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Einführung in das Format ePartizipation

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by

Patrick Widera

on 6 November 2015

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Transcript of Einführung in das Format ePartizipation

Einführung in das Format ePartizipation
Was verstehen wir unter Partizipation?
Partizipation
beschreibt das
Interesse
von Menschen, sich an den
Entscheidungsprozessen
, die ihre Lebenswelt beeinflussen, zu
beteiligen
und verantwortungsvoll an diesen Prozessen
mitzuwirken
.

Der Begriff Partizipation steht für die
aktive
Beteiligung Betroffener, sowohl in der unmittelbaren Erlebniswelt am eigenen Wohnort, kann sich aber durchaus auch auf globale Weichenstellungen beziehen.

Ziele von Partizipation
Aufgaben für die Kinder- und Jugendarbeit
Entscheidungs- und Beteiligungsräume öffnen
Prozesse in Gang bringen
Formate und Methoden anbieten
zur Beteiligung befähigen
"Ich packe meinen Koffer und ich packe ein..."
oder
Bedingungen für erfolgreiche ePartizipation.

Relevanz
Wirksamkeit
Rechtsrahmen
Ressourcen
Unterstützung
Barrieren
Freiwilligkeit
Kompetenz
Evaluation
Nachhaltigkeit

Wissen sammeln
Meinung bilden
gesellschaftliches Engagement fördern
lernen, Verantwortung zu übernehmen
Ziel: der selbstständig denkende, mündige Bürger
tbc
...
Arten der Partizipation (I)
Politische Partizipation
Beteiligung an Entscheidungen, die
Öffentlichkeitscharakter haben,
Beteiligung an Macht bedeuten,
über die kleine sichtbare Bezugsgruppe hinaus Wirkung zeigen, und
der Kontroverse und des Mutes bedürfen, um für das Rechte einzustehen.
Arten der Partizipation (II)
Soziale Partizipation
Integration in soziale oder berufliche Entscheidungsprozesse im Alltag
jegliche Art familialer und peergruppenähnlicher Entscheidungen, die auf losen sowie auf Übereinstimmung und Konsens beruhenden Verfahren basieren
Die Partizipationsleiter
Fremdbestimmung
fremdbestimmte Inhalte und Arbeitsformen
Manipulation der Betroffenen, welche keine Kenntnis über die Ziele besitzen
Dekoration
Mitwirken auf einer Veranstaltung ohne Kenntnis der Ziele
Symbolische Beteiligung
Teilnahme an Veranstaltungen und Konferenzen ohne wirklichen Einfluss und Stimme
Teilhabe
mehr als reine Teilnahme, gewisse „sporadische“, anteilige Beteiligung („Engagement“)
Zugewiesen, aber informiert
Mitwirkung
Mitbestimmung
Selbstbestimmung
Selbstverwaltung
Niveaustufen in der digitalen Welt
zwar Dominanz von Erwachsenen bei der Themenwahl und Vorbereitung, aber die betroffenen Kinder und Jugendlichen verstehen und wissen Bescheid
indirekte, aber reale Einflussnahme insb. bei der Ideen- und Lösungsfindung (aber nicht bei der Umsetzung), keine Entscheidungskompetenz

Tatsächliche Beteiligung durch gemeinsame, demokratische Entscheidungen (selbst wenn die ursprüngliche Idee von Erwachsenen kommen sollte)
Initiative für Vorhaben und alle Entscheidungen in Projekten durch die Kinder und Jugendlichen selber (aufgrund eigener Interessenlage und Betroffenheit), Unterstützung und Förderung durch Erwachsene möglich
völlige Entscheidungsfreiheit und Selbstorganisation von Projekten, Angeboten und Institutionen (Jugendzentren), Entscheidungen und Ergebnisse werden Erwachsenen nur mitgeteilt

