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Werkvergleich: Schuld in Agnes, Homo faber und Dantons Tod

GFS von Nadine Schweikert
by

Nadine Schweikert

on 15 January 2016

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Transcript of Werkvergleich: Schuld in Agnes, Homo faber und Dantons Tod

Werkvergleich: Schuld in Agnes Homo faber und Dantons Tod
Gliederung:
Zusammenfassung Agnes
Zusammenfassung Homo faber
Zusammenfassung Dantons Tod
Definition von Schuld
Schuld in Agnes
Schuld in Homo Faber
Schuld
"Schuld bedeutet die Vorwerfbarkeit eines strafrechtlich relevanten Verhaltens. Vorwerfbarkeit bedeutet, dass der Täter rechtswidrig gehandelt hat, obwohl er nach seinen Fähigkeiten und unter den konkreten Umständen der Tat in der Lage war, sich von der im Tatbestand normierten Pflicht zu rechtmäßigem Verhalten leiten zu lassen."
von Rechtswörterbuch.de am 3.1.2016
"Verstoß gegen das Gewissen und die sittlichen Normen nach freier Entscheidung. Schuld setzt die Freiheit des Individuums sowie dessen Einsicht in seine moralische Verantwortung notwendig voraus."
von Wissen.de am 3.1.2016
"Das Vergehen gegen die Gebote einer Religion (Sünde), gegen die Gesetze einer Gemeinschaft, gegen die ungeschriebenen Regeln einer Moral und dann auch gegen die Ideale, die das Gewissen (...) setzt."
von psychology48.com am 3.1.2016
Rechtliche Definition:
Philosophische Definition:
Psychologische Definition:
Schuld in Homo faber
Scheitern der Beziehung zwischen Hanna und Faber
Walter Faber
fest von seiner Unschuld überzeugt
"Was Hanna betrifft: Ich hätte Hanna gar nicht heiraten können [...]"
(S.33 Z.1f)
wollte gar keine Beziehung
"Ich war bereit dazu. Im Grunde war es Hanna selbst, die damals nicht heiraten wollte."
(S.33 Z.9f)
Hanna Piper
vermisst Hanna
"Ich träumte von Hanna.
Hanna als Krankenschwester zu Pferd."
(S.29 Z.25f)
ist überempfindlich
"[...] ihr einziges Wort: Schluss! Ich hatte gesagt: Dein Kind, statt zu sagen: Unser Kind. Das war es, was mir Hanna nicht verzieh."
(S.48 Z.34f)
Scheitern der Beziehung zwischen Hanna und Faber
Walter Faber
fest von seiner Unschuld überzeugt
"Was Hanna betrifft: Ich hätte Hanna gar nicht heiraten können [...]"
(S.33 Z.1f)
wollte gar keine Beziehung
"Ich war bereit dazu. Im Grunde war es Hanna selbst, die damals nicht heiraten wollte."
(S.33 Z.9f)
Hanna Piper
vermisst Hanna
"Ich träumte von Hanna.
Hanna als Krankenschwester zu Pferd."
(S.29 Z.25f)
ist überempfindlich
"[...] ihr einziges Wort: Schluss! Ich hatte gesagt: Dein Kind, statt zu sagen: Unser Kind. Das war es, was mir Hanna nicht verzieh."
(S.48 Z.34f)
Schuld liegt einzig und allein bei Hanna
Subjektive Sicht Walter Fabers
Streit zwischen Ivy und Faber
Walter Faber
will sich trennen
will Beziehung mit Faber unbedingt weiter führen
Ivy
will unter keinen Umständen heiraten
"[...] wenn ich schon nichts fühle, und das wußte ich zwar genau: Ich habe Hanna nicht geheiratet, die ich liebte, und wieso soll ich Ivy heiraten?"
(S.30 Z.17ff).
will sich an Faber für das Schlussmachen rächen
"Ich hatte ihr geschrieben, daß es Schluß ist, und sie hatte meinen Brief (ich sah es) in ihrer Tasche-
Jetzt rächte sie sich."
