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Johann Wolfgang von Goethe

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by

Moritz Reuter

on 26 September 2014

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Transcript of Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe
(ca. 70 Jahre)
Frühes Leben
Johann Wolfgang Von Goethe
Karriere
1767, erste grosse Veröffentlichung:,,Annette" mit 19 Gedichten
1767-1768, "Die Laune des Verliebten", ein Schäferspiel in Versen ensteht
1768, Im Juli erkrankt Goethe an einer Lungeninfektion und hat einen Blutsturz
An seinem 19. Geburtstag verlässt Goethe Leipzig und kehrt nach Frankfurt zurück
Zeitgleich schreibt er "An den Mond" ("An Luna") und sein erstes Lustspiel "Die Mitschuldigen"
1770 setzt er sein Jurastudium in Strassbourg fort und eröffnete 1771 eine Anwaltskanzlei
Im September lernt Goehte Johann Gottfried Herder kennen, der ihn stark beinflusst
Im Herbst lernt er im Elsass in Sessenheim Friederike Brion kennen und schreibt die Sesenheimer Lieder
1773 arbeitet Goehte an Urfaust, Prometheus und Mahomet
1774 erster literarischer Erfolg mit Werthers Leiden
1775 Verlobung mit Anna Elisabeth Schönemann, eine Bankierstochter in Frankfurt. Verlobung wird im Herbst gelöst
Berühmteste Werke
Woher stammt die
Sturm und Drang
Bewegung?
Zwischen 1700 und 1800 herrschte die Epoche der Aufklärung in Westerner Zivilisation. Daraus entstand die Literarische Bewegung des "Sturm und Drang".
Sturm und Drang wird als das Literarische Mittel der Aufklärung angesehen.
Die Grundsätze des Sturm und Drang entstammt der Aufklärung. Viele Werke sind daher eine totale Umstellung von älteren,traditionaleren Werken wie z.B der Frühbarock Zeit.
Der Name "Sturm und Drang" stammt vom Gleichnamigen Gedicht (1776) des deutschen Dichters Friedrich Maximilian Klinger.
,Sturm und Drang'
Johann Wolfgang von Goethe
"der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit"
Literarisches Mittel zum Protestieren gegen bestehende Verhältnisse und sich selbst als Kreatives Glied ausdrücken zu können.
Was ist die
Sturm und Drang
Bewegung?
Es ging hervor das hauptsächlich junge Menschen zwischen dem Alter von 20 und 30 Jahren an dieser Bewegung Teil hatten, deshalb wurde der "Sturm und Drang" als Jugendbewegung angesehen.
neue Erkenntnisse
Antworten auf Fragen zu finden
Zweifel, Vorurteile oder falsche Annahmen auszuräumen
menschliche Vernunft
eines jeden Handelns erklärt
Entscheidungen
Handlungen
Grundlage
Aufklärung
J. W. Goethe
F. Schiller
Die "Geniezeit"
Im Mittelpunkt des Sturm und Drang stand das "Genie". Jemand der/die als Genie betrachtet wurde erschuf seine eigenen Regeln. Man glaubte das in einem Genie die schöpferische Kraft der Natur gebändigt war.
" Zurück zur Natur!"
W. Shakespeare
Der Einfluss des
Sturm und Drang
auf die damalige Gesellschaft in Europa
Die Sturm und Drang Bewegung verkörperte zum großen Teil den Wut auf den Absolutismus und den Wille durch literarische Mittel bestehende Verhältnisse zu ändern. Dadurch veränderte sich viel in Europa.
Die Französische Revolution
Obwohl man den Auslöser der Revolution nicht auf die Sturm und Drang Bewegung zurückverfolgen kann, waren die Anführer der Revolution zum Großen Teil alle Anhänger der Idealogien der Aufklärung und auch bekannte Freunde der Werke der Sturm und Drang Bewegung. Auch in den USA wurde im Zeitalter der Aufklärung phänomenale Fortschritte gemacht, die zur Unabhängigkeitserklärung führte und damit auch die erste Verfassung Grundsätzlicher Menschenrechte.
Der Unabhängigkeitskrieg
(1776)
Louis XIV
Ein beliebtes Mittel der Sturm und Drang Bewegung war Drama, was zur Folge hatte dass das Theater vollkommen revolutioniert wurde mit dem "bürgerlichem Trauerspiel", in dem zum ersten Mal Figuren mit bürgerlichem Hintergrund die Hauptrollen besetzten anstatt Adligen.
"Kabale und Liebe"
(Schiller)
Götz von Berlichingen (Goethe)
Große Namen der
Sturm und Drang
Epoche
"Prometheus"
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

Sesenheimer Lieder 1770/71
Maifest 1771
Willkomm und Abschied 1771
Zum Shakespeares Tag (Rede) 1771
Von Deutscher Baukunst 1773
Prometheus 1772–1774
Ganymed (Ode) 1774
Götz von Berlichingen (Drama) 1773
Clavigo 1774
Die Leiden des jungen Werthers (Roman) 1774
Mahomets Gesang 1774
Adler und Taube 1774
An Schwager Kronos 1774
Gedichte der Straßburger und Frankfurter Zeit 1775
Stella. Ein Schauspiel für Liebende 1775 (Erstfassung!)


