Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Sandro Botticelli: "La Primavera" alt

Eine ikonographische und ikonologische Betrachtung nach E. Panofsky | Eine Präsentation von Larissa Nuhn und Vanessa Becker
by

Vanessa Becker

on 22 January 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Sandro Botticelli: "La Primavera" alt

Sandro Botticelli: "La Primavera"
3.1 Vorikonographische Analyse nach E.Panofsky
3.2. Ikonographische Analyse nach E. Panofsky
Bedeutung, Funktion und Beziehung der einzelnen Personen
3.3 Ikonologische Analyse nach E. Panofsky
Eine ikonographische und ikonologische Betrachtung nach E. Panofsky
Inhaltsverzeichnis:
1. Sandro Botticelli
2. "La Primavera"
3. Ikonographische und Ikonologische Analyse
Allgemeine Fakten
Kurzinfo und historischer Hintergrund
3.1 Vorikonographische Betrachtung
3.2 Ikonographische Betrachtung
3.3 Ikonologische Betrachtung
Definition nach E. Panofsky und praktischer Bezug zu Botticellis "Primavera"
3.3.1 Hochzeitsbild als Inszenierung der Liebe
3.3.2 Das Motiv der Fruchtbarkeit und der Tugendhaftigkeit
4. Literatur- und Abbildungsverzeichnis
Sandro Botticelli
Alessandro di Mariano Filipepi
Geboren: 1. März 1445 in Florenz
Gestorben: 17. Mai 1510 in Florenz
Französischer Maler und Zeichner
Bevorzugte Themenbereiche:
- Religiöse Bilder (v.a. Altarbilder)
- Bilder der griechischen Mythologie
- Allegorien mit Gegenwartsbezug
Maria mit dem Kind und singenden Engeln
1487
Die Geburt der Venus
1486
Venus und Mars
Minerva und Kentaur
La Primavera
Porträt des Mannes mit der Cosimo-Medaille
Eine Präsentation von Larissa Nuhn und Vanessa Becker | FW-PS Frau Prof. Hattendorff | WS 2013/14 | IfK | JLU Gießen
Abb.5
La Primavera
ital. für "Der Frühling"
Gemälde der florentinischen Renaissanve aus dem 15. Jh.
Tempera auf Holz
Querformat
203 x 314 cm
Aufbewahrungsort heute ist die Galleria degli Uffizi in Florenz
Eines der größten Tafelbilder mythologischen Inhalts aus dem 15. Jh.
Florenz - Zentrum der Renaissance
Beginn der R. in Florenz
Man unterscheidet:
- Frührenaissance ab 1420
- Hochrenaissance ab 1500
- Spätrenaissance ab 1520/1530
Wiederbelebung antiker Ideale besonders in der Malerei und der Architektur
Glücksgriff für die Kunst
Bedeutende Mäzenen
Hauptauftraggeber Fürstenhöfe und Papstkirchen
Herrscher: Clan der Medici
Ökonomische Zeit der Blüte
Mensch entdeckt sich als freies Individuum
Die Kunst der Renaissance in Florenz
Abb.6 Florenz im 15.Jh.
Abb. 7: Cosimo de Medici
Abb.1: Sandro Botticelli