(S.62 Z.9ff)
Komplett gegensätzliche Wünsche
"Ich hatte ihr geschrieben, daß es Schluß ist, schwarz auf weiß; sie hatte es einfach nicht geglaubt. (S.60 Z.26f)
"[...] ich haßte sie."
(S.62 Z.6)
"-ich sagte rundheraus, daß ich sie hasse.
Ivy glaubte es nicht."
(S.62 Z. 16ff)
Beziehung zwischen Faber und Sabeth
Walter Faber
will Verbindung zu Hanna nicht erkennen
will Kontakt zwischen Faber und Sabeth beenden
Hanna Piper
stellt seine Unschuld klar
"Ich stellte ihr nicht nach"
(S.73 Z.33)
"[...] auf ihrem Sessel stand: Miss E. Piper."
(S.78 Z.30f)
"Hanna tat sehr merkwürdig, und ich glaubte es einfach nicht, daß das Mädchen nicht nach mir gefragt hätte;"
(S.137 Z. 23f)
"Sie gefiel mir, aber ich flirtete in keiner Weise"
(S.74 Z.23f)
"Ihr Hanna-Mädchen-Gesicht!"
(S.94 Z.34)
hat Schuldgefühle

"[...] ich konnte nie glücklicher sein als jetzt."
(S.105 Z.4)
"Ich kam mir oft wie ein Betrüger vor."
(S.108 Z.29)
hat Gewissheit
">>Wie deine Mama eigentlich heißt.<<
[...]
>>Hanna<<"
(S.117 Z.13ff )
"Sabeth: die Tochter von Hanna!"
(S.118 Z.28)
erklärt sich erneut für unschuldig
"Ich rechnete im Stillen [...] pausenlos, bis die Rechnung aufging, wie ich sie wollte: Sie konnte nur das Kind von Joachim sein!"
(S.121 Z.31ff)
"[...] sie redeten deutsch, bis ich ins Zimmer trat, dann wechselte Hanna auf griechisch. Ich verstand kein Wort."
(S.137 Z.15ff)
informiert ihn nicht über seine Vaterschaft
">>Sie ist mein Kind, nicht dein Kind!<<
Daher meine Frage:
>>Stimmt es, daß Joachim der Vater ist?<<
Darauf keine Antwort.
>>Laß mich!<< sagte sie."
(S.138 Z.4ff)
informiert Sabeth nicht über ihren richtigen Vater
">>Ich habe ihn gekannt<<, sagte ich-
>>Papa<<
>>Joachim<<, sagte ich, >>ja -<<"
(S.121 Z.24ff)
Tod von Sabeth
Walter Faber
verdeutlicht Unschuld
Flüchtet vor Faber
Sabeth Piper
verursacht den Sturz
"[...] daß sie vor mir, wo ich nur helfen will, langsam zurückweicht [...] rücklings über die Böschung fällt."
(S.157f Z.36ff)
Sabeth erzählt nichts von ihrem Sturz
"[...] (es ist mir nicht bewußt gewesen, daß ich nackt bin) [...]."
(S.157 Z.34f)
"[...] (dabei bin ich sofort stehengeblieben!) [...]"
(S.158 Z.1f)
erzählt nichts von Sabeth Sturz
"[...] dann der Unsinn, daß sie vor mir [...] zurückweicht[...]."
(S. 157f Z.35ff)
Tod von Sabeth
Walter Faber
verdeutlicht Unschuld
Flüchtet vor Faber
Sabeth Piper
verursacht den Sturz
"[...] daß sie vor mir, wo ich nur helfen will, langsam zurückweicht [...] rücklings über die Böschung fällt."
(S.157f Z.36ff)
Sabeth erzählt nichts von ihrem Sturz
Faber fühlt sich schuldig
"[...] (es ist mir nicht bewußt gewesen, daß ich nackt bin) [...]."
(S.157 Z.34f)
"[...] (dabei bin ich sofort stehengeblieben!) [...]"
(S.158 Z.1f)
erzählt nichts von Sabeth Sturz
Beide verschweigen Sabeth Sturz
"[...] dann der Unsinn, daß sie vor mir [...] zurückweicht[...]."
