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Copy of Pädagogik Sek II 2013

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Saskia Flörke

on 8 April 2013

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Pädagogik Abitur 2012 LK Entwicklung und Sozialisation in der Kindheit Pädagogisches Handeln und das Modell der Beschreibung psychosozialer Entiwcklung im Kindesalter von Erikson Pädagogisches Handeln auf der Grundlage des Modells der kognitiven Entwicklung des Kindes von Piaget Sozialisation als Rollenlernen: Mead Elementarpädagogische Modelle: Montessori und Reggio- Pädagogik Entwicklung, Sozialisation und Identität im Jugend- und Erwachsenenalter Pädagogisches Handeln und Modelle der Beschreibung der Entwicklung im Jugendalter von Erikson und Hurrelmann Erikson Hurrelmann Jugendkrisen insbesondere im Bereich von 'Gewalt', sozialpsychologische und psychoanalytische Ansätze zu ihrer Erklärung und Möglichkeiten der pädagogischen Einwirkung unter besonderer Berücksichtigung der Erlbenispädagogik Maria Montessori Reggio- Pädagogik Erlebnispädagogik Anti-Agressions Training Mediation/ Streitschlichtung Jugendkrisen aus systemischer Sicht: Schlippe, Stierlin Normen und Ziele der Erziehung Erziehung im Nationalsozialismus, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Pädagogik und Politik Bildungs- und schultheoretische Perspektiven nach PISA Konzepte der Moralerziehung (unter besonderer Berücksichtigung des Modells von Kohlberg) Konzepte interkultureller Pädagogik: Nieke, Holzbrecher Nieke Holzbrecher Identitätsbildung Entstehung und Förderung von Identität und Mündigkeit (mit Bezug auf Krappmanns Identitätskonzept) Grundzüge der Theorie: Handlungsschemata Die sensomotorische Stufe ( bis 2. Lebensjahr) Die Präoperationale Stufe ( 2.- 7- Lebensjahr) Die Stufe der konkreten Denkoperationen (7- 11) Die Stufe der formalen Denkoperationen ( 11- 13) Kritik Stufenmodell -> Epigenetisches Prinzip
In jeder Stufe wird das innere Gleichgewicht des Kindes gestört
Ziel: Wiederherstellung des Gleichgewichts ( Äquilibration)
Dies geschieht durch Angleichung der Handlungsschemata Die Anpassung des Individuums an die Welt- damit ist nichts anderes als das immer bessere Verstehen der Realität gemeint- vollzieht sich in 2 elementaren Prozessen
Assimilation: bekannte Handlungsweise auf neue Probleme anwenden ( Ähnlichmachung)
Akkommodation: Handlungsschema wird so verändert, dass es auch auf das neue Problem passt (Nachahmung)
-> Adaption Stufen Kind nimmt nur Dinge im unmittelbaren Blickfeld wahr
Koordiniert reflexartige Bewegungen
Experimentiert mit Handlungsweisen
Ziel: Fähigkeit der Objektpermanenz Fähigkeit zu logisch geplanten Operationen
Realität und Phantasie sind nicht klar voneinander getrennt
Invarianz der Menge ist nicht erkennbar
-> Umschüttversuch Erkennen von Invarianzen (Mengenerhaltung, Reihenbildung & Zahlen und Flächen)
Ziel: Überwindung des Egozentrismus, Übernehmen von fremden Perspektiven  logische Operationen sind nicht mehr an konkrete Probleme gebunden
Fähigkeit mit Abstraktionen umzugehen
Fähigkeit zu Strategiespielen
Ziel: Metadenken -> Das Denken über das Nachdenken auf einfache Methoden der Beobachtung leicht zugänglichen Verhaltens angewiesen
Unterschätzte die Kinder
Versuche waren zu abstrakt bzw. die verwendeten Elemente entsprachen nicht der Lebenswelt der Kinder
Irreführung durch falschen Augenschein Grundlegendes Identitätsentwicklung Beispiele Rollenlernen Symbolischer Interaktionismus Bezüge pädagogische Konsequenzen Kritik sozialpsychologisches Konzept
Ziel des Sozialisationsprozess ist die Entwicklung des Self's
Persönlichkeit und soziales Handeln sind durch Symbole geprägt, die im Prozess der Sozialisation erworben werden und im Prozess der Interaktion von den Handelnden wechselseitig bestätigt oder verändert werden
Bild vom Kind: das Kind ist in der Identitätsentwicklung aktiv beteiligt und nicht nur passiv
Auseinandersetzung des Menschen mit der natürlichen und sozialen Umwelt. Identität bildet sich durch den symbolischen Interaktionismus
„I“ → Psychische Komponente
„Me“ → Soziale Komponente
→ besitzt mehrere Me's, da mehrere Bezugspersonen
Durch I und Me entsteht Self
Self → Identität
Play
→ Übernahme einer Rolle (Imitation der Rolle)
Game
→ Übernahme mehrerer organisierter Rollen Mutter-Vater-Kind
Verstecken spielen
Fußball spielen
Spielen mit der Puppe

