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Copy of Copy of Sport und Gesundheit

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hallo hallo

on 8 March 2014

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Transcript of Copy of Copy of Sport und Gesundheit

Der Gesundheitsbegriff
Eine allgemeine gute körperliche Fitness steht in enger Beziehung zur Gesundheit, ist aber nicht mit ihr gleichzusetzen
Das medizinische
Risikofaktorenmodell

Das Salutogenesemodell
Vergleich Risikofaktorenmodell - Salutogenesemodell
Nur die Respektierung von beiden Modellen, also die ganzheitliche Betrachtung des Phänomens "Gesundheit" beinhalten den Schlüssel zum Gesund sein.
Sport und Gesundheit
Fitness
bezeichnet unter sportbiologischem Aspekt den Zustand einer überdurchschnittlichen psychophysischen Leistungsfähigkeit in gesundheitlicher und sporticher Hinsicht
als Gegensatz zur Krankheit (Klassisch)

als skalierbare Größe besserer oder schlechterer Funktionstüchtigkeit der Organsysteme

als Normalzustand

als eine individuell psychophysische Leistung in der Lebenswirklichkeit (Francke)




Gesundheit
Abhängig von
Alter
Geschlecht
Beruf
Trainingszustand
Sportdisziplin
sozialer Schicht
Bildungsstand

Sportliches Training zur Vermeidung degenerativer Herz-Kreislauf-Erkrankungen
S.287
Risikofaktoren degenerative Herz-Kreislauf-Krankheiten
S. 278
Bewegungsmangel
Risikofaktoren addieren sich nicht - sie potenzieren sich
Faustregel
Heute weisen bereits 10% der 10jährigen, 20% der 20jährigen, ... 50% der 50jährigen arteriosklerotische Veränderungen im Bereich der Herzkranzgefäße auf und mit etwa 56 Jahren hat der deutsche Mann im Durchschnitt seinen ersten Herzinfarkt.
Im Zentrum: Die Gefäßkrankheit Arteriosklerose
Primäre:
bewirken allein schwere Schäden
Sekundäre:
wirken krankmachend in Verbindung


(häufigster Risikofaktor)
=
eine muskuläre Beanspruchung, die chronisch unterhalb einer Reizschwelle liegt, deren Überschreiten notwendig zum Erhalt oder zur Vergrößerung der funktionellen Kapazität ist.

Reizschwelle liegt im Ausdauerbereich

Problem:
Vor 125 Jahren wurde die für die Arbeit benötigte Energie von den Menschen noch zu 90% durch Muskelkraft erstellt, heutzutage nur noch 1%

Bewegungsmangel betrifft den menschlichen Organismus als Ganzes
Übergewicht bzw. Fettleibigkeit
Man unterscheidet:
Normalgewicht
Körpergröße (cm) minus 100
Idealgewicht
Normalgewicht (kg) minus 10% (Mann) bzw. 15% (Frau)
Übergewicht
Normalgewicht (kg) plus 10 bis 20% Zusatzgewicht
Fettleibigkeit
(Adipositas)
Normalgewicht plus mehr als 20% Übergewicht
BMI: Körpergewicht (kg) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m)
Aber: Bei muskulösen Personen und Kindern ist diese Einteilung nicht anwendbar.
Broca- Index
Body Mass Index
Hauptursache:
Missverhältnis von Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch (zu viel Nahrung- zu wenig Bewegung)
weniger als 1% : Hormonelle Funktionsstörung

auch "schwere Knochen" sind keine entscheidende Ursache (14%- 17% des Gesamtgewichts)
Außerdem:
belastet Gesundheit akut und langfristig

betrachtlicher Kostenfaktor im Gesundheitswesen (2004: 25 Mrd.€)
Bluthochdruck
wichtiger Risikofaktor für Arteriosklerose (aber auch Folgeerkrankung)
15%- 20% der westlichen Industriebevölkerung
Normalwerte:

systolisch: bis zu 130mmHg
diastolisch: bis zu 90mmHg

Grenzwerte:

zwischen 130/90 und 160/95

hypertonisch:
über 160/95
Risikofaktoren:
genetische Veranlagung
erhöhter Kochsalzverbrauch
Zigarrettenrauch
chronischer Disstress
Übergewicht
Alkoholmissbrauch
Bewegungsmangel
S. 284
Das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden oder daran zu sterben, steigt linear mit dem Bluthochdruck
Rauchen
WHO:Durch keine andere Einzelmaßnahme könnten mehr Menschenleben gerettet und mehr Krankheiten verhindert werden als durch Nicht-Rauchen!
1. Herzinfarkt:
durchschnittlicher Deutscher mit 56 Jahren

Raucher bereits 10 Jahre früher

Das Risiko eines Herztodes steigt um 30% wenn man mit einem Raucher zusammenlebt!
Je früher mit dem Rauchen begonnen wird, desto ausgeprägter sind die schädlichen Auswirkungen auf den Organismus!
Bionegative Auswirkungen:
Kohlenmonoxidbedingte Verletzung der Innenschicht der Gefäße mit nachfolgender Ausbildung einer rasch fortschreitenden Arteriosklerose
Begünstigung der Entstehung von Bluthochdruck
Gefäßverengung durch den Nikotineinfluss
Gefahr der Auslösung von Gefäßspasmen (Gefäßkrämpfe)
Begünstigung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (oft mit nachfolgender Amputation
Änderung der Verformbarkeit der roten Blutkörperchen (werden starr) und damit Erhöhung des kapillaren Fließwiderstandes mit gesteigerter Thrombosegefahr
Senkung des gefäßschützenden HDL
Rauchen ist ein eigenständiger, gefährlicher, primärer Risikofaktor für die Entstehung degenerativer Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Erhöhte Blutfettwerte
= Fettstoffwechselstörungen, die zu einer Erhöhung von Lipoproteinen (transportieren Fette im Blut) im Blutplasma führen.
Hyperlipoproteinämie
Risiko für Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen steigt bzw. sinkt mit dem Blutfettspiegel
zu hoher Cholesterinspiegel
Idealwerte:
unter 200mg/100ml Blut
gutes
böses
HDL
LDL
= Gefäßschutzfaktor
=Gefäßrisiko
(cholesterinreich) dringt leicht in Gefäßwand ein, lagert Fett ab und setzt so den Prozess einer Arterioskleroseentstehung in Gang
mobilisiert und eliminiert abgelagertes Cholesterin aus Gefäßwand, transportiert dieses zur Leber, wo es verarbeitet bzw. eleminiert wird
Durch regelmäßiges Ausdauertraining wird das HDL erhöht und das LDL gesenkt. Bei Bewegungsmangel bzw. Übergewicht ist es genau umgekehrt.
zur Bekämpfung bzw. Prävention: 2x wöchentlich Ausdauertraining (>30min zur Fettverbrennung + realtiv geringe Intensität HF von 130 bis 160 Schläge/min)
Man kann zu jedem Zeitpunkt sein gesundheitliches Befinden verbessern oder verschlechtern
beinhaltet positive Gesundheitssicht, in der nach internen und externen protektiven (gesundheitsschützenden) Ressourcen des Menschen gefragt wird
von Antonovsky (Stressforscher)
Zentrale Frage: Warum bleiben einige Menschen gesund und andere werden krank, obwohl sie vielen bzw. den gleichen Stressoren ausgesetzt sind?
Wichtig dabei: Das Kohärenzgefühl
Gefühl von Verstehbarkeit
Gefühl von Bewältigbarkeit
Gefühl von Sinnhaftigkeit
Je höher das Kohärenzgefühl ausgebildet, desto besser gelingt es der Person gesund zu bleiben.
Abhängig von Geschlecht (bei Männern höher), gesellschaftlicher Gegebenheiten im Kindesalter und familiäre Sozialisation
Volksweisheiten wie "wer lacht lebt länger" oder "Optimisten leben länger und vor allem besser als Pessimisten" oder "Gemeinsam sind wir stärker" spiegeln Teilaspekte des Modells wieder. Gesundheit ist mehr als ein medizinisches Problem und hängt stark von psychosozialen Faktoren ab.
S. 289
Gesundheitstraining
Am Besten alle Komponenten des Risikofaktoren- und Salutogenensemodells, sowie alle trainingswissenschaftlichen und sportbiologischen Aspekte zur Effektivierung eines Trainings berücksichtigen.
Gesundheit ist nur möglich, wenn zum einen krankmachende Faktoren vermeiden oder reduziert, andererseits gesundheitsförderliche Faktoren vermehrt werden.
Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung (S. 291)
Inhalte:
alle motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und koordinative Fähigkeiten)