Abb.2
Abb.3
Abb.4
- Umgebung
- Personen
- Gegenstände
- Handlungen
Zu vermeiden sind:
- Schilderung von Personenbeziehungen
- Jegliche Interpretationen
Aufzählung und genaues detailiertes Beschreiben der Bestandteile des Werks:
Sandro Botticelli "La Primavera"
Abb.5
Landschaft / Umraum / Hintergrund
Blumenbestandene Wiese
Schattiger Hain:
- viele, schlanke Orangenbäume
- Sträucher
Personen - Der Knabe
schwebend
geflügelt
nackt
ausgestattet mit Pfeil, Bogen und Köcher
verbundene Augen
zentral / bildmittig
Personen
Schwebende Personen
Stehende Personen
Drei männliche Personen
Sechs weibliche Personen
,
-
,
,
-
Der junge Mann
Abb.5
Abb.5
Nur mit rotem Gewand bekleidet
Drei junge Frauen
-
Frau im Zentrum
"Blumenfrau"
Fliehende Frau
Mann
Trägt durchsichtiges, weißes Gewand
Scheint zu "Blumenfrau" zu fliehen, ergreift sie
Wehendes, blondes Haar
Wendet ihren Kopf zu Mann
Schwebt aus den Bäumen hinab
Beflügelt
Bläst die Backen auf
Ergreift die Frau links neben ihm
Atmosphäre
Blauer Himmel
Personen in warmes Licht gehüllt
Schattiger, dunkler Hain
Komposition
OBEN: Dunkle Baumkronen = Baldachin
UNTEN: Strahlende Personen
Farbigkeit: Erdtöne Weiß, Rot, Goldgelb
Vertikale Mitte: Frauenfigur mit fliegendem Knaben
Durch Blätter gerahmt
Blumenwiese verbindet Personen mit Hain
Haltung und Mimik
Gerade, aufgerichtete Personen und Bäume
Gekrümmte, gebeugte Personen und Bäume
Baumstämme als vertikale Verlängerung der Personen
Gesichtsausdrücke mit wenig Aussagekraft
Vollständige Identifikation von Personen, Handlungen, Motiven
Sujet des Werks
Bilder, Anekdoten und Allegorien

Durch die Lektüre und Analyse literarischer Quellen
Ein junger Mann mit
beflügeltem Schuhwerk und
einem schlangenumwundenen Stab in seiner rechten Hand
mit dem er in die Wolken/Neben stößt.
Vergil, Aeneis 4.242-246:
" Dann ergreift der den Stab, womit aus dem Orkus die bleichen Schatten er ruft und andere zum traurigen Tartarus sendet, Schlummer nimmt und verleiht, aus dem Tod noch das Leben zurückruft.
Fassend den Stab, zerteilt er die Winde und schwebt durch die trüben Nebel; [...]."
Merkur
Sohn des Jupiter und der Nymphe Maia
Götterbote
Gott der Kaufleute und Diebe
Auch Vertreiber der Winterwinde und Bote des Frühlings
Typisch:
beflügelte Schuhe
Stab
Geste
Botticellis Botschaft:
Merkur steht für den beginnenden Frühling.
Der Knabe
ist fliegend
mit Pfeil, Bogen und Köcher,
sowie mit einer Augenbinde dargestellt.
Amor (Eros)
Typisch:
Pfeil, Bogen, Köcher
Augenbinde
Sohn des Mars und der Venus
Gott der leidenschaftlichen Liebe
Lucius Apuleius:
Geschichte von Amor und Psyche
" geflügelter Sohn"
"dreisten Tollkopf, der aller Zucht und Ordnung mit seinen schlechten Scherzen nur spottet und mitten in der Nacht,
mit Flammen und Pfeilen bewaffnet
, sich in fremde Häuser schleicht, alle Ehen zerstört, ungestraft die größten Schandtaten verübt und jedenfalls ein regelrechter Tunichtgut ist"
Frau im Zentrum
könnte das Hauptmotiv des Werks sein aufgrund der Positionierung
und steht direkt unter Amor.
Venus
Mutter des Amors
Göttin der Liebe und Schönheit
Abbildung der Venus und des Amors in der vertikalen Bildmitte, daher agieren sie als Hauptmotive des Werks
Sujet des Werks: Die Liebe?
Die drei jungen Frauen
sind links neben der Venus dargestellt
und halten sich an den Händen,
während sie anscheinen gemeinsam tanzen.
Seneca, De beneficiis, 1.3.2-7
" Der Wohltaten Kraft und Eigenart werde ich beschreiben, wenn du mir zuvor das, was nicht zur Sache gehört, zu überspringen gestattest - warum es
drei Grazien gibt und sie Schwestern sind, warum sie einander an den Händen fassen,
warum sie lachen, junge Männer und Jungfrauen, und
ihr Gewand gelöst und durchsichtig ist.
[...] Also steht auch
Mercurius
als eine Grazie da, nicht weil der Verstand zu Wohltaten rät oder die Rede, sondern weil es dem Maler so richtig schien."
Drei Grazien
Typisch:
Anzahl 3
Reigen leicht bekleideter, junger Mädchen, die eine Stimmung von Schöheit und Anmut verbreiten
Tauchen häufig in Verbindung mit Venus und ihrem Führer Merkur auf
Horaz, Oden, 1.30
" Venus, die in Cnidus du thronst und in Paphus, laß dein liebes Zypern und komm zum schmucken Tempel meiner Glycera, die dich ruft, mit reichlichem Weihrauch!
Mit dir [Venus] seien Amor,
der hitz´ge Knabe,
Grazien im gelösten Gewand, die Nymphen
und die Jugend, die nur mit dir erst Reiz hat,
eile

