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Geschichte Österreichs in der Neuzeit

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susanne lenz

on 20 April 2018

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Transcript of Geschichte Österreichs in der Neuzeit

Geschichte Österreichs in der Neuzeit
Seit dem Mittelalter versuchen große Herrscher ihren Besitz und ihre Macht durch Heirat, Krieg und Kauf zu vergrößern. Vor allem die Habsburger, die nach dem Motto “Bella gerant alii, tu felix Austria nube” handelten, wurden durch diese Strategie erfolgreich..
Vorgeschichte
ab 1477
1278
Durch die Heirat von Maximilian (“der letzte Ritter”) und Maria von Burgund, wurde das Reich nicht nur mit Burgund, sondern auch mit Holland und Flandern erweitert.

Schlacht auf dem Marchfeld

Nach der gewonnen Schlacht auf dem Marchfeld übernahm der deutsche König Rudolf von Habsburg die Besitzungen der Babenberger.
1526
Schlacht bei Mohács
Mit der Schlacht von Mohács begannen die habsburgischen Türkenkriege. Die Schlacht verschaffte den Habsburgern ein größeres Herrschaftsgebiet. Durch den Tod des ungarischen Königs Ludwig II. fielen Böhmen und Ungarn an den späteren Kaiser Ferdinand I.
1620
Schlacht am Weißen Berg
1496
Protestantische Adelige aus Böhmen unternahmen 1618 einen Aufstand gegen die habsburgische Herrschaft (=Beginn des Dreißigjährigen Krieges). Zwei Jahre später fand die Schlacht am Weißen Berg (Westen Prags) statt. Dort unterlagen die Truppen der böhmischen Stände den Heeren von Ferdinand II. und seinen Verbündeten. Daraufhin wurden die böhmischen Stände völlig entmachtet.
Philipp, Sohn Maximilians, heiratete die spanische Prinzessin Johanna ( “die Wahnsinnige”). Nach dem Tod des spanischen Kronprinzen übernahm Philipp die Regierung im Land.
1529

1. Türkenbelagerung Wiens, Ferdinand I (1530)

Diese Belagerung fand in Zusammenhang mit den Türkenkriegen des 16. und 17. Jahrhunderts statt. Für 3 Wochen belagerte Sultan Süleyman mit seinem Heer im Herbst 1529 die Stadt Wien.
1683

2. Türkenbelagerung Wien

Im Sommer 1638 belagerte der Großwesir Kara Mustafa mit 200. 000 osmanischen Soldaten die Stadt Wien. Leopold I. floh wie viele andere Stadtbewohner. Ein Heer unter der Führung von Karl V. von Lothringen kam der Stadt schließlich zu Hilfe und schlug das osmanische Heer zurück.
1713

Pragmatische Sanktion (Karl VI)

Kaiser Karl VI. erließ eine Erklärung, die besagte, dass alle habsburgischen Länder unteilbar waren und die Erbfolge in direkter Linie erfolgte. Somit waren auch Karls Töchter erbberechtigt. Als nach dem Tod Karls 1740 Maria Theresia an die Macht kommen sollte, lehnten einige Herrscher ihre Ansprüche auf das Erbe ab==>
österreichischer Erbfolgekrieg!
Erst 1748 wurde die Pragmatische Sanktion im Frieden von Aachen allgemein anerkannt.
1701-1714
Spanischer Erbfolgekrieg
Nach dem Tod des letzten spanischen Habsburgers Karl II. führten Frankreich und das habsburgische Österreich einen Krieg um die ‚freie‘ spanische Krone. Als Ergebnis kam es zur Teilung des spanischen Erbes und zusagen zur Aufteilung: Während Sohn Philipp V. Spanien und die Überseekolonien erhielt, kam der größte Teil an den Bruder Ferdinand (Habsburger-Linie).
1740-1748
Österreichischer Erbfolgekrieg
Der Grund für den Österreichischen Erbfolgekrieg waren einige europäische Mächte, die nach dem Tod Karls VI. den Regierungsantritt Maria Theresias nicht akzeptierten. Trotz schmerzhafter Gebietsverluste wurde die Monarchie nicht aufgeteilt, die Kaiserwürde blieb in Habsburger- Hand.
Maria Theresia
Sie war die bedeutendste Herrscherin des aufgeklärten Absolutismus und setzte zahlreiche langlebige Reformen (Gerichtswesen, Schulwesen, Finanzwesen, Heerwesen ...) durch. Dabei zeigte sich die strenggläubige Katholikin gegenüber Angehörigen anderer Konfessionen wenig tolerant.
1789 - 1799

