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Sterbehilfe

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by

Simon Phlipsen

on 1 February 2014

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Transcript of Sterbehilfe

Sterbehilfe
(Euthanasie)

Geschichte
Probleme
Arten

Geschichte
antikes Verständnis
Neuzeit
19. und 20. Jahrhundert
Wandlung des Begriffs am Beispiel von Lexika
antikes Verständnis
Neuzeit
19. & 20. Jahrhundert
Wandlung des Begriffs am Beispiel von Lexika
Probleme
Arten
Angst vor unerträglichem Leiden
Sterbehilfe als fragwürdiges Geschäft
Zweifelhaftigkeit des Sterbewunsches
Krankhaftigkeit von Suizidentschlüssen
Sterbehilfe als Zumutung für die Hilfe
Zweifelhaftige Interessenlage von Angehörigen
Gefahr des Mobbings zu Tode
Angst vor unerträglichem Leiden
Gegner
Befürworter
Medizin meidet Schmerzen
Schutz von Leben & Gesundheit
mediz. Möglichkeiten müssen genutzt werden
Schmerzen nicht immer meidbar
Scham, auf Hilfe angewiesen zu sein
keine Besserung in Sicht
Leben anderer verschlechtern
Sterbehilfe als fragwürdiges Geschäft
Sterbehilfe als Geschäft
Profit vom Tod
Zweifelhaftigkeit des Sterbewunsches
Gegner
Befürworter
die meisten Menschen mit Suizidversuch bereuen Versuch
normales Leben danach
Fehlentscheidungen Vorschub leisten
Frage, ob die Entscheidung richtig war stell sich nicht mehr
Frieden im Tod
Aufklärung/ Beratungsstelle als Alternative
Krankhaftigkeit von Suizidentschlüssen
Gegner
Befürworter
niedere Beweggründe
z.B. Depression
kranke Menschen
Maßnahmen: ärztl. Therapie
Lebenslust verlieren ist natürlicher Prozess
Wunsch muss respektiert werden
Unterstützung eines anzuerkennenden Anliegens
Sterbehilfe als Zumutung für die Helfer
Gegner
Befürworter
Zumutung, enge Freunde/Verwandte zu "töten"
niemand wird gezwungen
nur Option
Mitmenschen als Motivation zur Sterbehilfe
Zweifelhafte Interessenlagen Angehöriger
Gegner
Befürworter
Angehörige könnten bloß Angst vor kostspieliger Lebensunterhaltung haben
institutionell zugelassene Helfer ohne Geldinteresse
Gefühl des Mobbings zu Tode
Gegner
Befürworter
Gesellschaft "mobbt" Betroffene zu Tode
Befürworter teilen Sorge, ABER:
auch unter gegenwärtigen Bedingungen möglich
gesetzl. Auswege müssen geboten werden
zwei Arten des Todes: sanftmütig / vorzeitig
Euthanasie bezog sich ursprünglich auf den sanftmütigen, natürlichen Tod
Kratinos bezeichnet die Euthanasie 500 v. Chr. als "guten Tod"
Menander: "Wen die Götter lieben, der stirbt jung" (300 v. Chr.)
Sokrates: "rechte Vorbereitung auf den Tod" (450 v. Chr.)
Die Bedeutung "Sterbehilfe" deutet sich zum ersten Mal Ende des 16. Jh. an
Unterschied zwischen seelischem Tod und dem erleichtern des Lebensende leidender Menschen
Karl Friedrich Heinrich Marx: Euthanasie = "Lindern des Sterbens"
ärztliche Aufgabe, das Sterben zu erleichtern
erstmals durften Ärzte die "Todeslinderung" ausführen
Mentalitätswechsel im 19. Jh.
noch 1836: die Aufgabe des Arztes ist das Leben zu erhalten
danach: der Kampf ums Dasein ist unvermeidlich
Darwin hat nie zur Vernichtung unwerten Lebens aufgerufen
Ernst Haeckel (1834-1919): wandte diese Theorie auf den kulturell-sozialen Bereich an
Tötung behinderter Kinder
Alexander Tille (1866-1912): war einer der radikalsten Sozialdarwinisten
vertrat Dualismus (werthaftes & wertloses Leben)
1895: "Rassenhygiene"
der individuelle Anspruch soll hinter die Interessen der Gesellschaft zurücktreten
"Wert der Lebens"
Wandlung ereignete sich im ersten Drittel des 20. Jh.
1902: "Todeslinderung", Tod für den Sterbenden möglichst leicht & schmerzlos
1926: schönes, würdiges Sterben
Erleichterung schweren Sterbens
1930: das Gefühl des Wohlseins beim Sterbenden
Tod darf durch Schmerzbetäubung gefördert werden
1934: Abkürzung unwerten Lebens zugunsten der Allgemeinheit
aktive Sterbehilfe
passive Sterbehilfe
indirekte Sterbehilfe
Beihilfe zur Selbsttötung
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