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Tierversuche

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by

Inken Weber

on 16 December 2013

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Transcript of Tierversuche

Gliederung
1. Allgemeine Informationen

2. Geschichtliche Hintergründe
-Fakten und Daten
-Grafiken

3. REACH

4. Rechtslage

5. Alternativen

6. Pro und Contra

5. Fazit
Allgemeine Informationen
Wer?:

Labormäuse, Wanderratten, Frettchen, Meerschweinchen, Hunde, Kaninchen, Hamster, Primaten, etc.
Wo?:

in Pharma- und Dienstleistungsunternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten
Wie viele?:

weltweit (200 Mio. Tiere sterben)
in Deutschland: 2,8 Mio. Tiere sterben
Geschichtliche Hintergründe
Gesetzgebung innerhalb der EU: beruht auf
Richtlinie 86/609
(von 1986)
"
Drei-R-Regel
"
[1959]
von William Russel [Zoologe] und Rex Bruch [Mikrobiologe]
R
eduction: Reduzierung der benötigten Tiere
R
efinement: Verminderung von Schmerz und Leiden
R
eplacement: Ersatz von Tieren durch Computermodelle [In-vitro- bzw. In-silico-Tests]
soll zum Durchbruch verhelfen
REACH
R
egistration,
E
valuation,
A
uthorisation and Restriction of

Ch
emicals
EU-Chemikalienverordnung; Verordnung [EG] Nr. 1907/2006
am 01.07.2007 in Kraft getreten; in allen Mitgliedstaaten gültig
bisheriges Chemikalienrecht wird harmonisiert und vereinfacht
2010: mehr als 200.000 Tiere Versuchen unterzogen -> Erfüllung der Bedingungen
in Zukunft: mehr Versuche
schmerzhafte Tests auf Haut-und Augenreizungen oder zu hochgiftigen Stoffen
Dauer eines Tests: Monate oder lebenslang
"Im Jahr 2006 verabschiedete die EU ein neues Gesetz, welches unter dem Namen
REACH
bekannt wurde und Chemieunternehmen verpflichtet, Informationen über die gesundheitlichen und umwelttechnischen Gefahren beinahe jeder Chemikalie vorzulegen, die in Europa genutzt wird. Das Gesetz fordert die
Ergebnisse von Tierversuchen
; wenn das jeweilige Unternehmen diese Ergebnisse noch nicht vorweisen kann, müssen neue Versuche durchgeführt werden. Deshalb leiden Millionen von Tieren in den nächsten sieben Jahren unter schmerzhaften und tödlichen Tests, die ansonsten niemals durchgeführt worden wären. REACH ist das
weltweit größte Tierversuchprogramm
und es findet direkt vor unserer Nase statt, hier in Europa."
- Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Beispiel: Reproduktions-Toxizitätstests
schwangere Tiere mit Chemikalien zwangsgefüttert
!Beispiel!
Anormalitäten/Tod?
Rechtslage
Tierschutzgesetz §1:
Tiere = Mitgeschöpfe
Schmerzen, Leiden oder Schäden hinzufügen ohne vernünftigen Grund [siehe Tierarzt] = verboten!
Tierschutzgesetz §§ 7 und 9:
Grundsätze festgelegt [Vermeidung von Leid, ethische Vertretbarkeit, etc.]
nur Schmerzen, wenn:
Vorbeugung/ Erkennung/ Behandlung von Krankheiten
Erkennen von Umweltgefährdungen
zum Prüfen von Stoffen auf Unbedenklichkeit
"Tierversuche sind Versuche an
lebenden
Tieren!"
Töten für Organe folglich nicht rechtswidrig
jede durchführende Einrichtung braucht Tierschutzbeauftragten
qualifiziertes Personal darf nur durchführen
11. März 2013: Jedes Unternehmen, das in der EU vermarktet keine Versuche in Endproduktion oder für Inhaltsstoffe
Alternativen
Tierfreie Methoden
weniger Kosten und Zeitaufwand
Computermodelle
Studien an Freiwilligen
Niedere Organismen
Salmonellen: erbgutschädigende Eigenschaften von Chemikalien feststellen
Folgen und Wirkungsweisen verstehen!
dadurch
Verwendung des EPISKIN®-Tests
Obduktion Verstorbener
!Beispiel!
Tests für Verkehrsunfälle
Crashtest-Dummies ersetzen Affen und Schweine
Pro
wissenschaftlicher Fortschritt, gesundheitlich hoher Standard [Antibiotika; Impfstoffe]
Tests zeigen Auswirkungen auf gesamten Organismus
Selbsterhaltungstrieb
Gesundheit des Menschen = wichtig!
Kontra
"Was du nicht willst, was man dir tu', das füg' auch keinem andern zu!"
keine moralische Rechtfertigung
Versuche haben wenig Aussagekraft
Grund: fundamentale Unterschiede
Tiere = leidensfähig und schmerzempfindlich
argumentieren aber gegen Menschenversuche mit eben jenen Eigenschaften
keine ethische Vertretbarkeit
von Vernunft Gebrauch machen
Tierversuche
Danke fürs Zuhören :)
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