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Alfred Wolfenstein- Städter

Gedichtsvortrag & Analyse
by

Marisa T

on 5 May 2013

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Transcript of Alfred Wolfenstein- Städter

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Images from Shutterstock.com *1883 in Halle an der Saale
Studium in Berlin
ab 1912: Veröffentlichung von Gedichten und Kritiken in der Zeitschrift "Saturn"
1933: Emigration nach Prag
1938: Flucht nach Paris
kurze Gefangenschaft durch Deutsche
lebte unter falschem Namen
ständig auf der Flucht
nahm sich 1945 das Leben Gesellschaftskritisch: Enge und Anonymität
der Stadtbewohner wird immer mehr zu einem "Ding"
Anfänge des ersten Weltkrieges
Vorausdeutend auf seinen Tod (schlechte psychische Verfassung)
Flucht etc. waren erst nach 1914 Wolfensteins Motivation Alfred Wolfenstein 1. Dicht wie Löcher eines Siebes stehn
2. Fenster beieinander, drängend fassen
3. Häuser sich so dicht an, dass die Straßen
4. Grau geschwollen wie Gewürgte sehn.

5. Ineinander dicht hineingehakt
6. Sitzen in den Trams die zwei Fassaden
7. Leute, ihre nahen Blicke baden
8. Ineinander, ohne Scheu befragt Städter Städter 9. Unsre Wände sind so dünn wie Haut,
10. Dass ein jeder teilnimmt, wenn ich weine.
11. Unser Flüstern, Denken...wird Gegröle...

12. - Und wie still in dick verschlossner Höhle
13. Ganz unangerührt und ungeschaut
14. Steht ein jeder fern und fühlt: alleine. Alfred Wolfenstein Expressionistische Motive Angst
Hektik
Enge
Anonymität
Rausch
Krankheit das Schreckliche
Tod und Verfall
Wahnsinn und Selbstmord
Todesmotiv und Untergangsstimmung
Ich-Verlust
Vision einer besseren Welt Stadt als Ort der Bedrohung Alfred Wolfenstein 1914 Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4dter
http://www.rhetoriksturm.de/staedter-wolfenstein.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Wolfenstein
http://lyrik.antikoerperchen.de/alfred-wolfenstein-staedter,textbearbeitung,8.html
http://lyrik.antikoerperchen.de/bilder/werke/werke_7_thumb2.jpg Danke für eure Aufmerksamkeit! Ernst Ludwig Kirchner, Nollendorfplatz (1912)
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