Friedrich Schiller (1759–1805)

Die Räuber 1781 (Drama)
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua 1783 (Drama)
Kabale und Liebe 1784 (Drama)
Don Karlos 1783–1787 (Drama)


Friedrich Maximilian Klinger (1752–1831)

Das leidende Weib 1775
Sturm und Drang 1776 (Drama)
Die Zwillinge 1776 (Drama)
Simsone Grisaldo 1776
Das letzte Gebet 1777


Johann Georg Hamann (1730–1788)

Sokratische Denkwürdigkeiten für die lange Weile des Publikums zusammengetragen von einem Liebhaber der langen Weile 1759
Kreuzzüge des Philologen 1762


Johann Gottfried Herder (1744–1803)

Fragmente über die neuere deutsche Literatur 1767/68
Kritische Wälder oder Betrachtungen, die Wissenschaft und Kunst des Schönen betreffend, nach Maßgabe neuerer Schriften 1769
Journal meiner Reise im Jahre 1769
Abhandlung über den Ursprung der Sprache 1770
Von deutscher Art und Kunst, einige fliegende Blätter 1773
Volkslieder 1778/79
Vom Geist der Hebräischen Poesie 1782/83
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit 1784–1791


Woher stammt die Sturm und Drang Bewegung?
Was ist die Sturm und Drang Bewegung?
Der Einfluss des Sturm und Drang auf die damalige Politische Situation in Europa
Große Namen des Sturm und Drang
"Prometheus"
Gliederung
Bedecke deinen Himmel, Zeus,

Mit Wolkendunst!

Und übe, Knaben gleich,

Der Disteln köpft,

An Eichen dich und Bergeshöh'n!

Mußt mir meine Erde

Doch lassen steh'n,

Und meine Hütte,

Die du nicht gebaut,

Und meinen Herd,

Um dessen Glut

Du mich beneidest.
Ich kenne nichts Ärmeres

Unter der Sonn' als euch Götter!

Ihr nähret kümmerlich

Von Opfersteuern

Und Gebetshauch

Eure Majestät

Und darbtet, wären

Nicht Kinder und Bettler

Hoffnungsvolle Toren.
Da ich ein Kind war,

Nicht wußte, wo aus, wo ein,

Kehrt' ich mein verirrtes Auge

Zur Sonne, als wenn drüber wär

Ein Ohr zu hören meine Klage,

Ein Herz wie meins,

Sich des Bedrängten zu erbarmen.


Wer half mir

Wider der Titanen Übermut?

Wer rettete vom Tode mich,

Von Sklaverei?

Hast du's nicht alles selbst vollendet,

Heilig glühend Herz?

Und glühtest, jung und gut,

Betrogen, Rettungsdank

Dem Schlafenden dadroben?
Ich dich ehren? Wofür?

Hast du die Schmerzen gelindert

Je des Beladenen?

Hast du die Tränen gestillet

Je des Geängsteten?

Hat nicht mich zum Manne geschmiedet

Die allmächtige Zeit

Und das ewige Schicksal,

Meine Herren und deine?
Hier sitz' ich, forme Menschen

Nach meinem Bilde,

Ein Geschlecht, das mir gleich sei,

Zu leiden, weinen,

Genießen und zu freuen sich,

Und dein nicht zu achten,

Wie ich!


Wähntest du etwa,

Ich sollte das Leben hassen,

In Wüsten fliehn,

Weil nicht alle Knabenmorgen-

Blütenträume reiften?
am 28. August 1749 in Frankfurt geboren
Mutter: Catharina Elisabeth
Vater: Johann Caspar
Goethe hat 5 Geschwister, nur er und seine Schwester Cornelia überleben das Kindesalter
1756-1763, 7 jähriger Krieg
1765-1767, Goethe studiert in Leipzig Jura auf Wunsch seines Vaters
Nimmt Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser
Lernt dadurch Johann Joachim Winckelmanns Schriften kennen die Goethes Ästhetik stark beeinflussen
1777 Tod seiner Schwester Cornelia am 8 Juni
1781 Gründung der Freien Zeichenschule, 1782 wird Goethe geadelt und zieht am Frauenplan ein
Am 25. Mai stirbt sein Vater, im anschluss daran macht Goehte diverse Reisen (Italien, Sizilien, Hartz) und schreibt Gedichte
1788 verfasst Goehte "Faust" und es kommt zu einem ersten Treffen mit Schiller
Christiane Vulpius gebärt Goethe seinen Sohn August, der als einziges von 5 Kindern das Kindesalter überlebt
Weitere Reisen und Gedichte, Freundschaft mit Schiller die nach Schillers Tod 1805 endet
1806 heirat mit Christiane die Vulpius die am 6 Juni 1816 stirbt
1829 Uraufführung des Dramas Faust im Nationaltheater Braunschweig
1831 Beendungen seiner letzten Werke
22. März 1832: Goethes Tod in Weimar im alter von 82 Jahren, beisetzeung in der Fürstengruft
Bis 1842 erscheinen 20 Bände der ,, Nchgelassenen Werke"
Letze Jahre
Johann Joachim Winkelmann
An den Mond (1777)
Blumengruß (unbekannt)
Der Erlkoenig(1782)
Frühling übers Jahr (1816)
moritz ist schwul
Gliederung
Frühes Leben
Karriere
Berühmteste Werke
Goethes letzte Jahre
"Willkommen und Abschied"
Es schlug mein Herz, geschwind, zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche
Ein aufgetürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah kläglich aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch frisch und fröhlich war mein Mut:
In meinen Adern welches Feuer!
In meinem Herzen welche Glut!
Dich sah ich, und die milde Freude
Floß von dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Umgab das liebliche Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter!
Ich hofft es, ich verdient es nicht!

Doch ach, schon mit der Morgensonne
Verengt der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging, du standst und sahst zur Erden
Und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück
Willkommen und Abschied
J. W. Goethe - 1785
Friederieke von Brion
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