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Produktpolitik 2

Vorlesung Hochschule Pforzheim 2012 _ Innovation
by

rudolf albert

on 29 January 2014

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Transcript of Produktpolitik 2

INNOVATIONSPROZESS
Modelle

Typen von Innovationen
Beispiele
Innovationen
wichtig ! ein Glücksspiel ? harte Arbeit !
beherrschbar?
Inkrementelle Innovation
Radikale Innovation
Tech Push Modell
Demand Pull Modell
Chain Linked Modell
Identifikation attraktiver Zukunftsmärkte
Bedarfsgerechte Problemlösung
Einführung
Start
(cc) image by nuonsolarteam on Flickr
Ideenfindung
Innovationcenter im HQ
Flavourhouses
Machbarkeitstest in Modellfabrik
Konzepttest
(meistens online)
Produkttest in Fokusgruppe
Kaufbereitschaft
Geschmack
Verpackung
Einführungsplanung
Business Case
Business Case update
Horizont 5 Jahre
Produktionskosten
Potential
Kannibalisation
-> Umsatz, Kosten, DB I
Kontrolle
Distribution
share in handler
Neuproduktprozess bei Wrigley
evtl Markttest
z.B. Hasloch
IDEENFINDUNG
KONZEPTTEST
MONITORING
Anders nutzen
Was geschieht, wenn wir es anders verwenden?
Gibt es zusätzliche Gebrauchsmöglichkeiten?
Lässt es sich für andere Zwecke einsetzen?
Ist es für eine andere Zielgruppe einsetzbar?







?




PLANUNG UND EINFÜHRUNG

Brand Equity/ Markenwert
“brand equity can be defined as the set of associations and behavior on the part of a brand´s customer, channel members, and parent corporation that permits the brand to earn greater volume or greater margins than it could without the brand name…” (Marketing Science Institute nach leuthesser 1988 S.31)

Brand Equity
Es gibt unzählige methoden Brand Equity zu berechnen

Beispiel hier: Interbrands Modell
III. Innovationsprozess - Evaluierung/Kontrolle
Brand Equity
Interbrand Modell











http://www.interbrand.com/de/best-global-brands

FINANCIAL PERFORMANCE
--------------------------------------------------------------------------------

Economic Value Added (EVA).

Net operating profit after tax (NOPAT).
Capital invested discounted by weighted average cost of capital (WACC).

NOPAT - Capital invested p.a. = EVA p.a.

Value (for rankings) calculated on a five-year forecast

ROLE OF BRAND
--------------------------------------------------------------------------------
Role of Brand = % of demand (branded product > unbranded)

Determination:
Review of history (own and/or competitive brands)
Expert panel
Primary research


BRAND STRENGTH

--------------------------------------------------------------------------------





Brand Strength = ability of the brand to secure the delivery of expected future earnings (scale 0-100)

Includes discount rate to determine net present value (NPV)

Determination against other brands in industry
III. Innovationsprozess - Evaluierung/Kontrolle
Brand Equity
Interbrand Modell











http://www.interbrand.com/de/best-global-brands
Anwendungsbeispiele für Markenwert und Markenbewertung.
Quelle: BBDO

Brand Equity
Langfristig, strategisch – nicht operational
Lerneffekt im Evaluierungsprozeß
Keine standardisierte Methodik: > 30 Modelle
ABER: bei Unternehmenskäufen verbindlich in Bilanzierung
Typische Probleme:
Zurechenbarkeit von Investitionen zu marken
Brand stretching
Bewertung der Interdepedenzen – Markensysteme
Achtung: manche Modelle betrachten Markenwert (im Gegensatz zur Stärke) als unternehmensabhängig
BRAND EQUITY
INNOVATIONSPROZESS
IM DETAIL

„KOGNITION“ =
Erkenntnis aus wiss. Forschung

„INVENTION“ =
Erfindung - die techn. Umsetzung (techn. Konzipierung)

„INNOVATION“ =
industrielle Umsetzung (techn. wirtschaftliche Realisierung)