Junge fällt auf das Knie, weinen oder nicht?
A: Du hast dir weh getan, wein ruhig.
B: Nein, bloß nicht du kannst nicht vor den anderen anfangen zu weinen.
A: Es ist doch normal zu weinen wenn man sich weh tut.
B: Nein ein Junge hat nicht zu weinen Definition: Soziale Rollen werden als das Verhalten verstanden, dass man von einer Person in einer Position erwartet
Der Mensch muss zahlreiche Rollen lernen
Rollenkonflikte können das Rollensystem einer Person instabil machen und damit dafür sorgen , dass dies seine Funktion nicht mehr erfüllt
Inter-Rollenkonflikt: Konflikt zwischen den eigenen Rollen
Intra-Rollenkonflikt:Konflikt zwischen der eigenen und anderen außenstehenden Rollen Sozialbehaviourismus
Interaktion wird durch Symbole vermittelt
Wichtigste Symbol ist die Sprache
Sieht Sprache als Grundlage für Ich-Identität und Interaktion Holzbrecher: Interaktion –vier ohren modell
Freud: „Me“ ist das „Über-Ich“, „I“ ist das „Es“
Krappmann:steht im engen Kontakt zu Mead Auch Krappmann spricht von einem symbolischen Interaktionismus → Voraussetzung für erfolgreiches Rollenhandeln
Erikson: „Identität“ vs. „Identitätsdiffusion“
→ Das „Selbst“ und „soziale Rolle“ finden Kindern Möglichkeit geben, unterschiedliche Rollen zu erleben
Zuwendung
Gewisse Handlungsfreiheiten
„Verallgemeinerte Andere“ sollen gewisse Strenge und Distanz haben
Die Pädagogen sollen nur begleitend agieren Mead geht nicht auf die unterschiedlichen Kulturen und Zeiten ein.
Diese Kritik widerlegt Mead mit der Begründung , dass er eine allgemeine Theorie, unabhängig von Zeit und Raum aufstellen wollte. Das Verhältnis von Pädagogik und Gesellschaft Aufbau der Kita Materialien Die gesamte Gesellschaft ist für die Erziehung der Kinder verantwortlich (als Zukunftsinvestition) wie kleine Städte, Piazza in der Mitte dieser „Stadt“
Räume als 3. Erzieher: Ateliers; Werkstätten; Bühnen; Bewegungsräume und Denkecken
Ordnung & Transparenz viele verschiedene attraktive Materialien
Zeichenmaterialien ; Ton ; Musik (Instrumente) ; Spiele ; Werkzeuge; Baumaterialien etc. Der Erzieher Sinnebene
Sinn erzieherischer Tätigkeit erkennen (Freude Engagement)
Haltungs- /Erziehungsebene
Entwicklung spezifisches Haltungen & Einstellungen (Respekt; Achtung; Wertschätzung; Vertrauen; Neugierde usw.) Fähigkeits- /Wissensebene
Kluge und fähige Erzieher (Kompetenz braucht Kompetenz)
Ausbildung nicht nur auf pädagogische & psychologische Inhalte beschränken
Verhaltensebene
Unterschiedliche Rolle
Kinder genügend, jedoch nicht zu viel Zeit lassen
Gute Gesprächsführung
Erzieher – Kind Kooperation
Wissens- und Kompetenzvorsprung in pädagogischen Prozess einbringen Bild vom Kind Entsteht aus pädagogischer Praxis
Kinder sind gleichwertig
Jedes Kind ist individuell
Kinder sind wissbegierig und neugierig
Haben eigene Zeitstruktur
Verfügen über 100 Sprachen (Ausdrucksmöglichkeiten) Die Eltern Zusammenarbeit mit Erziehern
Auseinandersetzung mit Dokumentationsarbeit der Erzieher
Beschäftigung mit der Erziehung des Kindes Kinder zum Nachdenken anregen (keine Antworten vorgeben)
Motivation (Erfolgserlebnisse ermöglichen)
Interessen berücksichtigen
Aufgaben zum Alltag (Erlebnisse der Kinder aufgreifen)
Impulse geben
Herausforderungen stellen, jedoch nicht Überforderungen
Die Welt mit dem Kind entdecken
Dokumentation der Kindersprachen und Entwicklung
Verantwortung übernehmen Wissenschaftstheoretisches Selbstverständnis Ständige Weiterentwicklung der Pädagogik
Praxis der Erziehung ist das Wichtigste Pädagogische Ziele Förderung der Entwicklung der kindlichen Potenziale
Humanisierung der Gesellschaft
Beibehaltung der Vitalität der Pädagogik
Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anforderungen (kein Schonraum)
Keine laissenz-faire Pädagogik Förderung der Identität/ Individualität Entwicklung von Sinnesperspektiven (persönliche Bedeutung /Sinn des Lerngegenstandes statt fertigen unreflektierten Wissens)
Stärkung des Möglichkeitssinns (das Herkömmliche in Frage stellen)
Entwicklung der Vorstellungskraft
Projekte zum Alltag Bezug zur Montessori- Pädagogik Kinder mit individueller Persönlichkeit
Eigene Art : - die Welt wahrzunehmen; -zu kommunizieren und zu handeln
Kinder als Akteure ihrer Entwicklung
Erwachsene und Kinder im Prozess der Menschenwerdung
Freiheit Kritik Keine Erziehung zu bestimmten Fähigkeiten (keine zielorientierte Fördermaßnahmen)
Keine klaren Grenzen (zu viele Rechte & Freiheiten)
Durch freien Zeitplan der Kinder können Entwicklungsrückstände resultieren
Ständige Erzieherfortbildung notwendig
Erfordert großes Engagement seitens der Eltern- nicht immer gegeben/ realisierbar Kritikpunkte Montessoris am Verhalten Erwachsener gegenüber ihren Kindern Erwachsenen unterdrücken die Entwicklung ihres Kindes, indem sie..:
- den Kindern die möglichjkeit nehmen sich selbstständig zu entwickeln
- die Verwirklichung der Kinder durch zu frühes Eingreifen mit ihrem Willen oder übertriebenen Vorstellungen von der eigenen Machtvollkommmenheit in falsche Bahnen lenken Bild vom Kind zart, empfindlich, rätselhaft
Aufnahme/ Absorption der Umwelt- lernt durch das aktive Verarbeiten von Informationen aus seiner Umwelt
ist sein eigener Baumeister

-> eigene Persönlichkeit Sensible Perioden Def.: vorübergehende Empfänglichkeit, in der es dem Kind ermöglicht wird, eine besttimmte Fähigkeit zu erwerden. Sobald dies geschehen ist, klingt die betrefffende Empfänglichkeit ab und eine neue Periode kann folgen Positives Erleben der Periode:

Erwerb der Fähigkeiten auf natürliche Weise
Freude und Glück
Machtgefühl/ Machtzuwachs
Willenskraft
Lust neue herausforderungen anzunehmen

-> normalisiertes Kind/ gesunde Persönlichkeit Negatives Erleben der Periode:

Spannungszustand( entsteht durch das unbefriedigte Bedürfnis zu lernen, auf Grund von Hindernissen in der Umwetl) durch errhöhte Anstrengung beim Lernen
Versäumnis der Gelegnheit sich eine bestimmte Fähigkeit anzueignen
'Zusammenbruch' der Seele des Kindes
Ausbrüche und Verzweiflung
Angst vor neuen Herausforderungen

-> deviantes Verhalten Konsequenzen für das Erzieherverhalten:

dem Kind ermöglichen seinen Empfänglichkeiten nachzukommen
aufkommendes Interesse fördern
bei Schwierigkeiten unterstützen
Über-/Unterforderung vermeiden
kein Druck
Erfolge ermöglichen Polarisation der Aufmerksamkeit Phänomen, das aus dem innersten Interesse für eine Sache heraus entsteht
totale Konzentration des Kindes auf den selbst gewählten Gegenstand
Konzentration lässt erst nach, wenn die selbstgewählte Aufgabe bewältigt ist
-> normalisiertes Kind hat eine neue Fähigkeit entwickelt Gliederung in drei Stufen