Französische Revolution

Zunächst war die Haltung der Habsburger gegenüber der Revolution geteilt. Leopold II. war angetan von ihr, da er die Schwächen des Absolutismus in Frankreich bemerkte. Jedoch konnte er sich nicht direkt einmischen. 1791 erkannte er die Radikaliät der Revolution und schloss ein Jahr darauf 1792 die Defensivallianz mit Preußen gegen Frankreich. Franz II. / I., Leopolds Sohn und Nachfolger, war ein Gegner der revolutionären Ideen.
Franz II./ I.
1804
Gründung des österreichischen Kaisertums
Als Reaktion auf die Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen, verkündete Kaiser Franz im August 1804 die Annahme des Titels und der Würde eines Kaisers von Österreich. Zu dieser Zeit befand sich das Heilige Römische Reich, das 1806 endgültig als aufgelöst erklärt wurde, gerade in Auflösung.
1814 - 1815
Die führenden Mächte Europas handelten auf dem Wiener Kongress eine neue politische Ordnung aus. Sie sollte das Gleichgewicht der Großmächte wiederherstellen und sah eine Restauration bzw. Absicherung der konservativen monarchischen Regime Europas vor.
1848
1853
Märzrevolution
13. März 1848: in Wien brach eine Revolution aus. Die Folgen waren der Sturz des Staatskanzlers Metternich, die Pressefreiheit und die Proklamation einer Verfassung.
7. September 1848: die Grunduntertänigkeit der Bauern wurde per Gesetz aufgehoben.
1853 überlebte der Kaiser während eines Spazierganges ein Attentat eines Ungars. Der Einsatz des kaiserlichen Adjutanten und des zufällig anwesenden Privatiers verhinderte einen tödlichen Ausgang. Zum Dank für die Errettung des Kaisers wurde die Wiener Votivkirche errichtet.
Franz Joseph
1866

Bei dieser Schlacht kam es zur vernichtenden Niederlage habsburgischer Truppen gegen die preußische Armee. Der preußische Sieg ebnete den Weg zur „kleindeutschen Lösung“ und zur Errichtung eines deutschen Kaiserreichs.
1859
Schlacht bei Solferino
1859 ging im Krieg gegen Piemont - Sardinien und deren Verbündeten Frankreich ein Großteil des habsburgischen Norditalien verloren. Am 24. Juni 1859 erlitten die österreichischen Truppen bei Solferino eine verheerende Niederlage. Österreich musste die Lombardei, die Toskana, Modena und Parma abtreten.
Königreich Italien kam in den Besitz des Haus Savoyen.
1867
Ausgleich mit Ungarn
1873

Dieser Ausgleich führte zur “österreichisch-ungarischen Monarchie” und teilte die Monarchie in zwei gleichberechtige Reichshälften: das Königreich Ungarn und “die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder”. Die beiden Hälften waren in dem Kaiser und durch gemeinsame Außen- und Finanzpolitik verbunden.
Wegen hemmungslose Spekulationen kam es am „schwarzen Freitag“ zu einem massiven Kurssturz an der Wiener Börse und zu Panikverkäufen. Als Folge wurde ein Börsenkommissar eingesetzt, der die Einhaltung des neuen Börsegesetzes überwachen sollte.
1914 - 1918
1857-1914

1. Weltkrieg

Durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo kam es zur “Explosion”. Im Weltkrieg kämpften die „Mittelmächte“ Österreich-Ungarn und Deutschland gegen die „Entente-Mächte“ (Frankreich, Großbritannien und Russland) sowie gegen Serbien, Italien und die USA. Die Niederlage im Weltkrieg brachte die Auflösung der Habsburgermonarchie.
Ringstraßenzeit
1918
Am 20. Dezember 1857 befahl Kaiser Franz Joseph die Beseitigung der Stadtmauern und die Errichtung der Ringstraße. Diese war bzw. ist noch immer gesäumt von repräsentativen Gebäuden und Parks. Heute steht die Ringstraße symbolisch für die Ära der späten Monarchie, als Schauplatz des Aufstiegs des Großbürgertums.

Ende der Habsburgischen Herrschaft

Nachdem Kaiser Franz Joseph I. 68 Jahre regiert hatte, ging mit seinem Tod 1916 symbolisch die Habsburgermonarchie zu Ende. Tatsächlich aber löste sich die Monarchie erst mit dem Ende des Ersten Weltkrieges im Herbst 1918 auf, als Karl I. abdankte.
Börsenkrach
Schlacht von Königgrätz
Attentat auf Franz Joseph
Wiener Kongress
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