„DIFFUSION“ =
gesellschaftliche Verwendung
Begriffe
Was ist Neu?
Weltneuheit - neuer Markt
Neue Produktlinie für existierenden Markt
"Line extension"
Verbesserung
Repositionierung
Kostengünstigeres Produkt
Flophitliste:
VW Phaeton. -700 Mio €
Texas Instruments PC: - 660 Mio $
DuPont Kunstleder "Corfam": -100 Mio $
Geistiges Eigentum
Urheberrecht
Copy Right
Firmengeheimnisse
Company Secrets
Gebrauchsmuster
Utility Models
Patente
Patents
Marke
Trade Marks
Sortenschutz
Plant Breeders Rights
Geschmacksmuster
Industrial designs
Intellectual Property
Gewerbliche Schutzrechte
Industrial Property
Ergänzendes Schutzzertifikat
Supplementary Protection Certificat
Marke=
Unternehmenskennzeichen das Waren u. DL verschiedener Unternehmen unterscheidet
geben dem Konsumenten die Möglichkeit ein Produkt / DL eines bestimmten Anbieters zu identifizieren
Schützt Zeichen zur Unterscheidung von Waren und Dienstleistungen
Zeichen müssen sich graphisch darstellen lassen.
Insbesondere: Wörter, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen
Schutz ist territorial begrenzt
• Wortmarken (auch Buchstaben und Zahlen)
• Bildmarken (Logos)
• Wort-Bildmarken
• 3D Marken
• Klangmarken
• Farbmarken
• Duftmarken
3D Marke - Bedingung
darf nicht die übliche Form des jeweiligen Produktes besitzen
Form muss für den Verbraucher einprägsam sein
lässt auf den Hersteller schließen
Farbmarke - Definition:
Eine (abstrakte) Farbmarke ist eine Marke, die lediglich aus einer Farbe als solche, ohne eine figürliche Begrenzung besteht.
Wie bei allen Markentypen (Wort-/Bildmarke, Wortmarke) muss auch bei der Farbmarke Unterscheidungskraft für die jeweils beanspruchten Waren und Dienstleistungen gegeben sein.

Problem: Vielzahl der im werblichen Umfeld benutzten Farben
=> erst eine Verkehrsdurchsetzung ermöglicht eine Eintragung einer Farbmarke in das Markenregister.
=> Farbklassifikationssystem wie Pantone, RAL, HKS usw
Neuheit: Marke ≠ Patent
Schutzdauer:
beliebig oft verlängerbar
(Zunächst 10 Jahre und um jeweils 10 Jahre verlängerbar)
Kosten: gering im Vergleich zu Patent
Vorraussetzungen für Schutz
kein Hoheitszeichen
kein 3D Zeichen wenn die Form für eine technische Wirkung erforderlich ist
keine Ordnungs- und Sittenwidrige Zeichen
Keine beschreibende Zeichen
„Radio Baden“ für Hörfunk-Sendungen
„Miss-Germany“ für Schönheits-wettbewerbe
„Steuerprofi“ EDV-Programm für Steuerberechnungen

Unterscheidungskraft
Marke ist geeignet Waren und DL eines Unternehmens von denjenigen
eines anderen Unternehmens zu unterscheiden

Beispiele für unterscheidungskräftige Zeichen
„Tiere mit Herz“ für Spielwaren
„Mozart“ für Getränke
„Apple“ für Computer

Beispiele für nicht-unterscheidungsfähige Zeichen
„Beauty Farm“ für Seifen etc.
„Fußball Sticker Album“ für Fußballer-Abziehalbum
„Apple“ für Obst
Marke wird zur Gattungsbezeichnung
"Hotel Sacher" -> Sachertorte wurde zur Gattungsbezeichnung
---> Ende des Markenschutzes!!

"Original Sachertorte"
 der Zusatz "Original" die Bezeichnung wieder "lokalisiert",
 ---> Markenschutz
Geschmacksmuster - Definition
(1) Für Muster, die neu sind und Eigenart haben. Ein Muster hat Eigenart, wenn sich der Gesamteindruck, den es beim informierten Benutzer hervorruft, von dem Gesamteindruck unterscheidet, den ein anderes Muster bei diesem Benutzer hervorruft, das der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist.

(2) Muster …….. ist die Erscheinungsform eines ganzen Erzeugnisses oder
eines Teils davon, die sich insbesondere aus den Merkmalen der Linien,
Konturen, Farben, der Gestalt, Oberflächenstruktur und/oder der
Werkstoffe des Erzeugnisses selbst und/oder seiner Verzierung ergibt.