1. Vorbereitung: Suche nach einem Gegenstand, dem das Kind sein Interesse zuwenden kann

2. Phase der großen Arbeit: Kind ist in eine Sache vertieft und lässt sich durch nichts ablenken

3. Stufe der Ruhe und des Ausruhens: normalisiertes Kind : immer stärkere Konzentrationsfähigkeit, Liebe zur Arbeit, Ausdauer, Ordnung & Disziplin Eigenscahften der Gegenstände in der vorbereiteten Umgebung 1. Material muss mengenmäßig begrenzt sein
- keine Reizmittel, die das Kind stören
- Kind muss das Chaos ordnen, das sich in seinem Bewusstsein durch die Vielzahl von Empfindungen gebildet hat, die es aus der Umwelt erhielt 2. Material soll, wenn möglich, die Fehlerkontrolle einschließen
- führt das Kind dazu, bei seinen Übungen überlegt, kritisch, mit einer an Genauigkeit immer stärker interessierten Aufmerksamkeit, mit einer verfeinerten Fähigkeit, kleine Unterschiede zu erkennen, zu verfahren
- Bewusstsein des Kindes wir dauf die Kontrolle der Fehler vorbereitet 3. Material muss dem Tätigkeitsdrang des Kindes angemessen sein
- jedes Ding, das umgestellt, benutzt und wieder an seinen Platz gebracht werden kann, verleiht der Umgebung eine unerschöpfliche Anziehungskraft Rolle des Erziehers Vermittler zwischen dem Material und dem Kind
dem Kind die gewählte Arbeit erleichtern und klarmachen
muss die ihn erwartende Arbeit und die dem Material vorbehaltene Aufgabe gut kennen
wacht darüber, dass ein in seiner Arbeit vertieftes Kind nicht durch ein anderes gestört wird
hilft dem Kind und lenkt es Eigenschaften des Erziehers
wirkt als Vorbild
sollte feinfühlig, ruhig, geduldig, barmherzig, demütig, umsichtig, weise, vorsichtig, konsequent und sittlich sein Der Krisenbegriff - Entwicklungschance
- finden sich in jeder Phase wieder
- zeitlich begrenzt
- Entwicklung kann nur stattfinden, wenn Krise überwunden wird
- erfolgreiche Überwindung der Krisen --> seelisch gesunder Mensch Die Stufen Urvertrauen vs. Urmisstrauen Ich bin, was man mir gibt Hilf mir es selbst zu tun! Inhalt:
Erlernen des Gebens und Nehmens
Interaktion mit Bezugspersonen
Balance zwischen Urvertrauen und Urmisstrauen (beides muss erlernt werden)
vlg. Freuds orale Phase angemessene Lösung:
- Ansätze des Ich-Gefühls
-Vertrauen dominiert
- Umgang mit Enttäuschungen
- Kind kann sich auf andere verlassen problematische Lösung:
- Angst, Unsicherheit
- Ur-Misstrauen stärker ausgebildet
- Zurückgezogenheit erzieherische Konsequenzen:
- qualitativ hochwertige Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind (stabil)
- gute Versorgung (Grundbedürfnisse, körperliche Nähe)
- Verhalten an Fortschritte des Kindes anpasse Autonomie vs. Scham & Zweifel Ich bin, was ich will Inhalt:
Dinge festhalten und loslassen
Eltern als Vorbilder
innerer Konflikt (Konfrontation von Bedürfnissen des Kindes und Verboten)
Trieb- und Bedürfniskontrolle
vgl: Freuds anale Phase angemessene Lösung
stabile Eltern-Kind-Beziehung führt zu Selbstständigkeit
Autonomie, Scham und Zweifel werden ausgebildet, Autonomie dominiert problematische Lösung
Selbstzweifel durch übertriebene Kontrolle und Kritik
Fehlender Mut durch zu frühe Reinlichkeitserziehung
Überforderung belastet die Eltern-Kind-Beziehung erzieherische Konsequenzen
keine zu frühe oder strenge Reinlichkeitserziehung
- Freiheiten lassen
- keine zu strengen Verbote, aber auch keine Vernachlässigung Initiative vs. Schuldgefühle Ich bin, was ich mir zu werden vorstellen kann Inhalt
- Differenzierung von Umwelt
- Erkunden der Realität
- Ausprobieren verschiedener Rollen (vgl: Mead)
- Gewissensbildung
- Ödipus-Konflikt
- vgl. Phallische Phase (Freud) angemessene Lösung
- Selbstvertrauen
- Autonomiegefühl
- Umgang mit Schuldgefühlen
- erfolgreiche Gewissensbildung problematische Lösung
- fehlende Gewissensbildung
- fühlt sich wie ein Eindringling in die Erwachsenenwelt
- übermäßige Schuldgefühle erzieherische Konsequenzen
- Selbstständigkeit ermöglichen
- Umgang mit Schuldgefühlen kann nur erlernt werden, wenn Grenzen gesetzt werden
- nicht zu viel helfen
- Eltern-Kind-Beziehung weiterhin pflegen Kompetenz vs. Minderwertigkeit Ich bin, was ich lerne Inhalt
- Erlernen sozialer Kompetenzen
- Entwicklung des Werksinnes
- Ausbildung interlektueller und körperlicher Fähigkeiten angemessene Lösung
- Kompetenzgefühl
- Willen, Nützliches zu leisten
- Entwicklung von Ehrgeiz durch Anerkennung und Bestätigung
- Selbstvertrauen problematische Lösung
- Minderwertigkeitsgefühl durch ausbleibendes Lob und Misserfolge
- Unfähigkeit zum Umgang mit Enttäuschung und Kritik
- Unsicherheit
- Kinder als Zuschauer statt Akteure erzieherische Konsequenzen
- Lob
- Spielerisches Lernen
- Schule, Sport
- Interaktion mit Gleichaltrigen, Gruppenaktivitäten
- Erfolgserlebnisse ermöglichen Moratorium Aufschub, in dem der Heranwachsende seine Rolle und seinen Platz in der Gesellschaft sucht.
bezieht sich vorallem auf die 5.Phase, siehe 'Jugend' Epigenetisches Prinzip 1. Jedes zu diskutierende Problem der gesunden Persönlichkeit ist systematisch mit allen anderen verbunden. Alle Probleme hängen von der richtigen Entwicklung zur rechten Zeit ab.
2. Jedes Problem existiert bereits in irgendeiner Form bevor es normalerweise in seine entscheidene kritische Zeit eintritt.
=> Bauplan, innere Entwicklungsgesetze
Der Mensch entwickelt sich auf Basis seiner Anlagen; nie allein durch sich selbst, sondern immer innerhalb von Beziehungen. Identität vs. Identitätsdiffusion Ich bin ich selbst Inhalt:
- Selbstbild wird überprüft
- soziale Rolle wird gefestigt
- Integration der bisherigen Identifikationen -> mehr als die Summe der Identifikationen angemessene Lösung
- früher Erhalt einer abgehobenen Identität
- eigene Identität wird sogar gegen Überidentifikation mit den Eltern verteidigt
- geglückte Integration der Identitäten
- soziale Rolle wird gefestigt problematische Lösung
Identifikationsdiffusion:
- Zweifel an eigener ethischer/ geschlechtlicher Identität
-> kriminelle, psychotische Episoden
-> Fluchtverhalten, Intoleranz, Überidentifikation mit Idol und daraus resultierende Exklusivität erzieherische Konsequenzen
- Kind zum Geist des Selbstvertrauens und der Unternehmungsfreundlichkeit erziehen
- konstante Methoden
- Vertrauen in oraler Phase
- umsetzbares Bild vom Erwachsensein vermitteln Moratorium: s. Kindheit Begriffe Entwicklungsaufgaben Modell der produktiven Realitätsverarbeitung Die acht Maxime Moratorium und Transition Das Belastungs Bewältigungsmodell Bezüge Kritik Sozialisation
Prozess der Persönlichkeitsentwicklung (-> der das ganze Leben lang abläuft), bei dem sich der Mensch durch die Auseinandersetzung und die Abgleichung mit den inneren (psychischen & physischen) Grundmerkmalen und der äußeren (sozialen und physikalischen) Umwelt, entwickelt Entwicklungsaufgaben sind Zielprojektionen, die in jeder Kultur existieren, um die Anforderungen zu definieren, die ein Jugendlicher bei der Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen zu erfüllen hat.
Sie werden in einem Prozess der Selbstregulation bearbeitet: permanentes Bemühen um Strukturierung bei Gestaltung der Persönlichkeit (Wahrnehmen, Bewerten, Interpretieren und Abstimmung mit eigenen Bedürfnissen) Intelektuelle und soziale Kompetenz
(Ziel: Beruf/ eigene Existenz)

-Selbstständigkeit bei schulischen und beruflichen Anforderungen Entwicklung einer eigenen Geschlechtsrolle und Parnterfähigkeit

-Aufbau eines sozialen Bindungsverhaltens Entwicklung der Konsumentenrolle

-Entwicklung von Handlungsmustern, um autonom und bedürfnisorientiert mit Angeboten umgehen zu können Entwicklung eines Norm und Wertesystems sowie einem ethscien und politischen Bewusstsein

- fördert die Integration in die Gesellschaft
- politische Bürgerrolle Grundlegende Annahmen produktiv -> dynamische und aktive Auseinandersetzung mit der inneren und äußeren Realität
Auseinandersetzung mit der Umwelt erfolgt bei jedem Menschen einmalig und individuell
innere Realität -> psychische und physische Erbanlagen
äußere Realität -> soziale und physikalische Umwelt
Verhältnis zwischen innerer und äußerer Realität muss immer wieder neu hergestellt werden
die Persönlichkeitsentwicklung wird durch physische, psychische und soziale Bindungen beeinflusst bei konstruktiver Bewältigung des Sozialisationsprozesses bilden sich zum Abschluss des Jugendalters feste Grundstrukturen zur Abstimmung zwischen inneren Bedürfnissen und äußeren Erwartungen aus
-> Ziel: Schärfung der Interpretation und Selbstwahrnehmung
Voraussetzung für die Fähigkeit der ständigen Abstimmung ist ein reflektiertes Selbstbild (Definition: innere Konzeption der Gesamtheit der Einstellung, Bewertung und Einschätzun-> Ziel: zuverlässiges und stabiles Selbstvertrauen
Identität: Kontinuität des Selbsterlebens über unterschiedliche Lebensphasen hinweg (positive Identität bei positivem Selbstbild)
Störungen der Identitätsbildung bei mangelnder Übereinstimmung zwischen personalen und sozialen Kompetenzen 1
Persönlichkeitsentwicklung ist ein ständiges Wechselspiel von Anlage und Umwelt; Definition der Grundstrukturen für Geschlechtsmerkmale