Merkur nach!
"
Typische Personenkonstellation
Die Blumenfrau
Titus Lukretius Carus, De rerum natura, 5.737-740, 1.18-23
" Frühling und
Venus
kommen und vor ihnen schreitet der Venus
flügeltragender Herold
, und nahe den Spuren des
Zephyrs

streut ihnen Flora
, die Mutter, vorher das Ganze des Weges und erfüllt es mit auserlesenen Farben und Düften."
" [...] durch der Vögel belaubtes Heim und grünende Fluren schüttest du allen ins Herz die sanft erregende Liebe wirkst, dass sie voll Begier nach Arten die Rassen vermehren - da
du also allein die Natur der Dinge regierst, ohne dich nichts entspringt in des Lichtes göttliche Reiche, nichts auch üppig gedeiht, nichts Liebenswertes hervortritt
[...]"
Flora
Typisch:
Blüten
Personenkonstellation
Altitalische Göttin der Blumen und Blüten, des Frühlings und der "guten Hoffnung" der Frauen
Sie verdankt ihre Existenz einer Metamorphose
Ovid, Fasten, 5.193-214
" So antwortete die
Göttin
auf meine Bitten - während sie sprach, haucht sie
Frühlingsrosen aus ihrem Munde
- :
Chloris war ich
, die ich
[jetzt] Flora
genannt werde. [...] Chloris war ich, eine
Nymphe
der glücklichen Feldflur, wo, wie du hörst, die beglückten Menschen früher ihren Besitz gehabt haben. [...]
Es war Frühling,
ich irrte umher: Zephyrus erblickte mich, ich ging weg. Er folgte, ich fliehe, jener war stärker.
[...]
Die Gewalttat dennoch machte er wieder gut dadurch, daß er mir den Namen der Verheirateten [Gattin] gab und in meiner Ehe gibt es [für mich] keinen Grund zur Klage.
Stets
genieße ich den Frühling, stets ist üppig blühend die Jahres[zeit], die Bäume haben Laub und Nahrung stets der Erdboden.
Auf meinen zur Mitgift gehörenden Äckern [Landgut] habe ich einen fruchtbaren Garten:
die Luft wärmt [ihn], von einer Quelle hellen Wassers wird er benetzt.
Ihn füllte mein Gatte mit edlen Blumen an und sagte:
"Habe du, o Göttin, die Entscheidung über die Blumen."
Oft wollte ich die Farben ordnen und zählen, aber ich konnte [es] nicht: die Menge war größer als die Zahl."
Die Frau
flieht vor dem Mann am rechten Bildrand
zu Flora.
Chloris
ist eine Nymphe, die durch Berührung des Zephyrs zur Flora wird.
Botticelli bildet Metamophose als Handlung im Werk ab.
Greift
Der Mann
hat aufgeblasene Backen und
schwebt mit seinen Flügeln aus den Baumkronen herab.
Unter ihm beugen sich die Bäume.
Zephyr
Typisch:
- Backen
- sich beugende Bäume
Gott des Westwindes
Frühlingsbote
Gatte der Flora
Komposition
Untypische Personenkonstellation:
Zusammenstellung des Bildpersonals besteht aus zusammengewürfelten Textfragmenten =
Anekdote
Gewichtung: Relevanz in der Bildaussage
Linke Bildhälfte:
- statisch
- unverbundene Bildelemente
- Wichtigste Personen werden bloß genannt
Rechte Bildhälfte:
- aktiv, lebhaft, in Bewegung
- Zeigt eine Handlung (Metamorphose)
"La Primavera" als Hochzeitsbild
Auftraggeber: Lorenzo il Magnifico de´ Medici (= Vormund)
Intention: Geschenk für Lorenzo Pierfrancesco und Semiramide anlässlich deren Hochzeit
Literaturverzeichnis:
Verwendete Literatur:
E. Panofsky: Ikongraphie und Ikonologie. Eine Einführung in die Kunst der Renaissance, in: ders.: Sinn und Deutung in der bildenden Kunst (Meaning in the Visual Arts), Köln 1978, Teil I, S. 36-49.
F. Zöllner: Botticelli. Toskanischer Frühling, München - New York 1998, S. 32-67.
Internetquellen:
http://www.planet-wissen.de/laender_leute/italien/florenz/
http://www.planet-wissen.de/laender_leute/italien/florenz/medici.jsp
http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/epik/renaissance.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Sandro_Botticelli
http://de.wikipedia.org/wiki/Primavera_(Botticelli)
aufgerufen am 15.11.2013
Was möchte der Künstler dem Betrachter seines Werkes sagen?
Worauf spielt er mit welchen Bildelementen an?
3) Flora und Zephyr = Semiramide und Lorenzo
Werk soll Ehepaar von eigener Hochzeit überzeugen
Als Entschuldigung für eine unromantische Hochzeit

