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Das politische in der Literatur

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Leon Howoldt

on 23 May 2013

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Transcript of Das politische in der Literatur

Eine Präsentation von Leon Howoldt Das Politische in der Literatur - Georg Büchners „Woyzeck“

- Georg Büchners politische Einstellung

- Büchners politische Gesinnung in „Woyzeck“ Inhaltsverzeichnis -Georg Büchners politische Einstellung und wie sich diese in seinem Werk „Woyzeck“ widerspiegelt

-Verarbeitung des Linksterrorismus in Christoph Heins Roman „In seiner frühen Kindheit ein Garten“

-Diskussion ob literarische Verarbeitung politischer Themen angebracht ist

-Quellen Georg Büchners politische Gesinnung Woyzeck Hauptmann Doctor Marie Tambourmajor Hat mit Woyzeck zusammen ein Kind (Christian),
da Woyzeck nur einfacher Soldat ist, können
sich die beiden aber keine Trauung leisten. Ist von Maries Schönheit und Sinnlichkeit fasziniert, und erobert aufgrund seines imposantes Auftreten und Schmuck Marie. Ist Woyzecks Vorgesetzter. Wirft Woyzeck vor ein uneheliches Kind zu haben. Lässt Woyzeck sich
durch Rasuren etwas dazuverdienen. Führt an Woyzeck einen Versuch (Erbsendiät)
aus, um wissenschaftlichen Fortschritt zu erzielen. Stört sich an
Woyzecks labilen Zustand nicht. Ist durch die Erbsendiät körperlich und psychisch labil und kann gerade genug Geld aufbieten um Marie und ihren unehelichen Sohn zu ernähren.
Wird von Hauptmann und Doctor gedemütigt. Georg Büchners politische Einstellung - Wirkung aus „Leonce und Lena“

- Impressionen aus „Der Hessische Landbote“

- Fazit Impressionen aus „Der Hessische Landbote“ „Der Hessische Landbote“ ist ein Flugblattes Georg Büchners aus dem Jahre 1834 welches bevor es in 300 facher Auflage gedruckt und an das Volk (vor allem die Bauern) ausgeteilt wurde, von F. L. Weidig überarbeitet wurde, da es teils zu starke Kritiken nicht nur an Adeligen sondern auch am oberen Bürgertum gab.

Schon der Titel „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ zeigt dem Leser in etwa, welche Ansichten Büchner vertritt.

Vor allem aber wurde die Ausbeutung der Bauern und Handwerker und der verschwenderischen Lebensstil der Adeligen Herrscher angeprangert: „...Herrschet über alles Getier, das auf Erden kriecht, und hätte die Bauern und Bürger zum Gewürm gezählt.“ „Leonce und Lena“ ist ein Stück in dem Leonce der Prinz vom Reich „Popo“ vor seiner Zwangsverheiratung flieht, sich bei der Flucht aber in genau die Person verliebt die er heiraten sollte und sie so schließlich doch heiratet.

-> Anhand der Zwangsverheiratung und den marionettenartigen Untertanen lässt sich eine starke Kritik am Absolutismus und Kritik am Herrschen über das Volk im Allgemeinen erkennen. Wirkung aus „Leonce und Lena“ Fazit Georg Büchners politische Einstellung anhand seiner literarischen Werke eindeutig zu bestimmen, ist nicht ganz einfach, dennoch kann man anhand der aus „Leonce und Lena“ und „Der Hessische Landbote“ gewonnenen Indizien erahnen, dass er die Ungleichheit von Menschen kritisierte und die Gleichheit aller Menschen erstrebte. Dies lässt vermuten, dass er Linken politischen Richtungen wie dem 'Kommunismus' oder dem 'Sozialismus' zuzuordnen ist.
Da er aber nicht nur den Absolutismus verabscheute, sondern auch etwas gegen Herrschaft an sich hatte, würde man ihn eher mit den anarchienahen Richtungen wie dem „Nihilismus“, welcher die Verneinung aller Gesellschaftsordnungen beinhaltet, in Verbindung bringen. Büchners Politische Einstellung in „Woyzeck“ Um Büchners politische Einstellung in „Woyzeck“
herausarbeiten zu können, sind zwei Begriffe notwendig:

Der Nihilismus verneint jegliche Gesellschaftsordnung sowie einen höheren Sinn des Lebens und der Weltgeschichte.