die Hälfte der Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltenseigenschaften sind durch genetische Ausstattung bestimmt / andere Hälfte durch soziale und physische Umwelt
-> Grundstrukturen (Spiel- und Möglichkeitsräume) für Eigenschaften und
Verhalten werden durch genetische Ausstattung festgelegt, die durch
Umwelteinflüsse verändert und geformt werden 2
im Jugendalter wird der Prozess der Sozialisation (verstanden als produktive Verarbeitung äußerer und innerer Realität) besonders intensiv und musterbildend für den weiteren Lebenslauf

intensiver Prozess der Auseinandersetzung mit innerer und äußerer Realität
Sozialisation durch Beobachtung und Diagnose eigener Anlagen und Veränderungen
-> sensibel aufnehmen und Handeln darauf abstimmen (analoges gilt für die
Auseinandersetzung mit der Umwelt)
produktiv: individuelle Verarbeitung; Jugendlicher wählt individuelle und flexibel angepasste konstruktive Lösungs- und Bewältigungsformen -> "agentische Prozesse"
Bewältigung der Entwicklungsaufgaben (eigener Themenbereich) 3
Menschen im Jugendalter sind schöpferische Konstrukteure ihrerPersönlichkeit mit der Kompetenz zur eigengesteuerten Lebensführung

aktiv handelndes Subjekt -> selbstverantwortlich
Umbruchsituationen -> Prozess des Suchens, Tastens und Ausprobieren von Spielräumen (unfertiger, offener Charakter)
Individuum als Repräsentant der eigenen Lebensführung -> flexible Reaktionen auf gesellschaftliche Veränderungen (flexibles Selbstmanagement)
-> Ziel: Mindestmaß an Stabilität und Höchstmaß an Bedürfnisbefriedigung
Jugend setzt Muster und Vorbild für die nie endende Persönlichkeitsentwicklung 4
die Lebensphase Jugend bietet die lebensgeschichtlich erstmalige Chance, in einem
spannungsreichen und immer weiter andauernden Prozess eine Ich-Identität aus der Synthese von Individuation und Integration zu entwickeln

Fähigkeit zur Teilnahme an sozialen Interaktionen sowohl als "Akteur" als auch als "Objekt" -> Reflexion ermöglicht Bildung eines identitätsstiftenden Selbstbildes
Kontinuität des Selbsterlebens nur durch Synthese von Individuation (Aufbau der Individualität -> personale Identität) und Integration (Übernahme sozialer Rollen -> soziale Identität) möglich
erstmaliges bewusstes Erleben des Spannungsverhältnisses -> Umgang damit entscheidet über Belastbarkeit und somit weiterer Persönlichkeitsentwicklung 5
der Sozialisationsprozess ist krisenhaft wenn Individuation und Integration nicht verbunden und aufeinander bezogen werden können; Entwicklungsaufgaben werden nicht gelöst, es entsteht Entwicklungsdruck

Lebensphase birgt positives Stimulierungspotenzial aber auch hohes Belastungspotenzial aufgrund von Dichte und Vielfalt der Entwicklungsaufgaben
Nicht-Bewältigung einer Entwicklungsaufgabe kann zu unangemessenem Entwicklungsdruck führen
Überforderung vieler Jugendlicher durch zu komplexe Kombinationen von Entwicklungsaufgaben (möglich Folge: soziale und gesundheitliche Entwicklungsstörungen) 6
Notwendigkeit vor allem sozialer aber auch personaler Ressourcen bei der Bewältigung des Spannungsverhältnisses und der Entwicklunsgaufgaben

die permanente Neuorganisation der Persönlichkeitsstruktur und der Handlungskompetenzen wird erschwert durch komplexe, teils widersprüchliche Erwartungen
die Gesellschaft soll Hilfestellung zur Selbstorganisation geben, indem Spielräume für verschiedene Lösungswege akzeptiert werden und probeweises Handeln erlaubt ist
es muss eine Ausgewogenheit zwischen Spielräumen und Regeln bestehen, um den Prozess der Identitätsbildung zu fördern; auch Unterstützung der unmittelbaren Umwelt spielt eine entscheidende Rolle
Ressourcen im emotionalen, instrumentellen und sozialen Bereich müssen unterschiedlich und genügend vorhanden sein, damit sie vom Jugendlichen flexibel und zielführend abgerufen werden können Sozialisationsinstanzen (wie z.B. Schulen, Ausbildungsstätten und Medien) sind wichtige Vermittler und Unterstützer im Entwicklungsprozess des Jugendalters; ergänzende und gegenseitig anregende Impulse wichtig

Gesellschaft muss Jugendliche dazu bringen in Erwachsenenpositionen nachzurücken, um das Funktionieren des gesellschaftlichen Systems zu sichern; dies erfolgt durch eine Kombination von Freiheitsgraden mit Stimulation von Selbstständigkeit und klarer Struktursetzung; Handlungsspielräume dürfen nicht widersprüchlich sein, da sonst der Individuations- und Integrationsprozess gestört wird
dies ist Aufgabe der unter öffentlicher Kontrolle stehenden formellen Sozialisationsinstanzen
gleichzeitig wird der Einfluss der Gleichaltrigengruppen immer wichtiger, hinzu kommen Massenmedien, Freizeitangebote; gerade diese eher informellen, „heimlichen“ Sozialisationsinstanzen sind zunehmend „effektiver“ als die offiziellen, öffentlichen -> besonders sinnvoll ist gegenseitige Ergänzung, Verstärkung und Kontrolle dieser verschiedenen Instanzen 7 8
die Lebensphase Jugend muss in den heutigen historischen, sozialen und ökonimischen Bedingungen westlicher Gesellschaften als eigenständige Phase im Lebenslauf betrachtet werden; sie hat ihren früheren Charakter als Übergangsphase vom Kind zum Erwachsenen verloren

Jugendphase wird als eigenständige, unabhängige Lebensphase betrachtet, die unter anderem durch schulische und berufliche Bildung geprägt wird -> sie
bildet den Anschluss an die Kindheit
höhere biografische Bedeutung im Lebenslauf durch die Komponenten der Transition und des Moratoriums und durch die Länge von ca. 15 Jahren Belastungen im Lebens Alltag Gesellschaftliche Bedingungen Individuelle, genetische Bedingungen Versuch der Bewältigung positive Bewältigung:
- soziale Integration
-psychisches Wohlbefinden
- körperliche Integrität mit gesicherter Identität nicht gelingende Bewältigung:
- soziale Abweichung
- psychische Störung
- körperliche Krankheit mit ungesicherter Identität Mead: I- innere Realität
Me- äußere Identität
synthese von Individuation und Integration- persönliche+soziale Identität