(S. 157f Z.35ff)
Subjektive Erzählung Fabers
Scheitern der Beziehung zwischen Hanna und Faber
Streit zwischen Ivy und Faber
Beziehung zwischen Faber und Sabeth
Tod von Sabeth
Schuld in Dantons Tod
Septembermorde
Morden des Staates
Georg Danton
Sinneswandel:
"Danton: Wo die Notwehr aufhört fängt das Morden an, ich sehe keinen Grund, der uns länger zum Töten zwänge"
(S.30 Z.12f bzw. 1.6 Ein Zimmer Anfang des 2.Abschnittes)
beauftragt Massenmorde
"Robespierre: Aber ich sage euch, wer in diesem Augenblicke zittert ist schuldig, denn nie zittert die Unschuld vor der öffentlichen Wachsamkeit"
(S.52 Z.19ff bzw. 2.7 Der Nationalkonvent 5.Abschnitt vor St. Justs Rede)
Robespierre
führt Massenmorde aus
"Danton: Ich habe auf dem Marsfelde dem Königtum den Krieg erklärt, ich habe es am 10. August geschlagen [...]"
(S.64 Z.25f bzw. 3.4 mittig)
sieht überall Hochverrat
"Er (Danton) muss weg"
(S.32 Z.18 bzw. 1.6 Ein Zimmer Anfang des 15. Abschnittes)
Tod von Lucille und Julie
Georg Danton
Lucille und Julie
bleibt trotz drohender Gefahr passiv
Sind von ihren Männern abhängig
"Camille: Hab ich Recht, weißt du auch, was ich gesagt habe?
Lucile: Nein wahrhaftig nicht."
(S.44 Z.6ff bzw. 2.3 Ein Zimmer 3.Einsatz Luciles)
weiß von Julies Vorhaben
"Julie: Da, bring ihm das und sag`ihm er würde nicht allein gehn."
(S.79 Z.8f bzw. 4.1 Anfang des 2.Absatzes)
weiß von Luciles Vorhaben
"Julie: Ich gehe leise. Ich küsse sie nicht, daß kein Hauch, kein Seufzer sie aus dem Schlummer wecke.
Schlafe, schlafe."
(S.89 Z.28ff bzw. 4.6 Ein Zimmer letzter Abschnitt)
entscheiden sich frei zum Tod
wünscht sich das Julie mit ihm stirbt
"Danton: O Julie! Wenn ich allein ginge! Wenn sie mich einsam ließe!"
(S.74 Z.24f bzw. 3.8 Die Conciergerie 3.letzter Abschnitt)
Septembermorde
Tod der Dantonisten
Tod von Lucille und Julie
Morden des Staates
Es gibt keine Entscheidungsfreiheit
"Was ist das, was in uns hurt, lügt, stiehlt und mordet?
Puppen sind wir von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nicht nichts wir selbst!"
(S.48 Z.21ff bzw. 2.5 am Ende)
Sehr starke Schuldgefühle
" Du sprachst von garstigen Sünden und dann stöhntest du: September!"
(S.46 Z.27f bzw. 2.5 Ein Zimmer am Anfang)
Übernimmt Verantwortung
"Julie: Du hast das Vaterland gerettet.
Danton: Ja das hab` ich. Das war Notwehr, wir mußten"
(S.48 Z.14f bzw. 2.5 Ein Zimmer Anfang des 3. letzten Abschnittes)
Preißt sich mit der Verantwortung an
"Ich habe im September die junge Brut der Revolution mit den zerstückten Leibern der Aristokraten geatzt"
(S.65 Z.9f bzw. 3.4 Das Revolutionstribunal Anfang des 3.letzten Abschnittes)
Schuld scheint Danton unverwundbar zu machen
"Barrère: Er ist wie der hörnerne Siegfried, das Blut der Septembrisierten hat ihn unverwundbar gemacht."
(S.68 Z.24f bzw. 3.6 Der Wohlfahrtsausschuss Anfang des 4.Abschnittes)
"Wir haben nicht die Revolution, sondern die Revolution hat uns gemacht."