(3) …… ist jeder industrielle oder handwerkliche Gegenstand, einschließlich -
unter anderem - von Einzelteilen, die zu einem komplexen Erzeugnis
zusammengebaut werden sollen, Verpackung, Ausstattung, graphischen
Symbolen und typographischen Schriftbildern; ein Computerprogramm gilt
jedoch nicht als Erzeugnis.
Laufzeit:
5 Jahre nach Anmeldung
4x Verlängerbar um jeweils 5 Jahre => max. 25 Jahre!!
Schutzbeginn: Tag der Registrierung
Schutz nicht-registrierter Muster:
• keine Anmeldung / Registrierung notwendig
• Schutz entsteht durch Offenbarung in den Fachkreisen des betr.
Wirtschaftszweiges
• Offenbarung muss in EU erfolgen
• Schutzberreich nur in EU
Artikel 52: Patentierbare Erfindungen
......Als Erfindungen .....werden insbesondere nicht angesehen:
• Entdeckungen, wissenschaftliche Theorien und mathematische
Methoden;
• ästhetische Formschöpfungen;
• Pläne, Regeln und Verfahren für gedankliche Tätigkeiten, für Spiele
oder für geschäftliche Tätigkeiten sowie Programme für
Datenverarbeitungsanlagen;
• die Wiedergabe von Informationen.
… Gegenstände oder Tätigkeiten als solche

---> Keine Patentierung ohne technischen Charakter!
Artikel 53: Ausnahmen von der Patentierbarkeit
• Erfindungen die gegen die öffentliche Ordnung oder die guten Sitten
verstoßen
• Verfahren zur therapeutischen oder chirurgischen Behandlung
• Pflanzensorten, Tierarten
• Biotechnologierichtlinie 98/44/EG
• Keimbahnintervention, Klonen
• Teile des menschlichen Körpers (nicht isolierte Bestandteile (Gene))
Neuheit Art. 54 EPÜ
(1) Eine Erfindung gilt als neu, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört.
(2) Den Stand der Technik bildet alles, was vor dem Anmeldetag der
europäischen Patentanmeldung der Öffentlichkeit durch schriftliche oder mündliche Beschreibung, durch Benutzung oder in sonstiger Weise zugänglich gemacht worden ist.
Gewerbliche Anwendbarkeit, Art. 57 EPÜ
Europäisches Patentübereinkommen (EPÜ)
Europäische Patentorganisation
• Internationale Organisation (nicht EU)
• Gegründet 7.10.1977 auf der Basis des EPÜ
• 1977: 15 Mitgliedsstaaten
• 2010: 37 (1.5.2010: Albanien)
• Zentralisiertes Verfahren
• Amtssprachen: E,D,F
• Erteilt Bündel nationaler Patente
• Europäisches Patentamt: München,
Den Haag, Wien, Brüssel, Berlin
Schutz ist nur territorial
Laufzeit maximal 20 Jahre
Hohe Kosten
Beispiel:
10 Jahre, 6 Länder ~ 40 000€
EPO Gebühren 14%
Patentanwalt 31%
Validierung in 6 Ländern 22%
Nationale Jahresgebühren 31%
wie Patent, aber

einfacher und schneller
kostengünstiger
Laufzeit: 10 Jahre
nicht in allen Ländern möglich (ca 50)
rechtlich weniger abgesichert als Patente
Kompatibilität mit Erfahrungen
Erprobbarkeit
Zufriedenheit mit Status Quo
Kontrollverlust durch Automation
Change Agents
Diffusion - Erfolgskriterien


Eine Erfindung ist die erstmalige technische Realisierung einer neuen Problemlösung. Sie ist entweder das geplante oder das ungeplante Resultat von Forschungs- und Entwicklungtätigkeiten
Forschung = das nachprüfbare Suchen, Formulieren und (u.U.) Lösen von Grundproblemen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden.
Als Entdeckung bezeichnet man das grundlegende Erkennen und Nachweisen von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, die meist als Gesetze oder Quasi-Gesetze formuliert werden.
Innovationsprozess
Konzepttest
Aus Kotler/Keller/Bliemel 2006; S 458,
Ideenfindung beim Konsumenten
Business Case
1. Empfehlung (recommendation): Was soll gemacht werden?
2. Ziel (objective)
Strategisches Ziel
Numerisches Ziel
3. Strategie: Wie sollen die Ziele erreicht werden
4. Begründung (rationale)
5. Plan: Termine und Verantwortlichkeiten
6. Kosten
7. Risiken
8. Alternativen
Wie schreibt man eine "Reco"?
Quelle: BBDO
Interbrand – Markengewinn/Markenstärke-Ansatz
Innovationmanagement=
Steuerung aller Aktivitäten, die die Transformation einer neuen Idee von der Entwicklung bis zur Anwendung und Kommerzialisierung unterstützen.