Hält in ihrer Bewegung in ganz bestimmter Position inne
Linkes Bein, Körper und Baum bilden eine Einheit
Flora ist der Stamm des Baumes, der nach Verwandlung zu blühen und gedeihen beginnt.
Verwandelte Chloris, also Flora, verkörpert die Braut Semiramide Appianis
Semiramide wird demnach erst nach Berührung und geschlechtlicher Vereinigung mit Lorenzo zur Trägerin der Medicifrüchte
2) Symbol des fruchttragenden Baums
Baum steht für Tugenden der Frau (z.B. Keuschheit) >Maria dient als Vorbild der Tugendhaftigkeit für jede Frau
Baum als Schutzsymbol
4) Venus
Schutzgöttin der Eheschließung
Umgeben Venus
Werden mit
Gut und edel gekleidet >< Halbdurchsichtigen Gewänder der Grazien
Abermals Symbol der Keuschheit
Steht für gemäßigte sexuelle Lust > damit nur in der Ehe
Drei Grazien
"Zur Schönheit der Frau gehört vor allem die gute Sitte [...] Daher soll man in der Braut zuerst die Schönheit der Seele suchen, das heißt Sitte und Tugend"
5) Merkur = Lorenzo il Magnifico
Vertreiber der Winterwinde
Bote des Frühlings
Merkur ähnelt Auftraggeber Lorenzo il Magnifico
Lorenzo will gutes Klima wegen arrangierter, unromantischer Hochzeit schaffen
Gemälde als Entschuldigung
Interpretation erfordert mehr als nur Vertrautheit mit Themen und Vorstellungen wie bei der Ikonographischen Analyse
:) huhu...
Viel Text ist es irgenwie nicht geworden... oO...
Aber Spaß macht es wirklich mit prezi zu arbeiten... :D
Das sieht irgendwie mikrig aus, aber die Bilder müssen ja noch dazu, oder??? Ja... Klar... :D
öhm... joa...
Ich glaube wir müssen uns doch nochmal zusammen hinsetzen... :(
Sorry... ^^''
`Etwas` verschätzt... ^^''

Aber ich hoffe das was jetzt geschrieben steht ist okay?!?

