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Prinz Friedrich von Homburg - Heinrich von Kleist

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Aileen Raffelsiefer

on 5 April 2011

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Transcript of Prinz Friedrich von Homburg - Heinrich von Kleist

Prinz Friedrich von Homburg Heinrich von Kleist Handlung: 1. Akt:
im Schloss zu Fehrbellin
Prinz halb-wachend im Garten --> schlafsüchitger Nachtwandler, verfolgt die Schweden
Graf von Hohenzollern führt den Kurfürsten mit seinem Gefolge in den Garten
Prinz gesteht Natalie, der Nichte des Kurfürsten im Traum seine Liebe
Scherz mit Lorbeerkranz und goldener Kette
V.74-77, bleibt allein im Garten zurück
Prinz findet Handschuh
Hohenzollern kommt zum Prinzen
Prinz fällt in Ohnmacht
denkt der Traum entspreche seiner Zukunft
Abreise der Kurfürstin und Natalie, Natalies Handschuh fehlt
Prinz gibt vor, den Handschuh gerade gefunden zu haben
während dessen: Verkündung des Schlachplans für die Schlacht gegen die Schweden
Prinz überhört seinen Befehl
Kurfürst weist ihn auf große Bedeutung hin 2. Akt
auf dem Schlachtfeld
Homburg fragt nach dem Schlachtplan
als Hohenzollern diesen wiederholt, Prinz denkt an Traumbilder der vergangenen Nacht -->bekommt Plan nicht mit
Schlacht beginnt
Prinz glaubt, dass der Sieg bereits feststehe
Prinz gibt Befehl zum Angriff und nimmt diesen auf "seine Kappe" (vgl. V. 497)
Unfall auf der Reise der Kurfürstin
Nachricht, dass die Schlacht gewonnen sei
Nachricht, dass der Kurfürst bei der Schlacht gefallen sei
hohe Verluste durch Feuer
Ohnmacht
Natalies Unglück
Verlobung
Kurfürst lebt
Prinz erzählt der Kurfürstin von seiner Liebe zu Natalie, Gipfel seines Glücks
Verurteilung der Person, die den Angriff zu früh geführt hat
Schuldige soll vor das Kriegsgericht
Kurfürst erfährt, dass der Prinz den Angriff geführt hat
befehlswidriges Handeln, -->gefangen
Homburg bestürzt und gekränkt --> Widerspruch zum errungenen Sieg
3. Akt:
Prinz hofft im Gefängnis auf Begnadigung
Urteil des Kriegsgerichts -->Tod
sein Name wird als der des Siegers genannt
bekommt Zweifel
schwedischer König hält um Natalies Hand an, Natalie weigert sich
einzige Möglichkeit: mit Kurfürstin sprechen, auf Natalies Hand verichten
Prinz besucht die Kurfürstin
Natalie soll Kurfürst um Gnade bitten
Prinz: Todesfurcht, Existenzangst, Vertrauen zu Natalie 4. Akt:
Natalie bei Kurfürst, bitten um Leben des Prinzen
Kurfürst möchte Vaterland mit Bestand-->dauerndes Gesetz
Begnadigung mit Bedingung
Brief an Kottwitz
Prinz --> Resignation und Enttäuschung
Natalie bringt Nachricht der Begnadigung, Prinz zögert 5. Akt:
Kottwitz ist eingetroffen
Kurfürst ist uberrascht von Unterschriften der Offiziere zugunsten des Prinzen
Kurfürst liest den Brief des Prinzen
Ereignisse im Schlossgarten in der Nacht vor der Schlacht haben Prinz unfähig gemachtm
Prinz will Strafe hinnehmen (vgl. V. 1750-1752)
Kurfürst erklärt Natalie als die Frau des Prinzen
Prinz hat mit der Welt abgeschlossen
Kurfürst zerreißt Todesurteil
Prinz wird mit verbundenen Augen in den Schlosspark geführt
Traumbild wird verwirklicht
Ruf zum erneuten Krieg zentrale Themen:
Krieg / Konflikt
Liebe Freundschaft
Heldenfrage / Schuldfrage
Vater-Sohn-Konflikt
Macht, Gehorsam
Pflicht, Ungehorsam
Konflikt zwischen Realität und Phantasie
Somnambulismus
Gesetz / Freiheit
Todesangst
Selbstfindung
Rolle derFrau die wichtigsten Personen: der Kürfürst:
streng
erwartungsvoll
hierarchisch
Graf von Hohenzollern:
setzt dich für den Prinzen ein
gibt Kurfürst Informationen über aktuelle Situation
Vermittlerrolle
freundschaftliche Beziehung zu "Kollegen"
die Kurfürstin:
Mutterrolle für den Prinzen
mitleidsvoll
hilfsbereit
gutherzig
Natalie:
besorgt um den Prinzen
schlimmes Schicksal Prinz von Homburg:
Held, der seine Rolle vernachlässigt
verträumt
verliebt
führt die Reiter an der Spitze an der historische Hintergrund: Schlacht bei Fehbellin:
18.06.1675
Ausgangssituation: das dt. Reich war ohnmächtig und in mehr als 500 Teile unterteilt
mehrere Feldzüge
schwedisches Heer bricht in das Land ein, keiner will sich mit den Schweden anlegen
teilweise nicht richtig ausgebildete Soldaten
schwedische Oberst wurde schon nach zwei Stunden gefangen genommen
Kurfürst schickte Reitergruppen in Richtung der Schweden
Schlacht war gewonnen
Prinz rettete den Ausgang der Schlacht, obwohl es ihm nicht erlaubt war, den Hauptbefehl zu übernehmen
der Ödipuskomplex:
ein von Sigmund Freud(1856-1939), im Jahr 1897 eigeführter Begriff der Psychoanalyse
Erwachen der frühkindlichen Sexualität
Entwicklung einer verborgenen, unbewussten sexuellen Zuneigung gegenüber dem gegengeschlachtlichen Elternteil in der ödipalen Phase
das gleichgeschlchtliche Elternteil wird als Rivale angesehen
in Prinz von Homburg:
- Prinz trägt heimliche Wünsche von Ruhm und Ehre in sich
-keine genaue Erinnerung an Träume
- psychologischen Vorasusetzungen unklar
- Tötungsabsichten und Hass gegenüber des Kurfürsten wird mit starker Liebe gekoppelt
- am Ende --> Blendung durch die Augenbinde, Nichte des Vaters Prinz von Homburg Natalie Wunsch nach Liebe
Traum Blendung / Bestrafung
Konflikt Hass <-> Liebe
erstrebte Nachfolge Vater / Kurfürst Vormund
Natalies Einfluss Mutter Austausch Aufbau: Tragikomödie: die Wünsche des tragischen, scheinbar gescheiterten Heldes werden am Ende doch noch erfüllt
drei Einheiten (Einhiet des Orts, Einheit der Zeit, Einheit der Handlung
Darstellung höhergestellter Personen
Blankvers
gehobene Sprache
fünf Akte ( pyramidialer Aufbau - Gustav Freytag)
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