Freud: Es- innere Realität
Über-Ich- äußere Realiät Erikson:
- Identität wird duch Bewältigung der Krisen entwickelt
- Identität durc hhSpannungsverhältnisse
- Überprüfung des Selbstbildes
- Abgleichung der inneren und äußeren Anlagen
- große Bedeutung des peers
- aktive Auseinandersetzung mit der Gesellschaft Zusammenwirken der Sozialisationsinstanzen wird nicht ausreichend erläutert (z.B. Eltern- Medien)
Jugendliche benötigen die Unterstützung der Erwachsenen, müssen jedoch Konstrukteure bleiben
gesamtgesellschaftliche Bedingungen werden zu wenig berücksichtigt
rein theoretisches Modell
Ressourcen müssen ausreichend zur Verfügung stehen Psychoanaltyisch Sozialpsychologisch Frustrations- Aggressions- Kette nach Nolting 1.Frustrationsereignis: Bus fährt vor der Nase weg
2.Bewertung: 'Das hat der Busfahrer extra gemacht'
3. Ärger
4.Verhaltensrepertoire: Wutausbruch
5.Fehlende Hemmungen
6.Modelle und Signale: gewaltverherrlichende Plakatwand
7.Aggression: feuert auf Bus Verhaltensrepertiore und Hemmungen
Ob Ärger in Aggression umgesetzt wird hängt von personalen Dispositionen bzw . der Situation ab
•Jeder Mensch handelt nach unterschiedlichen Verhaltensmustern
•Menschen mit heftigen Wutausbrüchen Defizit in „Sozialer Kompetenz“
•Sprachliches Konter anspruchsvoll
•Aggression kann durch Hemmung unterbunden werden Agressive Modelle und Signale
Emotionen werden nur mit geeigneter Situation aggressiv
•Hinweisreize/Signale (Schusswaffen im Raum, oder aggressives Spielzeug)
•Es gibt bestimmte Signale, die eine Aggression hervorrufen können Rauchfleisch Grundannahmen Ur-Misstrauen ist stärker ausgebildet als Ur-Vertrauen Vernichtungsängste
•Verlust und Mangelerfahrung bzw. Traumatisierungen in der Kindheit - Bindungstraumata aggressive und unersättliche Wünsche nach emotionaler Zuwendung, narzisstische Bestätigung
•Folge: hohes Gewaltpotenzial - kein richtiger Umgang mit Bezugspersonen - keine Empathie - Probleme mit der Autonomie - schlechte Regulierung von Nähe und Distanz Neopyschoanalytischer Erklärungsansatz Jeder Mensch trägt aggressive Potenziale in sich
•Wirken unter bestimmten lebensgeschichtlichen Umständen zerstörerisch
•Aggressives Handeln bezeichnet nicht das Ausleben von Triebhaften aggressiven Impulsen, sondern liegt in Persönlichkeitsstörungen
•Gründe für die Traumatisierung: - soziale Instabilität der Herkunftsfamilie - Beziehungsabbrüche - soziale Benachteiligungen - Stigmatisierung (Randgruppen) Dissoziales Verhalten Missachtung der Rechte Anderer und Schädigung der Gesellschaft oft verbunden mit Kriminalität
•Verankerung dieses Verhaltens in der Persönlichkeit dissoziale Persönlichkeitsstörungen Abwehrmechanismen Definition
Archaisch veraltet (Kindheitserfahrung)
•Sind unbewusst
•Personen sind sich nicht im klaren, dass sie eine innere Störung haben
•Reaktion auf innere Konflikte
•Führen zu Aggressionen

Arten
Spaltung - Trennung von sehr positiven und negativen Aspekten (Personen, Gegenstände, Situationen)
•Identifikation: - Bestimmte Charakteristika, Persönlichkeitseigenschaften oder Ziele anderer Personen werden in das eigene Selbst integriert und zu eigenen gemacht
•Projektion: - Verlagerung eines unangenehmen oder gefürchteten Triebimpuls in die Außenwelt, eine Person oder Gegenstand

Funktion
Positiv: - Schutz der Person vor dem bewusstwerden der Konflikte und verbundenen Ängsten (Angst vorm ungeliebtsein)
•Negativ: - Beeinträchtigung des Realitätsbezugs, der sozialen Integration, der Angst und Spannungstoleranz (lernt man nur, wenn man Ängste aushalten muss) Störungen Narzismus
Größen-Selbst = Real-Selbst (jemand besonderes zu sein) + Ideal-Selbst (Vorstellungen von Machtreichtum und Altallwissenheit) + Ideal-Objekte (Phantasie von einer grenzenlos liebenden und akzeptierenden Elternfigur im Gegensatz zu den glücklichen Eltern)
•Bezugspersonen dienen zur narzisstischen Befriedigung und zur Aufwertung der eigenen Person
•Manipulation Anderer um Gefühl der eigenen Macht zu bekommen
•Eigenschaften: - erhöhte Kränkbarkeit - geringe Frustrationstoleranz -geringer Realitätsbezug -Mangel an sozialer Kompetenz - vielfältige soziale Einschränkungen Störung der Gewissensinstanz/ des Über-Ich

Die Über-Ich-Instanz weist spezifische Störungen auf
Sardistische Über-Ich Kerne: Verurteilung und Selbstentwertung
Ich-Ideal weist ebenfalls spezifische Störungen auf
Vorstellungen über sich selbst sind z.T. überhöht und hoch gesetzt unrealisierbar
Versagen ist von vornherein einprogrammiert Bezüge Erikson: Ur-Vertrauen vs. Ur-Misstrauen - Krise, negative Bewältigung
•Freud: Über-Ich
•Mead: „Me“, soziale Komponente
•Krappmann: Ambiguitätstoleranz  Abwehr von Erwartungen Heitmeyer Soziologischer Ansatz

- Gewalt = Folge der modernen Gesellschaft
-Kernthema: fehlende Anpassungsmöglichkeit an gesell. Normen

-versch. Ebenen:
soziale Ebene -> fehlende, soziale Unterstützung

sozialstrukt. Ebene -> Ungleichheiten

personelle Ebene -> fehlende Werte in der Erziehung

institutionelle Ebene -> fehlende Teilhabe Individualisierung
- "Wechsel" von Fremd- zur Selbstbestimmung
- mehr Entscheidungen zu treffen -> Konsequenzen
1. Entscheidungsspielraum 2. Entscheidungszwänge
- Ambivalenz:
Aus vermehrter Handlungsmöglichkeiten ergibt sich gleichzeitig damit verbundene Gefahren und Risiken

Desintegration = Schattenseite der Individualisierung
1.Auflösung/Gefährdung von soz. Bindungen
2.Auflösung/Gefährdung der Verständigung über Wert- und Normvorstellungen
3.Auflösung/Gefährdung der Teilnahmebereitschaft an gesell. Institutionen Das Desintegrations-Gewalt-Konzept Desintegrationspotentiale -> mögliche Form von Verunsicherung
Verunsicherungen durch: Unlösbarkeit, Unklarheit, Ratlosigkeit oder Versagen
Förderung der Verunsicherung durch Unterdrückung der Individualität, fehlende Unterstützung
Verhinderung:gutes Familien-&Freundesklima schaffen
Gewalt = mögliche Form von Verunsicherung
Durch Zunahme von Desintegrationspotentialen wird Gewalt als Lösung von Problemen wahrgenommen
--> Individualisierung schwächt das Sozialverhalten
--> Folgen des eigenen Handelns werden nicht berücksichtigt Sutterlüty Die Gewaltkarriere - Gewaltkarriere ist keine geplante Karriere
- beinhaltet Phasen, die den Jugendlichen
ein Gefühl "herumgeschoben" zu werden,
vermittelt
- ein Verlaufsmuster
biografische Brüche in der Lebensgeschichte
unfähig Angelegenheiten zu bestimmen
- Figur des "Drifters" greift in die Entwicklung ein
Konflikt zwischen den Erfahrungen des Kontrollverlustes und dem Versuchen die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugelangen Ursachen Familiäre Gewalt und Ohnmacht
- Gewalttäter sind selbst Opfer von Gewalt
- Erleiden von Gewalt in der Kindheit führt zu Ohnmachsgefühlen
direkte Viktimisierung
- durch mangelnde Bezugspersonen --> physisches Ausgeliefertsein
und Wehrlosigkeit
- Gewalt unter Eltern : Kinder fühlen sich als handlungsunfähige
Zeugen
- Unberechenbarkeit der familiären Täter verhindert das Entwickeln
von Vermeidungsstrategien
- Folge : Kinder übernehmen die Perspektive der Täter und geben sich
die Schuld Missachtung in der Familie
- Gewalttäter sind meißt Opfer massiver Missachtung in der Familie, dabei verläuft diese durchgehend dynamisch
- Ohnmachtserfahrungen :
- resultierend aus physischer Gewalt
- körperliche Erfahrungen
- Missachtungserfahrungen :
- Verletzung von Anerkennungsbedürfnissen