Nutzungsverhalten Jugendlicher im Internet 2014
Partizipation > ePartizipation
Das Besondere an ePartizipation
Das Besondere an ePartizipation
Nutzung bekannter Kommunikationswege
virale Informationsverbreitung
Erreichbarkeit von Vielen
Mobile Meldesysteme
Auflösung von Zeit und Ort des Mitmachens
Verbindung der Inhalte aus verschiedenen Quellen
Transparenz des Verfahrens
langfristige Dokumentation durch digitale Abbildung
Optimierung der Kosten der Beteiligung
Was ist ePartizipation?
ePartizipation ist die
Teilhabe
von Personen an sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen, politisch administrativen Prozessen der Entscheidungsfindung
mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik
. (Berliner Allianz für ePartizipation)





Unter ePartizipation im
engeren
Sinne ist eine
Einbeziehung der Bevölkerung in die Entscheidungsfindung
der Parlamente, Regierungen und Behörden über elektronische Kommunikationswege gemeint. In einem
weiteren
Sinn kann darunter
jede Form der Beteiligung an elektronischen Medien
verstanden werden.
Dimensionen der ePartizipation
Direkte Online-Partizipation
Indirekte Formen der ePartizipation
Bei dieser Form werden politische
Entscheidungen direkt beeinflusst,
und es sind strukturelle Anbindungen
an politische Entscheidungsprozesse
vorhanden.
Mit ihnen werden Menschen angesprochen, die im Internet unterwegs sind, und dazu bewegt, bestimmte Themen und Positionen zu unterstützen. Das wiederum kann - in indirekter Form - ebenfalls einen Einfluss auf die Meinungs- und Willensbildung auf politischer Ebene haben.
Beide Dimensionen der ePartizipation sind nicht voneinander zu trennen, sie gehören zusammen und ergänzen sich gegenseitig.
Immer mitdenken - ePartizipation bedeutet:

Transparenz - Öffentlichkeitsarbeit - Anonymität - Befähigung - Rückkopplung

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/AIESEC
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Democratization
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Family_structure_in_the_United_States
cc-by Gabriele Heinzel graphic recording
Quelle:. http://bit.ly/SOME2015
Quelle: http://www.ikosom.de/2014/01/08/von-welcher-epartizipation-reden-wir-feldmatrix-epartizipation/
Vgl. Waldemar Stange, "Was ist Partizipation?"

www.kinderpolitik.de/images/downloads/Beteiligungsbausteine/a/Baustein_A_1_1.pdf
Fokus: Mehrheitsentscheidungen
Fokus: Konsensentscheidungen
Quelle: ikosom 2014: Konzept für das Berliner Jugendportal
Formen der ePartizipation
Kampagnen
Abstimmungen
Meinungsbildung
Meinungsbildung und Abstimmungen
Daten und Kartierungen
Kampagnen
Zielgruppe: politische Handlungsträger und Institutionen
Öffentlichkeitsarbeit
über Blogs, eigene Internetseite, Profil in sozialen Netzwerken
Mobilisierung
über Plattformen, wie avaaz.org, openPetition.de oder change.org
Abstimmungen
einfache oder komplexe Fragestellungen eruieren
vornehmlich über
doodle.com
oder
tricider.com
Meinungsbildung

Foren und Wiki's
Diskurs und Austausch zu Themen
Sammeln von Informationen
Identifizieren von Influencern und Kritikern
Daten und Kartierungen
Information ist die Basis für jede Form der Partizipation
Aufbereitung von vorhandenen Datensätzen oder Neugestaltung von Informationsfeldern über digitale Karten oder Charts
Ziele: Übersichtlichkeit schaffen und Verständnis erleichtern
Beispiele: stepmap.de und mapbox.com
Meinungsbildung und Abstimmungen
Adhocracy -
Nutzung z.B. durch Piratenpartei
(Teilweise) Aufhebung bzw. Erweiterung des Delegationsprinzips
Teilnahme an politischer Meinungsbildung und Entscheidungsfindung auf thematischer Basis
Problem: Anonymität nicht vollständig gewährleistet
Vorteil: Meinung artikulieren, Mehrheiten herausfinden, Tendenzen ablesen
Beispiele: ypart.eu und offenekommune.de
Dialog
Feldmatrix ePartizipation
Patrick Widera

#1 - Fundraiser
#2 - almost digital native
#3 - endlich Papa
Ordnen Sie die Begriffe aufsteigend anhand der Qualität von Partizipation und begründen Sie ihre Entscheidung.
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