...beinhaltet die systematische Generierung neuer Ideen, den Abgleich von Markt- und Kundenbedürfnissen mit technischen und funktionalen Möglichkeiten, die Realisierung von neuen Ideen unter kommerziellen Rahmenbedingungen und die Vermarktung der neuen Produkte.
Kann man Innovation "managen"?
Innovation erfordert Koordination unterschiedlicher Spezialisten
-> Abteilungs- und Funktionsübergreifend
Innovation ist hochgradig unsicher, Ergebnisse zufällig
-> Risikomanagement
Innovation ist kumulativ: Unternehmen bauen auf Historie + sind durch Vergangenheit beschränkt
-> Firmenkultur prägt Innovationsmanagement
…. Das heißt:
Vergleichsweise geringe Veränderungen von bestehenden Gütern und Dienstleistungen.
Nutzung bestehender Designs.
Keine aufwändigen Änderungen des Konstruktionsprinzips, keine Änderungen der Schnittstellen zwischen den Komponenten des Produkts.
Kumulative Veränderung – neue Produkte bauen auf alten Produkten auf.
Markt, Kunden und Wettbewerb sind bekannt
…das bewirkt
wirtschaftliche Vorteile
In Umsatz, Marktanteil, Deckungsbeitrag
Bei geringem Risiko
Evtl Kannibalisierung bestehender Produkte

Verstärkung der Position, vorhandener Fähigkeiten und Stärken
Die meisten Unternehmen innovieren inkrementell.
Inkrementelle Innovation ist die leise Innovation.
… und wie? Management Strategien:
Produkt:

Veränderungen im Design (Lifestyle Espressomaschinen)
Zusätzliche Eigenschaften (functional food z.B. Actimel)
Re-Innovation – Veränderungen des Produkts nach der ersten Markteinführung / alte Idee neue Anwendung
Verbesserung der Produktqualität
Organisation
Organisationsentwicklung (Etablierung von Routinen und Standards, CRM, Prozessorganisation, Balanced Scorecard,)
Effizienzverbesserung
Ideenquellen:
Kunden, Lieferanten
… das heißt
Neue Zielgruppen
Neue Märkte und neue Anwendungsmöglichkeiten.
Experimente mit unterschiedlichen Designs, Konstruktionsprinzipien, Technologien und unterschiedlichem Wissen.
Bringt herkömmliches Denken durcheinander und verändert die Märkte.
Erfordern neue technische Entwicklungsmöglichkeiten, neue wissenschaftliche Prinzipien.

Gegenwärtige Kunden stellen nur unzureichend Informationen über zukünftige Märkte dar.
… das bewirkt
Oft Markteintritte von außerhalb des traditionellen Marktes.
Erzeugt neue Fragestellungen in Unternehmen:
neue technische Prinzipien
neue wirtschaftliche Fähigkeiten / Können
neue Ansätze zur Problemlösung
Viele Unternehmen können den Wandel nicht mitmachen Kernkompetenzen werden zu Hinderungsfaktoren und Beschränkungen.
Für bestehende (etablierte) Unternehmen oft problematisch.

Eher selten (30 Jahre in vielen Branchen).
Kompetenz ausweitende Innovationen

bauen auf bestehenden Kompetenzen, Wissen und Fähigkeiten auf und erweitern diese.