LG... :)
Abb.1: http://www.scienzz.de/magazin/upload/forschung9/Botticelli-.Knige-Wikipedia.jpg
Abb.2: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/bpk-cc2971da7456042351b6813e68752e77f7592bcc
Abb.3: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/digidia-c57b89651125561f60c44d52a93c87d86cf1f346
Abb.4: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/genf-492938fb126a30210f989c47f4ba01cde943971e
Abb.5: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/bochum_kgi-7aaf44f6b860b40dcae04f4949f44c2c7461d3c2
Abb.6: http://www.planet-wissen.de/laender_leute/italien/florenz/img/intro_florenz_karte_g.jpg
Abb.7: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/09/Cosimodemedicitheolder.jpg
Abb.8: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/digidia-e95ca2acff852daf2c1dd7b7de3878ddd01fb877
Abb.9: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/imago-14e38ecbea5fecb08f49cdfffdbb5f3cbfdc6dfe
Abb.10: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/digidia-9d5899a70536bbac0561b97fdae83ea929c71bb5
Abb.11: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/heidicon_kg-7890f7b43fe256b436cb23afe415bd26da5e3714
Abb.12: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/heidicon_kg-ec221020d575f63f4752a736b91e06ab88943f12
Abb.13: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/heidicon_kg-7f2ca69c47312d4adacca29f4fbe3e633029bd3c
Abb.14: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/imago-f7f6e6261d56e5c505f9c5b5894ed8b464b7174f
Abb.15: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/heidicon_kg-f126f0aba9ab08bae1569689a3ab70dbe6936d61
Abb.16: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/bern-368100ba42b1a6dc4c37cb448f19ef041e21937c
F. Zöllner: Botticelli. Toskanischer Frühling, München - New York 1998, S. 46.
Abb.17: http://www.kleio.org/images/large/medici/2718.jpg
Abbildungsverzeichnis:
Abb.5
Trägt beflügelte Schuhe
Rechter Arm erhoben, hält Stab in Richtung der Baumkronen
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Scheint nach vorne zu Schreiten
Mit zahlreichen Blumen und Blüten geschmückt
Greift in eine mit Blüten gefüllte Falte ihres Gewandes
Abb.5
Schwert an einem Gürtel befestigt, um die Hüfte hängend
Tragen durchsichtige Gewänder
Halten sich gegenseitig an den Händen
Scheinen zu tanzen
Trägt einen rot-blauen Umhang und ein weißes undurchsichtiges Kleid
Rechte Hand beschreibt merkwürdige Geste
Knabe schwebt direkt über ihr
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Abb.8
Abb.9
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Abb.10
Abb.5
Abb.11
Abb.12
Abb.5
Abb.13
Merkur, die drei Grazien, Amor und Venus...
Abb.5
steht rechts neben der Venus und ist
über und über mit Blüten bedeckt.
Sie schreitet nach vorne
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Abb.14
Abb.5
Abb.5
Abb.15
Fluchtmotiv,
Berührung und
Blumenmotiv
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Komposition
Vergil, Aeneis 4.242-246
Lucius Apuleius "Amor und Psyche"
Seneca, De beneficiis 1.3.2-7
Horaz, Oden 1.3o
Titus Lukretius Carus, De rerum natura 5.737-740, 1.18-23
Ovid, Fasten 5.193-214
Sandro Botticelli "La Primavera"
Abb.5
Abb.5
Abb.5
Abb.5
1) Zephir verkörpert Lorenzo