Der Fatalismus beinhaltet, dass das Schicksal eines jeden vorherbestimmt ist und der menschliche Wille daran nichts ändern kann.

Erkennen kann man Büchners Gesellschaftskritik sowie den „Nihilismus“ und den „Fatalismus“ nicht an einzelnen Stellen, sondern an dem Drama an sich: Woyzeck, der als Soldat hart arbeitet, nebenbei mit einer Diät und dem Rasieren des Hauptmanns zusätzlich Geld verdient, wird gedemütigt, da er es sich trotz allem nicht leisten kann seine Frau zu heiraten, welche ihn letztendlich betrügt, weshalb Woyzeck sie tötet und flüchtet. Linksterrorismus in Christoph Heins
„In seiner frühen Kindheit ein Garten“ - Christoph Heins
„In seiner frühen Kindheit ein Garten“

- Verarbeitung des Linksterrorismus

- Bewertung Umgang mit dem Linksterrorismus Der Linksterrorismus ist das zentrale Thema des Romans, und den meisten Personen fremd, da sich der Staat mit dieser Thematik oft nicht ausgiebig genug auseinandersetzt.

Richard Zurek, der jahrelang der Überzeugung war, der Rechtsstaat und die Beamten des Staates würden im Sinne der Gerechtigkeit handeln, hat dem Gedanken des Linksterrorismus ursprünglich recht wenig abgewinnen können.

Doch durch den Prozess gegen seinen toten, linksextremen Sohn beginnt er den Rechtsstaat anzuzweifeln (S.171-172/S.266-269) und zumindest die Ideen der linken Szene nachvollziehen zu können. Weiterhin ist er der Meinung, der Staat hätte seinen Sohn zu dessen Handlungen gebracht
(S. 220). Christoph Hein:
„In seiner frühen Kindheit ein Garten“ Richard Zurek ist der Vater eines Linksextremisten, welcher zuerst einen Polizisten und dann sich selbst erschossen haben soll.
Da er an die Unschuld seines Sohnes glaubt, sucht er nach Möglichkeiten diese zu beweisen und gerät damit mit seinem Glauben an den Rechtsstaat in Konflikt. Bewertung Es wird ausführlich auf die Gefühle der Angehörigen des getöteten Linksextremisten eingegangen, doch hat man nicht das Gefühl, dass der Linksterrorismus verarbeitet wird, da die Geschichte nur aus der Perspektive der Angehörigen erzählt und die tatsächliche Rechtslage in nicht ausreichender Art und Weise erklärt wird. Der Autor hätte mehr auf tatsächliche Fälle des Linksterrorismus eingehen und diese von mehreren Seiten beleuchten müssen, um die Bewegung mit ihren Ursachen und Folgen hinreichend beurteilen und verarbeiten zu können. Sollen politische Themen
literarisch be- bzw. verarbeitet werden ? - Ja, da es wichtige Themen sind und diese auch zur Aufklärung aller beitragen - Nein, da es vor allem junge Menschen auf falsche Art und Weise beeinflussen könnte - Ja, da jedem Menschen, auch Autoren, das Recht auf Freiheit gewährleistet sein
sollte und Literatur ein Spiegel der Gesellschaft ist Quellen - Drama / Fragment „Woyzeck“

- Lustspiel „Leonce und Lena“

- Flugblatt „Der Hessische Landtag“ (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9286698.html, vom 13.05.2013)

- Roman „In seiner frühen Kindheit ein Garten“

- Bertelsmann Universal Lexikon, Auflage von 1993, ISBN 3-570-01558-0 (S.182, 258, 626)
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