Schreibmaschinen: Mechanische -> Elektrische
CDs -> DVDs
Kompetenz zerstörende Innovationen

machen bestehende Kompetenzen, Fähigkeiten und existierendes Wissen obsolet.
Vakuum Röhren -> Transistoren
Otto-Motoren -> Düsentriebwerke
Radio -> Digital Radio
Schallplatten -> CDs
.....und wie (Managementstrategien)
Schaffen einer „innovativen“ Unternehmenskultur.
Organisation des Unternehmens verändern.
Neue Fähigkeiten ins Unternehmen bringen.
Experimentieren - nicht nur auf ein Zukunftsszenario setzen.
Unterschiedliche Akteure zusammenbringen – neue Verbindungen herstellen.
Effekt von Netzwerken und Allianzen berücksichtigen.
Neue Kunden und neue Märkte suchen –das Undenkbare denken.
Glück
Schnell sein.
Am Anfang war die Technologie

1. Ist sie wirtschaftlich interessant?
Gibt es ein Problem?
Leistet sie einen Beitrag zur Problemlösung?
Gibt es ein Diffusionspotential?
Ist jetzt der richtige Moment?
2. Wie muss die Technologie beschaffen sein?
Komplexität?
Abhängigkeit von anderen Technologien?
Beherrschbar?
Gibt es andere, bessere Lösungen?
Ist sie schützbar?
Wie lange kann man das Monopol besitzen?
Umwelt- sozialverträglich?
Identifikation attraktiver Technologien
3. Ist die Innovation umsetzbar?

Hat das Unternehmen die nötigen Kompetenzen?
Die nötigen Ressourcen?
Die passende Organisation?
Passt es zur Unternehmensstrategie?

4. Gibt es attraktive Märkte?
Nutzung der Technologie zur Lösung von Kundenproblemen
Instrumente zur Identifikation attraktiver Technologien

Technologiefrühaufklärung
Literaturanalysen (Wissenschaftliche Grundlagenforschung)

Technologische Prognosemethoden
Szenariotechnik
Delphimethode
Am Anfang steht der Kunde

1. Marktanalyse
Marktvolumen
Marktdynamik
Marktstabilität
Marktzutrittsbarrieren
Konkurrenzsituation
Beziehungen zu Zulieferern und Abnehmern
Gefahr von Substituten
2. Lässt sich eine Problemlösung entwickeln?

Hat das Unternehmen die nötigen Kompetenzen?
Die nötigen Ressourcen?
Die passende Organisation?
Passt es zur Unternehmensstrategie?
Hintergrund:
jedes Jahr werden bewährte Motivkalender wiederholt, mit neuen Bildern / Fotos modifiziert und neue Motive hinzugenommen, andere aus dem Sortiment gestrichen.
Innovationsprozess
Beispiel Heye Verlag - Kalender
Tschibo-idea.de:
10000+ Mitglieder,
1200 Aufgaben,
21 Produkte realisiert:
Wohndecke mit Kissen
Unkaputtbarer Blumentopf
Anschnallgurt für Handtaschen
.....
Kindle 2010 Wettbewerbsanalyse (Ipad) mit Brandwatch (social media monitoring):
Preis/leistungsplus für Ipad
Touchscreen kommt gut an
Lesbarkeit bei Ipad bemängelt (im Vergleich zu Kindle)
Dell´s IdeaStorm:
16000+ Ideen,
500+ umgesetzt: Tastaturbeleuchtung, Linux,...


Prozess:
Trendabschätzung
Lead User Auswahl
Konzepterarbeitung
Konzepttest


Grundrichtung wird vorgegeben,
wurde durch andere Verfahren ermittelt
Meinungsführer/Technologieführer
Hohes "involvement"
Experten
Zufriedene+Unzufriedene
Neuerungsaffin
....
Ideenfindung beim Kunden: Lead User Ansatz
Beispiel Hilti: Rohrbefestigungssystem
1. Expertenbefragung an Unis und Ing.büros

leicht montierbar, nicht korrodierend, flexibel
2. Vorauswahl der Lead User mit Telefoninterview aus existierenden Kundenkreis
3. Konzepterarbeitung in Workshops
4. Test und Feedback mit ausgewählten Monteuren
Ergebnis:
Entwicklungszeit 9 statt 16 Monate
Entwicklungskosten 51.000 $ statt 100.000 $
Woher ?
Wie ?
Wohin?
Kreativtechniken beruhen auf
Abstraktion:
vom konkreten (existenten) zum Abstrakten
Assoziation
Analogien, z.B zur Biologie, Anatomie
Vor- und Nachteile des Lead User Konzepts
Wissenstransfer vom User
Kostensenkung (Transfer zum Kunden)
Referenzkunden
Kundenzufriedenheit (durch Berück-
sichtigung von Kd.aspekten)
+
Wettbewerbsvorteil (first user)
Problemlösung durch Hersteller
für Anwender
für Hersteller
-
Gefahr der Nischenorientierung
Enge Bindung an selektierte Kunden
Gefahr der Indiskretion
Zeit- und Kostenaufwand
Paradigma:
Lead User sind "Vorreiter" für zukünftige Bedürfnisse
Anwendung: oft für funktionelle Teile und Modifikationen
Anpassen
Was gibt es Ähnliches?
Was können wir kopieren?
Was können wir zum Vorbild nehmen?
Welche Erlebniswelten sind Übertragbar?