- Folgen :
- Beeinträchtigung des Selbst- und Weltvertrauens
- weitere Misserfolge Epiphanische Erfahrungen und biographische Wendepunkte - Momente der Offenbarung im Leben einer Person
- Gewalterfahrungen = Wendepunkte, Person
durchläuft eine subjektive
Änderung des Statuses, neues Verhältnis zu sich
selbst Handlungsschemata der Gewaltausübung - erste Gewaltanwendung führt zu Machtgefühl
- fortlaufende Gewaltanwendung, um die physischen und psychischen Verletzungen zu vergessen

--> Handlungsschemata
- beinhalten gewaltaffine Interpretationsregimes
- intrinische Gewaltmotive gehen hervor und
Gewaltmythologien bilden sich Gewaltaffine Interpretationsregimes Intrinsische Gewaltmotive -Wahrnehmungsmuster, die eine hohe Verletzlichekeit bei Aktionen. die Erinnerungen an Ohnmacht oder Missachtung wachrufen, und somit eine aggressive Reaktion hervorrufen - Tendenz zu überschießender Gewalt
- Verstärkung der Wirkung des Gewaltaktes
- Gefühl der bedingungslosen Überlegenheit und des Triumphs Gewaltmythologien - gewalttätige verhaltensmuster werden idealisiert
-erhalten die Selbstwertssteigerung trotz fehlender Anerkennung der Opfer
- aus der Missachtung resultiert Gewalt
-> Teufelskreis Drei Formen von Gewaltlösung 1.expressive Gewalt:
- nicht kalkulierbar
-Opfer: zweitrangig, beliebig
-durch heftige Emotionen ausgelöst
Ziel: Anerkennung 2.instrumentelle Gewalt:
- kalkulierbar
- Opfer: willkürlich ausgewählt
-Ziel: Probleme lösen 3. regressive Gewalt:
- Ausdruck von Überlegenheit
- Opfer: Minderheiten
- Ziel: Erlangen ethnischer Überlegenheit Bezüge zu anderen Themen Heitmeyer
Mead: Übernahme einer Rolle Komplikationen
Erikson: Verunsicherung in der Rolle als Bezugsperson „Ur-Vertrauen vs. Missvertrauen“
Reggio&Montessori: Einbringung in die Gesellschaft Kritik Heitmeyer:
-beruht auf Rechtextremismusstudie
- stellt Probleme auf soziale Ebene
--> Schuldenträger: Gesellschaft
- bewertet nur die "äußerlichen" Merkmale
- innere Werte lässt er außen vor Sutterlüty:
- nur eine kleine Gruppe wurde interviewt, keine große Spannweite
- Ergebnisse beruhen nur auf diesen Personen Assimilation:
übernimmt vorgegebene Lebensmuster um Jugend schnell hinter sich zu lassen
keine eigenen Lebensentwürfe Integration:
orientiert sich an bestehenden Lebensverläufen, nutzt aber auch die strukturwandelbedingte Chance Alternativen aufzubauen Marginalisierung:
verweigern sich den Entwicklungsaufgaben
können aber auch keine eigenen Gestaltungsmöglichkeiten entwickeln segregation:
keine Entwicklungsaufgaben
gesellschaftliche Nischen
alternative Lebensentwürfe angelehnt an soziale Milieus mit eigenwilligem Lebensstil Moratoriums orientierung Transitions orientierung Transition
rascher Übergang in den Erwachsenenstatus
Orientierung an etablierten Standards
Jugendphase möglichst schnell wieder verlassen Moratorium
langsamer Übergang in den Erwachsenenstatus
Jugend als eigene Phase- Auszeit mit Abgrenzung zu Erwachsenen
Entwicklung von eigenen, kreativen Lebensentwürfen Handlungsorientierung Kein rein theoretisches Konzept, sondern sehr praxisnah
Bsp. : Erlebnispädagogik = handlungsorientiertes Konzept
-> Jugendliche werden vor Herausforderungen gestellt, die sie selbst aktiv bewältigen müssen (z.B. Kletterwand, kochen und Feuer machen in der Natur) Die vier Verfallserscheinungen -Verfall der menschlichen Anteilnahme
-> Menschen interessieren sich nicht mehr für die Probleme Anderer, solange sie nicht selbst betroffen sind
-Verfall der Sorgsamkeit
-> Menschen sorgen sich immer weniger (z.B. um Zukunft, oder Konsequenzen ihrer Handlungen)
-Verfall der körperlichen Tauglichkeit
-> Übergewicht, ungesunde Ernährung, kein Sport, etc.
-Verfall der Initiative
-> Menschen übernehmen keine Verantwortung mehr, weder für sich selbst, noch für Andere Die vier Elemente Körperliches Training -> z.B. Wandern
•Expedition -> z.B. Ausflüge zu Land und zu Wasser, bei Wind und Wetter
•Projekt -> z.B. Baumhaus bauen
•Dienst am Nächsten -> z.B. Parcour der nur durch Hilfe anderer bewältigt werden kann Die sieben Salemer Gesetze 1.Gebt den Kindern Gelegenheit, sich selbst zu entdecken.
•2. Lasst die Kinder Triumph und Niederlage erleben.
•3. Gebt den Kindern Gelegenheit zur Selbsthingabe an der gemeinsamen Sache.
•4.Sorgt für Zeiten der Stille.
•5. Übt Phantasie
•6. Lasst Spiele eine wichtige, aber keine vorherrschende Rolle spielen.
•7. Erlöst die Söhne reicher und mächtiger Eltern von dem entnervenden Gefühl der Priviligiertheit Erlebnis Momentaufnahme, die sich aufgrund von großem individuellen Wert in das Gedächtnis einprägt -> „Was für den Einen ein Erlebnis ist kann für den Anderen bedeutungslos bleiben.“ (Anette Reiners) Ziele Mündigkeit
•Verantwortungsbewusstsein
•Lösung der Verfallserscheinungen
•Werte der Elemente vermitteln
•Erlebnisse ermöglichen, die verborgene Kräfte und Talente der Jugendlichen zum Vorschein bringen Bezüge
•Montessori - Erlebnispädagogik : eigenständige Bewältigung von Herausforderung Kritik
•Zu wenig kognitiv orientiert
•Erlebnisse sollten selbst ausgewählt werden
•Kritische Reflektion notwendig Gewaltintervention Maßnahme, zur Verhinderung weiterer Gewalt(Bedingung : Gewalt muss schon vorgefallen sein)
(z.B. Anti-Aggressionstraining Mediation/Streitschlichtung) Grundgedanke Erregbarkeit /Aggressionspotential senken und Aggressionshemmung steigern, durch Vermittlung der Opferperspektive (Bsp. Heißer Stuhl) Ablauf Vier Phasen
1.Integrationsphase
-> Infos über das Training und Vorstellung der Teilnehmer
2. Vorbereitungsphase der Konfrontation
-> Konfrontationstest und Vertrauensstärkung der Teilnehmer, Einzelgespräche zwischen Trainer und Teilnehmer
3. Konfrontationsphase
-> Jugendliche werden mit eigenem aggressiven Verhalten konfrontiert, Provokationstest (Heißer Stuhl)
4. Gewaltverringerungsphase
-> Reflektion der Eigen- und Fremdwahrheiten, Zukunftsorientierung Anforderungen an die Beteiligten: freiwillige Teilnahme, Willen sich zu ändern
Ziele: Geduld, Scham und Einsicht wecken, andere Konfliktlösungsstrategien entwickeln und kennenlernen Gewaltprävention Vorbeugung von Gewalt, durch z.B. Grundlegen von Werten unddarlegen von mehreren unterschiedlichen Bewältigungsstrategien (mobile Jugendarbeit) Grundgedanke Kein Gewinner-Verlierer-Prinzip, Jeder Konflikt stellt eine Chance zu Wachstum und Veränderung dar -> gewaltfreie Lösungen = faire Lösungen Ablauf Fünf Phasen
1.Einleitung
-> Regeln erklären, Verfahren erläutern, nachfragen ob jeder einverstanden ist
2. Sichtweise der einzelnen Konfliktparteien
-> Beide Standpunkte werden vorgetragen, Situationspunkte aufschreiben, abschließende Zusammenfassung
3. Konflikterhellung
-> Fragen klären, Motive und Gefühle herausfinden, Zukunftswünsche äußern
4. Problemlösung
-> Brainstorming, Lösungen diskutieren und bewerten, nach einer Übereinstimmung suchen
5. Vereinbarung formulieren, vorlesen, alle Beteiligten sollen unterschreiben Vier Grundprinzipien 1.Rasseprinzip:
-Rasse gilt als angeboren und bestimmt den Menschen und seine Wertigkeit

