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GFS ROMANTIK

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by

Ellen Eberhardt

on 4 January 2013

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Transcript of GFS ROMANTIK



- altfranzösische Ursprung: ,,romanz‘‘, ,,romant‘‘ oder ,,roman‘‘
- von 1796 bis 1835
- Früh-/ Jenaer Romantik (1798-1804),
- Hoch-/ Heidelberger Romantik (1804-1818)
- Spät-/Berliner Romantik (1816-1835)
- Gegensatz zur Klassik
- Poesie als Aufheiterung
- Die Grundtypen der Romantik Individualität Gefühle und Seele Psyche des Unterbewusstseins Leidenschaft Definition - Naturverbundenheit -> Sinnbild geheimnisvoller Empfindungen wurde
- weltliche und geistige Poesie des Mittelalters wieder aufgegriffen
- Ironie soll das Kunstwerk prägen
- Grenzen wurden aufgehoben, alles ging ineinander über
- Universalpoesie

- kein bestimmtes Schema, es sind weder Inhalte noch Formen festgelegt
- volkstümlicher Sprachgebrauch (mittelalterliche Begriffe wieder eingeführt) Der Gedanke der Verschmelzung aller Zeiten, Bewusstseinsebenen und literarischen Formen Frühromantik (ca. 1795-1804) ,,Ältere Romantik‘‘ genannt, thematisiert die
- Emanzipation der Frau, freie Liebe
- Berlin und Jena
- Philosophie und Ästhetische Theorie Theoretiker August Wilhelm Schlegel
(übersetzte Shakespeare ins Deutsche) (unter anderem) Dichter, Kulturphilosoph und Schriftsteller Friedrich Schlegel Wichtige Vertreter - Berlin und Heidelberg
- historisch-philologischen Ausrichtung
- alten deutschen Sprache und Literatur
- Zufluchtsort aus der Gegenwart
- Heilige Römische Reich Deutscher Nation Wichtige Vertreter Clemens Brentano


Gebrüder Grimm Spätromantik (ca. 1815-1848) Hochromantik (ca. 1804-1815) - Die kunsthistorische und literarische Epoche
- Berlin, Wien, Nürnberg und Dresden
- alten deutschen Sprache und Literatur
- Zufluchtsort aus der Gegenwart
- Einfluss auf die Literatur in Amerika, Russland und Frankreich Wichtige Vertreter E.T.A. Hoffmann
Heinrich von Kleist
Joseph von Eichendorff Lyrik - Einfachheit wie von einem Volkslied geprägt
- sprachliche Kunst sowie auf Natur-und Erlebnislyrik
- Ironie und Psyche
- Novalis mit geistlichen Liedern um 1799
- Hymnen an die Nacht (1800) : eines der Hauptwerke - metaphorische Naturlyrik
- Überschneidung von Innen- und Außenwelt
- Merkmale der Gedichte sind Motive wie Heimweh, Sehnsucht, Weltschmerz und Wanderschaft
- schöpferische Kraft der Phantasie
- politische Lyrik nur von nebensächlicher Bedeutung
- progressiven deutschnationalen Lyrik PROSA - Bildungs-und Entwicklungsromane
- Bedeutung des romantischen Romans schwand analog dem Drama.
- Interesse am Schauerroman
- Novelle, Erzählung, Kunstmärchen und Volksmärchen
- Interesse für Volksdichtungen (Sagen, Märchen und Volkslieder)
- Anlehnung an das Mittelalter
- in Sammlungen publiziert

