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Bertolt Brecht

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by

Maxi Kellner

on 16 November 2013

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Transcript of Bertolt Brecht

Bertolt Brecht
1. Gliederung
1. Biographie
1.1 Kindheit, Jugend, erste Erfolge - die Zeit vor dem Exil
1.2 Exilzeit
1.2.1 Flucht aus Deutschland - seine ersten Stationen
1.2.2 Dänemark
1.2.3 Die Jahre 1939 bis 1941 - die Reise in die USA über Umwege
1.2.4 Der (Alp)traum Hollywood & die Rückkehr nach Deutschland
1.3 Brechts Leben zurück in Ost- Deutschland
2. das epische Theater
3. große Erfolge/ bedeutsame Werke
3.1 Baal
3.2 die Dreigroschenoper
3.3 die Gewehre der Frau Carrar
3. Gedicht- Beispiel
4. Zusammenfassung

1.1 Kindheit, Jugend, erste Erfolge - die Zeit vor dem Exil
geboren 11. Februar 1898 Augburg -
Berthold Friedrich Eugen Brecht
† 14. August 1956 Berlin
Eltern: Berthold Friedrich -> katholisch, Friederike Sophie (geb. Brezing) -> protestantisch
viele Umzüge
29. Juni 1900 : Geburt d. Bruders Walter
1904 Einschulung evangelische Volksschule "bei den Barfüßern" - Fächer: Religion, protestantische Geschichte
1908 Wechsel könglich bayrisches Gymnasium -> nur mittelmäßige Ergebnisse
Herausbildung eigener Vorstellungen
seit 1903: Herausgabe literarischer Schülerzeitung >Die Ernte<, erste Gedichte, Prosatexte, Drama "Die Bibel", ab 1. Weltkrieg: patriotische Texte
Okt. '17: Medizin- Studium in München
1. Oktober 1918: Militär -> Sanitätsdienst -> pazifistische Einstellung
lernt
Paula Banholzer
kennen -> 30. Juli 1929 Geburt seines außerehelich geborenen Kindes:
Otto Walter Banholzer
- gab ihn in Pflege -> Trennung
1920 Mitglied: Verband dt. Bühnenschriftsteller und - komponisten
Treffen mit Marianne Zoff (Opernsängerin) bei ihrem Stück "Carmen"
-> 3. November 1922 Heirat, 12. März 1923 Geburt Tochter Hanne
Sept. '22 erste Inszenierung: "Trommeln bei Nacht" -> lernt
Helene Weigel
kennen
-> Affäre, 3.11. '24 : Geburt d. Sohnes
Stefan Weigel,
1929 Heirat
1923 Uraufführung
"Baal"
Leipzig
ab 1926 Entwicklung d. epischen Theaters - 1928 Erfolg mit
"Die

