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Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichendorff

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by

Carlos Braun

on 20 November 2013

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Transcript of Aus dem Leben eines Taugenichts - Joseph von Eichendorff

Formale Analyse
4 Strophen
4 Verse
Kreuzreim
abwechselnd 9 und 8 Silben


Hintergrundinformationen zum Buch
Strukturanalyse

Gedicht - Kapitel 1
Stilfiguren
Wem Gott will rechte Gunst erweis
en
,
Den schickt er in die weite We
lt
,
Dem will er seine Wunder weis
en
In Berg und Wald und Strom und Fe
ld
.

Die Trägen, die zu Hause lieg
en
,
Erquicket nicht das Morgenr
ot
,
Sie wissen nur vom Kinderwieg
en
,
Von Sorgen, Last und Not um Br
ot
.

Die Bächlein von den Bergen spring
en
,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lu
st
,
Was sollt ich nicht mit ihnen sing
en
Aus voller Kehl und frischer Bru
st
?

Den lieben Gott laß ich nur walt
en
;
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Fe
ld
Und Erd und Himmel will erhalt
en
,
Hat auch mein Sach aufs best beste
llt
!
9
8
9
8

9
8
9
8

9
8
9
8

9
8
9
8
Joseph von Eichendorff

-1822/1823 fertiggestellt und 1826 veröffentlicht

Novelle

-beispielhaft für die Spätromantik

-offene Romanform

-verwendet als sprachliche Mittel Gedichte und Lieder(z.B. “Wem Gott will rechte Gunst
erwiesen.....” im 1. Kapitel) und eingeschobene Zitate

Prosatext ist in 10 Kapitel aufgeteilt und chronologisch (=nach der Zeit) geordnet

1.Taugenichts als Gärtnerjunge im Schloss
2.Unglückliche Liebe und Zolleinnehmer auf dem Schloss
3.Aufbruch nach Italien
4.Zusammentreffen mit zwei Malern, die Maler lassen den Taugenichts im Stich
5.Fahrt zum Schloss
6.Eine Nachricht von Aurelia, Flucht aus dem Schloss
7.Die Erlebnisse in Rom
8.Hinweise auf Aurelia und die grosse Enttäuschung
9.Heimreise, Zusammentreffen mit den Prager Studenten
10.Wiedersehen

Erzählform
Ich Perspektive

-Novelle ähnelt einem Märchen (märchenhaft glücklichen Fügungen und märchenhafte
Landschaften)

-Personen mit romantischer Lebenseinstellung: der Taugenichts (Ich-Erzähler), der Maler, der Postkutscher

-Personen, die Spießbürger vertreten: der Vater, die alten Bekannten, die Kameraden, der Portier, der Gärtner

-weitere Charaktere: Schlossdame Aurelie


Nomen

1)
Naturverbundene
:

Welt, Berg, Wald Strom, Feld, Morgenrot,
Bächlein, Bergen, Lerchen, Erd, Himmel
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite

Welt
,
Dem will er seine Wunder weisen
In
Berg
und
Wald
und
Strom
und
Feld
.

Die Trägen, die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das
Morgenrot
,
Sie wissen nur vom Kinderwiegen,
Von
Sorgen
,
Last
und
Not

(
um Brot
)
.

Die
Bächlein
von den
Bergen
springen,
Die
Lerchen
schwirren hoch vor Lust,
Was sollt ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nur walten;
Der
Bächlein
,
Lerchen
,
Wald
und
Feld
Und
Erd
und
Himmel
will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best bestellt!
2)
Negativ Besetzte
:

Sorgen, Last, Not (um Brot)
V.8
5

10
15
Verben
Wem Gott will rechte Gunst
erweisen
,
Den
schickt
er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder
weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.

Die Trägen, die zu Hause
liegen
,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie
wissen
nur vom Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.

Die Bächlein von den Bergen
springen
,
Die Lerchen
schwirren
hoch vor Lust,
Was sollt ich nicht mit ihnen
singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nur
walten
;
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will
erhalten
,
Hat auch mein Sach aufs best
bestellt
!
Verben sind in diesem Gedicht
generell positiv belegt.
Aus dem Leben eines Taugenichts
Joseph von Eichendorff

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die
weite Welt
,
Dem will er seine
Wunder
weisen
In
Berg und Wald und Strom und Feld.

Die Tr
ä
gen, die zu
Hause liegen
,
Erqu
i
cket nicht das
Morgenrot
,
Sie wissen nur vom Kinderwiegen,
Von
Sorgen, Last und Not um Brot.

Die
Bächlein
von den Bergen
springen
,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust
,
Was sollt ich nicht mit ihnen singen
Aus
voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nur walten;
Der
Bächlein, Lerchen, Wald und
Feld
Und
Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs
best
bestellt
!
01
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14
15
16

V.2
„weite Welt“ ‡ Alliteration
V.3
„Wunder weisen“ ‡ Alliteration
V.3-4
„...weisen in...“ ‡ Enjambement
V.4
„...Berg und Wald und Strom und Feld...“ ‡ Akkumulation / Aufzählung

V.5
„zu Hause liegen“ ‡ Hyperbel
V.5/6
„Trägen“ und „Erquicket“ ‡ Klangmalerei
V.6
„Morgenrot“ ‡ Metapher
V.8
„...Sorgen, Last und Not...“ ‡ Akkumulation / Aufzählung

V.9
„...Bächlein...springen“ ‡ Personifizierung
V.9-10
‡ Parallelismus
V.11-12
„...singen aus...“ ‡ Enjambement
V.12
„...Brust?“ ‡ rhetorische Frage

V.14
„...Bächlein, Lerchen, Wald und Feld“ ‡ Akkumulation / Aufzählung
V.16
„Best bestellt!“ ‡ Alliteration
V.16
„...bestellt! ‡ Exklamation
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