Orangen: Zeichen der Fruchtbarkeit und Symbol der Medicifamilie tauchen erst nach Verwandlung von Chloris bei Flora auf
1) Das Symbol der Orangen
Zephir unter Lorbeerbaum dargestellt (deutlicher Hinweis auf Bräutigam)
> Lorenzo (lat. Laurentius) ist von "lauro nobilis" (Lorbeerbaum) abgeleitet
> Über ihm befinden sich
keine
Orangen
Allegorisierendes Porträt
Abb.5
Abb.16: Lorenzo il Magnifico (Stadtherr von Florenz)
Abb.5
Abb.5
2) Flora = verheiratete Semiramide
Abb.5
Abb.17
2) Floras Haltung
Abb.5
1475
Vergleich: Cima da Conegliano "Madonna mit Kind und dem Heiligen Hieronymus und Ludwig von Frankreich (1496) (Abb.18)
Abb.18: F. Zöllner: Botticelli. Tosnischer Frühling, München - New York 1998, S. 62.
Abb. 19: F. Zöllner: Botticelli. Tosnischer Frühling, München - New York 1998, S. 48.
Abb.20: F. Zöllner: Botticelli. Tosnischer Frühling, München - New York 1998, S. 49.
Abb.21: F. Zöllner: Botticelli. Tosnischer Frühling, München - New York 1998, S. 50.
Abb.22: http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/large/bern-0825e842e9a39b85dd6c25cd280531c71a7e20a4
6) "Habe du, o Göttin, die Entscheidung über die Blumen."
Griff in Gewandfalte bei ihrem Schoß
Streuen von roten und weißen Blüten
Hinweis auf die Nachkommen, die aus ihrem Schoß zu erwarten sind
Abb.5
Abb.5
3) Symbol der Myrtenzweige
- Jungfräulichkeit
- Hochzeit
- Kindgeburt
- sexuellem Verlangen
in Verbindung gebracht.
Abb.5
5) Symbol der Kleidung
= stehen für Keuschheit & Sinnlichkeit
Rot-Blauer Umhang mit Goldelementen
= Farben Mariens
= Vorbild der Tugendhaftigkeit
Hinweis für Semiramide zur Tugenhaftigkeit in der Ehe
Abb.5
4) Das Symbol der Mondsichel
Abb.19
Abb.20: Pisanello: Porträtmedaille
der Cecilia Conzaga
Stehen alleine für Schönheit und Anmut
In Verbindung mit Venus wieder für die Tugendhaftigkeit
Vergleichsbeispiele
Abb.5
Abb.21: 3 Grazien aus dem Codex Coburgensis
Abb.22: Giovanna Albizzi, Bildnismedaille, 1486
Abb.5
Gegenwartsbezug: Vorstellungen über die Epoche der Renaissance, vor allem über die Herrschaft der Medici in Florenz. Auftraggeber und Adressaten des Werks müssen mit berücksichtige werden.
Metamorphose der Chloris und somit der Hochzeit zwischen Zephyr und Flora
Hochzeit als Sujet des Werks
Fokus:
Das Hochzeitsmotiv
Ursprünglicher Bestimmungsort des Werks:
1)
Lorenzo di Pierfranceso de´Medici als Zephyr
2)
Semiramide Appianis als Chloris bzw. Flora
3)
Metamorphose als Sinnbild für eine arrangierte politisierte Hochzeit
4)
Venus als Schutzgöttin der Eheschließung
5)
Lorenzo il Magnifico de´Medici als Merkur
Eroberung und Metamorphose als gewaltsamer Akt des Zephyrs
Politisch arrangierte Hochzeit der Medicis
Semiramide Appianis "verwandelt" sich durch Vermählung in eine Medici
Allegorisierendes Porträt
Das Motiv der Tugendhaftigkeit
Fruchtbarkeit, Keuschheit, Schönheit und Anmut
- Stadtpalast der Medici in Florenz
- Gemach der Braut
- Eingefasst in ihr Bett
Tugenden als Anforderungen an Semiramide:
1)
Das Symbol der Orangen
2)
Der fruchttragende Baum
3)
Die Myrthenzweige
4)
Das Symbol der Mondsichel
5)
Die Kleidung der Venus
6)
Floras Griff in ihre Gewandfalte
7)
Das Motiv der drei Grazien
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Abb.5
Full transcript