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Extrem belasteter Raum: Die Alpen

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on 15 February 2015

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Transcript of Extrem belasteter Raum: Die Alpen

Ein multifunktionaler Raum: Die Alpen
Entstehen durch die Mehrfachnutzung der Alpen irreparable Schäden im Landschaftsbild?
Gliederung:
Die Alpen
Natürräumlichen Bedingungen
Nutzungsmöglichkeiten
Wirtschaftliche Nutzung
Probleme der Region
Lösungsansätze
Fazit
Es sind durch die Mehrfachnutzung im Alpenraum durchaus bereits irreparable Schäden entstanden. Insbesondere die ausgebauten Verkehrswege, der Tourismus und die Verstädterung haben den Naturraum zurückgedrängt und negativ beeinflusst.
Dennoch gibt es Wege aus der Misere, die wir in den Lösungsansätzen erläutert haben und durch welche der entstandene Schaden minimiert werden kann.
Die Alpen
Klima
Die Alpen?
Die Alpen
Größte und höchste Gebirge Europas
Hochgebirge: 2000m-2200m -höchster Gipfel: Mont Blanc (4.810m)
Fläche von ungefähr 220,000 Quadratkilometern
-750km West-Ost
-400km Süd-Nord
zw. 48° n. Br und 43° n. Br.
zw. 4° ö. L. und 18° ö. L
Anteil der Alpen: Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Slowenien, Lichtenstein
Geographische Unterteilung in West-und Ostalpen
-Relief der Ostalpen niedriger
Faltengebirge (Kollision Eurasische-Afrikanische Platte)
Wirtschaftliche Nutzung der Alpen
Transitverkehr:
Tourismus:
Transitverkehr
Anfang 19.Jahrhunderts erste Ausbauung von Straßen
1950 tritt verstärkter Transitverkehr ein
1960: Straßentunnel gebaut
Ein Jahrzehnt später zu Autobahntunnel ausgebaut wurden


Alpen sind das best erschlossene Hochgebirge der Welt
Eigenverkehr, touristischer Verkehr und Gütertransport
Jährlich transportierten Güter: 110. Mio Tonnen
"The Alps - the playground of Europe"

Touristenhotspot mit über 100. Mio Besuchern jährlich (weltweit größtes Skigebiet)
Touristische Wertschöpfung liegt bei 50 Milliarden Euro jährlich (wichtigster Wirtschaftszweig)
Jede zehnte der 6'000 Gemeinden Alpen intensive Nutzung für den Fremdenverkehr
Diverse "Urlaubs-Pakete" machten Alpen sehr attraktives Reiseziel
Jüngere Zielgruppen: Snowboarden, Ski, Mountainbiking, Eisfallklettern, Riverrafting
Kuraufenthalte: Thermen, Heilquellen
Wanderungen/ Klettertouren
Ötztal
Liegt in den Tiroler Alpen (Österreich)
Beliebtes Reiseziel in den Alpen
Zwischen 1981 und 1991 hat sich Beschäftigtenzahl im
primären Sektor halbiert
Sekundäre Sektor an Tourismus adaptiert
Großteil der Einwohner in der Tourismusbranche tätig
Wirtschaftlicher Wert der Alpen:
Tourismus:
Existenziell für Gemeinden wie Ötztal
Schafft Arbeitsplätze
Humankapital steigt an
abhängig vom Tourimus
Transitverkehr:
Geldeinnahme durch Maut
Wichtig für Handel zwischen Süd- und Mitteleuropa
Tourismus abhängig vom Transitverkehr
Symbiose
Massentourismus
Probleme der Region
Verstädterung-Verödung
nördliche Alpen: mitteleuropäisches Übergangsklima

südliche Alpen: mediterranes Klima

Ostrand: kontinentales Klima

inneralpine Täler: Regenschatten, im Winter Inversionswetterlage

(mittlere Temperaturen, hohe Niederschläge)

(milde Winter/heiße Sommer, selten Starkregen)

(große Temperaturunterschiede Sommer-Winter, geringe Niederschläge)

(sehr geringe Niederschläge, im Winter kälter als in manchen Höhenlagen; Inversionswetterlage)

60 Einwohner pro qkm
große regionale Unterschiede!
Dauersiedlungsraum: 240 Einwohner pro qkm (Vergleich Deutschland: 231 E/qkm)
Entvölkerung im Gebirgsraum
Tallagen: Bevölkerungswachstum

Ursache: gut ausgebautes Verkehrsnetz
Davos
Vrin
Viertel des Welttourismus
Verkehrswege durch die Alpen → Zerstörung der Dorfstrukturen, drängt Flora & Fauna zurück
Müllproblem
Ausweitung von Gebieten als Skipisten → Gefahr von Lawinenabgängen steigt
Vegetation
Bodenschätze
Eisen, Kupfer, Blei und Nickel: kein lohnenswerter Abbau

Salz:
Salzschichten tief unter den Felsen begraben (durch tektonische Bewegungen und die ,,Auffaltung" der Alpen)
Folgen der Verkehrsbelastung
Staubildung in Transittälern

Überschwemmungen durch Versiegelung von Boden, Lawinen

Lärm

Abgasemissionen

Waldbestand gefährdet, Störung der Tierwelt

Bevölkerung und Touristen belastet

,,Besonders die Effekte der Freizeitgesellschaft und des Transitverkehrs sind für die bisweilen negative Einschätzung der Zukunft des Alpenraums verantwortlich''.
Lösungsansätze/Gegenmaßnahmen
1995: Alpenkonvention
Ausweisung von Schutzgebieten
Umweltbildung, sanfter Tourismus
Verlegung von Skipisten, kein Kunstschnee
Verkehrsberuhigende Maßnahmen (Bus und Bahn)- Huckepackverkehr
Nationalparks, Biosphärenreservate
Quellen
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&article=Infoblatt+Alpentourismus&node=Tourismus%2C+Alpen
http://www.gymnasium-luechow.de/fileadmin/gymluechow/contentbilder/Wd/UNESCO/Facharbeiten_zu_UNESCO-Themen/Facharbeit_PDF.pdf
http://www.cipra.org/de/news/2664
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&node=Verkehr&miniinfothek=&article=Infoblatt+Alpentransitverkehr
Bätzing, W.: Die Alpen. Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft. München, 2003
Bätzing, W.: Die Alpen-periphere Verstädterung einer ländlichen Makroregion in Europa. AlpenForum, 2010
Perlik, M.: Alpenstädte zwischen Metropolisation und neuer Eigenständigkeit. Bern, 2001
http://www.emmet.de/g_a_tou.htm

Inversionsklima des Winters
Temperaturdifferenz im Winter: Täler kälter als höher gelegene Regionen
Abgasemissionen steigen weiter an
Aufgrund Temperaturdifferenz kann kein Ausgleich stattfinden
Akkumulation der verschmutzen Luft in eingeschränkten Regionen
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