Ausdauertraining zur Vorbeugung von
degenerativen Herz-Kreislauf Erkrankungen

Koordinatives Training bzw. Schnelligkeitsleitungen
stimulieren ZNS

Kraft- bzw. Beweglichkeitstraining
Bewegungsapparat
Hinweise:
versch. Sportarten bzw. Übungen stets nach individueller Leistungsfähigkeit, Alter und persönlichen Präferenzen richten
Gesundheitstraining sollte freudbetont, stressfrei und in einem geeigneten sozialen Rahmen abgewickelt werden
maßvolles und regelmäßiges Training
Bei vorgeschädigten Personen: passende Sportarten wählen (Soft-Sportarten, wie Schwimmen, Rad fahren...)
je nach individueller Belastbarkeit und Bedarfslage ein adäquates Ausdauertraining durchführen
Gesundheitscheck durchführen lassen
Gliederung
1. Definitorische Abklärung von Sport und Gesundheit

2. Fitness

3. Risikofaktorenmodell
degenerativer Herz-Kreislauf- Erkrankungen

4. Salutogenesemodell

5. Gesundheitstraining
als ein provisorischer Zustand der nichts gutes verspricht (Bamm)

als Ideal: Ein Zustand des umfassenden Körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht lediglich des Freisein von Krankheit und Schwäche (WHO)

als philosophische Maxime: Gesundheit ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Gesundheit (Schopenhauer)
Danke für eure Aufmerksamkeit!
Fitness
Definition:
Fitness beschriebt einen Zustand, der die Körperliche Leistungsfähigkeit bzw. eine Entwicklung der konditionellen(motorischen/physische Grundeigenschaften) und koordinativen Fähigkeiten umfasst:
Kraft
Ausdauer
Schnelligkeit
Beweglichkeit
Koordination
Darüber hinaus geht es aber auch um psychische und soziale Kopetenz, Gesundheit und Wohlbefinden.

Zielausrichtung von Fitness
Gesundheit
Allgemeine körperliche Leisungsfähigkeit
Schönheitsideal
Ausgleich von Fehlbelastungen
Wirbelsäule
Folgeschäden
Muskuläre Dysbalancen
Die Wirbelsäule
Stützfunktion

Schutzfunktion

Federungsfunktion

Bewegungsfunktion
Funktion
Muskuläre Dysbalancen
Ursachen
Bewegungsmangel

einseitige Bewegung

fehlerhaft konzipiertes Training

Fehlerhafte Technik
Folgen
verminderte Belastbarkeit

erhöhtes Verletzungsrisiko

verminderte Leistungsfähigkeit

frühzeitige Verschleißerscheinungen
Behandlung
Atrophie des Agonisten = Krafttraining für Agonisten

Hypertrophie des Agonisten = Krafttraining Für Antagonisten

Verkürzung des Agonisten = Krafttraining für Antagonisten + Dehnen des Agonisten
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