Dreigroschenoper"
Berlin
28.11. '30 2. Kind:
Barbara Brecht
28. Februar 1933: Flucht aus Deutschland mit Freunden und Familie
1. Exilstationen:
Berlin -> Prag -> Wien -> Zürich -> Carona -> Paris
Suche nach Hilfe anderer exilierter Schriftsteller
April '33: auf der "schwarzen Liste" + Verbrennung seiner Bücher 10. Mai '33
August '33 - März '39:
DÄNEMARK
-> Wohnung in Skovsbostrand bei Svendborg
März '39 Weiterreise nach
SCHWEDEN
-> Insel Lidingö bei Stockholm
April '40 Umzug nach
FINNLAND
-> Helsinki
Sommer '41
Helsinki -> Leningrad -> Moskau -> Wladiwostok -> Santa Monica (Kalifornien)
Oktober '47: Befragung vom Ausschuss für unamerikanische Umtriebe -> Verdacht auf Mitgliedschaft einer kommunistischen Partei
1 Tag später
Paris
-> danach 1 Jahr in
Zürich (Schweiz)
1949 Rückkehr nach Deutschland
einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts
Hanne mit Brecht
Hanne Hiob mit Marianne Lingen
Helene Weigel
Brecht mit Hanne und Stefan
mit Marianne Zoff
Marianne mit Hanne
Brecht mit Hanne
Brecht mit Paula Banholzer
Otto Walter
seine Eltern
Eugen und Walter
Brechthaus - Augsburg: Haus "Auf dem Rain" Nr. 7
erste Postkarten
Bleichstraße 2 - "Haindlische Stiftung"
1.2 Exilzeit
2. Das epische Theater
radikaler Umbruch -> Erneuerung des klassischen aristotelischen Theaters
Ziele:
Kritikfunktion
Lehrcharakter
Aufhebung der Illusion des Bühnenerlebnisses
Wecken der Aktivität des Zuschauers mithilfe von "Verfremdungseffekten"
episches Theater
Zuschauer = Betrachter
-> Wecken der Aktivität
Erzwingen von Entscheidungen
Vermittlung von Kenntnissen (rational)
zeigt Welt, wie sie WIRD
Argumente
Modalspannung
gesellschaftl. Sein bestimmt Denken
aristotelisches Theater
Verwicklung d. Zuschauers in Situation
-> Verbrauch der Aktivität
Ermöglichung von Gefühlen
Vermittlung von Erlebnissen (fühlen)
zeigt Welt lediglich, wie sie IST
Suggestion
Finalspannung
Denken bestimmt Sein
Vergleich
Theater am Schiffbauerdamm Berlin
in der Textvorlage
in der Theaterpraxis
Handlung in örtlicher und zeitlicher Distanz
kein dramatischer Handlungsverlauf
austauschbare Szenen
ungewohnter Blickwinkel
Satire
offener Schluss
epischer Erzähler
direkte Zuschaueransprache
Inhaltsangaben vor Szenen
Kommentare
Umbauten auf offener Bühne, kein Vorhang
Gebrauch von Masken, kaum Kulissen
3. große Erfolge/ bedeutende Werke
3.1 Baal
Drama
Uraufführung: 08.12.1923 in Leipzig
Hauptperson: Baal -> talentierter Dichter, jedoch egoistisch, geil, gierig
-> verdeutlicht Gleichgültigkeit, Nivellierung der Menschen, Selbstliebe
3.2 Die Dreigroschenoper
Oper
Uraufführung: 31.08. 1928 in Berlin
Musik: Kurt Weill -> "Stück mit einem Vorspiel & 8 Bildern"
erfolgreichste Theateraufführung bis '33
Welthit: die Moritat von Mackie Messe
-> verdeutlicht Gleichheit beider Männer (Peachum, Mackie Messer), Frauen als Mittel zum Zweck, Kapitalismus -> Geld & Bestechung große Bestandteile
3.3 Die Gewehre der Frau Carrar
Drama
Uraufführung: Oktober 1937 Paris -> Hauptrolle: Helene Weigel
Ort: andalusisches Fischerdorf
Zeit: April 1937 - spanischer Bürgerkrieg
Kritik: Gewalt, Krieg
-> Bei Auseinandersetzungen zwischen Gut und Böse, kommt auch das Gute nicht ohne Gewalt aus; keine Neutralität
4. Zusammenfassung
größter deutscher Dramatiker des 20. Jahrhunderts
Galionsfigur des Exils
Marxist, Pazifist -> links- politisch gesinnt
Verfolgung politischer Ziele in seinen Werken -> Verbindung von Kommunismus & Theater
Gedichte: oft dem antifaschistischen Kampf gewidmet
Antigeist
weltweite Aufführung seiner Werke -> Erfolg im Exil
Begründer des epischen Theaters
Sichtbarmachen gesellschaftlicher Strukturen im Hinblick auf ihre Veränderlichkeit -> "Gebrauchswert" seiner literarischen Texte
Kampf um Freiheit, Trotz
viele Geliebte, Affären -> unsicher, ob man ihn als Mann liebt -> Versuch mit Geist Liebe zu sichern -> Vertrag über Treue mit jeder Frau
Brecht vor dem McCarthy- Ausschluss
Dänemark
Schweden
Kalifornien
4. Zusammenfassung
bedeutende Werke:
Trommeln in der Nacht (1919) -> UA '23
Baal (1918) -> UA '23
Die Dreigroschenoper (1928)
Die Gewehre der Frau Carrar (1937)
Das Leben des Galilei (1938)
Mutter Courage und ihre Kinder (38/39) -> UA '41
Der gute Mensch von Sezuan (1943)
Leben des Galilei (1943)
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (1958)
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