(S.37 Z.22f bzw. 2.1 Ein Zimmer am Ende des 5. Abschnittes)
"Wie ich an´s Fenster kam - durch alle Gassen schrie und zeterte es September"
(S.47 Z.22f bzw. 2.5 Ein Zimmer Ende des 5. Abschnittes)
Georg Danton
eindeutiges Schuldeingeständnis
fühlt sich nicht schuldig
"Robespierre: Mein Gewissen ist rein."
(S.31 Z.1 bzw. 1.6 Ein Zimmer 3.Einsatz Robespierre)
Morden des Staates
Georg Danton
Sinneswandel:
"Danton: Wo die Notwehr aufhört fängt das Morden an, ich sehe keinen Grund, der uns länger zum Töten zwänge"
(S.30 Z.12f bzw. 1.6 Ein Zimmer Anfang des 2.Abschnittes)
beauftragt Massenmorde
"Robespierre: Aber ich sage euch, wer in diesem Augenblicke zittert ist schuldig, denn nie zittert die Unschuld vor der öffentlichen Wachsamkeit"
(S.52 Z.19ff bzw. 2.7 Der Nationalkonvent 5.Abschnitt vor St. Justs Rede)
Robespierre
führt Massenmorde aus
"Danton: Ich habe auf dem Marsfelde dem Königtum den Krieg erklärt, ich habe es am 10. August geschlagen [...]"
(S.64 Z.25f bzw. 3.4 mittig)
sieht überall Hochverrat
"Er (Danton) muss weg"
(S.32 Z.18 bzw. 1.6 Ein Zimmer Anfang des 15. Abschnittes)
Robespierre sieht sein Handeln als richtig an
Danton macht einen Wandel durch
fühlt sich nicht schuldig
"Robespierre: Mein Gewissen ist rein."
(S.31 Z.1 bzw. 1.6 Ein Zimmer 3.Einsatz Robespierre
Fühlt sich im Nachhinein schuldig
Schuld in Dantons Tod
Vergleich des Umgangs der Protagonisten mit Schuld
Tod der Dantonisten
Georg Danton
resigniert
reagieren nicht auf die bewusste Gefahr
Dantonisten
sieht keine Gefahr
"Danton: Das ist leerer Lärm, [...], sie werden`s nicht wagen."
(S.46 Z.13f bzw. 2.4 Freies Feld Vorletzter Satz)
wollen Dantons Resignation nicht wahr haben
"Camille: Laßt ihn, glaubt ihr könne die Finger davon lassen, wenn es zum Handeln kommt?"
(S.13 Z.10f bzw. 1.1 letzter Einsatz)
Gefahr ist den Dantonisten bewusst
"Danton: [...] wir Alle können uns noch die Finger dabei verbrennen."
(S.13 Z.8f bzw. 1.1 letzter Einsatz)
"Danton: [...] mein Namen im Pantheon der Geschichte."
(S.63 Z.10f bzw. 3.4 Das Revolutionstribunal Erster Einsatz)
"Lacroix: Du stürzest dich durch dein Zögern in´s Verderben du reißest alle deine Freunde mit dir."
(S.36 Z.19f bzw. 2.1 Ein Zimmer Erster Einsatz)
kämpft um seine Ehre statt um seine Freunde
"Camille: Du sprichst in einem ganz kindlichen Ton.
Danton: Sterbende werden oft kindisch."
(S.36 Z.17f bzw. 2.1 Ein Zmmer Erster Einsatz Camilles)
Fliehen bewusst nicht
Tod der Dantonisten
Georg Danton
resigniert
reagieren nicht auf die bewusste Gefahr
Dantonisten
sieht keine Gefahr
"Danton: Das ist leerer Lärm, [...], sie werden`s nicht wagen."
(S.46 Z.13f bzw. 2.4 Freies Feld Vorletzter Satz)
wollen Dantons Resignation nicht wahr haben
"Camille: Laßt ihn, glaubt ihr er könne die Finger davon lassen, wenn es zum Handeln kommt?"
(S.13 Z.10f bzw. 1.1 letzter Einsatz)
"Danton: [...] wir Alle können uns noch die Finger dabei verbrennen."