Verändern
Was geschieht, wenn wir die Farbe, das Material, die Form, den Klang, den Geruch, den Geschmack anpassen?
Was passiert wenn es eine andere Bedeutung bekommt?
Welche weiteren Veränderungen sind möglich?

Vergrößern
Was geschieht, wenn wir es vergrößern?
Was geschieht, wenn wir es übertreiben, multiplizieren, vervielfältigen, zusammenfügen?
Wenn wir mehr Service, mehr Aufmerksamkeit, mehr Kundenorientierung anstreben?

Verkleinern
Was geschieht, wenn wir es verkleinern, z.B. niedriger, dünner, kürzer werden lassen?
Was ist daran entbehrlich?
Was passiert, wenn wir etwas weglassen, wenn wir untertreiben?
Was passiert, wenn es aufgespaltet, zerschnitten oder in Einzelteile zerlegt wird?
Austauschen
Was geschieht, wenn wir etwas davon austauschen?
Womit könnte es ersetzt werden?

Neu Anordnen
Was geschieht, wenn wir dafür eine andere Struktur verwenden?
Wenn wir Ursache und Wirkung vertauschen?
Wenn wir Teile anders einsetzen

Umkehren
Was geschieht, wenn wir es ins Gegenteil umkehren?
Wenn wir rückwärts anstatt vorwärts, negativ statt positiv, oben statt unten anstreben?
Wenn wir den Feind zum Freund machen?
Was geschieht, wenn wir in die Schuhe eines anderen schlüpfen?

Übertragen
Was geschieht, wenn wir die Idee vollkommen umwandeln?
In eine andere Realität, Dimension oder Erscheinungsform übertragen?
z.B. durchsichtig machen, weich machen, ganz hart machen?
Kombinieren
Was passiert wenn neue Elemente hinzufügen?
Wenn wir mischen, vernetzen, in eine größeres Ganzes integrieren oder zuordnen?
Wenn wir Wirkungen kombinieren?
Was geschieht, wenn wir verschiedene Ideen miteinander kombinieren??
Osborne Checklist
Wo ?
https://trunk-contest.bmwgroup-cocreationlab.com/
Zielrichtung ?
Komplett neu Märkte?
Auffinden und Bedienen von Marktnischen?
Bekanntes Problem - neue Lösung!?
Produktverbesserung?
....Eingrenzung des Suchbereiches!
Ideenfindung
…..für neue Motive: verwandte Branchen wie Bücher, Spielwaren, Filme, Modetrends
…. für neue Formen: aus Umfeld
Sortimentsanalysen
durch Marktforschung und Marketingcontrolling
Ablauf
Januar: Brainstorming mit Redaktion
Februar: Meetings mit Redaktion, Vertrieb und Produktion
März. Redaktionsschluss
Crowd Sourcing
Konzept= Produktidee inklusive Nutzenversprechen und Positionierung

Zielgruppe !!!


Benchmark !!! - z.B. durch multidimensionale Skalierung der Wettbewerbspositionen

Methodik: z.B. Focusgruppen, Conjointanalyse, Crowdtesting
Ziele des Konzepttests

Glaubwürdigkeit

Relevanz der Teilnutzen
Zielgruppenverifikation
Benchmarking
Abschätzung der Kannibalisation
Zahlungsbereitschaft
Verständlichkeit
Vorteile
Systematisierung des Entwicklungsprozesses
(Manche) Flops werden früher erkannt
Optimierung des Resourceneinsatzes
Anpassbar an Unternehmen- und Projektkontext
Prozess- statt Funktionsorganisation
Aktivitäten können paralel ablaufen
Einbindung verschiedener Wissensträger
ABER
Jeder Stage benötigt mehr Resourcen
Lebenszyklus
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