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Sprache und Literatur um 1900

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Anastasia Tonkha

on 29 March 2017

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Transcript of Sprache und Literatur um 1900

Sprache und Literatur um 1900
Neue Realitäten um 1900

Glaube, dass Welt "beste aller möglichen Welten ist" zerbricht
Goethes Weltbild wird nicht mehr geglaubt

Gliederung

Realisten
-lehnen schwärmerische, mystische Sprache der Romantiker ab
lehnen hohe idealistische Sprache

-> wollen Wirklichkeit unbeschönigt darstellen
Psychoanalyse -Freud
es:
das tierische, arbeitet nach dem Lustprinzip

Ich:
Sinneswahrnehmungen, bewusste Prozesse, Selbsterhaltung

Über ich:
kontrollierende, mahnende, strafende Instanz = Gewissen, beinhaltet Normen und Werte der Gesellschaft
Erzähltechniken

Neue Realitäten um 1900

Vergleich traditioneller- und moderner Erzählweise

Überblick über die Entwicklung der Epik um 1900
Philosopischer Nihilismus (nach Nietzsche)
es gibt keine allgemeine Wahrheit

Gott ist tot

Mensch muss für sich selbst diese Stelle einnehmen

eigene Werte schaffen, Mensch untergehen lassen -> nach Übermensch streben
technischer Zusammenbau von Einzelteilen

- Überwindung räumlicher und zeitlicher Begrenzungen

-> explizite Verknüpfungen und kausale Zusammenhänge können fehlen, um Denkprozesse und Assoziationen des Zuschauers zu initiieren

- Technik der Montage in Filmkunst, bildende Kunst, Musik, Literatur

-Verlust tradierter Sinnzusammenhänge und des Weltbildes des Bürgertums




Montage
Erzähltechniken
Innerer Monolog

-Redewiedergabe wirkt wie Selbstgespräch
1. Person Singular
Innensicht ohne kommentierende Einmischung
Erzähler nicht mehr präsent
vollständige- u. unvollständige Sätze

BSP.: Ich habe mich also geirrt. Ja. Pech gehabt


Anführungszeichen werden weggelassen

selbständige Rekonstruktion der Erzählpassagen

hoher Grad der Subjektivität
Unterschiede zur direkten Personenrede
Radikaler "Bewusstseinsstrom"
("stream of consciousness")
Beispiele an den von uns vorgenommenen Texten
Th. Mann "Buddenbrooks"
(1901)
A.Schnitzler "Fräulein Else"
(1924)
A.Döblin "Berlin Alexanderplatz"
(1929)
Themen/Motive
Menschenbild/Weltbild
Erzähltechnik
bürgerliche Familie
Moralvorstellung
Familienleben
Krankheiten spielen eine Rolle
Lebenstüchtiger Held
Kunst als Weltflucht
personaler Erzähler
chronologisch
viele Formen der Figurenrede
Montagetechnik
Konflikt eines jungen Mädchens
Vereinsamung
sie zerbricht an den Moralvorstellungen ihrer Zeit
Kritik an Verhalten der Männer
Gesellschaftskritik
Rolle der Frau
Kritik des Familienbilds
selbstbewusste Zukunftsvorstellung
tiefe Auslotung seelischerh Zustände
innerer Monolog
teilweise Dialog
Wiedergabe von Gedanken und Gefühlen
Berlin in den 1920er Jahren
das Leben eines Kriminellen
soziale Probleme in einer Großstadt
Verhältnis Individuum vs. Kollektiv
Fülle einer Großstadt
kriminelle Energie von Menschen
Multiperspektivisch und Montage
Erzähler sieht zieht sich raus
Bewusstseinsstrom
neutraler Erzähler
Aspekte des modernen Erzählens
chronologische, logisch folgerichtige Handlungsführung löst sich auf

Personendarstellung wird durch Einführung verschiedener Perspektiven differenziert

Weltbild der Figuren wird hinterfragt

Individualismus in Einstellungen wird sichtbar

Figuren: gemeinschaftlich, gesellschaftlich und politisch
Leser wird mit Irritierendem konfrontiert



Authentische Wiedergabe ohne vermittlende erzählerische Instanz
z.B. durch Assoziationen, ohne Beachtung der Grammatik
BSP.: und nun verdammt kann mich doch nicht so naja irren ist menschlich was soll's
F. Kafka " Die Verwandlung"
(1915)
z.T. innerer Monolog
Allwissender Erzähler mit Außensicht ( Gregor)
Personales Erzählen
Quellen

-Abi Box von 2015

-Wikipedia

-Schülerlexikon Deutsch

Merci

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