(S.13 Z.8f bzw. 1.1 letzter Einsatz)
"Danton: [...] mein Namen im Pantheon der Geschichte."
(S.63 Z.10f bzw. 3.4 Das Revolutionstribunal Erster Einsatz)
"Lacroix: Du stürzest dich durch dein Zögern in´s Verderben du reißest alle deine Freunde mit dir."
(S.36 Z.19f bzw. 2.1 Ein Zimmer Erster Einsatz)
kämpft um seine Ehre statt um seine Freunde
"Camille: Du sprichst in einem ganz kindlichen Ton.
Danton: Sterbende werden oft kindisch."
(S.36 Z.17f bzw. 2.1 Ein Zimmer Erster Einsatz Camilles)
Wer nichts macht, macht nichts falsch?
"Danton: Das ist leerer Lärm, [...], sie werden`s nicht wagen."
(S.46 Z.13f bzw. 2.4 Freies Feld Vorletzter Satz)
"Lucile: Sterben! Ich will nachdenken. Da, da ist`s. Ich will ihm nachlaufen [...]"
(S.85 Z.13f bzw. 4.4 Platz vor der Conciergerie letzter Absatz Luciles)
"Lucile:
sinnend
Es lebe der König!"
(S.93 Z.11 bzw. 4.9 Der Revolutionsplatz letzter Einsatz Luciles)
Tod von Lucille und Julie
Georg Danton
Lucille und Julie
bleibt trotz drohender Gefahr passiv
Danton weiß von beiden geplanten Selbstmorden
weiß von Julies Vorhaben
"Julie: Da, bring ihm das und sag`ihm er würde nicht allein gehn."
(S.79 Z.8f bzw. 4.1 Anfang des 2.Absatzes)
weiß von Luciles Vorhaben
"Julie: Ich gehe leise. Ich küsse sie nicht, daß kein Hauch, kein Seufzer sie aus dem Schlummer wecke.
Schlafe, schlafe."
(S.89 Z.28ff bzw. 4.6 Ein Zimmer letzter Abschnitt)
entscheiden sich frei für den Tod aus Liebe
wünscht sich das Julie mit ihm stirbt
"Danton: O Julie! Wenn ich allein ginge! Wenn sie mich einsam ließe!"
(S.74 Z.24f bzw. 3.8 Die Conciergerie 3.letzter Abschnitt)
Keine direkte Schuld Dantons
"Danton: Das ist leerer Lärm, [...], sie werden`s nicht wagen."
(S.46 Z.13f bzw. 2.4 Freies Feld Vorletzter Satz)
"Lucile: Sterben! Ich will nachdenken. Da, da ist`s. Ich will ihm nachlaufen [...]"
(S.85 Z.13f bzw. 4.4 Platz vor der Conciergerie letzter Absatz Luciles)
"Lucile: sinnend Es lebe der König!"
(S.92 Z.11 bzw. 4.9 Der Revolutionsplatz letzter Einsatz Luciles)
Schuld in Agnes
Agnes Unsicherheit
Scheitern der Beziehung zwischen Agnes und dem Ich-Erzähler
Agnes möglicher Tod
Agnes Unsicherheit
Ich-Erzähler
Macht ihr dauerhaft Vorwürfe
">>Nicht gerade, was ich mir vorgestellt habe. Warum? Hast du die Pille vergessen?<<"
(S.89 Z.20f)
hat fast kein Selbstvertrauen
">>Geh jetzt weg. Lass mich. Du widerst mich an mit deiner Geschiche.<<"
(S.91 Z.2f)
Agnes
Nimmt Ihr ihr Selbstvertrauen
"Ich redete noch eine Weile so dahin und glaubte wohl selbst an das, was ich sagte. Es ging schon lange nicht mehr um die Geschichte"
(S.43 Z.12ff)
versucht sich zu währen
"Als sie sich entschuldigte [...]"
(S.42 Z.22)
ist abhängig vom Ich-Erzähler
">>Du willst kein Kind<<, sagte sie, >> und du kriegst kein Kind.<<"
(S.94 Z.15f)
Agnes möglicher Tod
Ich-Erzähler
sucht nicht nach Agnes
Agnes
nutzt Kontrolle aus
"Jetzt war Agnes mein Geschöpf."