2.Führerprinzip:
-zweckentsprechende Erziehung (Erziehung zum Gehorsam)
-Erhaltung des Volkstums
-Jugend führt Jugend
-Sozialdarwinismus als Legitimation

3.Kampfprinzip:
-Verantwortlichkeit,
-Abhärtung/ Stählung,
-Entschlossenheit, Disziplin,
Gehorsam, Treue, Opferbereitschaft

4.Gemeinschaftsprinzip:
„Du bist nichts, Dein Volk ist alles“
-Bindungen an Familie und Verwandtschaft
sollen aufgegeben werden Entwicklung der Institution Schule in der NS-Zeit 1. Phase der Machtsicherung (1933–1936)
-kein direkter Eingriff in das Schulwesen
-Entlassung politisch unerwünschter Pädagogen
-Hitlergruß zu Beginn des Unterrichts

2. Phase der Kriegsvorbereitung (1937–1941)
-Trennung von Jungen und Mädchen
-Körperliche Ertüchtigung wurde gefördert
-NS Ideologie hielt Einzug in den Unterricht
-Autoritärer Unterrichsstil

3. Phase der Machterweiterung (1942–1945)
-Rekrutierung von Schülern ab dem 15 Lebensjahr
-NS übernahm vollkommen die Rolle des Erziehers Neue Funktion der Schule Schule bekam eine Doppelfunktion:

1.Vermittlung schulischem Wissens (auf Rassegedanken bezogen)

2.Verbreitung der NS-Ideologie (Integration in das NS-System)
Vorbereitung auf dem Krieg

Körperliche Ertüchtigung erhält Sonderstellung im Unterricht Ausserschulische Aktivitäten (HJ/BDM) Hitlerjugend (HJ):
-Nachwuchsorganisation der NSDAP
-8,7 Millionen Mitglieder
-Nach dem Führerprinzip geordnet
-Körperliche und ideologische Schulung
-Abhärtung und Vorbereitung auf Kriegsdienst
„Flink wie Windhunde,zäh wie Leder,hart wie Kruppstahl“
-1.Dez.1936 Gesetz über HJ
-gesamte dt. Jugend innerhalb des Reichsgebietes ist in der HJ zusammengefasst
-die gesamte dt. Jugend ist außer im Elterhaus und Schule in der HJ körperlich zu schulen
-HJ als eigene Erziehungsinstitution
-Entziehung des elterlichen Einflusses!

Bund deutscher Mädels (BDM):
-Körperliche Ertüchtigung wird keine so große Rolle zugeschrieben
-stattdessen:-Hauswirtschaftliche Erziehung im Vordergrund (Kochen,Gartenarbeit,Putzen)
-Vorbereitung auf die Rolle als deutsche Frau und Mutter Sozialdarwinismus Darwinismus: Naturprinzip der „natürlichen Auslese“
(„Survival of the fittest.“)
Sozialdarwinismus:
-Kampf zwischen verschiedenen Rassen in der NS-Ideologie
-Ernst Haeckel als Vater des deutschen Sozialdarwinismus
-Sozialdarwinismus als rechtfertigung für Rassismus
-deutsche Rasse als Herrenrasse (Arier)
-Vermeidung der „Entartung“ des dt. Volkes (Reinheit der dt. Rasse)
Ermordung „minderwertigen“ Rassen (Behinderten,Juden) Politisierung der Schule Loslösung von bisherigen Erziehungsgrundsätzen
-Verbreitung der Rassentheorien
-Bildungsinhalte wurden von politischen Machthabern definiert/zensiert
-Rassenlehre sollte alle Fächer durchdringen
-Rassegedanke im Mittelpunkt
-Reduzierung des fachlichen Wissen
„(...) das Jugendliche Gehirn hin allgemein nicht mit Dingen belastet werden, die es zu 95% nicht mehr braucht und wieder vergisst“ (1923 Adolf Hitler)
-Lehrer setzten Forderung unterschiedlich um
-Biologie (Rassenlehre) als Kernfach
Erziehung:
-Militarisierung: Soldaten und Uniformen traten in den Vordergrund Gleichschaltung im totalitären Staat Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens
-Verlust der individuellen Persönlichkeit
-31. März 1933/ 7 April 1933 Gleichschaltungsgesetze
-Aufhebung der Pressefreiheit
-alle relevanten Organe des Staates wurden von der NS kontrolliert ( Lehrer aus der NSDAP) Erziehungsziele -„du bist nicht dein Volk ist alles“ (Gemeinschaftsprinzip)
-Verbreitung des Rassensinns und Rassengefühls
-Körperliche Ertüchtigung und kämpferische
Gesinnung
-kerngesunder Körper (Stählung)
-geistige Ausbildung zweitrangig
-Förderung des Willens und der Entschlusskraft Was ist Systemische Therapie? beruht auf konstruktivistischem Denken:
-> menschliches Denken ist eine Konstruktion des menschlichen Geistes
-jeder Mensch entwickelt eigene Wirklichkeits- & Möglichkeitskonstruktionen
-Mensch lebt in Systemen, in denen er sich über Wirklichkeitskonstruktionen austauschen muss

-> Systemische Therapie ist das gemeinsame Ringen um Wirklichkeitsdefinitionen
-ganze System wird mit einbezogen Grundannahmen 1. nicht isolierte Betrachtung von Problemen, sondern
-> Betrachtung der Wechselbeziehungen

2. keine einseitige Konstruktion der gerichteten Ursache-Wirkungs-Kette, sondern
-> Betrachtung, wie sich Verhaltensweisen gegeseitig bedingen

3.Verständnis von etikettierten Verhalten ist nur unter Einbeziehung des Kontext und Kenntnis der Regel möglich

4.obwohl alle Verhaltensweisen miteinander vernetzt sind, behält jeder Mensch seine individuelle Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit 5. verhalten wird auch von Ideen und Bedeutungsgebungen anderer beeinflusst.
6. Problemlöseversuche erhalten oftmals die Probleme, anstatt sie zu lösen
7. System: geordnete Ganzheit
Problem: Schwierigkeiten oder Quelle eines Unbehagens

