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Ludwig Erhard

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by

Sandra Bachmann

on 13 February 2013

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Transcript of Ludwig Erhard

Mister Wirtschaftswunder Ludwig Wilhelm Erhard „Ich hätte Adenauer nie gestürzt.
Von mir aus hätte er Kanzler bleiben können bis in alle Ewigkeit.“ Ludwig Wilhelm Erhard
geboren am 4. Februar 1897
in Fürth 1916-17 in Rumänien
1918 Westfront, schwere Verwundung bei Ypern
1919 Ausscheidung aus dem Armeedienst als Unteroffizier Vater: Wilhelm Philipp Erhard, Textilwarenhändler

Mutter: Augusta Erhard (geborene Hassold) Tätigkeit als wirtschaftspolitischer Berater zur Integration der annektierten Gebiete Österreich, Polen und Lothringen 1925-28 Leitung des elterlichen Betriebes Erhards Weg in die
Wirtschaft bis 1945 1897 1913-1916 1916-1919 Erhard im Dienste des Reiches 1919-1925 ab 1942
Im Auftrag der Reichsgruppe Industrie:
Beschäftigung mit dem Neuaufbau der Wirtschaft nach dem Krieg, Empfehlung zum Währungsschnitt erste wirtschaftspolitische Ämter 1923 Heirat mit der Volkswirtin Luise Schuster, gemeinsame Tochter Elisabeth Der Weg zum Wirtschaftswunder
- der Beginn der Sozialen Marktwirtschaft- Reformen führen zu Kaufrausch und einhergehender Inflation und Angst vor neuer Not, Streik gegen Erhard bricht aus Quellen Erhard Privat Mittlere Reife
1913 Kaufmännische Lehre
in Nürnberg, Abschluss 1916 Einsatz im 1. Weltkrieg 1919-22
Studium an der Handels-
hochschule Nürnberg, Abschluss als
Diplom-Kaufmann 1922-25
Studium der Betriebswirtschafts-
lehre und der Soziologie an der Universität Frankfurt,
Promotion bei Franz Oppenheimer Erhard als Student 1928-42 Wissenschaftlicher Assistent, später stellvertretender Leiter beim Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware erster Weg zur
Wettbewerbs-wirtschaft & freier Marktpreisbildung 1942-45: Leitung des Instituts für Industrieforschung Finanzierung durch die Reichsgruppe Industrie Reichsstand der Deutschen Industrie:
ab 1935 Reichsgruppe Industrie; die Organisation folgte dem nationalsozialistischem Regime
Zentralisierung, Hierarchisierung und Kontrolle über die Industriellen Ludwig Erhard mit seiner Frau Luise Markenzeichen: Zigarrenrauchen Berufung zum Staatsminister für Handel und Gewerbe im Oktober 1945 von der amerikanischen Militärregierung Leitung der Expertenkommission "Sonderstelle Geld und Kredit"
Verwaltung der Finanzen der Bizone und Vorbereitung
der Währungsreform Wahl zum Direktor der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes März
1948 1 Tag vor der Währungs-reform Erhard wurde erst 5 Tage vor dem geplanten Termin
über die Währungsreform
von den West-Alliierten
informiert Erhard hob die Zwangsbewirtschaftung und Preisbindungen
industrieller Fertigprodukte über den Rundfunk auf 15.06.
1948 Erhard ging keine Kompromisse ein.
Bestätigt wurde sein Kurs zu Beginn der 50er Jahre. Erhard und Adenauer "Kinder kriegen die Leute sowieso" (Adenauer) Harte Kritik seitens Adenauers
Kritikpunkte: häufige Abwesenheit, mangelnde Kontrolle des Ministeriums, unbedachte Reden Erhard erfuhr Unterstützung durch Gegner Adenauers und wurde bei der Bundestagswahl 1961 erneut zum Wirtschaftsminister sowie zum Vizekanzler erwählt. Bundeskanzler Erhard Die Regierung gilt als glücklos aufgrund von Wahl zum Bundeskanzler am 16. Oktober 1963 nach Rücktritt Adenauers Abkühlung der deutsch-französischen Beziehungen durch bevorzugte Beziehungen zu den USA Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit bei der Regierungsbildung, Erhard konnte die Ansichten der CDU/CSU nicht durchsetzen Zusätzliche Forderungen von $ 1,35 Mrd.
durch US-Präsident Johnson für Besatzungs-kosten Die zweite Rezession der Nachkriegszeit mit
drastisch steigenden Arbeitslosenzahlen Schwere Niederlagen für die CDU bei Landtagswahlen Folgen CDU/CSU-Bundestagsfraktion wählte Kiesinger zum Kanzlerkandidaten, der eine Große Koalition mit der SPD zustande brachte. Erhard bildete am 26. Oktober 1966 eine Minderheits-regierung aus CDU und CSU. Erhard trat am 1. Dezember 1966 zurück.
Im Mai 1967 legte er auch den CDU-Vorsitz nieder. Erhard blieb weitere 11 Jahre Bundestags-abgeordneter und gründete 1967 die Ludwig-Erhard-Stiftung, die seine wirtschaftswissen-schaftlichen Vorstellungen weiter pflegen soll.

Er starb am 5. Mai 1977 an Herzversagen in Bonn. Karl Hohmann: Ludwig Erhard (1897–1977). Eine Biographie, Bonn 1997
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Erhard
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stahl_%28Industrieller%29#F.C3.B6rdergemeinschaft_der_deutschen_Industrie
„Ludwig Erhard - Der Optimist“, TV-Dokumentation, Deutschland 1999 Vielen Dank
für die
Aufmerksamkeit Bonn, Lübke verabschiedet Bundeskanzler Erhard
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