(S.62 Z.22f)
überlässt dem Ich-Erzähler die vollständige Kontrolle
"[...] sie sagte: >>Befehl ist Befehl.<< [...]"
(S.64 Z.3)
"Ich musste endlich ein Ende finden für Agnes, einen guten Schluss."
(S.133 Z.12ff)
"Agnes ist nicht zurückgekommen. Ich habe die ganze Nacht und den ganzen Tag über auf sie gewartet."
(S.153 Z.11f)
lässt Ende bewusst bestehen
">>Du musst es aufschreiben<<, sagte Agnes, >>du musst uns das Kind machen. Ich habe es nicht geschaft.<<
(S.116 Z.3f)
Agnes Unsicherheit
Ich-Erzähler
Macht ihr dauerhaft Vorwürfe
">>Nicht gerade, was ich mir vorgestellt habe. Warum? Hast du die Pille vergessen?<<"
(S.89 Z.20f)
hat fast kein Selbstvertrauen
">>Geh jetzt weg. Lass mich. Du widerst mich an mit deiner Geschiche.<<"
(S.91 Z.2f)
Agnes
Nimmt Ihr ihr Selbstvertrauen
"Ich redete noch eine Weile so dahin und glaubte wohl selbst an das, was ich sagte. Es ging schon lange nicht mehr um die Geschichte"
(S.43 Z.12ff)
versucht sich zu währen
"Als sie sich entschuldigte [...]"
(S.42 Z.22)
Agnes lässt sich leicht verunsichern
Versucht sich zu währen - erfolglos
ist abhängig vom Ich-Erzähler
">>Du willst kein Kind<<, sagte sie, >> und du kriegst kein Kind.<<"
(S.94 Z.15f)
">>Du musst es aufschreiben<<, sagte Agnes, >>du musst uns das Kind machen. Ich habe es nicht geschaft.<<
(S.116 Z.3f)
Agnes möglicher Tod
Ich-Erzähler
sucht nicht nach Agnes
Agnes
nutzt Kontrolle aus
"Jetzt war Agnes mein Geschöpf."
(S.62 Z.22f)
überlässt dem Ich-Erzähler die vollständige Kontrolle
"[...] sie sagte: >>Befehl ist Befehl.<< [...]"
(S.64 Z.3)
Agnes überlässt bewusst die Kontrolle
"Ich musste endlich ein Ende finden für Agnes, einen guten Schluss."
(S.133 Z.12ff)
"Agnes ist nicht zurückgekommen. Ich habe die ganze Nacht und den ganzen Tag über auf sie gewartet."
(S.153 Z.11f)
lässt Ende bewusst bestehen
nutzt die anvertraute Kontrolle aus ohne Schuldgefühle
Scheitern der Beziehung zwischen Agnes und dem Ich-Erzähler
Ich-Erzähler
sucht nicht nach Agnes
Agnes
Arbeit wichtiger als Beziehung
">>Ich bin auf die Hilfe von Amtrak angewiesen<<, sagte ich[...].
>>Aber ich habe dich schon vor Monaten eingeladen<<, sagte Agnes."
(S.83 Z.15ff)
verleumdet ihre Beziehung
">>Ich hab nur gehört, dass du gesagt hast, ein Freund sei zu Besuch.<<"
(S.134 Z.18f)
"Agnes ist nicht zurückgekommen. Ich habe die ganze Nacht und den ganzen Tag über auf sie gewartet."
(S.153 Z.11f)
Kommunikationsproblem
"Schließlich sagte ich: >>Darüber müssen wir reden.<<
>>Ja<<, sagte Agnes, >>genau das versuche ich.<<
Wir schwiegenn beide."
(S.88 Z.25ff)
redet nicht über seine Gefühle
betrügt Agnes
"Louise schaute mich an und lächelte. Ich küsste sie."