Ziel: Wirklichkeiten eröffnen, Wahlmöglichkeiten erweitern und Entwicklung neuer Wege weisen Jugendkrisen aus systemischer Sicht -problematisches Verhalten ist immer ein Lösungsversuch
-Das Problem ist nicht der Symptomträger, sondern die tiefgreifende Störung im Subsystem der Eltern
-nicht defizit- und ursachen-, sondern ressourcen- und lösungsorientiert
-Die Ursachen für deviantes Verhalten werden nicht in der frühen Kindheit gesucht
-> Lösungen für die Zukunft
-Jugendlicher im Konflikt mit Bestreben nach individueller Ablösung (Individuation) und der Erfüllung elterlicher Vorgaben (Delegation)
-> Delegation oft widersprüchlich oder verdeckt
-Spannungsfeld von Delegation und Individuation kann das System Familie entweder zusammenschweißen oder zerreißen Verhalten des Therapeuten - Der Therapeut sucht nicht nach individuellen Ursachen, sondern nach der Funktion des Verhaltens im System
-Verhalten muss wertneutral beschrieben werden
-Der Therapeut muss helfen, Muster der Kommunikation und Verhaltensweisen zu entwickeln, verändern und erweitern
-das gesamte System muss behandelt werden
-lösungsorientiert
-soll Teil des Systems werden, ohne parteilich oder einseitig zu sein
-muss Familie vermitteln, dass sie die Fähigkeit hat, die Probleme zu lösen
-Familie in die Veränderungsarbeit führen

->Welche Funktion hat das Verhalten im System?
Wie muss das System geändert oder erweitert werden, um das Problem zu lösen? Bezüge Erikson:
-Konflikt zwischen Individuation und Integration
->Identitätskrise (Phase 5)

Holzbrecher:
-Konstruktivismus
-> alles was wir wahrnehmen ist eine Konstruktion unseres Gehirns Moral Definition Moral
Moral bezeichnet die Gesamtheit aller Regeln, die in einer Gesellschaft festlegen, was als sittlich falsch & richtig oder gut & böse gilt

Beispiele für moralische Regeln
Du sollst nicht töten
Du sollst keinen Schmerz verursachen
Du sollst Versprechen halten
Du sollst dich an Gesetze halten Stufenmodell der Moralerziehung Präkonventionelle Stufe 1. Stufe : Orientierung an Bestrafung & Gehorsam
man handelt mit Blick auf die Konsequenzen
2. Stufe : Die instrumentell-relativistische Orientierung
eigene Bedürfnisse
Leistung nur gegen Gegenleistung(Marktbeziehung) Konventionelle Stufe 3. Stufe : Orientierung an Personengebundene Zustimmung
es zählen die "Gesetze" in der Gruppe
Verhalten passt sich anderen an
4. Stufe : Orientierung an Recht & Ordnung
unreflektiertes folgen der Gesetze Postkonventionelle Stufe 5. Stufe : Die legalistische oder Sozialvertragsorientierung
Gesetze werden berücksichtigt und kritisch betrachtet
Bedürfnisse von Individuum & Gesellschaft sind gleich
6. Stufe : Orientierung an allgemeingültigen ethischen Prinzipien
kategorischer Imperativ ( Kant)
Gesetze nach eigenen Prinzipien folgen oder abschaffen Vier Prinzipien 1. kognitives System
--> ein Zeitpunkt - eine Stufe
2. invariante Sequenz
--> festgelegte Reihenfolge
3. hierarchische Integration
--> Komplexität nimmt zu
4. Universalität
--> in jeder Kultur gleich Moralerziehung Just communtiy Ziele der Schule:
Demokratie & Fairness
Gefühle der Fürsorge füreinander
Teil einer Gruppe zu sein --> Gemeinschaftssinn
Familie reicht nicht aus --> Schule unterstützt
Mittel :
Partizipatorische Demokratie ( Abstimmungen , gleiches Recht für alle )
aktive Beteiligung
Begründungszusammenhang :
" Nur was man selbst durchlebt versteht man"

Demokratie=höchste Stufe der Moral
Moral kann nicht indoktriniert oder gelehrt werden nicht jeder erreicht Stufe 4-6 Dilemma-Geschichten bietet zwei Möglichkeiten der Entscheidung
--> führen zu einem unerwünschten Resultat
fördert die kritische Betrachtung der eigenen Prinzipien und der gesellschaftlichen Gesetze
Individuen können ihre moralische Urteilskompetenz nur stufenweise erhöhen Konzepte der Moralentwicklung
(nicht Kohlberg!) Wertübertragung
Ziel:
Jugendliche sollen ausgewählte Normen &Werte übernehmen
Methode:
Weitergabe von Werten & Normen auf kognitiven, affektive und voluntative Akzentuierung
Wertorientierung:
Würdiger Wert wird durch Erzieher vorbestimmt, welchen er für bedeutsam hält (Selektion)

Werterhellung
Ziel:
Jugendliche sollen erworbene moralische Einstellungen erkennen und sich ggf. davon emanzipieren
Methode
Bewusstmachung von und Konfrontation mit erworbenen Werten und Normen
Wertorientierung
liegt in der Optimierung des Subjektiven Denkens, Handelns & Fühlens

Wertentwicklung
Ziel
Jugendliche sollen ihre moralische Urteilskompetenz stufenweise erhöhen
Methode
Diskussion moralischer Konflikte anhand von Dilemma-Geschichten
Wertorientierung
Liegt im Aufbau eines Prinzipiengeleiteten ethischen Urteils Kohlberg Bezüge Mead:
"I" --> Stufe 1-4
"Me" --> Stufe 2-4
"Self" --> Stufe 4-6
Play --> Stufe 1-2
Game --> Stufe 3-6

Piaget :
Überwindung des Egozentrismus --> Stufe 2 zu 3
Moralentwicklung verläuft in festgelegten Stadien bzw. Stufen
moralische Denken steht mit dem logischem Denken im Zusammenhang Kritik Was ist PISA?

-Programme for International Student Assesment
- in OECD (organisation for economical cooperation and development)
- Studie zurinternationalen Schulleistung
- 3 Zyklen
- 3 Kompetenzbereiche:
Lesekompetenz
mathematisches Grundwissen
naturwissenschaftliches Grundwissen
- 5 Kompetenzstufen
- in die Analyse werden auch die Hintergrundmerkmale der Schüler miteinbezogen
- 15 Jährige werden geprüft

Wonach wird gefragt?

- keine Abfrage von bestimmten Wissensbeständen
-> Wissen in realistischen Situationen anwenden
->Alltagsprobleme
- Fächerübergreifende Kompetenzen:
selbstständiges Lernen
Problemlösefähigkeiten
Umgang mit modernen Informationstechnologien(?)

Deutschland lag insegesamt unter dem Durchschnitt, allerdings waren die guten Schüler so gut wie die in der Schweiz. Es haperte also an der Förderung der schwachen
-> Hauptschule zu schwach, Realschule und Gymnasium durchaus okay Bildungstheorie nach Wolfgang Klafki Ein Gebildeter ist jemand, der gleichermaßen über die drei Grundfähigkeiten verfügt, der um die Schlüsselprobleme der Welt weiß und der sich verantwortlich mit um die Lösung dieser Probleme bemüht. Wissen aufs Objekt bezogen
jemand, der in einem Gebiet besonders viel weiß Kategoriale Bildung Wissen und Können führen zu -Selbstbestimmungs
-Mitbestimmungs
-Solidaritätsfähigkeit Können jemand, der etwas beosners gut kann Was ist Bildung? sich die Welt erschließen für die Welt erschlossen sein Materiale Bildung Formale Bildung Die klassischen Schulfunktionen -Qualifikation: Vorbereitung auf spätere Lebensanforderungen in Beruf, Privatleben und gesellschaftlichen Funktionen
-Sozialisation: Vermittlung gesellschaftlich erwünschten Verhaltens
-Selektion: Auslese und Zuweisung einer sozialen Position oder Berechtigung
-Legitimation: Vermittlung gesellschaftlicher Grundwerte zur Sicherung der Loyalität und Integration Dilemma sind zu allgemein und wenig auf die Person bezogen
Die Förderung des moralischen Urteilens und auch die Moralerziehung ist sehr stark abhängig von der Kompetenz des Erziehers
Ohne moralische Motivation bleibt moralisches Wissen folgenlos
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