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Deutsch in der Schweiz

Eine Einführung zur Schweizerdeutsch
by

Daniel Doynow

on 2 May 2012

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Transcript of Deutsch in der Schweiz

Grüetzi Schweizerdeutsch und die Geschichte der Sprache 4'450'000 Sprecher Ein Dialekt Kontinuum Aus:

Elsass, Baden-Württemberg, das bayerische Schwaben, Vorarlberg, Liechtenstein, Walsersiedlungen Das deutsch-alemannische Dialektkontinuum in der Schweiz besteht aus hunderten von Deutschschweizer Mundarten. Die Gliederung der schweizerdeutschen Mundartkennzeichen erfolgt analog zu der der alemannischen (westoberdeutschen) Dialektmerkmale. -Niederalemannisch
-Hochalemannisch
-Höchstalemannisch Das Baseldeutsch
Ein anlautendes k [kʰ] statt des hochalemannischen ch [x] oder [χ], beispielsweise Kina statt China Ostschweiz
Thurgauer (im Kanton Thurgau) und Schaffhauser (im Kanton Schaffhausen) Wallis und Walsersiedlungen
Piemont, Tessin und Graubünden, Berner Oberland, Uri, Unterwalden und Schwyz und Glarus
Kennzeichen Formen wie schnyyä, nüü(w)/nyyw, buu(w)e/büü(w)ä statt hochalemannischem schneie/schnäie, neu, boue/baue sind. Eine Sprache oder ein Dialekt? Der Sprachgebrauch in der Schweiz unterscheidet sich dadurch von dem in Deutschland oder Österreich Die Dialekte werden in der Schweiz von allen sozialen Schichten im mündlichen Bereich als normale Umgangs- und Verkehrssprache verwendet. Dialekt zu sprechen ist nicht sozial geächtet. Auch mit sozial höhergestellten Leuten und im Umgang mit Behörden ist das Sprechen des Dialekts in jeder Situation üblich. Schweizer Hochdeutsch wird in der Schweiz hauptsächlich für schriftliche Äusserungen verwendet und wird deshalb auch oft «Schriftdeutsch» genannt. Im mündlichen Bereich sollte das Hochdeutsche zwar offizielle Sprache des Schulunterrichts sein, doch beschränken sich die Lehrer aller Stufen oftmals darauf, nur den eigentlichen Unterrichtsgegenstand in Hochdeutsch zu erteilen. Zwischendurch gemachte Bemerkungen und Anweisungen (beispielsweise Stefan, gang bis so guet s Fäischter go zuemache «Stefan, sei so gut und mach das Fenster zu!») erfolgen dagegen in der Mundart. Das Hochdeutsche wird damit zur Sprache der Distanz («Sprache des Verstandes»), der Dialekt zur Sprachform der Nähe («Sprache des Herzens»). In den privaten Radio- und Fernsehkanälen wird praktisch nur Dialekt gesprochen. >E-Mails und SMS vor allem der jüngeren Generation
>Sprache der Chatrooms
>Kontaktanzeigen und Annoncen in Zeitungen. Überdies werden in den hochdeutsch geschriebenen Zeitungen in lokalem Zusammenhang immer öfter spezielle schweizerdeutsche Vokabeln verwendet (beispielsweise Töff für «Motorrad», Büsi für «Katze», Güsel (Zürich)/Ghüder (Bern) für «Abfall») Die Deutschschweizer haben also mangelnde Übung im mündlichen Gebrauch des Hochdeutschen; weit verbreitet ist die Ansicht, diese offizielle Nationalsprache sei eigentlich eine Fremdsprache. Dies hat zur Folge, dass ein Aussterben des Dialekts nicht mehr zu befürchten ist. Hochdeutsch wird seit dem Ersten Weltkrieg wenig geschätzt und als fremd empfunden. Hochdeutsch wird seit dem Ersten Weltkrieg wenig geschätzt und als fremd empfunden. Vokalismus Bewahrung der mittelhochdeutschen Monophthonge Wie im Mittelhochdeutschen gilt: Huus [huːz̊] ist «Haus», Züüg [t͡syːɡ̊] ist «Zeug», wiit [ʋiːt] ist «weit» Bewahrung der mittelhochdeutschen öffnenden Diphthonge lieb wird somit [liəb̥] ausgesprochen Müesli und nicht Müsli. Wortschatz cheere – «drehen», «wenden» glette – «bügeln» öppe – «etwa, ungefähr» tönt guet – «klingt gut» Bis zum Ersten Weltkrieg ähnelte die Situation des Schweizerdeutschen im Grossen und Ganzen derjenigen der anderen deutschen Dialekte: Im öffentlichen Leben wurde es mehr und mehr durch die Standardsprache verdrängt. Eine schweizerische Besonderheit war immerhin, dass die gehobenen Klassen (Patrizier) und die Familien der Grossbourgeoisie einiger Städte wie Bern und Basel Französisch «präferierten» und dieses auch im Alltag «parlierten». Viele französische Lehnwörter zeugen heute noch davon. Unter anderem aufgrund der zwei Weltkriege und der Zwischenkriegszeit wurde das Schweizerdeutsche jedoch für die deutschschweizerische Identität bestimmend und damit ein Mittel, sich von Deutschland abzugrenzen. Sprachlich äussert sich diese Abgrenzung darin, dass die oftmals mit Deutschland assoziierte Standardsprache kaum mehr als gesprochene Sprache verwendet wird. Der Grund der Entwicklung Qulen Qngabe Ich möchte mich bei Wikapedia recht hertzlich bedanken! Uf Wiederluege Einleitung zur Sprache
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