(S.106 Z.13f)
Scheitern der Beziehung zwischen Agnes und dem Ich-Erzähler
Ich-Erzähler
sucht nicht nach Agnes
Agnes
Arbeit wichtiger als Beziehung
">>Ich bin auf die Hilfe von Amtrak angewiesen<<, sagte ich[...].
>>Aber ich habe dich schon vor Monaten eingeladen<<, sagte Agnes."
(S.83 Z.15ff)
verleumdet ihre Beziehung
">>Ich hab nur gehört, dass du gesagt hast, ein Freund sei zu Besuch.<<"
(S.134 Z.18f)
Altersunterschied
"Agnes ist nicht zurückgekommen. Ich habe die ganze Nacht und den ganzen Tag über auf sie gewartet."
(S.153 Z.11f)
Ich-Erzähler scheint beziehungsunfähig
Kommunikationsproblem
"Schließlich sagte ich: >>Darüber müssen wir reden.<<
>>Ja<<, sagte Agnes, >>genau das verusche ich.<<
Wir schwiegenn beide."
(S.88 Z.25ff)
redet nicht über seine Gefühle
betrügt Agnes
"Louise schaute mich an und lächelte. Ich küsste sie."
(S.106 Z.13f)
Hat sein Arm es nicht vollzogen, tat´s vielleicht sein Wort, sein Rat. O, es gibt der Arten viele zu begehen eine Tat.
Franz Grillparzer
Vergleich des Umgangs mit der Schuld der Protagonisten
Ich-Erzähler
Walter Faber
Georg Danton
schlechtes Gewissen
"Nach dem Gespräch mit Louise hatte ich ein schlechtes Gewissen. Es war mir, als hätte ich Agnes betrogen."
(S.98 Z.19f)
Schuldverarbeitung durch die Geschichte
">>Es richtet sich nicht gegen dich oder das Kind[...] aber ich habe Angst davor Vater zu werden.<<
(S.99 Z.8ff)
flüchtet vor möglicher Schuld
"Einmal hat das Telefon geklingelt. Ich habe es nicht abgenommen, und es hat aufgehört zu klingelm bevor der Beantworter den Anruf entgegennahm."
(S.153 Z.4ff)
keine Entschuldigung
weiß von seiner Schuld, ändert sich aber nicht
weißt Schuld von sich
"Ich machte Konversation mit allerlei Leute, [...], keinesfalls bloß mit Sabeth[...]."
(S.73 Z.34f)
Schuldverarbeitung durch Briefe und Gespräche mit Hanna
"Mein Zorn auf mich selbst!
[...]
Mein Nacht-Brief an Hanna -
[...]
Ich weine."
(S.176 Z.19ff)
erkennt Schuld an und verarbeitet sie vollständig
weißt Schuld von sich
"Danton: Wir haben nicht die Revolution, sondern die Revolution hat uns gemacht."
(S.37 Z.22 bzw. 2.1 Ein Zimmer 4.Einsatz Dantons)
Schuldverarbeitung durch Albträume
"Julie: Du sprachst vpn garstigen Sünden und dann stöhntest du: September!"
(S.46 Z.27f bzw. 2.5 Ein Zimmer 3. Einsatz Julies)
bekennt sich zu den Taten
"Danton: Ich habe im September die junge Brut der Revolution mit den zerstückten Leibern der Aristokraten geatzt."
