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Prävention

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by

Sarah Armbrecht

on 26 August 2013

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Transcript of Prävention

WIRKSAME PRÄVENTION IN DER JUGENDARBEIT
Grundlagen
Bundeskinderschutzgesetz und seine Auswirkungen
Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Kinderschutz
Akteure, Vereinbarungen, Merkmale in der freien Jugendarbeit
Lösungsmöglichkeiten
Integriertes Schutzkonzept
§72a SGB VIII
GRUNDLAGEN
BZRG
Vereinbarungen
Akteure
Merkmale
Schutz von Kindern und Jugendlichen
Nicht erfasstes Gefährdungspotential
Machtverhältnisse
Vertrauensstellung von Schlüsselfiguren wie Trainer, Jugendleiter,Tutoren
Strukturen von Organisationen und lockeren Zusammenschlüssen
Umgang mit auch intimem Wissen
Leitbilder und Traditionen
Organisationen mit nicht ausreichend aufgearbeiteter Vergangenheit
Orientierung an maskulinen Merkmalen
Selbstverständnis als "nur Freizeitgestalter"
Geringe Partizipationskultur
"Persönliche Eignung"
Pädagogische Qualifikation und Bereitschaft zur Weiterbildung
Sensibilität im Hinblick auf (sexuelle) Identitäten, Lebenswelten, religiöse Pluralität und Werthaltungen
Politische Einstellungen und Aktivitäten
Mangel an Sensibilität
Wissensbasis gering
Beteiligung der jungen Menschen nicht gegeben
keine systematische Bildung der Funktionsträger
keine Krisenpläne
keine regelmäßige Auseinandersetzung mit eigener Rolle und Regeln der Organisation
Regelmäßige Einsicht der erweiterten Führungszeugnisse

Bayern
Ausnahmen für Ehrenamtliche möglich (speziell Jugendliche, da das Ehrenamt hier der Förderung jugendtypischer Entwicklung entspricht und für sich selbst eine pädagogische Maßnahme konstituiert)
Starke Betonung der Träger (Verpflichtung zur Sicherstellung beim öffentlichen Träger, Einholung persönlicher Informationen bei den freien Trägern)
Aspekt der Bildung Freiwilliger - Aufklärung auch saisonaler Helfer
Sachsen-Anhalt
Generell Betrachtung des erfassten Personenkreises in drei Gruppen (Hauptamtlich, Praktikanten, Ehrenamt) mit unterschiedlicher Handhabung des §72a
Verpflichtung für Hauptamtliche, wobei die Anstellungsträger die turnusmäßige Einsicht gewährleisten
Praktikanten, soweit sie nicht unter ständiger Aufsicht arbeiten, müssen zum Beginn der Tätigkeit ein FZ vorlegen
Ehrenamtliche werden individuell belehrt und müssen schriftlich eine Ehrenerklärung im Hinblick auf Vorstrafen und Ermittlungsverfahren ablegen
Berlin und Brandenburg
Aussagekraft wird für begrenzt gehalten
entscheidend für die Vorlage sind Dauer und Regelmäßigkeit der Tätigkeit
Regelungen gelten ohne Unterscheidung in Haupt- oder Ehrenamt
Landschaftsverband Rheinland
Eindeutige und generelle Regelung:
Alle Tätigkeiten mit beschriebener Intensität und Dauer (regelmäßig mehr als fünf Stunden in der Woche) erfordern immer die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses
Empfehlungen
Bundesjugendring
Gemeinsame Empfehlung BAGLJÄ und AGJ
Deutscher Verein
Regelungen ausgewählter Länder vor dem BKiSchG
Haltung der Verbände und Organe der Jugendhilfe
Ablaufschema - Vereinbarungen und Einsichtnahme
Art
Intensität
Dauer
Entscheidungshilfe
Partizipativ statt administrativ
Transparent
Nachvollziehbar
Wirksam
Individuell
Öffentlicher Träger
JHA
Freie Träger
Verbände
Junge Menschen
Multiplikatoren
verbindlich
Ergebnis individueller Aushandlung
allgemein gültige Elemente
Rechtssicherheit
Orientierung für alle Adressaten
Reflexion
Funktionsträger und Adressaten reflektieren (selbst-)kritisch

Es gibt zugängliche Ombudsstellen

Gewalt, Übergriffe und Angriffe auf die (sexuelle) Selbstbestimmung werden thematisiert und Schutz realisiert
Teilhabe
Junge Menschen nehmen Einfluss auf Dienste, Einrichtungen und Zusammenschlüsse

Verbände und Institutionen stellen sich der kritischen Diskussion

Moderierte Qualitätsdialoge finden regelmäßig und transparent statt
Sensibilisierung
Funktionsträger und Multiplikatoren setzen sich regelmäßig mit ihrer Rolle auseinander

Nutzerbefragungen finden statt

Vereinbarungen enthalten auch Krisenpläne und Ansprechpartner

Besondere Bedürfnisse (Interkulturalität, Menschen mit Behinderung, Gender Mainstreaming) werden in geeigneter Form abgebildet und berücksichtigt
Qualifikation
JULEICA enthält Module zu Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung

Vereine und Verbände benennen Ansprechpartner für den Schutz von jungen Menschen

Kriterien für Selbstverpflichtungen werden benannt und transparent gemacht
Präventionskonzepte?
Übereinstimmend bezeichnen Empfehlungen und Handreichungen die Einsicht in erweiterte Führungszeugnisse als
ein
Element von Prävention.

Ein umfassendes und proaktives Konzept zur Gewährleistung des Wohls von jungen Menschen muss jedoch sehr viel mehr umfassen als die rein defensive und administrativ ausgerichtete Überprüfung von Mitarbeitenden.
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