die Liedersammlung von Brentano und Arnim oder die Märchensammlung der Gebrüder Grimm (Kinder-und Hausmärchen). HISTORISCHER HINTERGRUND
- Selbstbewusstsein durch den Umschwung von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft gestützt- so entstand die Romantik. Im Gegensatz zur Epoche des Sturms und Drang
- Romantik fehlt der aggressiv-gesellschaftskritische Hintersinn.
- Rheinbund gegründet (Ernst Moritz Arndts ,,Der Rhein, Deutschlands Strom und Deutschlands Grenze‘‘,1813).
- Die Preußischen Reformen 1807-1814
- Prinzipien: Bauernbefreiung, Städteordnung, Gewerbefreiheit, Bildungsreform, Heeresform und Judenmanzipation.
- Befreiungskriege - 16. bis zum 19.10.1813 Völkerschlacht bei Leipzig
- Niederlage in Schlacht bei Waterloo eine Niederlage.
- Die Neuordnung Europas durch Wiener Kongress (1815) (Novalis‘ ,,Die Christenheit oder Europa‘‘, 1799).
- Geschichtsbild: beschönigte Sicht des Mittelalters PHIOSOPHISCHE GRUNDAGEN - Gegenposition zum mechanistisch-rationalistischen Welt-und Menschenbild der Aufklärung
- Betonung der Gefühle und Emotionen: Pioniermodell
- Neigung zur Volkspoesie
- individuellen und subjektiven Weltanschauung
- harmonisches Zusammenspiel von Geist und Natur. ,,in dessen Mittelpunkt das absolute, sittlich freie und schöpferische Ich stand (Wissenschaftslehre, 1794)‘‘ ,,Der Geist ist eine unsichtbare Erscheinungsform der beseelten Natur, diese wiederum eine fortschreitende Selbstentäuerung des Geistes ist. ‘‘ (Schelling) Kunstmärchen Volksmärchen Volksmärchen - mündlich vorgetragen oder überliefert
- traditionelles Kultur-und Allgemeingut Volksmärchen Gegenteil des Volksmärchens ist das Kunstmärchen - für die Erwachsenen
- wurden an öffentlichen Plätzen erzählt.

Merkmale:
- phantastische und wundersame Geschichten
- über langen Zeitraum (Jahrhunderte) mündlich überliefert
- kann meist kein Autor zugeordnet werden, Kunstmärchen - in schriftlicher Form verfasst
- stammt von bestimmtem Autor
- Basierend auf der Erzählform der Volksmärchen, entwickelten Schriftsteller ein sogenanntes Kunstmärchen,
- um die künstlerischen Qualtäten auszubilden
- Voraussetzung: anspruchsvoller Erzählstil - Die Tradition der mündlichen Überlieferung weitergeführt
- Das Kunstmärchen: Weiterentwicklung der populären Volksmärchen Kunstmärchen - keine komplexe und vornehme französische Sprache
- Motive: märchenhaft und magisch,
- Bsp.: Ballade Lore Lay von Clemens Brentano ein Felsen am Rhein wird zu mythischen Ort, Volksmärchen - gutes Ende
- Schrecken immer durch ein gut ausgehendes Ende aufgehoben
- Kinderfreundlich
- irreal Kunstmärchen - realitätsgetreu
- realen Welt nicht immer ein glückliches Ende gibt
- ruft Besorgnis erregendes Bewusstsein hervor
- Kontroverse zur Aufklärung
- Aberglauben und Rationalität wird beseitigt Märchenautoren - Ludwig Tieck (,,Gestiefelter Kater‘‘) und später schrieb er ,,Der blonde Eckbert‘‘.
- Clemens Brentano (,,Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl‘‘)
- E.T.A. Hoffmann (,,Goldnen Topf‘‘) - Stilmittel: eine Verbindung von realen zur irrealen mystischen Welt zu entwickeln. Diese Kunstmärchen weisen parallele zum Volksmärchen auf KUNSTMÄRCHEN UND VOLKSMÄRCHEN Quellen: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ed/Friederich_von_Schlegel.jpg/220px-Friederich_von_Schlegel.jpg Quellen: http://25.media.tumblr.com/tumblr_lc7qj0CCrO1qf0717o1_400.jpgo
http://www.leserattenservice.de/lr/images/stories/logo/gebrueder_grimm.gif Quellen: http://www.leserattenservice.de/lr/images/stories/logo/literatur.gif, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/ff/Grimm.jpg/300px-Grimm.jpg Romantik GLIEDERUNG 1. Definition
2. Früh- Hoch-, und Spätromantik
3. Lyrik
4. Prosa
4.1 Märchen und Kunstmärchen im Vergleich
5. Historischer Hintergrund
6. Philosophische Grundlagen VIELEN DANK FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT!
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