(S.65 Z.9f bzw. 3.4 Das Revolutionstribunal 2.letzter Einsatz Dantons)
gesteht sich die Schuld nie direkt ein
keine Entscheidungsfreiheit
Fazit
Walter Faber und Georg Danton weisen die Schuld zu Beginn von sich
Ich-Erzähler erkennt seine Schuld dauerhaft an

Alle drei Protagonisten verarbeiten ihre Schuld auf unterschiedliche Weise (Schreiben, Albträume)
Walter Faber erkennt seine Schuld vollkommen als Folge seines Handelns an ändert sich
Ich-Erzähler ändert sich nicht
Danton erkennt Schuld als Folge der Vorherbestimmung an
Walter Faber
Ivy
Joachim Henke
Herbert Henke
Elisabeth Piper
(Sabeth)
Hanna Piper
Tochter
Geliebte
Tochter
Geliebte
Frühere
Geliebte
Früherer
Studienfreund
Früherer
Ehemann
Bruder
Zufalls-
bekanntschaft
Figurenkonstellation
Homo faber

Robespierre
St. Just
Laqroix
Julie
Danton
Figurenkonstellation
Dantons Tod

Jakobiner
Phillipeau
Camille
Lucile
Marion
Herault
Dantonisten
Schreckensherrschaft, Tugend, Ideologie
Ende der Terrorherrschaft, Friedliche Neuordnung
Agnes
Margaret
Ich-Erzähler
Personenkonstellation
Agnes

Louise
Herbert
Früherer
Geliebter
Affäre
Fiktive Tochter
Streit zwischen Ivy und Faber
Walter Faber
will sich trennen
will Beziehung mit Faber unbedingt weiter führen
Ivy
will unter keinen Umständen heiraten
"[...] wenn ich schon nichts fühle, und das wußte ich zwar genau: Ich habe Hanna nicht geheiratet, die ich liebte, und wieso soll ich Ivy heiraten?"
(S.30 Z.17ff).
will sich an Faber für das Schlussmachen rächen
"Ich hatte ihr geschrieben, daß es Schluß ist, und sie hatte meinen Brief (ich sah es) in ihrer Tasche-
Jetzt rächte sie sich."
(S.62 Z.9ff)
"Ich hatte ihr geschrieben, daß es Schluß ist, schwarz auf weiß; sie hatte es einfach nicht geglaubt. (S.60 Z.26f)
"[...] ich haßte sie."
(S.62 Z.6)
"-ich sagte rundheraus, daß ich sie hasse.
Ivy glaubte es nicht."
(S.62 Z. 16ff)
Beziehung zwischen Faber und Sabeth
Walter Faber
will Verbindung zu Hanna nicht erkennen
will Kontakt zwischen Faber und Sabeth beenden
Hanna Piper
stellt seine Unschuld klar
"Ich stellte ihr nicht nach"
(S.73 Z.33)
"[...] auf ihrem Sessel stand: Miss E. Piper."
(S.78 Z.30f)
"Hanna tat sehr merkwürdig, und ich glaubte es einfach nicht, daß das Mädchen nicht nach mir gefragt hätte;"
(S.237 Z. 23f)
"Sie gefiel mir, aber ich flirtete in keiner Weise"
(S.74 Z.23f)
"Ihr Hanna-Mädchen-Gesicht!"
(S.94 Z.34)
hat Schuldgefühle

"[...] ich konnte nie glücklicher sein als jetzt."
(S.105 Z.4)
"Ich kam mir oft wie ein Betrüger vor."
(S.108 Z.29)
hat Gewissheit
">>Wie deine Mama eigentlich heißt.<<
[...]
>>Hanna<<"
(S.117 Z.13-16)
"Sabeth: die Tochter von Hanna!"
(S.118 Z.28)
erklärt sich erneut für unschuldig
"Ich rechnete im Stillen [...] pausenlos, bis die Rechnung aufging, wie ich sie wollte: Sie konnte nur das Kind von Joachim sein!"
(S.121 Z.31ff)
"[...] sie redeten deutsch, bis ich ins Zimmer trat, dann wechselte Hanna auf griechisch. Ich verstand kein Wort."
(S.237 Z.15ff)
informiert ihn nicht über seine Vaterschaft
">>Sie ist mein Kind, nicht dein Kind!<<
Daher meine Frage:
>>Stimmt es, daß Joachim der Vater ist?<<
Darauf keine Antwort.
>>Laß mich!<< sagte sie."
(S.138 Z.4-8)
informiert Sabeth nicht über ihren richtigen Vater
">>Ich habe ihn gekannt<<, sagte ich-
>>Papa<<
>>Joachim<<, sagte ich, >>ja -<<"
(S.121 Z.24ff)
Faber zieht Möglichkeit der Verwandschaft nicht in Betracht
Hanna verschweigt beiden die gegenseitige Existenz


Septembermorde
Französische Revolution
Revolutionstribunal
Hochverrat
Guillotine
Fazit
Full transcript