ort, Zeit und Handlung
Anfang und Schluss
wenige Figuren
Wichtige Stilmittel: Antithese, Metapher, Stichomythie
klassischer Aufbau (nach Freytag)
Klassischer Dramenaufbau nach
Gustav Freytag (1863) in 5 Akten
offenes Drama
= Ablehnung der Merkmale der geschlossenen Form
Nichteinhaltung der Einheiten
kein klarer Anfang und Schluss
Stilmittel: Parataxe, Reihung, Satzbrüche, Ellipsen
klassischer Aufbau missachtet
Gliederung nach dem Ausgang des Dramas
2. Episches Theater
Definition
Form des modernen Theaters
durch Brecht geprägt
Versuch Theater zu episieren - z.B. Einführung Erzähler
Verwischung der Gattungsgrenzen
Merkmale
kritisches Mitdenken statt „Einfühlen“
Elemente der Epik: Vor- und Rückblenden, Parallelhandlungen, Einheiten wurden aufgehoben
Katharsis als Wirkung ausgeschlossen
Verfremdungseffekte
Biografie Bertolt Brecht
*
10.02.1898

14.8.1956
Medizin- und Philosophiestudium
1922: erste Theateraufführung ("Baal")
Dramaturg am dt. Theater Berlin/München
1935: Ausbürgerung duch Nationalsozialisten - "Das Leben des Galilei" verfasst (Uraufführung 1943)
1949: Eröffnung "Berliner Ensemble"
3. Dokumentarisches Theater
Definition
Form des modernen Theaters
Entstehung: ca. 1920, Durchbruch: 1963
gesellschaftskritische und politische Themen (z.B. Auschwitz, Vietnamkrieg)
oft in Form von Prozess oder Untersuchung
Verwendung von dokumentarischem Material
Merkmale
Konzentration auf das Wesentliche
Mittel des Protestes, Instrument politischer Meinungsbildung
kann Musik, Monologe, Rückblicke enthalten
Biografie Peter Weiss


1982
*1916
grafische Ausbildung
Studium an Kunstakademie Prag
1952 erstes Buch „Der Schatten des Körpers des Kutschers“
1964 Uraufführung erstes Stück: „Die Verfolgung und Ermordung Jean-Paul Marats“ - 1967 Verfilmung
1965 zeitgleiche Uraufführung in 15 Theatern: „Die Ermittlung“
Biografie Rolf Hochhuth
* 01.04.1931
Abbruch von Schulbesuch nach mittlerer Reife
Buchdruckerlehre - Arbeit in Buchhandlungen
Besuch von Vorlesungen Universität Heidelberg und München
Verlagslektor bei Bertelsmann
1963: Aufführung von „Der Stellvertreter“ in Berlin
4. Absurdes/Groteskes Theater
Definition
(von lat. absurdus: misstönend)
Form des modernen Theaters
Entstehung im 20. Jahrhundert
Theater des Unheimlichen
nicht mehr Kommunikationsmittel, sondern Folterinstrument
Personen nehmen die Außenwelt nur noch durch Prisma ihrer Ängste, Zwangsvorstellungen und Wahnbilder wahr
Ziellose und unlogische Dialoge
Wiederholung von Handlungsabschnitten
keine strukturierte Handlung
Figuren werden eher als Marionetten dargestellt
Zeit und Ort existieren oft nicht
metaphysische Fragen
Halbwahrheiten, Klischees und Stereotypen
kreis- oder spiralenförmiger Handlung
Handlungs-, Geschichts- und Sinnverlust

Merkmale
Biografie Friedrich Dürrenmatt
* 5. Januar 1921
† 14. Dezember 1990
Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler
Studium von Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik
1947: Uraufführung “Es steht geschrieben”
1952: “Der Besuch der alten Dame”, “Die Physiker”
5. Vergleich von Dokumentarischem und Absurdem Theater
7. Quellen
http://www.musgym.salzburg.at/Deutsch/literatur/Brecht-was_ein_kind_gesagt_bekommt-2011/BrechtalsKind.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Bundesarchiv_Bild_183-W0409-300,_Bertolt_Brecht.jpg
https://www.hdg.de/lemo/img/galeriebilder/biografien/weiss-peter_foto_LEMO-F-4-351_dhm.jpg
https://www.hdg.de/lemo/img/galeriebilder/biografien/hochhuth-rolf_foto_LEMO-F-4-293_dhm.jpg
http://www.protestant.nu/Encyclopedie/tabid/359/loc/getfile/Default.aspx?File=/Wiki/Rolf%20Hochhuth.jpg
http://f.blick.ch/img/aktuell/origs1632900/3592532792-w1280-h960/Duerrenmatt-Prozess-Friedrich-Duerrenmatt.jpg
http://www.magic-point.net/fingerzeig/literaturgattungen/drama/drama-freytag/Drama.gif
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch-abitur/artikel/dramenbegriff
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch-abitur/kapitel/31-dramatik
http://www.pohlw.de/literatur/theater/index.htm


6. Einblick in ausgewählte Texte/
Verfilmungen
Peter Weiss:
"Die Ermittlung"
(BF S. 398)
Rolf Hochhuth:
"Der Stellvertreter"
(BF S. 395)
Friedrich Dürrenmatt: "Die Physiker"
(BF S. 415)
Peter Weiss: "Die Ermittlung"
(BF S. 398)
Friedrich Dürrenmatt: "Die Physiker"
(BF S. 415)
Rolf Hochhuth:
"Der Stellvertreter"
(BF S. 395)
Vergleicht die Stücke. Um welche Konzepte handelt es sich, woran lässt sich dies erkennen?
Welche Ziele verfolgt Peter Weiss mit dem Stück "Die Ermittlung"?
Wodurch werden diese erreicht?
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